Mac, Windows und Linux für KI
VMPal: Ein zweiter Mac, für automatisierte Aufgaben
Mit VMPal steht Mac-Nutzern eine weitere Virtualisierungssoftware zur Verfügung, die Windows, Linux und macOS in eigenen Fenstern ausführen kann. Die Anwendung des TablePlus-Teams richtet sich an Macs mit Apple-Prozessoren und setzt mindestens macOS 26 voraus.
Interessant ist vor allem der Ansatz: Virtuelle Computer sollen künftig nicht mehr nur von Menschen, sondern auch von KI-Agenten bedient werden.
Statt einem Assistenten Zugriff auf den eigenen Mac einzuräumen, stellt VMPal ihm eine separate Arbeitsumgebung zur Verfügung. Darin kann die KI Programme installieren, Webseiten besuchen, Formulare ausfüllen oder Anwendungen testen. Der eigentliche Mac bleibt von diesen Eingriffen getrennt.
KI-Agenten bekommen Maus und Tastatur
Technische Grundlage ist eine integrierte MCP-Schnittstelle. Darüber können Claude Code, Codex, Grok Build und Google Antigravity auf virtuelle Maschinen zugreifen. Die Einrichtung erfolgt über die Einstellungen von VMPal.
Der Agent erhält Zugriff auf Bildschirm, Maus und Tastatur der virtuellen Maschine. Auch administrative Aufgaben kann er übernehmen, ohne dass ständig Berechtigungsdialoge bestätigt werden müssen. Selbst die Anmeldung am virtuellen Computer übernimmt VMPal, ohne das hinterlegte Passwort an den Agenten weiterzugeben.
Wie die Entwickler in ihrem Blog erläutern, lassen sich einzelne Maschinen oder gleich die gesamte virtuelle Umgebung für KI-Assistenten freigeben. Letzteres muss ausdrücklich aktiviert werden. Innerhalb einzelner Maschinen ist die Agentensteuerung dagegen standardmäßig erlaubt.
Die Abschottung hat Grenzen: Freigegebene Ordner, Netzwerke und angemeldete Benutzerkonten bleiben für den Agenten erreichbar. VMPal erlaubt deshalb, Zugriffsrechte gezielt einzuschränken und Änderungen mithilfe von Snapshots rückgängig zu machen.
VMPal lässt sich kostenlos herunterladen und derzeit noch ohne Funktionseinschränkungen ausprobieren. Eine Lizenz schaltet dauerhaft alle Funktionen frei und beinhaltet ein Jahr Updates und Support. Zum Marktstart kostet die Einzellizenz mit 50 Prozent Rabatt 34,50 US-Dollar statt regulär 69 US-Dollar. Für Teams ab drei Arbeitsplätzen werden 49,50 US-Dollar pro Gerät statt 99 US-Dollar fällig. Ein Abonnement ist nicht erforderlich. Die Entwickler kündigen allerdings an, den Funktionsumfang der kostenlosen Version künftig einzuschränken.
Weitere Alternative zu Parallels und VirtualBuddy
Mit VirtualBuddy und VirtualBox stehen Mac-Nutzern bereits weitere Alternativen zur Verfügung. VMPal unterscheidet sich vor allem durch die direkte Einbindung von KI-Agenten.
Der dafür verwendete MCP-Standard verbreitet sich zunehmend. Zuletzt haben unter anderem Safari und Google Home entsprechende Schnittstellen erhalten. Während diese einzelne Anwendungen und Dienste zugänglich machen, überlässt VMPal dem KI-Agenten gleich einen ganzen virtuellen Computer.




Auf Mac ist eigentlich die beste virtualisierung ‚utm‘
UTM… mehr braucht man nicht und UTM ist kostenlos.
Unter anderem hier in den News: https://www.ifun.de/virtualisierungs-app-utm-in-version-4-veroeffentlicht-196948/