ifun-Leser Milan macht uns auf eine uns bislang nicht bekannte Möglichkeit aufmerksam, die von Apple mit iOS-Geräten ausgelieferten Apps wie YouTube, Musik, Filme oder Einstellungen vorübergehend vom Home-Bildschirm zu löschen.
Wie ihr das anstellt, seht ihr unten im Video unten, mit ein wenig Übung klappt das ganze dann auch recht gut: Einfach einen Finger auf das betreffende App-Symbol legen und gleich danach die Home-Taste kurz drücken. Sobald ihr anschließend den Finger wieder anhebt, verschwindet das Programmsymbol. Nach dem nächsten Neustart wird die gelöschte App wieder angezeigt.
Wozu ist das gut? Beispielsweise könnt ihr so ein Gerät für eine Präsentation herrichten und Anwendungen wie beispielsweise die Einstellungs-App vor anderen Nutzer verstecken. Darüber hinaus eignet sich der Trick auch hervorragend dafür, einen Freund ordentlich auf die Schippe zu nehmen.
UPDATE: Tut uns leid, wie ihr in den Kommentaren richtig bemerkt hat hängt diese Aktion einen weiteren Home-Bildschirm mit der so weggeschossenen App an. Zwar auch ein interessantes Verhalten, aber die App ist weiterhin zugänglich. Shit happens.
Ehemals zahlende MobileMe-Abonnenten erhalten noch bis zum 30. September diesen Jahres 20 GB zusätzlichen iCloud-Speicherplatz gratis. Ursprünglich hatte sich Apple diesbezüglich nicht ganz klar ausgedrückt, und die Regeln waren eher so zu verstehen, als erhalte jeder Abonnement 12 weitere kostenlose Monate vom Enddatum seines Abos an. Nun gibt Apple generell den letzten Septembertag als Ende der Laufzeit an.

In diesem Zusammenhang empfehlen wir den ehemaligen MobileMe-Kunden unter euch, einen Blick in die Systemeinstellungen “iCloud” zu werfen. Dort könnt ihr unter dem Menüpunkt “Verwalten -> Account anzeigen” euren Speicherplan überprüfen und bei Bedarf ändern. Neben der Auswahlmöglichkeit, weiterhin 20 GB Zusatzspeicher für 32 Euro jährlich oder 50 GB Zusatzspeicher für 80 Euro jährlich zu abonnieren, bietet das Einstellungsmenü auch ein Downgrade auf 10 GB (16 Euro jährlich) oder auf die kostenlose Variante mit insgesamt 5 GB Speicherplatz an. Die Änderungen werden dann zusammen mit den ersten Abogebühren zum Septemberende fällig.
Das US-Werbenetzwerk Chitika fördert mit einer Analyse der hauseigenen Bannerstatistiken eindrucksvolle Zahlen zu Tage. Das iPad ist im Einzugsbereich des Anbietes für 95 Prozent aller Webzugriffe verantwortlich, das Samsung Galaxy bringt es als zweitplatziertes Gerät in der Tablet-Kategorie gerade mal auf 1,22 Prozent. (via AppleInsider)

Adobe hat ein wichtiges Sicherheitsupdate für den Flash Player für Mac, Windows und Linux veröffentlicht. Konkret gefährdet sind offenbar nur Windows-Anwender, die mit dem Internet Explorer unterwegs ist, dennoch wird die Installation auf allen Systemen empfohlen. Über die Schwachstelle kann ein Angreifer wohl mittels einer per E-Mail verschickten Datei Kontrolle über den Rechner erlangen.
Die aktuelle Version 11.2.202.235 des Flash Player kann hier bei Adobe geladen werden, Windows-Nutzer mit aktivierter Silent-Update-Option erhalten die Aktualisierung automatisch. Die Versionnummer des bei euch installierten Flash Player könnt ihr durch den Aufruf dieser Adobe-Seite ermitteln.
Wenn wir schon beim Thema Sicherheit sind: Die kostenlose Software avast! wird vermutlich zurecht als weltweit beliebtestes Antiviren-Programm bezeichnet. Der tschechische Hersteller hat nun auch eine Version für den Mac veröffentlicht. Falls ihr also Bedarf in dieser Richtung seht, könnt ihr euch das mit den Betriebssystem-Versionen Leopard, Snow Leopard und Lion kompatible Programm kostenlos laden.
Seit gestern häufen sich bei uns die Leserberichte über Verbindungsprobleme mit dem Mac App Store. Insbesondere das Laden von Updates stellt die Geduld der Nutzer auf die Probe und gelingt wenn überhaupt, dann erst, nachdem man etliche Male eine Fehlermeldung weggedrückt hat.

Die angezeigte Fehlermeldung lässt keine Aufschlüsse über die Ursache zu und empfehlt mit Fehlercodes wie 13 oder 100 den erneuten Versuch zu einem späteren Zeitpunkt. Zumindest teilweise treten die Probleme auch im Zusammenhang mit einer sich stur wiederholenden Aufforderung zur Bestätigung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen auf.
Falls ihr euch dauerhaft mit diesen Problemen herumschlagt und auch mehrfache Versuche nicht zum Erfolg führen, hilft höchstwahrscheinlich ein Löschen der Voreinstellungsdatei für den Mac App Store (~/Library/Preferences/com.apple.appstore.plist). Beendet den Mac App Store, zieht die Datei in den Papierkorb und startet erneut – anschließend solle alles wieder normal funktionieren.
Den Star-Wars-Tag hatten wir ja bereits gestern anlässlich des vorübergehend kostenlos erhältlichen iOS-Spiels “Star Wars Pit Droids” zum Thema. Heute gibt’s noch einen Nachschlag für Mac-Besitzer: Aspyr bietet die drei normalerweise zwischen 12 und 24 Euro teuren Spiele Star Wars Knights of the old Republic, Star Wars Jedi Knight II und Star Wars Empire at War gerade für jeweils nur 5,99 Euro an.

Falls ihr euch für einen Spontankauf entscheidet, nehmt euch aber auf jeden Fall die Zeit, zuvor die Systemanforderungen zu überprüfen. Zudem benötigen die Spiele zwischen 600 MB und 3 GB freien Festplattenplatz.
Ken Segall, ehemals Kreativdirektor bei der lange Zeit für Apple tätigen Werbeagentur TBWA\Chiat\Day, befasst in seiner Buchveröffentlichung “Insanely Simple – The Obsession that Drives Apple’s Success” mit dem unglaublichen Erfolg Apples in den letzten Jahren. In dem bislang leider nur auf Englisch veröffentlichten Buch gewährt Segall interessante Einblicke hinter die Kulissen und enthüllt beispielsweise die Tatsache, dass der iMac, wenn es nach Steve Jobs gegangen wäre, den Namen “MacMan” erhalten hätte. Die Kollegen von der US-Webseite TUAW zitieren den ehemaligen Apple-Chef aus dem Buch:
“Wenn du nicht besseres als MacMan bieten kannst, wird es dieser Name.”
Am Ende wurde es dann bekannterweise der iMac, Steve Jobs war von dieser Namenskreation zwar keineswegs begeistert, gab aber dennoch nach. Besser so, denn sonst hätten wir heute womöglich gar noch PodMans oder PhoneMans in der Tasche und ein Tablet namens PadMan auf dem Tisch.
Die amerikanische Technik-Webseite AnandTech hat im Bezug auf das weiter von Apple vertriebene iPad 2 Interessantes herausgefunden. Die aktuell hergestellte Wi-Fi-Version ist mit einem neueren und kleineren Prozessor ausgestattet, als das Originalmodell. Dieses technische Detail hat zwar keinerlei Einfluss auf die Geschwindigkeit, mit der ihr auf dem iPad arbeiten oder spielen könnt, wirkt sich aber deutlich auf die Akkuleistung aus.

Anandtech konnte bei dem von Apple intern als iPad 2,4 bezeichneten Gerät eine durchschnittlich um etwa zwei Stunden erhöhte Akkulaufzeit feststellen. Ursache für diese bemerkenswerte Verbesserung ist die Tatsache, dass der verbaute, mit 32nm deutlich kleinere A5-Prozessor wesentlich effektiver und verlustfreier arbeitet, als der ursprünglich für das iPad 2 verwendete 45nm-Chip.

Laut Apple gehört dem iPad die Zukunft der Post-PC Welt; wenn das Tablet meine primäre Tastatur sein soll, brauche ich bessere Werkzeuge um meine Texte zu editieren!
Schreibt Youtube-Nutzer Daniel Hooper unter seinem Video und bittet registrierte iOS-Entwickler darum, seiner Idee einer intelligenteren iPad-Tastatur durch Massenmeldungen in Apples Entwickler-Bereich zu mehr Popularität zu verhelfen. Das Konzeptvideo zeigt eine iPad-Tastatur die mit Wisch-Gesten nicht nur die Cursor-Marke steuert, sondern auch Textabschnitte markiert und durch Absätze springen kann.
Auch wir würden uns etwas mehr Flexibilität auf dem iPad-Keyboard wünschen. Zwar gibt es viele Tricks (Klick, Klack) und gute Ansätze von Dritt-Entwicklern wie etwa die Texthandhabung des Textastic-Editors (hier im ifun-Test) oder die Absatz-Markierung der Schreib-Applikation ia Writer. Die Tatsache das Dritt-Entwickler sich jedoch überhaupt Gedanken um die Texteingabe am iPad machen müssen, schreit geradezu nach Veränderungen.