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Neue Laborversionen

FRITZ!OS 8.50 nähert sich – und macht Pi-hole Konkurrenz

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11 Kommentare 11

FRITZ! verteilt weitere Laborupdates auf dem Weg zu FRITZ!OS 8.50. Mittlerweile können Besitzer von zehn FRITZ!Box-Modellen die neuen Funktionen vorab ausprobieren. Eine der spannendsten Neuerungen dürfte dabei der integrierte DNS-Filter sein, der die FRITZ!Box auf Wunsch zum Werbe- und Trackingblocker für das komplette Heimnetz macht.

Smart Check Fritz

Das Prinzip erinnert stark an Pi-hole. Anfragen an bekannte Werbe-, Tracking-, Phishing- oder Malware-Domains werden bereits auf DNS-Ebene abgefangen. Der Vorteil: Der Schutz funktioniert zentral und damit auch auf Geräten, auf denen sich klassische Werbeblocker gar nicht installieren lassen – etwa Fernsehern, Smart-Home-Geräten oder Spielekonsolen.

Blocklisten direkt auf der FRITZ!Box

FRITZ! erlaubt dafür das Einbinden frei verfügbarer und von der Community gepflegter Sperrlisten. Diese können regelmäßig aktualisiert werden. Einzelne Domains lassen sich zudem von der Filterung ausnehmen, wenn eine zu aggressive Liste gewünschte Dienste beeinträchtigt. Der Hersteller nennt Werbung, Tracker, Schadsoftware, Phishing-Seiten und Botnet-Infrastruktur ausdrücklich als mögliche Filterziele.

Wie unkompliziert das in der Praxis funktionieren kann, zeigt Volker Weber auf vowe.net. Er hat seine FRITZ!Box auf die Laborversion aktualisiert, drei Filterlisten eingebunden und einzelne Domains von Apple und Microsoft auf die Ausnahmeliste gesetzt. Konsequenz: Den bislang dafür betriebenen letzten Server in seinem Netzwerk konnte er abschalten. Passender Name für die Lösung: „Fritzhole“.

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Für viele Nutzer dürfte das reichen

Ein vollwertiger Ersatz für Pi-hole ist die integrierte Lösung dennoch nicht in jeder Hinsicht. Wer detaillierte Statistiken, umfangreiche Protokolle oder unterschiedliche Regeln für einzelne Geräte und Nutzergruppen benötigt, bekommt mit einem eigenen Pi-hole weiterhin mehr Möglichkeiten. Wer lediglich Werbung, Tracker und bekannte Schadseiten für das gesamte Heimnetz ausfiltern möchte, spart sich mit FRITZ!OS 8.50 jedoch zusätzliche Hardware und Wartungsaufwand.

FRITZ!OS 8.50 nimmt weiter Form an

Der DNS-Filter ist nur ein Bestandteil des kommenden Updates. FRITZ!OS 8.50 hatten wir bereits zum Start des Laborprogramms vorgestellt. Hinzu kommen unter anderem automatische Priorisierungen für zeitkritische Netzwerkverbindungen, neue Smart-Home-Automationen, ein erweiterter Ausfallschutz und Verbesserungen für die MyFRITZ!App. Die FRITZ!Box 5690 Pro lässt sich zudem als Matter-Bridge einsetzen.

Die aktuellen Vorabversionen können über das FRITZ! Labor geladen werden. Wie üblich handelt es sich dabei um Beta-Software, die in erster Linie für experimentierfreudige Nutzer gedacht ist.

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21. Aug. 2026 um 12:04 Uhr von Ben Fehler gefunden?


    11 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Da die Betas erst kürzlich gestartet sind, dürfte das wohl noch einige Zeit dauern bis zur finalen Version.

  • Wäre interessant zu wissen, wie viele Filter-Listen die Fritzbox verarbeiten kann. iIn dem verlinkten Artikel werden nur 3 benutzt (und das findet der Autor schon Overkill, lol). Ich habe im Pi-Hole 24 Listen aktuell.

  • Ich habe es bei der FRITZ!Box 5590 für Glasfaser eingesetzt. Aber ich habe das Gefühl, dass die Box dadurch ziemlich träge geworden ist. An der CPU Auslastung ist es nicht direkt zu erkennen. Aber das hangeln durch das Menü dauert gefühlt ewig. Wie ist euer Eindruck bei der 5590? Ansonsten klappt es damit wirklich gut.

  • Freue mich schon auf die Finale Version.
    Derzeit werkelt der öffentliche DNS von AdGuard in meiner Fritzbox als zentrale Grundfilterung.
    Mit dieser neuen Möglichkeit würde ich ebenfalls die Liste von Hagezi usw. einbinden.

  • Was nützt das alles, wenn die etwas in die Jahre gekommenen FritzBox-Modelle die neuen Funktionen erst Wochen oder wie so oft Monate später erhalten? FB 4060: Fehlanzeige! FB 7530: Fehlanzeige!

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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