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Schritt für Schritt

Videoanleitung: Pi-Hole als Werbeblocker für das Heimnetz

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Vielleicht habt ihr von dem Werbeblocker Pi-Hole ja schon mal gehört: Das kostenfreie Community-Projekt bietet eine Software-Lösung für den Mini-Computer Raspberry Pi an, mit deren Hilfe sich der 30 Euro teure Kleinstrechner in einen Werbeblocker für das gesamte Heimnetz verwandeln lässt.

Raspberry Pi

Einmal eingerichtet arbeitet der Raspberry Pi dabei als DNS-Server und kümmert sich um die Auflösung von Netzwerkanfragen. Grob vereinfacht wird jede URL geprüft, die aus eurem Heimnetzwerk aufgerufen wird. Das Pi-Hole verhindert anschließend, dass URLs erreicht werden können, die auf bekannte Werbe-Server verweisen. Kurz: www.webseite.de wird durchgelassen, reklame.webseite.de und werbung.webseite.de blockiert.

Da der Raspberry Pi nach erfolgter Einrichtung lediglich im Router eingetragen werden muss, ist der Konfigurationsaufwand auch bei 100 aktiven Geräten überschaubar. Statt 100 Werbeblocker einzurichten, muss das Pi-Hole nur einmal aufgesetzt werden. Bonus: Auch Geräte auf denen sich Werbeblocker gar nicht oder nur umständlich einrichten lassen, profitieren so umgehend vom Heimnetz-weiten Werbeschutz.

Dashboard Pi Hole

Statistiken zeigen Anzahl der geblockten Verbindungen

Große Hürde Ersteinrichtung

Die größte negative Eigenschaft des Pi-Hole-Projektes: Die Hürde, die zur Einrichtung des Mini-Computers genommen werden muss, ist (gerade für unbedarfte Nutzer) nicht unerheblich.

Hier setzen wir heute an. Nachdem wir in den vergangenen Wochen mehrere Pi-Hole-Instanzen für Freunde und Familienmitglieder vorbereitet haben, nehmen wir interessierte Anwender, die Lust auf eine eigenen Pi-Hole-Box haben, sich die Konfiguration aber selbst noch nicht zutrauen, heute an die Hand.

Unser 15-Minuten-Video führt durch die Einrichtung des Pi-Hole-Servers am Mac und versucht dabei so nachvollziehbar wie möglich zu bleiben. So setzten wir bewusst auf den etwas umständlicheren Weg über externen HDMI-Monitor und Tastatur, um dafür einen Bogen um SSH-Konfigurationen und VNC-Setups machen zu können.

Pi-Hole am Mac: Einsatzfähig in 15 Minuten

Die einzigen Voraussetzungen, die vor dem Einstieg erfüllt werden müssen haben wir im Anschluss gelistet. Ihr benötigt:

Pi-Hole am Mac: Video-Anleitung

Mittwoch, 16. Jan 2019, 18:52 Uhr — Nicolas
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Rede mit!
  • Nutze ich seit Jahren :) Keine lästige Werbung mehr. Nichtmal in Apps.
    Einfach alle Werbedomains und Tracker blocken.

    Warum wird das hier gezeigt? Diese App finanziert sich doch auch durch Werbung und Nutzerdaten-Weitergabe…?

  • Schönes Video. Läuft hier seit über einem Jahr sehr gut. Ich habe lediglich den DNS-Server in der Fritzbox unter Netzwerkeinstellungen -> IP-Adressen eingetragen, da die hier gezeigte Konfiguration bei mir und vielen anderen Nutzern oft zu Timeouts geführt hat.

  • Hab das Dingens seit Weihnachten im Einsatz. Kann es nur empfehlen! Und Ersteinrichtung ist aufwändig aber machbar.

  • Läuft auch super in einer Synology als Docker Image

    • Welche Synology- und Docker-Versionen benutzt du denn?

    • Hi, ich habe mich auch an Docker und PiHole auf der Synology versucht. Bekomme es auch zum Laufen, aber sobald ich die DNS zum Testen in einem PC eingebe blockt er nichts. Das Webinterface zeigt auch keinen Erfolg. Es lässt sich öffnen und einrichten, mehr aber auch nicht. Vorschläge, was ich falsch mache? Beziehungsweise kennst du eine gute Anleitung?

      • Lässt du das Docker Image bridged laufen? Wenn nein: sind die niedrign Ports (meine 53 tcp/udp) nach aussen ebenfalls offen? Die werden für die dns abfrage benötigt. Pihole sollte auch über port 80 erreichbar sein, damit die Werbung ordentlich entfernt wird. Über google gibt es Anleitungen port 80 in der syn9logy wieder frei zu geben, da dsm sich die schnappt (zum forward auf 5000/5001).

      • Ich glaube auch, dass es damit zu tun hat. Ein weiteres Problem ist vermutlich auch, dass der Active Directory Controller der DiskStation läuft. Dieser wird ebenfalls Port 53 benutzen. Habe den Port im PiHole auf 7053 geändert und Port 80 auf 7080. Wie gesagt ohne Erfolg. Ich vermute man muss irgendwie dem AD sagen, dass alle Anfragen über PiHole laufen sollen. Aber wie ist hier die Frage.

    • Ich bin für eine brauchbare Anleitung sehr dankbar! Hab es mit verschiedenen Anleitungen und Docker-Paketen versucht und bin kläglich gescheitert.
      Bitte verlinke eine Anleitung oder welches Paket und welche Umgebungsvariablen.
      Dankeschön!

    • +1 ich würde die Anleitung auch gerne mal ausprobieren da mejne Synology 24/7 rund um die Uhr läuft

      • Docker installieren
        Pihole/pihole latest
        Bridged laufen lassen wenn möglich

        Umg variablen

        Variable Wert
        ServerIP 192.168.253.9
        WEBPASSWORD
        DNS1 8.8.8.8
        DNS2 8.8.4.4
        TZ Europe/Berlin
        DNSMASQ_LISTENING all
        WEB_PORT 8080

        Wenn möglich port 80 frei schaufeln: http://tonylawrence.com/post/u.....g-port-80/ etc

        Synologyip:8080/admin
        Einloggen

        Blocklists setzen

        Quelle:
        https://firebog.net/
        https://tspprs.com/
        https://filterlists.com/

        Danach unter heimnetzwerk ipv4/6 den DNS auf ändern

        Clients neues lease via wlan, via lan ipconfig/ release dann /renew oder lease ablaufzeit warten ;)

        Wenn das docker bridged läuft, werden die clients korrekt gelistet. Kann muss aber nicht
        Wenn pihole nicht auf port 80 läuft, werden die ads entfernt, soweit ich es aber verstehe bleiben teilw. leere Bereiche. Ist nicht schlimm

  • Wenn es bloß um den Betrieb als Pihole geht, habt ihr für euren Bekanntenkreis hoffentlich nicht auf die 30€ teuren „großen Modelle“ gesetzt, sondern Pi Zero Ws genommen. Da kommt man deutlich guenstiger weg und die Arbeit ist dieselbe!

  • Das „GigaBit“- LAN ist halt immer noch zu lahm wegen USB 2.0… :-(

    • Das spielt für die Filterung von DNS-Anfragen keine Rolle. Vorausgesetzt die Schnittstelle ist nicht permanent voll ausgelastet.

    • Quatsch: der Raspberry muss nur DNS Anfragen beantworten.
      Da geht kein Wirktraffic vom Rechner ins Internet durch den Raspberry.
      Die per USB angebundene Ethernetschnittstelle ist dafür völlig ausreichend!
      Warum im Video aber nicht die schlankere Stretch lite genutzt wird ist streitbar. Notfalls ist die commandline auch mit angeschlossener Tastatur zu bedienen?!

  • Nutze ich schon erfolgreich eine Weile, ist klasse und klappt problemlos. Nur zu empfehlen. Lediglich ein Problem habe ich, evtl weiß jmd was ich Whitelisten muss:
    Google Suchen von einem Artikel verlinkt auf googleads, diese möchte ich aber durchwinken, leider reicht es nicht aus googleadservices.com zu whitelisten.

    • Das hat hier sogar so genervt, dass ich pi-hole wieder deaktiviert habe. seiten wie mydealz, idealo oder geizhals kann man kaum noch verwenden

      • Dann pack sie doch auf die whitelist

      • Es müssen mehrere affilate Seiten auf die whitelist gepackt werden. Ich hab es bisschen mit trial and error probiert, mittlerweile läuft alles ganz gut aber es ist Arbeit..

  • Für das bisschen DNS Traffic reicht das locker aus ;)

  • Kann man die Blockierliste nicht auch einfach in die Fritzbox einpflegen?

  • Ich hab mir vor kurzem ein Raspberry Pi geholt für Owncloud.
    Kann ich den Owncloud und Pi-Hole parallel nutzen oder brauch ich für jedes Projekt ein eigen Pi?

  • Ich hab FTTH mit 500/200. Da ist der Raspi ist halt der Bottleneck!

    Synology/Docker ist nicht schlecht, aber das die Platten 24/7 nur wg.
    PiHole ist jetzt auch nicht so der Burner…

    • Nein, die DNS Abfrage hat nichts mit deinem Internetspeed zu tun. Der Traffic geht nicht durch den PI.

      • OK, cool, das ist neu für mich. Woher weißt Du das? Kann man das iwo nachlesen?

      • @Wolle Einfach zum Thema DNS einlesen. Einfach gesagt: Wie du vielleicht schon mal deinen Router Zuhause im Browser mit 192.168.1.1 o.Ä. aufgerufen hast, hat auch jede Internetseite eine solche nummerische Adresse – IP-Adresse genannt. Jede Seite ist über solch eine an das Internet angebunden. Jedoch kann der Mensch sich Zahlen schlechter merken, also gibt es z.B. ifun.de statt einer IP-Adresse. Nun kommt der DNS ist Spiel und hat simpel gesagt eine Tabelle, mit der er die Adressen von der namentlichen zur nummerischen umwandelt. piHole löst aber einfach alles was auf der blacklist und gleichzeitig nicht auf der whitelist ist nicht auf und sendet die Anfrage damit nicht in das Internet raus und verwirft diese dann. Quasi nach dem Motto „Es ist keine Route verfügbar, geben sie bitte eine gültige Adresse ein“. Ansonsten wird der allgemeine Seitenaufbau z.B. über W-Lan und damit direkt deinem Router abgewickelt. piHole sucht also nur die einzelnen Routen raus und erklärt einige als ungültig und verwirft diese dann,

    • Ein NAS läuft sicherlich nicht nur wegen den Docker-Containern 7×24…!

      • Er spricht nur von den HDDs. Die gehen nämlich bei Einsatz von docker nicht mehr aus. Und das macht einen erheblichen Unterschied. Deshalb nutz ich für docker Container auch nen Raspi obwohl die Syno das könnte.

      • Das NAS ist sicher immer eingeschaltet, aber die Platten gehen schlafen, wenn sie nicht gebraucht werden. Das wird durch permanent aktive Prozesse wie das piHole-Image leider verhindert.

  • Kann man auch gut auf einem Ubuntu Server laufen lassen, läuft hier so als VM seid 1 Jahr. Blockt alles weg, anfangs auch Google Shopping wenn, muss man halt Whitelisten was einem fehlt.

  • Hatte ich mal auf meinem Synology NAS installiert.
    Es hat zwar funktioniert, allerdings holt man sich damit ganz schnell sehr viel administrativen Aufwand ins Haus. Wenn nämlich dann einige Internetseiten oder Apps von den Familienmitgliedern nicht mehr richtig funktionieren darf man sich 1. das Genörgel anhören und 2. abends noch auf Fehlersuche (logfiles) gehen…..

    Ich nutze jetzt schon lange den DNS (176.103.130.130) von AdGuard. Ich habe den auf der FritzBox als 1. DNS eingetragen und die Fritzbox selbst als 2. DNS. Sollte der DNS von AdGuard mal ausfallen funktioniert das Internet weiterhin auf allen Geräten.
    Auf den Kindergeräten habe ich den Familien DNS von AdGuard (176.103.130.132) statistisch eingetragen. Somit sind bei den Kindern keine „Busenfilme“ mehr möglich….

  • Läuft bei mir seit einem Jahr einwandfrei. Die Whitelist habe ich mir gespart weil mich Google-Ads in der Regel sowieso nicht interessieren. Wenn doch schalte ich auf dem iPhone vorübergehend auf LTE um. Auf dem Mac habe ich mir unter Systemeinstellungen > Netzwerk > Umgebung eine Umgebung eingerichtet, die den piHole-DNS nutzt. Wenn dort etwas für mich interessantes durch piHole geblockt wird, schalte ich kurzzeitig auf Umgebung „Automatisch“ um. Kommt bei mir aber nicht häufig vor. Meine Frau nutzt an ihrem Mac häufiger Google-Ads o.ä., also habe ich in ihren Netzwerkeinstellungen den DNS manuell auf 8.8.8.8 bzw. 1.1.1.1 gesetzt. Somit umgeht sie den piHole komplett.

  • Das wird Apple überhaupt nicht gefallen – freu!!!

  • Die meiste Aufhand besteht in der Festlegung der Blockierregeln. Ûbertreibt man es, dann sind viele Seiten nutzlos oder verstümmelt. Eine wartungsintensive Sache. Vorgefertigte Filterlisten sind zwar hilfreich, aber selten das Gelbe vom Ei und es ist zusätzlich viel Handarbeit notwendig, um individuell abgestimmte Ergebnisse zu erzielen.

    • Ja und? Individuelle Lösungen benötigen individuelle Arbeit. So ist das nun mal. Wenn einen das stört, lässt man es eben und lebt weiter mit der Werbung.

      • Was Du nicht sagst…
        Nichts und, die Intension war ausschließlich darauf hinzuweisen.

      • Ich würde es so formulieren, jeder hat so seinen ganz eigenen Fetisch. Wenn für manchen die Zeit wertvoll ist, sich mehr mit dem verhindern von Werbung zu befassen, als die Werbung weg zu klicken, was insgesamt wahrscheinlich deutlich Zeitersparender ist, bitte schön, Kann man natürlich machen. Ich verbringe meine Zeit lieber anders und lebe mit dem bisschen Werbung aus genanntem Grund, ansonsten werden wir wahrscheinlich irgendwann für jede Information bezahlen müssen, weil keiner mehr Einnahmen anderweitig generieren kann. Ich hoffe nur, dass diejenigen dann so konsequent sind, weder HD+, noch Freenet-TV zu buchen und das werbeverseuchte Privatfernsehen zu konsumieren. Das wäre irgendwo ein Widerspruch, die Werbung dort lässt sich nämlich nicht blocken einschließlich der hirnschädigenden Fernsehprogramme. Nie mal im Ernst, ich finde das schon sehr spannend und habe selbst auch zwei raspberry Pi im Haus. Aber irgendwie stört mich die Werbung weniger, als dass ich sie verhindern müsste, das Trekking hingegen kann ich schon verhindern und brauche dafür so eine Instanz nicht. Mir wäre es eher lästig, dass ich dann irgendwelche Internetseiten nicht störungsfrei nutzen könnte beziehungsweise ich immer wieder an dem Ding basteln müsste, dass auch alles dann wirklich ohne Werbung und noch dazu störungsfrei funktioniert. Dazu ist mir meine Zeit ehrlich gesagt zu schade.

      • Das bisschen Arbeit ist lästiger als die Werbung zu ertragen? Ne ne ganz bestimmt nicht. Ich meide Werbung wo es geht, kein Privatfernsehen, keine Zeitschriften oder Zeitungen. Ich lebe so werbefrei wie möglich (mit vertretbaren Aufwand).

      • Warum sollte man Trekking verhindern?

  • Nutze ich zu Jause seit Jahren …

  • Nicht immer ist Werbung aber auch nervig. Ab und an gibt es auch mal gute Angebote.
    Und man sollte auch nicht vergessen, dass viele Webseiten von der Werbung leben und nur so „kostenlose“ existieren.

  • Ich bin trotzdem eher ein Fan von VPN-DNS-Proxys auf iOS-Geräten. Die wirken auch im Mobilfunk und man kann den Proxy bei Bedarf auch fix mal ausschalten, z.B. mit einem Widget.

  • Die DNS Einstellungen sind so nicht richtig!
    Auf der Fritzbox setzt ihr zb. DNS Server von CCC oder Digital Courage. Diese DNS Einstellungen gelten dann nur für den Gastzugang, mehr auch nicht!
    Die DNS Anfragen nimmt nicht dir Fritzbox entgegen sondern Pi-hole.
    Auf der Fritzbox unter Heimnetz, Netzwerk, Netzwerkeistellungen tragt ihr als DNS Server den Pi-Hole.
    Somit verteil die Fritzbox dann nicht die DNS Server der Fritzbox an die Clients sonder die DNS Adresse von Pi-hole.
    Und so lautet die Abfrage: Client schaut in die Hosttabelle, dann geht weiter Richtung DNS Server den er per DHCP von der Fritzbox bekommen hat und landet direkt bei Pi-Hole, Pi-hole schaut in Cache, ist die Seite bekannt, dann wird die Anfrage beantwortet oder Pi-Hole fragt den eingetragen DNS Server bei sich!
    Nicht die Fritzbox oder sonstiges!
    PS: wer 8.8.8.8 oder 1.1.1.1 als DNS Server definiert, der kann gleich auf Pi-Hole verzichten!
    Noch besser ist Pi-Hole in Verbindung mit dem Inbound Server und DNSSEC . Ab Pi-Hole Version 4.0 ist der Inbound mit an Board!
    So läuft dann die Abfrage ab:
    Client fragt nach DNS Pi-hole, ist nichts im Cache dann fragt Pi-hole nicht irgendein Server im Internet die ihr definiert habt, sondern stellt seine Anfragen an den Inbound Server, der fragt wiederum die Root- Server, bzw. weiter die TLD. Der gesamte Ablauf ist dank DNSSEC auch noch verschlüsselt!

    • Oh ha, hab Dank für die Anmerkung. Dass schauen wir uns noch mal an. Zwar stimmt die Anmerkung „Diese DNS Einstellungen gelten dann nur für den Gastzugang, mehr auch nicht!“ nicht, mit den von uns beschriebenen Einstellungen verrichtet das Pi-Hole fleißig seinen Dienst, der Hinweis auf die gesonderten DNS-Einstellungen dürfte allerdings die Fritz!BOX entlasten wenn ich das richtig verstehe. Google-DNS sind wir bei dir, haben uns im Video allerdings von der „Tyranny of the default“ leiten lassen.
      In jedem Fall: Merci für die Wortmeldung!

    • Bitte kurz aufklären was an 1.1.1.1 aka Cloudflare DNS schlecht ist. Danke.

  • Noch besser wärs, wenn PiHole unter Heimnetz/Netzwerk/Netzwerkeinstellungen/IPv4-Adressen als lokaler DNS-Server definiert wird. Hat den Vorteil, das der Hostname fritz.box nach wie vor verwendbar ist.
    Ach ja, das entspr. Blocken für die IPv6-Adressen nicht vergessen …

  • Ich blockiere im iOS Blocker (ADGuard) einfach global mittels ##iframe nur alle iFrames, damit ist fast alle Werbung verschwunden. Falls man sie doch mal für eingebette Videos oder Captchas braucht, kann man ja ein reload ohne Blocker durchführen.
    Cool wäre ansonsten noch, die iframes nur auf opacity:0; zu setzen, aber das habe ich global noch nicht hinbekommen. Falls da noch jemand ne Idee hat!?

  • Könnte ich wierderum meine (eigene) Kabel-Fritzbox als VPN nutzen und meinen mobilen Traffic, so wie auch den in fremden Wlan-Netzen und im Ausland, über die Fritzbox zu Hause leiten? Habe glücklocherweise konstante 50Mbit im Upload, die würden mir woanders immer voll und ganz ausreichen.

    Ist das sehr kompliziert umzusetzen? Weil damit würde ich ja mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen: Werbung und Tracker geblockt, immer meine IP, Datenschutz und Datensicherheit in fremden Netzwerken.

    • Könntest du. Allerdings verlangt zumindest das iPhone eine ständige manuelle Verbindung mit deinem VPN. Zumindest ist mir keine Lösung bekannt um das zu verhindern..

  • Darf ich mal fragen welchen Vorteil eine solche Lösung im Gegensatz zu softwareseitigen AdBlockern wie BlockR o.ä. Hat?

    • Der Größte: Einmal eingerichtet, profitieren alle im Netzwerk aktiven Gerät von Pi-Hole. Auch Endgeräte für die keine spezifischen Werbeblocker angeboten werden.

    • Beim Surfen werden Seiten bereits auf DNS-Ebene geblockt, also noch bevor eigentliche Nutzdaten geladen werden. Das verringert deutlich deinen Traffic und erhöht die Geschwindigkeit beim Seitenaufbau von zB Seiten wie Spiegel, Welt etc. wo >50% nur aus Werbung, Trackern und Co. besteht.
      Bei den meisten lokalen (AdBlock)-Lösungen wird der Mist trotzdem in dein Netz geladen und dann erst lokal bei der Anzeige geblockt.

      @ifun: Die Standardlisten in Pi-Hole sind zwar nicht schlecht, aber ihr solltet euch weitere geprüfte Listen reinladen (werden im offiziellen Pi-Hole Forum verlinkt). Ich bin momentan bei ~650.000 geblockten Domains und Surfen ist trotzdem super möglich. Durch den Einsatz von Black-/Whitelists kann man einiges „korrigieren“, wenn es zu scharf eingestellt ist.

  • Nicht nur das in meinen Augen, wenn du Unbound in Verbindung mit Pihole und verschlüsseltem DNS sec installierst gepaart mit eigenem OpenVpn Server auf dem Raspberry Pi hinterlässt du keine Spuren bei deinem Provider. Dann noch Obfs 4 Proxy installieren. Hiermit wird der Traffic nochmals verscrambelt.

  • Wie sieht es den mit den Werbeeinblendungen am SmartTV durch die jeweiligen Sender aus? Nervt mich bei meinem Samsung extrem
    Danke!

  • Ich bin vermutlich schon ein bisschen spät dran hier etwas zu kommentieren, da sich die Frage im Wesentlichen aber an die Redaktion richtet versuche ich es mal:
    Wenn der administrative Aufwand nachträglich das PI-hole zufriedenstellend zu konfigurieren so hoch ist, wie handhabt ihr das mit den Instanzen die ihr eingerichtet hab für Freunde und Bekannte? Remote support via port forwarding oder jede Woche/ Monat lokal vorbei schauen und die Erkenntnisse, die ihr in der Zwischenzeit bei eurem PI-hole gemacht habt dort „updaten“?

    • Die im Bekanntenkreis aktiven Geräte haben den SSH-Dienst aktiv. D.h. wenn wir vor Ort sind können wir uns kurz mit dem Pi verbinden und eine Aktualisierung anwerfen. Da sich die Blocklisten selbst von allein aktualisieren und lediglich die Kern-Installation hin und wieder mit einem Update versehen werden muss, ist der Aufwand allerdings überschaubar. Das Pi-Hole kann auch mal ein halbes Jahr unbeaufsichtigt laufen.

      • Oder man installiert einen TeamViewer ?!

      • Genau, lokalen support via SSH hatte ich jetzt auch im Kopf. Es ging jetzt im Wesentlich um die personalisierten Voreinstellungen bezüglich der whitelist. Aber meine Frage hat sich vielleicht auch dahingehend geklärt, als dass ihr das schon im Vorhinein ausreichend bei euch getestet habt und die Konfigurationen dann direkt schon bei der ersten Einrichtung, der Setups bei Freunden, vorgenommen habt. Ich hatte das hier in den Kommentaren nämlich so herausgelesen und verstanden, als sei entweder ein Teil der Homepages nicht mehr oder nur teilweise zugänglich, oder man muss noch (viel) konfigurieren.

  • Könnte man über diese Lösung z.B. auch „komplett Youtube“ sperren? Also dass es dann von den Geräten im Heimnetzwerk weder im Browser noch aus der Youtube-App aufzurufen ist?

    • Ja. Allerdings mit dem „Haken“, dass auf den Geräte im Heimnetz wieder andere DNS-Server eingetragen werden können (also etwa Googles 8.8.8.8), die YouTube wieder ordentlich auflösen

      • Ah, guter Einwand! Aber da muss man erst mal drauf kommen. :-)

        Habe noch einen Raspberry ungenutzt rumliegen und werde das ausprobieren. Danke für die Antwort und den super Artikel!

      • Prinzipiell ja, aber durch Anlegen entsprechender Regeln (für den Standard-DNS Port 53 und eventl. noch weitere) könnte man Anfragen an andere DNS-Server sperren (Also Port 53 blocken für alle Clients, außer den Pi-Hole).
        Ob die Fritzbox das kann, weiß ich allerdings nicht, da ich einen Ubiquiti Router verwende.

  • Es funktioniert auch mit Diet pi und Raspberry Zero

  • Bei mir unterbindet Pi-Hole WLAN-Calling von Vodafone.
    Hat irgendjemand eine Idee, wie das Problem gelöst werden kann?

  • Nach dem Hinzufügen von Blocklist habe ich die Fehlermeldung „Lost Connection to API“… kann mir jemand helfen?

  • kurze Fachfrage: Gibt es sowas auch für MacOS? Habe einen Mac mini als Server für die verschiedensten Dinge laufen. Möchte ungern noch einen Pi anwerfen.

  • Ich habe natives IPV6, funktioniert das dann auch, oder ist das ein reines ipv4 Produkt?

    Was ist mit seiten, die dann meckern „schalten Sie den Werbeblocker aus“ ?

  • Hi, brauche mal einen Rat. Wollte gerade Pi Hole installieren.
    Lande immer auf Fehler: curl: (7) Failed to connect to raw.guthubusercontent .com Port 443
    Web Zugriff des Pi klappt – aber Pi Hole will nicht.
    Hat jemand eine Idee?
    Danke!

  • Also ich habe das pi-hole nun installiert und muss sagen, dass ich ein wenig enttäuscht bin (oder aber ich habe etwas falsch gemacht). Seiten wie spiegel.de oder derwesten.de zeigen weiterhin Werbung an (und das nicht gerade wenig). Habe ich etwas falsch gemacht? Ich hab das pihole installiert und konfiguriert (entsprechend des Videos) und dann als DNS server in den Fritzbox-Einstellungen eingefügt. Sonst noch was?

  • Hallo zusammen, kann mir einer helfen ich versuche pi hole über den Befehl curl -sSL https://install.pi-hole.net | bash zu installieren aber es geht nicht. Der Text rauscht so 2 Sekunden ganz schnell runter und nix passiert.
    Ich mach das genauso wie es in dem Video gezeigt wird. Verzweifle noch.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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