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Unruhige China-Alternative

Apple untersucht Ausschreitungen und Plünderungen in Indien

49 Kommentare 49

Mit dem Ausbau der indischen Fertigungsstrecken und der Verlagerung eines Teils der iPhone-Produktion vom bevölkerungsreichsten in das zweitbevölkerungsreichste Land der Erde hatte sich Apple eigentlich etwas anderes erhofft als die Video-Bilder, die jetzt aus Indien nach Europa und in die USA schwappen.

Statt gewalttätiger Ausschreitungen der von Subunternehmen angestellten Belegschaft, neuer Arbeitskämpfe um faire Löhne und negativer Schlagzeilen über die mittelbar auch von Apple mitzuverantwortenden Arbeitsbedingungen, wollte man sich vor allem aus der starken Abhängigkeit in China lösen.

Indien sollte Abhängigkeit in China aufweichen

Die Diversifizierung der Zulieferer-Stützpunkte sollte Apple auf der einen Seite eine bessere Verhandlungsposition in China bescheren auf der anderen Seite dafür sorgen, dass Verbraucher dem Konzern die offensichtliche Abhängigkeit von chinesischen Behörden nicht jedesmal aufs neue Vorwerfen, wenn Apple hier Anwendungen löscht oder dort seinen Chef zum Foto-Termin vorbei schickt.

Doch die richtig rund will die Indien-Expansion des Konzerns noch nicht laufen.

7 Millionen Dollar Schaden

So wurde am Wochenende das Wistron-Werk in der südindischen Metropole Kolar von mehreren hundert Mitarbeitern verwüstet, die nicht nur Teile des Standorts demolierten, sondern bei anschließenden Plünderungen auch zahlreiche Geräte mitgehen ließen und so einen Schaden in Millionenhöhe verursachten. Im Nachgang soll es über 150 Festnahmen gegeben haben.

Die Arbeiter, die Wistron selbst über Subunternehmen zugewiesen bekommen haben will, haben dem wichtige Apple-Zulieferer vorgeworfen bei den Lohnzahlungen nicht hinterhergekommen zu sein. Die Zuständigkeiten vor Ort sind aktuell jedoch unklar. So weist der in Taiwan ansässige Wistron-Konzern die Verantwortung derzeit strikt von sich.

Nach Angaben des Wirtschaftsnachrichten-Dienstes Bloomberg hat Apple eigene Mitarbeiter nach Kolar geschickt um den Vorfall zu untersuchen.

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15. Dez 2020 um 09:09 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Es funktioniert nur in autokratische starten ein perfektes System der Produktion zu integrieren alles andere ist einfach unmöglich wie man sieht

    • Stimmt. Da können Menschen unterdrückt werden, verschwinden oder Löhne nicht ausbezahlt werden, ohne dass Videos öffentlich werden, die gezielt unterdrückt werden können.
      Ich frage micht bei solch Kommentaren, ob die Schreibenden unter solchen Bedingungen auch die Fre… halten würden, sich alles gefallen lassen und Danke sagen für nichts.
      Ach ja, stimmt, sie haben ja ihr Spielzeug, genügend zu Essen, einen warmen Platz für ihren Hinter und den angenehmen Schlaf. Und sicher auch genügend Geld für anderes, wie der Name impliziert.
      Hauptsache es stimmt fürs eigenen Ich. Mitgefühl oder sonst was wird da kaum vorhanden sein.

  • Wäre es nicht irgendwie einfach Apple stellt die Leute direkt ein?

    • Solche Leute willst Du nicht als Mitarbeiter haben

      • Zahlste nix, kriegste nix!

      • Das Problem ist das die Mitarbeiter nicht direkt bei dem Indischen Auftragsfertiger angestellt sind sondern über eine Leiharbeitsfirma!
        In Deutschland ist es ja auch normal das Zeit-/Leiharbeitsfirmen in die Insolvenz gehen und dann die Mitarbeiter den Schaden tragen und z.B. die Überstunden verlieren.

    • Zum Vergleich: Es gibt in Deutschland keinen einzigen Großkonzern, der Produkte für den Massenkonsum herstellt und nicht auf die ein oder andere Weise irgendwie auf Zulieferer setzt. Sei es im Bereich Rohstoffe oder Fertigung.
      Im IT Sektor, global betrachtet, sowieso nicht. Bzw. ist es in dem Bereich sowieso schier unmöglich von Rohstoffgewinnung bis fertigem Produkt alles unter das eigene Dach zu bekommen.

      • wette, es gibt auch keinen privaten haushalt ohne globalen zulieferer.

      • Naja, vielleicht gibt es irgendwo noch einen bisher unbekannten Eingeborenenstamm, den man verwandtschaftstechnisch als einzelnen Haushalt zählen könnte und der keinerlei Beziehungen zu anderen Stämmen frönt. Aber ansonsten hast du diese Wette wohl gewonnen ;o)
        Mein Punkt war jedoch, dass es absolut gängige Praxis ist auf Zulieferer zu setzen (bzw. ist dies bei Rohstoffbeziehung im IT Sektor anders gar nicht möglich), was einigen Personen offenbar nicht bewusst ist und die glauben der Apfelkonzern sei hierbei die große Ausnahme oder gar Vorreiter.

  • Tja Apple, sei Fair und dann passiert sowas auch nicht.

  • Im eigenen Land produzieren…
    … das liebe Geld.

  • Einfacher schon aber auch teuerer und dann kann Apple auch direkt für Missstände verantwortlich gemacht werden.

    • Ja, und man muss mehr Lohn zahlen. Sububternehmer sind „billiger“ und man kann die einfach kündigen, wenn man grad keine Geräte mehr baut. Die soziale Verantwortung hat dann ja auch jemand anderes. Sind also nur Vorteile..

  • Ob die Videos mit dem neuen iPhone 12 gemacht wurden?

  • Es gibt Unternehmen, die produzieren ihre eigenen Produkte in eigenen Fabriken. Das ist für manche sinnvoll.

    Es gibt andere Unternehmen, die lassen die Produkte im Auftrag fertigen. Das kann ebenfalls sinnvoll sein aus vielen Gründen – neben Kosten und Logistik durchaus auch Know-How in manchen Bereichen.

    Und dann gibt es eben diese Auftrags-Fertiger. Das sind eigenständige Unternehmen, die im Auftrag anderer Produkte für diese fertigen, weil sie einen günstigen Standardort und/oder das Know How vor Ort haben.

    Selbstverständlich ist der Auftraggeber (hier wird natürlich Apple genannt) verantwortlich, Auftragsfertiger wählen, die gewisse Standards einhalten – Arbeitsschutz, Bezahlung etc. und ich würde mal unterstellen, dass nicht nur Apple da durchaus ein Auge drauf haben bei der Auswahl.

    Wenn nun so ein Unternehmen (das in Indien) die Angestellten nicht mehr bezahlt (oder Zahlungen reduziert), dann hat das erstmal direkt nichts mit dem Auftraggeber (dem hier genannten Apple) zu tun. Apple bezahlt die Angestellten nicht (direkt).

    Hier (und an anderen Stellen gesehen) wieder die Empörungswelle zu reiten und zu rufen, dass Apple die Leute halt korrekt bezahlen sollte, ist einfach sachlich falsch.
    Abgesehen davon, hat es ja nicht lange gedauert bis Apple sich auf den Weg gemacht hat das mal genauer anzuschauen. Ich möchte mal, solang keine anderen Informationen vorliegen, davon ausgehen, dass Apple ausgehandelte Preise an das Unternehmen bezahlt. Wenn von diesem Geld nichts bei den Angestellten ankommt, wird man mit dem Fertiger diskutieren müssen und ggf. Konsequenzen ziehen.

    Die Aussage müsste lauten: Wenn ein Unternehmen seine Mitarbeiter ärgert, wird das Fass irgendwann überlaufen. Und in Indien herrscht eine andere Mentalität als hier in Westeuropa. Da geht man nicht gemütlich in den Streik sondern explodiert halt … vermutlich auch nicht immer und überall, Indien ist groß :D – hier ist es ganz offensichtlich eskaliert. Das ist aber sicher nicht Apples Schuld.

    Übrigens würden wohl viele westliche Unternehmen gerne alles selbst produzieren. Ich kenne persönlich einen kleinen/mittleren Geschäftsführer der das versucht hat mit einem scheinbar einfachen Produkt. Es war nicht möglich in Deutschland Fertiger zu finden, die das Know How hatten das Produkt komplett herzustellen! Das Produkt in zwei Teile aufzuteilen und zwei Spezialisten fertigen zu lassen, scheiterte an mangelhafter Einhaltung der Fertigungstoleranzen – jeder hatte Recht, Schuld immer der andere.

    Von außen empört zu sein ist immer sehr einfach. Wer es mal als Unternehmer versucht hat, hat eine etwas differenzierte Sicht (und eine etwas desillusionierte vermutlich auch)

    • und wenn ich mich recht erinnere, kam doch im Fall Indien noch hinzu, dass Apple in Indien produzieren sollte/musste, um die Geräte dort überhaupt verkaufen zu dürfen? So oder so ähnlich – war da nicht mal was? Da hatte doch die Regierung drauf gedrängt bzw. Vorgaben gemacht? Vermutlich genau um die lokale Wirtschaft zu stärken… evtl. hat deren Regierung bei dem Vorfall ja auch etwas zu sagen ;)

    • Sehr treffend kommentiert! Vielleicht stecken aber auch die Chinesen dahinter…..

  • …Geschichte wiederholt sich doch: War zu Beginn der Industrialisierung in Europa ähnlich: Aufstände, auch mit Zerstörung wegen unmenschlichen Arbeitsbedingungen, Militär griff ein, gab Tode… .
    Führte unter anderem dazu, dass sich Arbeiter organisierten, Gewerkschaften, Arbeitsfrieden. Das schmälert den Gewinn der Unternehmer, genau wie heute, weshalb diese eben in Billig-Lohnländer ausweichen.
    Ausweg wäre: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit (gemessen am Lohnniveau vor Ort) – Ende der Ausbeutung von Menschen.
    Apple ist da beim Ausbeuten voll dabei. (Wie alle indirekt auch.)

    • Wobei das Werk, wenn man es mit indischen Nähereien vergleicht, nicht den Eindruck von unmenschlichen Arbeitsbedingungen macht. Also zumindest vor der Zerstörung.
      Mir kann aber keiner erzählen, dass Apple wirklich überhaupt nichts von der schlechten Zahlungsmoral wusste. Diese war vor Ort über mehrere Monate bekannt. Ob Apple juristisch dafür verantwortlich ist? Nein. Aber sie hätten sich im Vorfeld dafür zumindest interessieren sollen wenn ihr ganzes Menschlichkeitsgedöns und Umweltgelabere mehr als Lippenbekenntnisse sein sollte.

      • Anderseits kann eine Industie-Näherin mit die besseren Arbeitsbedingungen haben, als jemand im High-Tech Labor mit 18h an 6 Tagen die Woche

  • Oje Oje… so wird es mit dem iPhone 13 im Oktober aber nichts. :(

  • Hauptsache haben alle Masken an :-)

    • Aber sonst fällt Dir nichts ein ?

      • Ehrlich, Tbline67, was soll einem denn da intelligentes zu einfallen?
        Die Zustände in Indien sind doch nun hinreichend bekannt.
        Läufst du nackt durch die Gegend, weil die Zustände in den Nähereien dort wirklich schlimm sind?
        Hast du keinen Computer/Smartphone, weil die Komponenten in China gefertigt werden? (Und wenn, womit schreibst du dann?).
        Wählst du nicht, weil bisher jede unserer Regierungen die menschenrechtlichen Zustände in China akzeptiert haben?
        Tbline67, du bist einfach scheinheilig. Moralapostel gibt es nun wirklich genug, wenn, dann tu auch was. Nicht nur spenden, sondern aktiv in den Ländern.

      • Während du Oberlehrer hier deine Urteile fällst , kümmere ich mich an den richtigen Orten darum, die Zukunft zu sichern. Meine Aussage bezog sich auf den Kommentar mit den Masken. Wie Du da deine völlig überzogenen und unreflektierten Vorwürfe herbeizitierst ist mir rätselhaft . Soziale Kompetenz ist nicht dein Ding ?

  • Da wurde es wohl „leicht“ übertrieben mit der Ausbeute? Wenn Menschen auf die Barrikaden gehen dann stimmt da was gewaltig nicht. Apple fährt nach wie vor seine hohe Marge Strategie. Warum Apple daran festhält weiß nur Tim. Die Aktionäre häufen immer mehr Geld an, während Billiglohnländer diese Zeche bezahlen müssen. Ob Apple tatsächlich nur wegen den Unsicherheiten in China, nach Indien ging? Oder waren es vielleicht doch die Lohnkosten? Das Apple dort produzieren muss wo Apple Geschäfte machen will ist richtig und sollte in anderen Ländern auch wieder eingeführt werden. Die EU ist in dieser Hinsicht viel zu Großzügig.

  • Tja, man sollte Menschen nicht ausbeuten!

  • Die Verantwortung liegt hier ganz klar 100% bei Apple. Als wüssten die bei Apple nicht, wie die Leute angestellt werden. Sie hätten dafür sorgen können, dass alles sauber läuft. Aber sie wollten es nur möglichst billig.

    • Ein Kommentar der in die Richtige Richtung geht. Die meisten sind hier absolut überfordert mit so einem Thema.

    • Auch bei Bosch, ZF und Co werden zum Beispiel Zeitarbeiter eingesetzt. Es gibt Fälle, in denen Zeitarbeitsfirmen durch Missmanagement oder gar Kalkül insolvent wurden und Arbeitnehmer nicht bezahlt wurden. Ich mache dich mit deinem letzten (oder von mir aus auch fiktiven nächsten) Autokauf ganz klar zu 100% für diese Umstände verantwortlich. Als wüsstest du nicht, wie die Leute angestellt werden. Du hättest dafür sorgen können, dass alles sauber läuft. Aber du wolltest es nur möglichst billig.
      Will sagen: Natürlich kann man die Verantwortung einfach immer weiter hochschieben. Da es sich jedoch um ein Subunternehmen handelt, mit dem Apple nicht in direkter vertraglicher Verbindung steht, können die auch nicht viel mehr machen als nun ihrem Auftragsfertiger Wistron zu drohen die Zusammenarbeit zu beenden, wenn dieser weiterhin solche Subunternehmen beauftragt bzw. diese Missstände nicht ausgeräumt werden. Klar, Apple muss handeln. Aber der Verursacher lässt sich weniger einfach festmachen.

    • Apple kann das klar selber machen und die Leute auch super bezahlen. Du bezahlst dann aber auch für ein iPhone ab 2000€. Ich weiss auch schon wer der erste ist der dann rumschreit.
      Wie man es macht ist es halt verkehrt.

      • Du willst doch nicht etwa auch noch behaupten, dass wenn man Apple endlich zwingen würde Steuern zu zahlen, die iPhones unbezahlbar werden?

      • Preiserhöhungen bezahlen immer die Kunden!

  • „Eat the rich, feed the poor“. Begrüße die Handlung. Ohne Gegenwehr wird sich die Situation der Menschen dort nicht ändern.

  • Es würde mich nicht wundern, wenn die Aufstände von China aus gesteuert wurden.

  • Das der vereinbarte Lohn nicht pünktlich zum vereinbarten Zeitpunkt kommt, ist nicht in Ordnung und liegt im Verantwortungsbereich des Hersteller bzw. seines Subunternehmers. Darüber brauchen wir nicht zu streiken. Gerade jetzt mit Corona im Hintergrund geht das gar nicht, das ist klar.

    Aber mit Wandalismus und Diebstahl darauf zu reagieren ist vollkommen unangemessen und rein destruktiv. Hier wird Firmeneigentum und Privateigentum anderer Angestellter (Autos) zerstört, und der Auftraggeber bestohlen.

    Hätten sie einfach gestreikt, hätte die Schadenssumme für konstruktive Maßnahmen verwendet werden können.

    Wäre das meine Firma, würde keiner dieser Menschen noch einmal einen Job von mir bekommen.

    • Wir wissen nicht, wie lange die keinen Lohn bekamen. Aber es muss länger sein, als 1x, denn auch dort riskiert kaum jemand seien Job oder die Freiheit für einen Monatslohn.
      Anderseits haben dort viele kein regelmässiges Einkommen, keine Ersparnisse, auf die sie zurückgreifen können und erst reicht keine Sozialversicherung oder Arbeitslosengeld.
      Ja, Vandalismus ist keine Lösung, Diebstahl geht nicht. Aber die Hersteller kennen die Verhältnisse und es interessiert sie nicht, weil sie ihre Produkte haben und den eigenen Geldbeutel füllen konnten.
      Für den Schaden haben sie eine Versicherung, die hoffenglich auf den Hersteller Regress ergreift.
      Wäre das deine Firma, die ihre Leute so schlecht behandelt, dann würde ich mir wünschen, dass du für einige Zeit so leben müsstest, wie die, denen du keinen Job geben würdest, weil der miese Arbeitgeber nur für sich schaut und kein Verständnis und noch weniger Moral besitzt.

  • Wie geil ist das denn.. nicht nur das man als Konzern in allen Billiglohnländern, wo Menschrechte zumeist mit Füssen getreteten werden, 14 Stunden am Tag produzieren lässt, nein man „Untersucht“ jetzt auch schon Scheinheilig wie eine Polizei die Vorfälle die man ja eigentlich kennen müsste da man sich die örtlichen Verhältnisse ja vorher angesehen hat.

    Da darf man jetzt schon auf das verlogene Konzern-Statement freuen.

    Werden „zugewiesene“ Arbeiter nicht bezahlt knallt es eben irgend wann mal. Es ist immer wieder schön zu lesen das die Verantwortlichen von nichts gewust und strikt jede Schuld von sich weisen. Da gibt sich die globale Geschichte nichts. In keinen Land der Erde.

    Der Slavenhandel war noch nie beendet.

    Moderner und gefälliger nennt sich das Zeitarbeit bei denen ein Facharbeiter in einer Fabrik „zugewiesen“ am Band steht und 10 Euro die Stunde hat wärend sein festangesteller Kollege direkt nebendran 27 Euro die Stunde für die gleiche Arbeit bekommt.

    Das ist bewust geförderte Gerechtigkeit. Von daher, in Ländern wo die Menschen keinen Euro am Tag verdienen und um die nackte existenz ringen, ist es nicht mehr wie recht und billig wenn es knallt und eben mal ordentlich die Fetzen fliegen.

    Nur so wird man auch gehört.

    In Europa sind Arbeiter vor hunderten Jahren bei Streiks von Konzernpatriatchen erschossen worden, das ging so lang bis die Arbeiter sich gewehrt haben und ihren netten Arbeitgebern die Zähne rausgeschlagen haben oder in ihrer Fabrik eingesperrt haben bis sie Verträge unterschrieben hatten. Heute sind die Verhältnisse auch fast wieder so das man betten muss wenn man arbeiten will.

    Wer weiß schon das man in Deutschland 3 volle Monate zur Arbeit gehen muss wenn bereits so ein Arschloch von Insolvenzverwalter den Laden übernommen hat und auch in diesen drei Monaten keinen einzigen Cent Lohn bezahlt hat..

    Erst dann darf man den Tisch umtreten..

    Zeitarbeit ist der Sklavenhandel des 21. Jahrhundert. Egal in welchem Land.
    Man darf nur das Wort „Sklavenhandel“ nicht mehr in den Mund nehmen.
    Bei „Zugewiesen“ riecht das förmlich danach.

    Klasse das sich die Inder nicht alles gefallen lassen.
    Ghandi hat deutliche und nachhaltige Spuren hinterlassen.
    Verstanden haben sie ihn aber offensichtlich nicht ganz so genau.

    Verliert man als Arbeitgeber den Respekt vor Menschen die die eigentliche Arbeit verrichten, hat man es nicht anders verdient.

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