Maßgeschneiderte Helfer für den Mac
Claude hat uns für 18 Euro zehn Mac-Apps programmiert
Dass sich mit KI inzwischen erstaunlich gut Software entwickeln lässt, dürfte sich herumgesprochen haben. Wir wollten mit diesem Artikel auch gar nicht die große Debatte darüber führen, ob KI Programmierer ersetzt oder wie die Zukunft der Softwareentwicklung aussieht. Stattdessen wollen wir einfach kurz zeigen, was bei uns in den vergangenen Wochen passiert ist.
Wir haben nämlich festgestellt, dass wir für viele kleine Probleme inzwischen gar nicht mehr im App Store oder auf GitHub nach Lösungen suchen. Stattdessen lassen wir uns die benötigten Werkzeuge einfach selbst erstellen.
Natürlich reden wir hier nicht von komplexen Anwendungen wie Photoshop oder Final Cut. Aber wenn es um kleine Werkzeuge geht, die exakt auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten sein sollen, ist es mittlerweile oft schneller geworden, diese selbst bauen zu lassen, als stundenlang nach einer passenden Lösung zu suchen.
In den vergangenen Wochen haben wir dafür ein Claude-Pro-Abo genutzt, das rund 18 Euro gekostet hat. Entstanden sind mehrere kleine Mac-Anwendungen, die inzwischen täglich auf unseren Rechnern laufen. Laufende Kosten verursachen sie nicht. Das Abo könnten wir jederzeit kündigen, die Anwendungen funktionieren trotzdem weiter.
Bemerkenswert fanden wir dabei vor allem, wie unkompliziert die Entwicklung geworden ist. Auf dem Mac, auf dem die Programme entstanden sind, war nicht einmal Xcode installiert. Die Xcode-Kommandozeilenwerkzeuge haben völlig ausgereicht.
Vielleicht inspiriert der folgende Überblick den einen oder anderen Mitleser ja. Uns jedenfalls hat die Erfahrung nachhaltig verändert. Wir denken heute völlig anders über kleine Mac-Apps und älltägliche Software-Helfer nach, als noch vor einem Jahr.
RadioBar: Das Radio so, wie wir es haben wollten
Über RadioBar haben wir bereits mehrfach berichtet. Die Anwendung gehört inzwischen zu den Werkzeugen, die wir täglich nutzen.
Die App verwaltet selbst ausgewählte Radiosender, kann Sender aus einem Verzeichnis übernehmen und bietet Schnellzugriffe per Tastenkombination. Vor allem enthält sie genau die Funktionen, die uns bei anderen Radio-Anwendungen immer gefehlt haben.
Ein besserer Controller für den Ulanzi-Controller
Ausgangspunkt für die RadioBar war dieser Controller von Ulanzi. Die Hardware fanden wir ausgesprochen gelungen, mit der mitgelieferten Software wurden wir allerdings nie richtig warm.
Also haben wir Claude genutzt, um eine eigene Konfigurationssoftware zu erstellen. Mit unserem DialController können wir die Tasten nun auch ohne Ulanzis App frei belegen und den Controller exakt an unsere Arbeitsweise anpassen.
Mac TV streamt die Öffis am Mac
Nachdem die Radio-App fertig war, entstand schnell die Idee für eine kleine Fernseh-Anwendung. Mac TV bleibt als dauerhaft sichtbares Fenster im Vordergrund und ermöglicht den schnellen Zugriff auf Streams der öffentlich-rechtlichen Sender.
Praktisch, wenn neben der Arbeit eine Pressekonferenz auf Phoenix läuft oder man während der Kaffeepause eine Folge der Küchenschlacht verfolgen möchte.
Flussbad Berlin in der Menüleiste
Als wir auf das Berliner Projekt Flussbad aufmerksam wurden, wollten wir die veröffentlichten Messwerte zur Wasserqualität möglichst unkompliziert im Blick behalten.
Die Lösung war eine kleine Menüleisten-Anwendung, die die aktuellen Daten direkt anzeigt. Ein Klick genügt, um zu sehen, ob die Wasserqualität aktuell zum Baden geeignet wäre.
Die bessere Bibliotheks-App
Wer die Online-Angebote der Berliner Bibliotheken nutzt, kennt vermutlich die teils schwerfällige VÖBB-Webseite.
Unsere (von Claude) selbst gebaute Menüleisten-App zeigt aktuelle Ausleihen, anstehende Rückgabetermine und mögliche Gebühren direkt an. Zusätzlich gibt es einen Knopf, mit dem sich alle verlängerbaren Medien auf einmal verlängern lassen.
Das Balkonkraftwerk immer im Blick
Mit den ersten warmen Tagen entstand auch der Wunsch, die Daten unseres Balkonkraftwerks schneller abrufen zu können.
Die entsprechende Menüleisten-App zeigt die aktuelle Leistung in Watt, den Ladezustand der Akkus sowie Verbrauchsdaten aus dem Smart Meter an. Alle relevanten Werte sind auf einen Blick sichtbar, ohne dass mehrere Anwendungen geöffnet werden müssen.
Die Videoquetsche
Auch unsere Videoquetsche haben wir bereits vorgestellt.
Die Anwendung übernimmt einfache Konvertierungsaufgaben. Videos können per Drag-and-Drop verkleinert werden. Hochkantaufnahmen lassen sich außerdem automatisch in ein klassisches Querformat einpassen, indem links und rechts passende Ränder ergänzt werden.
Die Patschehändchen-App
Nicht jede Anwendung muss produktiv sein. Für kleine Kinder haben wir eine Anwendung gebaut, die auf Tastatureingaben reagiert. Jeder gedrückte Buchstabe wird groß dargestellt, farblich hervorgehoben und zusätzlich von der Systemstimme ausgesprochen.
Drückt man ein A, erscheint ein A. Drückt man ein Y, wird ein Y angezeigt und vorgelesen. Mehr macht die Anwendung nicht. Mehr soll sie aber auch gar nicht machen.
Unsichtbare Helfer im Hintergrund
Zusätzlich sind noch zwei kleine Werkzeuge entstanden, die gar keine grafische Oberfläche besitzen.
Das eine läuft als Hintergrunddienst und erledigt eine sehr spezielle Aufgabe, die an dieser Stelle etwas zu weit führen würde.
Das andere überwacht ausgewählte PDF-Angebote aus unserer Online-Bibliothek, lädt und verkleinert neue Dateien bei Bedarf automatisch und verschickt sie anschließend direkt an unseren Kindle-Account. Die komplette Automatisierung läuft im Hintergrund und wird ausschließlich über die Kommandozeile gesteuert.
Kleine Probleme einfach verschwinden lassen
Die Anwendungen sind über mehrere Wochen und Monate hinweg entstanden. Hätten wir sie jedoch am Stück entwickelt, wäre das problemlos innerhalb eines einzigen Claude-Pro-Abonnements für 18 Euro möglich gewesen. Einige der Anwendungen haben wir bereits als Open Source veröffentlicht. Andere sind noch so speziell auf unsere Arbeitsweise zugeschnitten, dass sie außerhalb unseres Schreibtisches vermutlich kaum jemanden interessieren würden.
Genau darin liegt aber vielleicht die spannendste Erkenntnis.
Früher mussten wir uns an vorhandene Software anpassen. Heute passen wir die Software an unsere Bedürfnisse an. Nicht immer, nicht für jede Aufgabe und sicherlich nicht für große Projekte. Aber für viele kleine Probleme des Alltags reicht es inzwischen aus, die gewünschte Funktion zu beschreiben und ein paar Minuten später eine funktionierende Anwendung in den Händen zu halten.
Für uns hat das den Blick auf kleine Mac-Apps grundlegend verändert. Wir suchen heute deutlich seltener nach dem perfekten Werkzeug. Stattdessen überlegen wir immer häufiger, ob wir es nicht einfach selbst bauen lassen.









Mir hat Claude die brutalste Excel gebaut und meine Home Assistent auf Level 100 gehoben
Das klingt gut. Hast du ein paar Beispiele was HA angeht?
Claude kann hier fast alles selbst. Wenn du eine Automationsidee hast und sei sie noch so verzwickt, baut Claude sie dir. Hilft dir auch mit Ideen diese auszubauen. Wenn diese nicht so funktioniert, sagst du dies und Claude wird selbst debuggen.
Oder du gibst Claude eine GitHub Adresse und sagst, installier mir das so und so…
keine lästige Suche mehr nach YouTube Tutorials, was am Ende wegen irgendeiner Kleinigkeit nicht funktioniert, sei es weil ein neues Update kam oder sonst was
Connection Observer
Und
HA Battery Manager
Die beiden hab ich gemacht, weil mir alle bestehenden Lösungen nicht ausreichten bzw. zusagten oder zu kompliziert von der Einrichtung her waren.
Findest du beide auf GitHub und kannst du über Hacs hinzufügen. Connection Observer wird nach der Prüfung (was offensichtlich aber Monate dauert, weil die Warteschlange ewig lang ist) auch im offiziellen Hacs Katalog landen. Mit dem battery Manager warte ich noch bis das erste Tool aufgenommen ist.
Zusätzlich, und nicht öffentlich weil das keinen Sinn machen würde, habe ich mit Claude eine sehr detaillierte dauerhaft aktuelle Auswertung für meine PV Anlage samt e Auto laufen, sowie eine Klimaanlagensteuerung, die sich vollständig automatisch steuert und dabei nur in Extremsituationen (nachts noch sehr heiß und Akku leer) mehr als PV Strom zieht.
Außerdem hab ich mit Claude noch ein Win&Mac Tool, mit dem man per Drag&drop sowie maximal zwei Klicks Dateien innerhalb des selben Netzwerks oder übers Internet freigeben kann mit begrenzbarer Anzahl an möglichen Downloads. Im Netzwerk völlig lokal und übers Internet kostenlos mit nem Cloudflaredienst. Die Dateien verbleiben aber sich dabei lokal. Cloudflare kümmert sich nur um die verschlüsselte Verbindung.
Nichts davon hätte ich selbst hinbekommen.
+1 :-)
Bei mir ists eine Steuerung der Rollladen und Markise zur Verschattung unter Berücksichtigung der erwarteten Kraft der Sonne, des Sonnenstandes sowie unter Berücksichtigung des Windes und Regen. Zudem kann ich die Rollladen durch manuelle Betätigung für 2h übersteuern, aber diese 2h auch wieder ohne Probleme aufheben. Er taktet alle 10 Minuten mit einer Hysterse damit die Rollladen nicht ständig rauf- und runterfahren. Und viele weitere kleine Spielereien
Blöde Frage, aber woher weiß Claude denn auf welche Elemente er bei Dir zu Hause zugreifen muss um an diese Informationen zu gelangen? Du könntest ja verschiedene Rolladensysteme haben.
Genauso habe ich mich gefragt, wie Claude an die Daten für die Solaranzeige kommt. Er kann ja nicht einfach das ganze Heimnetz selbst nach der Anlage durchsuchen. Oder etwa doch?
Du gibst Claude die entsprechenden Entitäten, die Du in HomeAssistant hast. Claude steuert nicht, es erstellt die Dateien, die Du dann in HomeAssistant einspielst.
Ich habe eine HA Integration gemacht um OpenDTU per Websocket abzurufen und nicht per MQTT. Gleiches für zigbee2mqtt und für die jarolift Rollladensteuerung.
Und weils so schön war noch die HA Integration midea-ac-lan zu iobroker migriert um meine Klimaanlage lokal steuern zu können.
Achja, Für HA auch die Shelly Dimmer 0/1-10V per Websocket angebunden.
Bei mir auch so. Ich habe den größten Impact mit dem MCP in Home Assistant. Ich konnte damit eine unglaublich dynamische Automatisierung für meine Rasenbewässerungen erstellen die alle Parameter und Sensoren in Betracht zieht die ich will. Das Ergebnisse ist wirklich wild aber funktioniert 1A. Zudem habe ich mir diese komplette Logik als dynamische html ausgeben lassen mit der ich einfach nachvollziehen kann, welcher Fall wann greift und welche Schwellen genutzt werden.
Das mit der dynamischen html ist ne super Idee!
Kopier ich gerne für meine Sachen
Ich habe ChatGPT per MCP an mein HA angebunden, und es ist, wie du sagst: Ich bekomme so viel mehr hin und kann viel komplexere Dinge bewerkstelligen. Es ist Wahnsinn, ein ganz anderes Niveau. Klar, nicht alles funktioniert beim ersten Mal in allen Verästelungen wie gewünscht. Aber die KI gibt nicht auf, und ich schlafe eher vor ihr ein.
Ich kann MCP, ob nun mit Claude oder mit einem anderer KI-Anbieter, wirklich nur jedem ans Herz legen. Das gilt aus meiner Sicht auch dann, wenn man grundsätzlich programmieren kann und mit YAML firm ist.
Klar, einem muss es das Abo wert sein.
Manchmal fühle ich mich wie damals, als ich den Autoführerschein frisch hatte.
Cool und ohne Xcode? D.h. Claude erzeugt direkt das binary? Nice
Xcode Command line tools. Die werden benötigt damit gebaut werden kann. Sie verwendet Xcode auch um binaries zu erstellen
Wäre schön, wenn die Jungs mal ein Tutorial dazu machen würden. Und eine Info wie oft die der KI sagen mussten mache dies oder jenes anders ;)
Sehr cool
Danke fürs Teilen des Erkenntnisgewinns
Muss mich da auch endlich mal dransetzen
Interessant fände ich noch, ob das für iOS auch so easy umsetzbar wäre
Meiner Erfahrung nach: jain. Du kannst mit wenigen Befehlen eine iOS App erstellen. Das veröffentlichen bei Apple ist leider sehr aufwändig. Wenn dir die Nutzung auf einem Gerät genügt, kannst du dein Telefon in den Entwickler-Modus versetzen. Damit lassen sich eigene Apps installieren. Allerdings geht damit auch ein Stückweit Sicherheit von iOS verloren.
Danke Dir sehr <3
Danke für euren Erfahrungsbericht.
Ich hab mir von Claude einfach die eine Timetracker App (Tyme) nachbauen lassen. Hat mich sonst 60€/Jahr gekostet. Jetzt sind es 0€.
Witzig, Tyme war auch sofort mein Gedanke (eigentlich ja eine super App, aber das Abo nervt).
Soll das heißen, wir brauchen nun auch noch wieder Gesetze und Regeln um zu verhindern, dass man Claude einfach sagt:“Bau mir die Software XYZ nach, die ist mir zu teuer.“?
Lustige Zeiten.
Das habe ich mir eben auch so gedacht…
Wenn es Gesetze gäbe, würde man einfach den Prompt anders formulieren (also nicht: „Bau mir Tyme nach“ sondern „Bau mir eine Zeiterfassung mit folgenden Funktionen und Darstellung). Die App muss ja nicht zwangsläufig genauso aussehen und solange ich die App nur für mich nutze und nicht verkaufe, kann das Gesetz da nicht weiterhelfen.
Ein vereinfachtes Beispiel zum Vergleich:
Claude ist ein Werkzeug, die Entwicklung von Tyme ist eine Dienstleistung. Wenn ich mir den Fliesenleger nicht leisten kann (Dienstleistung), kaufe ich mir eine Fliesenschneidmaschine (Werkzeug) und mache es selbst. Das sieht bei etwas handwerklichem Geschick am Ende ähnlich aus. Auch wenn ich die kreativen Ideen des Fliesenlegers aus dem Badezimmer meines Freundes – der sich den Fliesenleger leisten kann – kopiere, mache ich mich damit nicht strafbar.
Ich will nicht infrage stellen, dass Entwickler Geld verdienen müssen. Aber wenn das Abo den Verantwortlichen jährlich 3.000.000€ Brutto einspült (50.000+ User mal 60€), frage ich mich ehrlich, ob das noch fair ist oder schon Abzocke. Es ist jedenfalls ein schönes Beispiel dafür, dass die User sich nicht widerstandslos durch etliche Abos melken lassen für Software, die lokal läuft und keine Serverkosten verursacht. Vielleicht gibt es der ein oder anderen Software Schmiede auch mal einen Gedankenanstoß, wie sich die Abo-Gier auswirken kann.
Dem kann ich nur zustimmen.
So funktioniert das ja auch nicht.
Du wirst kein Photoshop einfach so ohne Kenntnisse aus einer KI kitzeln können. Aber bei derartig simplen Tools klappt das schon (ein echter Programmierer würde ohne KI das auch in kürze hinbekommen, wenn auch nicht in so kurzer Zeit), vor allem da man dabei kleine Fehler akzeptiert, die man bei „offiziellen“ Apps eher nicht akzeptieren würde.
Die erwähnte TV-App war, als sie hier das erste Mal vorgestellt wurde, extremst buggy. Aber wer sich das Tool bastelt, nutzt das vermutlich auf eine bestimmte Weise, wo diese Bugs nicht auffallen, und so spielt das keine Rolle. Veröffentlicht man aber Apps, ist das anders, hier muss man auch unendlich viele andere Nutzungsszenarien abdecken, und dann braucht man ggfs. doch gewisse Kenntnisse.
Die KI braucht für ihren Code auch Lernmaterial, und für derartige einfache Tools gibt es massenweise Beispielcode, den die KI reproduzieren kann. Bei weniger einfachen Basis-Dingen wird’s dann schon schwieriger, da die KI dann auch schon mal Code produziert, der patentiert, durch Lizenzen geschützt ist, und so ohne Genehmigung gar nicht genutzt werden darf. Bei rein privaten Hobby-Projekten kein Problem, aber für Apps die veröffentlicht werden sollen, hat man dann ggfs. doch eins.
Das klingt super spannend.
Könntet ihr mal eine Anleitung erstellen (lassen ;-) ), wie man sowas macht?
Also als Laie würde ich einen Prompt erwarten, a la „programmiere mir für das Betriebssystem XY ein Programm mit folgenden Funktionen. Blabla “
Ist das wirklich so simpel? Wir waren eure Herangehensweisen und welche Tipps & Tricks könntet ihr sharen?
Ja das wäre toll. Ich wüsste auch nicht, wie ich anfangen sollte.
Ja ist es. Den Rest lernt man schnell. Wenn man was nicht weiß einfach fragen. Ist insane was geht mittlerweile
Nicht als Gegenargument aber als anderen Ansatz, kannst du ja einfach claude oder Konsorten fragen, was der beste Ablauf und das „Wie“ für dein konkretes Vorhaben ist.
Sehr gut! Funktioniert das?
Ist eigentlich viel komplexer da ja viele Themen eine Rolle spielen die eine KI nicht automatisch mit macht. Aber um eine App am laufen zu bekommen ist es vollkommend ausreichend.
Ja ist es tatsächlich. Ich habe bzw. bastel mir gerade eine Zeiterfassungs- Dokumentations- und Projektanfrage-App. Alles mit Api Anbindung, sondass ich die Daten unstrukturiert reingeben kann. Und ja, man muss ein bisschen mit dem Prompten probieren. Aber es geht eher darum, dass man sich vorher Gedanken macht, was man eigentlich will, so dass es eindeutig ist. Es fehlt halt die Interpretationsfähigkeit, die wir Menschen untereinander haben, aber dann geht das so einfach
Eine kurze Anleitung inkl. der notwendigen Rahmenbedingungen (Xcode-Terminal installiert, Claude Abo abgeschlossen, usw.) wäre fantastisch. Ein „Hallo Welt“ würde schon reichen.
Schaut Euch die Videos von Christoph Magnussen auf YT an. Dann seht ihr, wie das geht.
Danke fürs Teilen.
Ich habe auch vor einer knappen Woche angefangen mit Claude mein über die Jahre gewachsenes Home Assistent glatt zu ziehen und (für mich) kompliziertere Dashboards zu erstellen.
Funktioniert erstaunlich gut und spart mir stundenlanges Rumtesten.
Klingt gut. Wie geht das?
Toll, danke für die Einblicke und die Inspiration!!
Privat und lokal ist das eine feine Sache. Aber öffentlich darf es doch menschliche Intelligenz. Die berichte von Firmen die aufgrund Vibe Coding und co. Hacking oder Datenverlust bekommen ist extrem angestiegen. Selbst Amazon hatte Ausfälle durch Vibe Coding. Gibt auch schon Statistiken wie schnell und einfach das geworden ist jemanden zu hacken der KI Coding gemacht hat. Das ist nochmal eine ganz andere Hausnummer. Irgendenwann wird das sicherlich auch gut werden. Aber wenn man mal sich mit den Thema beschäftigt weiß man das man mindest ein Experte der den Code verstehen (Eher Agentic Coding) kann oder lieber lokal betreiben sollte. Hat auch schon deutsche Firmen erwischt. Gern da mal googeln.
Welchen Plan nutzt ihr der 18 Euro kostet? Bei mir ist der kleinste Pro und kostet 22 Euro?!
nettopreis für firmen
Ggf. kann man dann auch in USD zahlen und einen Bundesstaat wählen, in dem es keine Mehrwertsteuer gibt, Texas zum Beispiel. So hat das man ein Kollege von mir erklärt, dass man sich so ordentlich was spart. Natürlich musst du dann dort auch einen Wohnsitz haben.
Ich habe ein bisschen mehr investiert und mehrere Claude Accounts mit cswap parallel genutzt, weil ich mich mit den Gepflogenheiten nicht so auskenne und schnell an Sessionlimits gestoßen bin.
Entstanden ist am Ende aber eine wie ich finde schöne GUI für die Druckerprofilierung mit dem Kommandozeilenprogramm Argyll, die ich in dieser Form schon lange gern gehabt hätte.
Hätte nicht gedacht, dass das wirklich klappt und bin positiv überrascht.
https://github.com/itsab1989/ChromIQ
Ja, läuft hier ähnlich. Bei mir sind es Web-Anwendungen für meinen Webshop. Angefangen hat alles mit Kennzahlen und Statistik. Inzwischen schiebt er Buchungen von A nach B, bucht im Buchhaltungstool automatisch anhand des Landes aus dem Shop auf das richtige Konto und kauft Versandlabels ein. Zum letzten Kommentar über mich: Richtig, das ist eine Gefahr. Wenn man aber gezielt Bugtracker draufsetzt, wird schon viel gefunden.
Kannst du einen bugtracker empfehlen?
Claude Code ;-)
Könnt ihr mal eure Open Source Apps verlinken bitte? ;)
Und genau damit habe ich aktuell mit der Art und Weise wie „KI“ trainiert/vermarktet/konsumiert wird und wer am Ende damit Geld verdient ein Problem. KI wiederholt nur und kann nur deswegen programmieren, weil es mit einer Menge an Open Source gefüttert wurde. Der richtige Schritt wäre also: KI auch der Allgemeinheit kostenfrei zur Verfügung zu stellen…
Die großen Modelle würde aber so gut wie keine Privatperson ausführen können, da der Speicher- und Rechenleistungsbedarf viel zu groß ist.
Viele große Modelle, wie Gemma, Mistral, Kimi, DeepSeek und viele weitere, sind Open Source und ‘kostenfrei’ zugänglich. Natürlich sind nicht alle Modelle Open Source. Es wird jedoch oft fälschlicherweise angenommen, dass die Bereitstellung von Infrastruktur kostenlos sein sollte und somit KI umsonst… Die meisten Nutzer verfügen nicht über die notwendige Infrastruktur, um diese Modelle auszuführen. Mit Tools wie Ollama ist es jedoch möglich, kleinere Varianten von Open Source Modellen lokal auszuführen. Auch Google und OpenAI haben Modelle in dieser Form veröffentlicht.
Da hast Du absolut ben Punkt – alle Modelle basieren auf Diebstahl geistigen Eigentums
Kann man die Controller App bekommen? Liest sich prime
Intern ist sowas für Laien eine feine Sache, aber so etwas veröffentlichen würde ich im Leben nie. Zu gross das Risiko, zu gering das Verständnis. Dem produzierten Code fehlt anschliessend meist auch Struktur und Eleganz.
Jain. Das Verständnis fehlt definitiv, wenn es nicht (parallel) erworben wird. Das kann auf vielen Ebenen problematisch sein und fängt schon bei der Formulierung von Prompts für die Softwareentwicklung an. Wer nicht gelernt hat, in Prozessen zu denken, wird bei komplexeren Anwendungen auf Hürden stoßen.
Wo ich nicht zustimmen kann: Der Code, den Claude, direkt in Xcode laufend, produziert, ist plausibel, State-of-the-Art und fantastisch strukturiert. Kein Vergleich zum Spaghetti-Code, der noch vor zwei Jahren von KI ausgespuckt wurde.
Wobei es manchmal auch interessant sein kann, Schlüsselteile des Codes mal im Internet zu suchen, möglicherweise findest du ja noch das Original, von wo der Code geklaut wurde. Es gibt Beispiele, wo die KI auch noch die Original Lizenzen reproduziert hatte, und so den Ursprung direkt verraten hatte (ähnlich/ wie frühe Bilder-KIs, die noch die gerne noch die Logos der Bilderdatenbanken eingebaut hatten, von denen die KIs gelernt (geklaut) hatten, oder der nahezu originale Harry Potter-Roman, den man mit den richtigen Prompt aus einer KI geholt hatte). Inzwischen wird sowas deutlich gründlicher ausgefiltert. Aber gelegentlich wird man fündig, und das zeigt, wie gefährlich das theoretisch im professionellen Umfeld werden könnte. Evtl. kommt eine Copyright-Verletzung heraus, ohne dass man das ahnt…
Balkonkraftwerk App auch mit Ecoflow so möglich?
Bin auch daran interessiert. Läuft alles über eco Flow bei mir. Aber ich will die Daten ohne App sehen
Bin ebenfalls interessiert. Habe noch die (alte) Delta Pro, die sich vor vier Jahren mittels lokaler API perfekt in HA einbinden ließ: 69 Entitäten, lokal über WLAN = ohne EF-Cloud! Das lief (selbstverständlich OHNE weitere Updates der Delta Pro absolut problemlos und flüssig, bis mir vor einem Jahr leider die PI-SD-Card abrauchte.
Wäre super dankbar für Tipps, wie ich das wieder zum laufen kriege!!
Programmierer sind die Hufschmiede der Zukunft, ein paar wenige werden benötigt aber das war’s dann auch.
Zumal Apple einem die Suche im AppStore mit der gottverdammten Werbung auch mächtig vergällt.
Ich suche da schon lange nix mehr, sondern frage Claude nach ner passenden App zum Laden für iPhone/iPad nach meinen Vorstellungen und ohne Abo. Claude hat an sich immer ne Lösung und ich muß mich nicht über Apples Raffgier und meine miese Benutzererfahrung (enshitification) im AppStore ärgern: Win-Win
Volle Zustimmung. Was waren das noch für Zeiten wo man früher regelmäßig in AppStore vorbeischaute.
Und das beste: man kann vermutlich viele der Cr*p Electron Apps in Swift Native mit passender UX umwandeln. Das muss ich auch mal versuchen.
Ich bin auch extrem angetan was alles geht mit Claude .. ich habe lokal einen Mac mini M4 pro mit 48gb und auf dem ein LLM am laufen und bau mir hier drumerhum einige apps im Docker container:
– Monitoring mit LLM Anbindung und mir genau sagte welche Fehler aufgetreten sind, was ich machen kann um sie zu beheben
– Nebenkostenabrechnung inklusive Anbindung an meine eingescannten Verträge aus Paperless
– Docker Manager mit dem ich Docker Container erstelle/backup inklusive Daten aus der Gui raus mache ,Traeffik Integration Authentik usw. löst bei mir Proxmox ab da weniger Overhead und inidividualisiert
– Synctool was mir als beliebige Sourcen einlesen kann (Imap , Paperless, Filesysteme über Agent ) und in beliebige Destinations ausgeben kann (paperless, open-webui usw)
.. Fortsetzung folgt :D .. im Ernst hab mir hierfür jeweils mal die 100 Euro für jeweils 2 Monate genommen und da kommt man echt für homanwender sehr weit
Ich bin an der Bibliotheksapp (direktes Suchen und ausleihen möglich?) interessiert!
Auch das balkonkraftwerk (ecoflow?) wäre super. Ich glaub, Claude wird mein baldiges Abo.
Ich nutze die Insta360 und mich nervt, dass beim Export die Metadaten fehlen. Die Bilder stehen also in meiner Foto Library an der falschen Stelle. Ich habe mir angewöhnt, mit dem iPhone parallel Bilder zu machen. Das nutze ich als Referenz. Was fehlt war eine App mit der ich die Metadaten von einem Foto auf ein anderes (oder Video) übertragen kann.
3 Stunden später war die App inkl. ein paar Empfehlungen zur Verbesserung von Claude inklusive.
https://github.com/RudiRom/EXIF-Transfer
Jetzt muss ich mir eure Anregungen zu HomeAssistant angucken.
Das Problem kenne ich auch. Aktuell benutze ich 2 exiftool Befehle dafür, das geht auch recht fix, aber Deine Lösung muss ich mir auch mal näher anschauen.
Also an der Voebb und an der Patschehände-App wäre ich extrem interessiert! Gerade erstere wäre wirklich super cool, wenn ihr die veröffentlichen könntet. Haben auch immer viele Bücher aus zwei Bibliotheken da und die Voebb Seite nervt da ganz schön.
Kann eine solche KI auch eventuelle Sicherheitslücken im Betriebssystem erkennen und beheben?
Google mal nach Claude Mythos! Das ist gerade ein Riesending
Mich würde sehr interessierteren mit welchen Modellen solche Entwicklungen auch lokal möglich wären. 18 Euro klingt super, aber man darf nicht vergessen, dass das immer noch die Anfix-Phase ist. Wo die reise hingeht hat Nvidia zur Eröffnung der Computex bekannt gegeben: „dass es zutiefst alarmierend sei, wenn ein hochbezahlter Entwickler nicht mindestens eine Viertelmillion Dollar an Tokenkosten verursacht.“. Bis jetzt kaufen ja die KI Rechenzentren den gesamten Hardwaremarkt leer, weil sie davon ausgehen, dass ihr Abonnenten das alles (und noch viel mehr) in Zukunft wieder bezahlen werden.
Ich habe eine App in Claude Code über Ollama mit Kimi 2.5 gebaut für 0 Euro. Das geht aber inzwischen auch nicht mehr für 0 Euro (Bei Ollama sind die großen Cloud-Modelle jetzt leider nur noch für Geld verfügbar). Um Modelle wie Kimi 2.5 lokal laufen zu lassen benötigt man mindestens 3 Mac Studio mit 256 GB Ram. Das wäre aber immer noch viel billiger als irgendwann >100,000 $ pro Jahr zu Zahlen.
Ich habe das selbst monatelang so gemacht wie im Artikel beschrieben. Seite einigen Wochen rangiere ich bei Claude aber ständig am Limit mit meinem Plan und muss regelmäßig und selbst bei vermeintlich kleineren Aufgaben mit „Limit erreicht – Bitte 4 Stunden warten“-Meldungen kämpfen. Das war auch bereits vor Opus 7 so.
Vorgestern hat es mir dann gereicht: Claude Abo gekündigt und zurück zu Codex. Ich habe weder Lust, ständig Creadfits nachzukaufen, noch sehe ich es ein, ein Abo für 100 € monatlich abzuschließen.
Codex arbeitet bzgl. Code genauso gut wie Claude, kostet aber eben im Endeffekt nur einen Burchteil. Zudem ist AI weit weniger restriktiv bzgl. Nutzungin APIs etc.
Sollte sich Anthropic bzgl. Preisgesaltung und Limits (die immer wilder, sprich kundenunfreundlicher, werden) mal besinnen, nutze ich gerne wieder Claude. Bis dahin: Auf Wiedersehen!
Hi zusammen
Hat hier jemand Erfahrung zwischen Codex und Claude, was ist der massive Unterschied? Ich habe mit Codex schon Scripts gebastelt und bin ziemlich zufrieden. Kann ich davon ausgehen, dass Claude nochmals besser ist?
Vielen Dank.
Nein, Du kannst nicht davon ausgehen, dass Claude Code automatisch besser ist. Sicher kannst Du davon ausgehen, dass es erheblich teurer ist!
https://www.google.com/search?q=codex+im+vergleich+zu+claude+code
https://www.datacamp.com/de/blog/codex-vs-claude-code
https://adcompany.net/blog/codex-vs-claude-code