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Nach App-Rauswurf

Ein- oder vorgeladen? Tim Cook trifft chinesische Regulierer

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Eine Woche nach dem Ausschluss China-kritischer Applikation aus Apples Software-Kaufhaus, ist CEO Tim Cook bei der staatlich-chinesischen Behörde für Marktregulierung vorstellig geworden.

Marktregulierer China

Diese informiert auf ihrer offiziellen Webseite heute über das bereits am 17. Oktober abgehaltene Treffen in Beijing. Vor Ort habe sich Cook mit dem Behördenleiter Xiao Yaqing getroffen. Über die Inhalte des „intensiven Austauschs“ berichtet die Behörde oberflächlich, nennt jedoch keine Details:

Beide Seiten besprachen ein breites Themenspektrum, wie den Ausbau von Investitionen, die Geschäftsentwicklung in China, den Schutz der Verbraucherrechte und die Wahrnehmung der sozialen Verantwortung von Unternehmen.

Ob Cook ein- oder vorgeladen wurde ist unklar; auf eine Nachfrage der Nachrichtenagentur Reuters reagierte Apple bislang nicht.

Apple steht wegen seines kuscheligen China-Kurses in der Kritik. Nachdem sich Apple-Chef Tim Cook bereits in der vergangenen Woche darum bemühte argumentative Schützenhilfe für den App Store-Ausschluss china-kritischer Apps aus dem App Store zu leisten, soll der hochrangige Apple-Manager Eddy Cue in den vergangenen Jahren dafür gesorgt haben, dass die exklusiv produzierten Bewegtbild-Inhalte für Apple TV+ keine chinakritischen Perspektiven beinhalten.

Freitag, 18. Okt 2019, 17:54 Uhr — Nicolas
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  • Da wurde er bestimmt sondiert und das nicht mündlich :-)

  • Mal eine blöde Frage, ist das in der Android Welt genauso mit der Zensur?

    • Google hat sich komplett aus dem China-Geschäft zurück gezogen. Dort gibt es keinen Play Store etc.

      Android gibt es dort aber natürlich auch, ist ja Open-Source, aber eben ohne Google Apps.

      • Das stimmt so auf keinen Fall. Die lassen da nach wie vor sämtliche Produkte herstellen und diverse Google Dienste wurden aufwändig angepasst. Die stärkste Kritik hatte hierbei Die Textsuche gehabt.

  • Soll sich Apple doch künftig um die Chinesen kümmern und auf chinesische Aktionäre setzen. Vielleicht können Sie dann auch bald „designed by apple in China“ aufdrucken (in chinesischen Lettern). Ich war ehemals wirklich Apple Fan, und das schon vor der iPhone Zeit. Aber mittlerweile ist der Laden einfach nur noch trivial

    • Mit Fans hat es Apple nicht so weit geschafft, dass sie dort stehen wo sie sind. Erst die Hinwendung zu massentauglichen Geräten und der Öffnung zu den großen Märkten (Spiele, MP3 Player, Tablet etc.) hat dazu geführt, dass sie so groß wurden. dazu gehört auch das sympathisieren mit China einem exorbitant großem Markt. Viele Firmen verlieren hier jegliches Gefühl für Anstand und Verantwortung.

      • Naja, ohne mehr zu begeistern als andere, ist das aber ein kurzsichtiges denken. Weil sobald es nunmal Einheitsbrei ist, und auch die Werte sich nicht mehr abgeben, gibt es auch keinen Grund mehr Premium Preise zu bezahlen.
        Und ich widerspreche Dir da wirklich – es war tatsächlich die „Hysterie“ die die Leute vor die Stores getrieben hat, die Apple groß gemacht hat. Denn das hat einfach zu allem beigetragen. Momentan lebt Apple noch davon, die Medienpräsenz ist weiterhin da, aber das wird nicht ewig halten.

  • Tim Cook im Anzug, was man nicht alles macht für China

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