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Mit Setapp, Ulysses und Readdle

Podiumsdiskussion: Mac-Entwickler über den Wechsel zum Abo-Modell

28 Kommentare 28

Die im Rahmen der AltConf 2018 angefertigten Vortragsmitschnitte tröpfeln langsam ins Netz – in der ersten Veröffentlichung sprechen fünf Entwickler über ihre Gedanken zum immer häufiger anzutreffenden Abo-Modell.

Altconf

Bei der AltConf 2018 handelt es sich um eine selbstorganisierte Entwickler-Veranstaltung, die parallel zur diesjährigen WWDC-Entwicklerkonferenz Apples ihre Pforten geöffnet hat – ebenfalls in San Jose.

Unter dem Titel Moving to Subscriptions haben sich hier mehrere Macher populärer Applikationen an einer Podiumsdiskussion beteiligt, deren 50 Minuten langer Videomitschnitt jetzt auf der Videoplattform YouTube konsumiert werden darf.

Neben Pieter Omvlee, der für die Mac-Applikation Sketch verantwortlich zeichnet, kommen der viel kritisierte Ulysses-Günder Max Seelemann, der Setapp-Chef Oleksandr Kosovan und der Readdle-Gründer Denys Zhadanov zu Wort.

Mehrere relevante Softwareprodukte sind in den letzten Jahren zu einem Abo-Geschäftsmodell gewechselt – einige erfolgreich, einige unter beträchtlicher Kritik ihrer Kunden.

Wir haben viele unabhängige Mac-Entwickler gesehen, die über einen Wechsel nachdenken, sich jedoch nicht sicher sind, welches die besten Preis- und Abrechnungsmodelle sind, wie diese getestet werden können und wie man Abo und Einmalkauf am besten unter einen Hut bekommt.

Um Entwicklern hier bei der Entscheidungsfindung zu helfen haben wir eine Podiumsdiskussion mit mehreren führenden Mac-Entwicklern angesetzt. […]

Zum Nachlesen:

Montag, 09. Jul 2018, 13:26 Uhr — Nicolas
28 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
Rede mit!
  • Schön, viele Buchstaben die Wörter und Sätze ergeben. Aber ein Fazit was die Entwickler so gesagt haben erhält man trotzdem nicht. Um das sich dann selber bilden zu können, muss man 50 Minuten sich ein Video anschauen…

    Entsprechend ist der Informationsgehalt eigentlich bei 0 angekommen, da hätte eine Überschrift mit Link es auf YT genau so getan…

    • Galain Eviandem
    • +1 War auch mein erster Gedanke, als ich am Ende des Artikels angekommen bin.

    • Ist halt eher eine Videoempfehlung als die Verkündung einer „Wahrheit“, die sich in knackigen zwei Sätzen zusammenfassen lässt. Wie auch die verlinkten Artikel oben zeigen ist das Thema so facettenreich, dass sich fast immer mehrere Lager finden, die unterschiedliche Aspekte unterschiedlich bewerten. Hier geht es eher um Fallbeschreibungen und Motivationen, die wir in der Vergangenheit schon häufiger adressiert haben.

      • Die Kritik war ja auch, dass ein kurzer Satz mit einem Link zum Youtube-Video vollkommen gereicht hätte, statt viel Blabla. Und wenn ich „adressiert“ lese, wird mir immer speiübel, sofern kein Brief damit gemeint ist…

      • @jonas: Es ist trotzdem korrekt (wenn auch als veraltet gekennzeichnet).
        @Nicolas: Ich sehe das dennoch ähnlich: Der Text liest sich wie eine Einleitung, der die Zusammenfassung fehlt. Und auch ohne das Gespräch in allen Facetten wiederzugeben oder zu werten, wäre eine kleine Zusammenfassung über die Hauptpunkte nicht schlecht gewesen.

      • @Jonas
        Das dir übel wird liegt dann aber nicht an ifun sondern daran das du nicht verstehst das ein Wort auch mehrere Bedeutungen haben kann ;)

      • Um „Wahrheit“ geht es den Lesern hier wohl nicht. Ist doch eine Einschätzung eines Sachverhalts ein Stück weit auch immer die Meinung des Verfassers des Artikels.

        Wenn man sich sowas aber nicht zutraut, dann… nun ja… noch mal auf die Journalistenschule :-)

        Leider greift es mehr und mehr um sich, dass sich kaum ein Newsverbreiter traut, eine Position zu einem Thema einzunehmen.. Schade eigentlich, ist es doch genau das, wieso man ein Medium konsumiert bzw. bei Nichtgefallen der vertretenen positionen eben nicht konsumiert….

        so dümpelt halt alles irgendwie rum, ohne Profil, ohne Eigenheiten, ohne Relevanz… mitschwimmen statt entgegen…

      • Nur weil es in der Vergangenheit eventuell schon mal geschrieben wurde, heißt das nicht die Leser das noch wissen. Oder neue Leser überhaupt wissen.

        Und trotzdem bleibe ich dabei, es fehlt ein Fazit. Es ist wie @Balthasar es schon gesagt, hat, es kommt eine Einleitung und dann endet es abrupt.

        Lieber keine Artikel, als so etwas.

    • Weil es nicht nur darum geht, dich zu informieren, sondern auch SEO zu betreiben damit man was mit AdWords dazuverdienen kann. Was du jetzt mit dieser Info anfängst, bleibt dir überlassen.

    • Danke Rikibu. Ich denke um ein Profil und klare Meinungen ist es glücklicherweise ganz gut bestellt. Aber ich teile Deine Sorgen vor allem beim Blick auf die neue, noch junge Generation der „Newsverbreiter“.

  •  ut paucis dicam

    ABOS können die vergessen! Ich schliesse kein einziges ab!

  • Wenn die Herren Entwickler wähnen, daß (Kunden wie) ich Abo-Apps kauften, dann sind sie schlichtweg schief gewickelt. :-((

    • Dem kann ich mich nur anschliessen. Bei mir ist das so, sobald irgendwo Abo steht wird das App gelöscht egal welches Abo so auch bei 1Password zu Enpass gewechselt.
      So viele Abos kann man sich dann auf die Dauer gar nicht mehr leisten. Kommt ja dann noch TV abo und Musik abo dazu. Wahnsinn!

      • Ich sehe dass einerseits ähnlich und würde auch eher nach einer Alternative suchen, wenn ich nicht einen pauschalen Preis bezahlen könnte. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Apps, die laufende Kosten verursachen können, beispielsweise für Server oder zur Vorhaltung von Nutzer Daten. Dating, Internet Radio, Podcast an etc. wären einige Beispiele. Das hier auch laufende Kosten gedeckt werden müssen, kann ich allerdings auch nachvollziehen. So habe ich in einem Selbstversuch NightSky für rund 11,90 € pro Jahr abonniert und war anfangs sehr begeistert und habe mich beobachtet, wie oft ich diese App benutzen würde. Das Ergebnis war, nicht einmal pro Monat und so habe ich das Abo entsprechend gekündigt. Von daher ist es sicherlich auch ein wichtiger Indikator, wie intensiv man tatsächlich eine App nutzt. Office 365 ist beispielsweise ein Produkt, da kann ich ein Abo schon verstehen, man bekommt ja auch viel online Speicher dazu.

      • @Stephan: Ob Apps laufende Kosten verursachen können, oder nicht, Stephan, ist mir Jacke wie Hose, denn ich bin nicht die Heilsarmee. Office365-Apps im Abomodell, weil es -potentiell unsicheren!- Online-Speicher dazugibt?: Kurzfassung hierfür wäre meines Erachtens: Kontraproduktivität. So habe ich nicht ohne Hintergedanken ein iPad Pro mit 512 GB Offline-Speicherplatz gewählt (und hätte es noch mehr Gerätespeicherplatz gegeben, hätte ich auch noch mehr Gerätespeicherplatz gewählt). Anstelle von Office365 arbeite ich z. B. mit Textilus Pro (Textverarbeitung), und irgendwo habe ich auch noch eine Nicht-Abo-Tabellenkalkulation unter meinen 517 Apps.

        Abo-Modell? NEIN DANKE!

    • Was machst du, wenn es nur noch Abos gibt?
      Ich habe mittlerweile zwei Abos abgeschlossen, zum einen für FieryFeeds, zum anderen für Infuse. FF kostet 5€/Jahr, Infuse 10€/Jahr. Halte ich beides für den gegebenen Umfang für fair.
      Bei Abos mit 5-15€/Monat versteh ich es aber auch nicht mehr.
      Man muss aber auch sehen, dass es beim Abomodell für den Entwickler gut ist, wenn er nicht zu viele zahlende Nutzer hat: Mehr Nutzer erzeugen mehr Kosten und mehr Supportfälle.

      • Balthasar, da kann ich Dich logisch nicht ganz nachvollziehen: wieso sollen zu viele zahlende Nutzer schlecht für den Entwickler sein?: Mehr zahlende Nutzer bedeuten in erster Linie mehr Geldeingang – sollten diesbezüglich auftretende Supportfälle usw. zu hohe Gegenkosten verursachen, wäre das Abo schlicht und einfach falsch, da nicht kostendeckend, kalkuliert – früherer oder späterer Bankrott des Entwicklers könnte die Folge sein. …

  • Und was kam jetzt raus? Ich kann leider schlecht englisch.

    Die 2 Sätze hätte man ja noch reinschreiben können, oder?

  • Mit dem ganzen ABO-Mist wird man den Markt eher kaputt bekommen, da viele Leute nicht willens sind, bei der Nutzung von vielen Programmen so seine 100 EUR Abo-Gebühr pro Monat zu zahlen.

  • niemals ein abo… da zeige ich auch klare kante. es ist eine unverschämtheit.
    man ist so schon mit gedeih und verderb den entwicklern ausgeliefert. aber hat zumindest
    bei gekaufter software noch zeit, eine alternative zu finden…
    man stelle sich vor, ich miete nur noch alles… was für irre kosten. ich brauche nicht alles brandneu.

  • Ich bin eher gegen Abos im allgemeinen, aber wenn dan möchte ich Jahreszyklen und garantiert nicht monatlich.
    Trotzdem hab ich Apple Music hab ich so abonniert und die 3.- pro monat für 200 Gb find ich auch ok

  • Mein Problem mit Abo’s… keine Familienfreigabe… hab ‚Bear‘ getestet und meiner Frau gefällt die App auch sehr gut… aber 2x Abo nein danke

  • Ich habe grundsätzlich erstmal nichts gegen ein Abo Modell. Kann durchaus Vor- und Nachteil haben. Bei den Produkten von JetBrains zum Beispiel hat es mich jetzt nicht gestört. Da komme ich mit dem Abo jetzt sogar günstiger weg, als die ganzen Einzellizenzen vorher und ich kann die Programme auch noch weiter nutzen, wenn ich das Abo kündige. Kriege halt nur keine Updates mehr. Ist für mich absolut in Ordnung. Auch wenn eine Software Online Komponenten mit nutzt kann ich nachvollziehen.
    Was ich persönlich nicht einsehe ist für so etwas wie 1Password ein Abo abzuschliessen. Ich werde garantiert nie meine Passwort Sammlung in irgendeine Cloud hoch laden. Ich sync immer noch über WLAN und wenn das nicht mehr geht, kommt einer Alternative her. Auch für Ulysses werde ich kein Abo abschliessen, dafür ist der Funktionsumfang und der Nutzen von Updates für mich definitiv zu klein.
    Für mich kommt es immer auf den Umfang meiner Nutzung an, ob sich ein Abo lohnt oder nicht. Zudem kommen keine Abos in Frage, wo ich die Software nach Abo Ende in der bis dahin letzten Version nicht mehr nutzen kann. Des weiteren muss auch einfach der Funktionsumfang stimmen. Ansonsten zahle ich demnächst noch Abo Gebühren im Dreistelligen Bereich, wenn jedes kleine Dienst Programm auf Abo umstellt.

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