Tim Cook begleitet Trump
„Tim Apple“ muss mit: Cook begleitet Trump nach China
Manchmal muss man Dinge für das Unternehmen tun. Apple-Chef Tim Cook, von Donald Trump einst unfreiwillig als „Tim Apple“ geadelt, soll US-Präsident Donald Trump diese Woche auf dessen China-Reise begleiten. Der Besuch in Peking ist vom 13. bis 15. Mai angesetzt und soll vor allem Handelsfragen zwischen den USA und China in den Mittelpunkt stellen.
Apple-CEO Tim Cook reist wieder mit dem US-Präsidenten.
Cook ist dabei nicht allein. Zur Delegation sollen mehrere große Namen aus der US-Wirtschaft gehören, darunter Elon Musk, Boeing-Chef Kelly Ortberg, GE-Aerospace-Chef Larry Culp sowie Vertreter von Meta, BlackRock, Blackstone, Mastercard, Qualcomm, Visa, Micron und weiteren Konzernen. Nvidia-Chef Jensen Huang soll dagegen nicht mitreisen.
Für Apple ist der Termin mehr als ein höflicher Händedruck im Blitzlicht. Der Konzern hängt weiter stark an der chinesischen Lieferkette, versucht aber zugleich, Fertigung und Zulieferung breiter aufzustellen. Zuletzt ging es unter anderem um Apples Abhängigkeit von Taiwan und China sowie um eine stärkere Annäherung an Trumps Kurs bei der US-Produktion.
Cook als politischer Stoßdämpfer
Tim Cook hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder als eine Art politischer Stoßdämpfer für Apple versucht. Nicht immer elegant, aber aus Sicht des Unternehmens meist nachvollziehbar. Wer iPhones größtenteils in Asien bauen lässt, in den USA aber Strafzölle vermeiden will, muss in Washington ebenso gesprächsbereit bleiben wie in Peking.
Dass Cook dabei auch unbequeme Termine wahrnimmt, ist für Apple nicht neu. Erst im vergangenen Jahr sorgte ein demonstratives Geschenk an Trump für Aufmerksamkeit. Wir hatten den Vorgang damals unter der Überschrift „Gold und Glas made in USA“ aufgegriffen. Auch Cooks grundsätzlicher Umgang mit Trump war zuletzt Thema, etwa in unserem Beitrag „Zwischen Politik und Produktstrategie“.
Tim Cook ist oft in China zu Besuch und ist dieses Mal nicht allein unterwegs.
China bleibt für Apple entscheidend
Offiziell dürfte es bei der Reise um größere Handels- und Investitionsthemen gehen. Reuters berichtet unter anderem über mögliche Vereinbarungen zu Flugzeugen, Landwirtschaft, Energie und den Zugang zu seltenen Erden. Für Apple steht dagegen vor allem die langfristige Stabilität der eigenen Lieferkette im Fokus.
Der Konzern verlagert zwar schrittweise Teile der Produktion nach Indien, Vietnam und in die USA, kommt an China aber weiterhin nicht vorbei. Insofern wirkt Cooks Teilnahme weniger wie Begeisterung für politische Fototermine, sondern eher wie Pflichtprogramm aus der Chefetage: Koffer packen, lächeln, Hände schütteln, iPhone retten.


Schlimm! Alles Marionetten geworden!
Von wem? Gute Beziehungen wären auch unter einem anderen Präsidenten wichtig.
Du würdest es als Apple CEO natürlich besser machen, oder?
Warum „muss“ ? Er will ja vllt sogar. Donald Trump wird hier immer als die Inkarnation des bösen Menschen dargestellt… er polarisiert mit Sicherheit, aber beim Thema Wirtschaft macht ihm keiner was vor…. vor allem nicht unser Fritze
Er ist ein böser Mensch.
Und der Wirtschaft hat er mit seinem Zoll-Chaos auch keinen Gefallen getan.
Lieber Martin, wie bei so vielem gibt es auch hier mehrere Meinungen.
Im Bezug auf seine persönliche wirtschaftliche Lage gebe ich Dir Recht.
In Sachen Wirtschaft? Aha.
Oh je – was für ein verklärter Blick.
Verstehe, deswegen hat er wahrscheinlich auch diverse Hotels, seine Universität und 3 Casinos!! in die Insolvenz getrieben…
wenn du dich nicht nur über Nius und Bild informieren würdest, hättest du wahrscheinlich mitbekommen, dass es in den USA gerade nicht so richtig gut läuft.
Ja klar, deswegen geht es der Wirtschaft in USA auch so gut…..nicht!
Der hat DT hat mal so gar keine Ahnung!
Ja genau. Die Zahlen sprechen für Ihn… wird von den Fachleuten auch so gesehen.
Bitte lies Dich mal zu dem Thema ein und dann prüfe dein Aussage nochmal. Möglicherweise kommst Du zu einem anderen Schluss, aber meine Vermutung ist, dass du dich da vertust.
Bisher hat die Politik eher nur ausgewählten Interessengruppen genutzt und das Vermögen seiner Familie sowie Freunde erhöht.
Alle anderen Kennzahlen sind eher nicht positiv und die langfristigen Effekte werden eher pessimistisch betrachtet.
Die Frage ist natürlich ob eine Strategie hinter dem Umbau steckt und ob du da etwas erkennst, was der Fachwelt möglicherweise verborgen ist.
Strafzölle?
Da muss man leider zustimmen.
Bitte immer an das Ironie-Kennzeichen denken!!! Wichtig! Gerade bei Posts über Leute, die die Wirtschaft zugrunderichten. ;)
Ich weiß nicht, ob Trumps wirtschaftliche Fähigkeiten im obigen Kommentar nicht ein ganz kleines bisschen überschätzt werden.
„Unser“ Fritze rennt nicht mit dem Kopf durch die Wand wie der orangene Mann in den USA. Er geht auch nicht über Leichen (siehe ICE). Mir ist so ein Politiker immer noch 100x lieber als so ein rücksichtsloser Diktator wie Trump einer ist. Da kann er wirtschaftlich ich so viel drauf haben. Und auch das ist mehr als fragwürdig, was er da wirklich drauf hat.
Vielleicht will er auch nicht und Trump ist eine korrupte Knalltüte wie die restlichen Maga Anbeter…
Martin, das war echt ein Brüller… Inflation, Spritpreise, der US Wirtschaft geht es nicht besonders… liest Du keine Zeitungen? Aber nochmal vielen Dank für den ersten Lacher des Tages.
Trump geht über Leichen. Dem ist die Wirtschaft schei**-egal. Der sorgt sich insbesondere um sein eigenes Vermögen und vielleicht noch das seiner Buddys und wie er es vergrößern kann. Würde der fair und auch (fair)nünftig agieren, wäre er damit nicht so erfolgreich.
Im Korruptionswahrnehmungsindex 2025 von Transparency International erreichten die USA unter Trump mit 64 von 100 Punkten einen historischen Tiefststand und Platz 29.
Im ersten Jahr seiner zweiten Amtszeit ist das Vermögen von Trump um rund 2,7 Mrd. Dollar gewachsen. Der Mann ist ein Fleisch gewordener Interessenkonflikt.
Da bin ich ausnahmsweise mal ganz froh, dass Fritz in einer anderen Liga spielt.
Ernsthaft?
Ja, er arbeitet für seine eigene Taschen und die seiner Familie und superreichen Freunden.
Und das alles auf Kosten seines weniger wohlhabenden Volkes.
Aus egoistischer Sicht macht D.T. alles richtig!
Für sein Volk, dem er eigentlich dienen sollte, ist er eine Katastrophe!!!
Vielleicht liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen.
Apple kriecht ja schon seit >10 Jahren der Diktatur in China in den A und unterstützt die systematisch Überwachung der Bevölkerung. Kein Wunder dass man so einen Regimefreund gerne mitnehmen möchte.
Ohne dem Arschkriechen hättest du keine Apple-Geräte, zumindest nicht so „billig“
Ob Du weißt, wovon Du sprichst?
Alle großen Unternehmen haben das Interesse, den riesigen Mark China (Asien im allgemeinen) für sich zu erobern.
Wieso sollten die CEO also nicht mit (dürfen/wollen/sollen).
Ich wette, auch VW und Co würden gern mal mit dem Kanzler dort rüber – aber wirtschaftlich ist das hier gerade nicht so gesehen.
Häh, was schreibst Du?
Sehr oft sind doch bei Reisen der Regierung Wirtschaftsvertreter dabei.
Schaust Du nur TikTok und YouTube?
Krank melden hahaha