Automatisierte Routinen
Claude Code: Neue Mac-App und automatisierte Routinen
Die Desktop-Anwendung von Claude Code wurde überarbeitet und erhält eine neu strukturierte Oberfläche. Im Mittelpunkt des Redesigns steht die Möglichkeit, mehrere Arbeitsumgebungen parallel in einem Fenster zu öffnen. Eine Seitenleiste dient dabei der zentralen Verwaltung, über die sich einzelne Sitzungen schnell wechseln und organisieren lassen.
Ergänzt wird das Update durch zusätzliche Werkzeuge, die bislang häufig über externe Anwendungen genutzt wurden. Dazu zählen ein integriertes Terminal, eine Bearbeitungsansicht für Dateien sowie Vorschaufenster für HTML- und PDF-Inhalte. Auch die Anzeige von Änderungen in Code-Dateien wurde beschleunigt, um Anpassungen schneller nachvollziehen zu können. Die einzelnen Elemente lassen sich per Drag-and-Drop anordnen, wodurch sich die Oberfläche an unterschiedliche Arbeitsweisen anpassen lässt.
Bestehende Erweiterungen für die Kommandozeile bleiben weiterhin kompatibel und funktionieren unverändert innerhalb der Anwendung. Damit richtet sich die Überarbeitung vor allem an Entwickler, die ihre Arbeitsumgebung stärker bündeln möchten.
Automatisierte Routinen
Parallel zur neuen Desktop-Version führt Claude Code ein System für automatisierte Abläufe ein, das sich derzeit in einer Vorschauphase befindet. Diese sogenannten Routinen bündeln eine einmal definierte Aufgabe und führen sie anschließend selbstständig aus. Grundlage ist eine Kombination aus Eingabeanweisung, verknüpften Code-Repositorien und angebundenen Diensten.
Die Ausführung erfolgt nicht lokal, sondern auf Servern des Anbieters. Dadurch können Routinen auch dann weiterlaufen, wenn der eigene Rechner ausgeschaltet ist. Ausgelöst werden sie entweder zu festen Zeiten, durch externe API-Aufrufe oder als Reaktion auf Ereignisse in Entwicklungsplattformen wie GitHub.
Typische Einsatzfelder liegen in wiederkehrenden Aufgaben. Dazu zählen etwa das Sortieren von Fehlerberichten, automatisierte Code-Prüfungen oder das Erstellen von Vorschlägen für Änderungen. Auch nach Software-Veröffentlichungen können Routinen genutzt werden, um Systeme zu prüfen und Rückmeldungen zu liefern.
Die neue Funktion steht Nutzern kostenpflichtiger Tarife zur Verfügung.


Was macht die Claude Code App besser als VS Code mit Claude Plugin?
Wann sollte man das eine und wann besser das andere verwenden?
Die Claude Desktop App mit dem Projekten und dem Cowork eignet sich ideal, um mal eben ein Verzeichnis diesem Projekt hinzufuegen und mit den dort vorhandenen Dateien zu arbeiten. Z.B. ebooks zusammenfassen, Texte schreiben, auch Coding macht es. Er merkt sich alle Eingaben in seinem „Memory“, so dass man spaeter damit weiter arbeiten kann ohne Erinnerungsverlust.
Die Verknüpfung mit dem lokalen Workspace ist wirklich sehr hilfreich, damit man nicht mehr ständig files und Snippets als Kontext selbst liefern muss. Bei den Routinen bin ich noch vorsichtig. Ich will und muss alles kontrollieren was es macht. 100% kann man nicht vertrauen
Das ist alles ganz nett, aber das größte Problem bleibt weiterhin ungelöst. Ein zentraler Denkraum, der über allem steht und den Chat mit Code und Copilot verbindet. Mit anderen Worten, Co-Creation und den Aufbau eine kognitiven Kontextes bleibt weiterhin verwehrt und somit das Potenzial verschlossen, welches man mit KI erreichen kann. Es ist wie fahren mit angezogener Handbremse. Alles ist fragmentiert statt die Fragmentierung aufzulösen.
Ansonsten ist das alles für Vibe-Coder, die ihre Verantwortung für den Code an die KI abgeben, warum auch immer, ganz nett. Für Experten, also AI-driven Engineers, wo vor allem die Architektur im Vordergrund steht, das Prinzip „weg und neu“ keine Option ist und wo Kontrolle höhere Priorität hat, als schnell ein Stück nett aussehenden Code hinzurotzen, bringen die Erweiterungen wenig. Hier bleiben IDEs mit Plugins weiterhin die einzige Alternative beim Coding.
Was eine coole Zeit in der wir leben!!! Ich liebe es.
du bist aber leicht zu begeistern
Ohje
Leicht zu begeistern? Tausende Jahre Menschheitsgeschichte haben uns an diesen Punkt gebracht, Jahre der Forschung und Entwicklung der klügsten Köpfe der Welt waren nötig, um überhaupt die Voraussetzungen dafür zu schaffen. Und LLMs wurden sich nicht an einen Tag von Leihen entwickelt. Und das nennst du leicht zu begeistern?! Ich bin schon begeistert wenn ich im Supermarkt einkaufen und mir dabei denke, wieviele Milliarden Menschen von dem Schlaraffenland nur träumen konnten. Ein wenig Demut und Dankbarkeit kann sehr bereichernd sein und den Blick für die viele Arbeit die uns dahin gebracht hat, dass heute niemand mehr (zumindest hier) mit einem kranken Kind durch Nacht und Wind reiten muss.
Sehr richtig! Danke! Und wenn man sieht was KI in Medizin und Pharmazeutik möglich macht, sollte man wirklich mehr Respekt haben.
Korrekt, schliesse mich der Aussage an!
Kurze Frage. Ich habe vor zwei Wochen Claud Free benutzt und echt gute Ergebnisse erhalten. Dann habe ich mir ein Abo gegönnt und die Ergebnisse sind so viel schlechter geworden dass ständig nachgebessert werden muss was er vorher intuitiv von sich aus erledigt und mitgedacht hatte. Auch das Nutzungslimimit ist nun mit Abo Aufgrund der ständigen Nachbesserungen im Code ratz fatz aufgebraucht. In der ersten Woche war alles super. Jetzt wo ich bei etwas über 5000 Zeilen Code angekommen bin kann ich vielleicht max 20 prompts eingebrn und das Limit ist aufgebraucht. Gestern Dienstag war mein Wochenlimit aufgebraucht und jetzt muss ich bis Freitag auf den Reset warten. Bin mächtig enttäuscht und ernüchternd. Ist das bei euch auch so? Mache ich was falsch? 5000 Zeilen Code ist doch nichts. Wie realisiert man damit ein größeres Projekt mit 20000, 50000 oder mehr Codezeilen?
Kann es sein, dass Du immer in einem Chat bist? Dann wird der bisherige Inhalt nämlich immer neu berücksichtigt…
Ist also quasi so wie Codex.