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Apple lanciert Kurzfilm-Reihe

Veraltete Mac-Familie: Entwickler „zutiefst beunruhigt“

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46 Kommentare 46

Spannendes Timing, satter Kontrast. Während Apple den Wochenausklang dazu nutzt, die neue Kurzfilmreihe Behind the Mac auf dem Video-Portal YouTube zu lancieren, die sich auf den Alltag produktiver Mac-Anwender konzentriert, macht das renommierte Software-Studio Rogue Amoeba mit einem kritischen Artikel zum Zustand der Rechner-Familie auf sich aufmerksam.

Mac Anwender

Die Entwickler, die unter anderem für bekannte Mac-Anwendungen wie Farrago, Audio Hijack und Loopback verantwortlich zeichnen, arbeiten sich unter der Überschrift „Der traurige Zustand der Macintosh-Hardware“ an Apples aktuellem Rechner-Angebot ab.

Dieses wurde, mit Ausnahme des mindestens $5000 teuren iMac Pro, während der vergangenen 365 Tage nicht mit Aktualisierungen versehen.

Selbst die jüngsten Macs haben momentan mindestens 374 Tage auf dem Buckel. Der Mac Mini hat seit fast vier Jahren kein Update mehr gesehen, der Mac Pro der zuletzt 2013 aktualisiert wurde, soll erst im kommenden Jahr durch einen neuen Nachfolger ersetzt werden.

Die Letzten Hardware-Aktualisierungen

  • iMac Pro: vor 182 Tagen
  • iMac: vor 374 Tagen
  • MacBook: vor 374 Tagen
  • MacBook Air: vor 374 Tagen
  • MacBook Pro: vor 374 Tagen
  • Mac Pro: vor 436 Tagen
  • Mac Mini: vor 1337 Tagen

Rogue Amoeba schreibt:

Es ist sehr schwierig, den Kunden überhaupt einen der aktuellen Macs zu empfehlen und dies ist für uns als Mac-basierte Softwarefirma zutiefst beunruhigend. Für unsere eigenen, internen Bedürfnisse haben wir uns für den Kauf gebrauchter Hardware entschieden, anstatt uns eine neue Maschine mitsamt ihren Kompromissen zu erwerben. Dies ist weder gut für Apple, noch ist es, was wir uns wünschen. […]

Apple-Videos: Behind the Mac

Freitag, 15. Jun 2018, 15:55 Uhr — Nicolas
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  • MacMini und Mac Pro ok.

    Aber was soll beim Rest denn groß passieren?
    Gibt es was nennenswertes Neues was es wert ist WOchen oder Monate früher eine neue Version zu bringen?
    Ich kann auch bis Herbst warten bis neue Komponenten auch verfügbar sind und es Sinn macht.

    • Korrekt! Da heult jemand rum, weil er seit einem Jahr keinen neuen Mac kaufen kann? Echt jetzt? Soll er halt einen PC kaufen! Und gerade seine 3 Apps laufen auch auf 10 Jahre alten Rechnern. Wo ist das Problem? Bin froh, wenn ich nicht ständig was neues kaufen „muss“.

      • Wenn du das Gefühl hast, dass du kaufen „musst“, läuft sowieso etwas verkehrt.

    • Naja, die Jahre vorher hat sich ja auch nicht wirklich was getan. Mein iMac aus 2012 hat ein 3 TB Fusion Drive. Größte Verfügbare Konfiguration 6 Jahre später: 3 TB. Mir ist natürlich die Apple Strategie (minimale Festplatte verbauen, den Rest in iCloud speichern) schon klar, ich hätte dennoch gerne etwas zeitgemäßere Hardwareoptionen.

      • Ok leuchtet ein.
        Nur gemeckert wird auf Grundsatzbasis. Und das ist ungerechtfertigt. Vor allem von Leuten, die auf externe Speicherlösungen zurückgreifen MÜSSEN. (Um deinen Punkt mit denen des hauptartikels zu verknüpfen.)

  • Frank Frankfurt

    Aber selbst neue Hardware bringt kaum was….

    So ist mein i7-iMac von 2011 mit (externer) SSD praktisch gleich schnell, wie mein 15er MBP von 2017

    • Frank, dann ist dein Gerät nicht in Ordnung und solltest du prüfen lassen. Allein die SSD ist ca. vier mal schneller mit 2GB Schreiben pro Sekunde.

      • Nein das ist in der tat so. Mein 2012er retinaMBP mit 16Gig und SSD ist gleich schnell wie aktuelle Geräte, wird aber letztmalig ein MacOS update bekommen und genau hier liegt der Schuh begraben wenn heute ein Gerät verkauft wird das erst vor Jahren letztmalig aktualisiert worden ist.

      • Frank Frankfurt

        Und von den 2 GB/sec kommen wieviel an?

        Hint: Auch 4 GB/sec Schreibgeschwindigkeit verdoppeln die gefühlte Gesamtperformance kaum. Der limitierende Faktor bei 08/15 Aufgaben ist primär die CPU. Und schau dir die Geekbenchs von 2011er Modell ggü einem 2017er an. Performance +/- 5 %

      • Er hat sicherlich recht. Hauptsache SSD und ausreichend RAM. Der Rest ist fast egal, weil da wenig passiert. Und was passiert ist eher nur für User interessant, die die Leistung auch dauerhaft abrufen müssen (Video, Games, Kompilieren …). Wobei die wahrscheinlich eh keinen Mac kaufen.

      • @Frank Frankfurt:
        Der limitierende Faktor ist in den allermeisten Fällen der User, dessen Arbeit keine Rechenpower o.ä. nötig macht. Bspw. Texte schreiben, Präsentationen machen, Internet surfen, Bilder bearbeiten, Musik/Filme … Es sind doch wirklich sehr wenig Leute, die konstant High-Performance benötigen. Selbst wenn man mal ab und zu etwas warten muss, weil was rechnet, ist das oft verträglich (Film rendern, Fotos konvertieren …).

      • Frank Frankfurt

        Auch reine CPU Leistung ist kaum gestiegen. Ein i7 von 2011 zieht immer noch Kreise um den aktuellsten i5 beim Videorendering oder sonstigen rechenintensiven Anwendungen

  • Ist es denn notwendig bzw sinnvoll ein Gerät wie beispielsweise das Macbook jährlich zu aktualisieren?

    • Naja Updates sollten eigentlich immer dann gemacht werden, wenn eine neue Prozessorgeneration kommt.

      Es geht garnicht allein um die Geschwindigkeit sondern eben auch um gefixte Hardwarebugs und neue Features.

      Man kauft ja die Geräte nicht gleich zum Release. Wenn ich mir jedoch jetzt ein neues Gerät kaufe, habe ich schon Hardware die ggü. Konkurrenzprodukten um ein Jahr veraltet ist. Zudem ist eben schon ein Jahr des Supportzeitraums verstrichen.

    • Kommt darauf an für wen! Apple sollte das machen, weil die neuen Generationen mehr Performance bei weniger Leistungsaufnahme bieten. Also entweder wird der Rechner schneller oder läuft länger oder beides. Für Apple ist es auch egal, was sie einbauen, weil gleich teuer und keine Änderungen nötig.

      Du/der Endkunde braucht aber nun wirklich nicht jedes Jahr ein neues Gerät. Das ist wirtschaftlich totaler Unsinn und bringt 0 Mehrwert. Es kommt halt darauf an, was man mit dem Gerät macht. Aber selbst dann überspringt man oft mindestens 1 Generation, weil der Unterschied zu gering ist. Im privaten Bereich sind eher 3-4 sinnvoll.

  • Da stellt sich die Frage….. muss man überhaupt neue Hardware beim Mac haben ?
    Das was da angeboten wird ist immer noch auf nem sehr hohen Leistungsstand.

  • Ich versteh nicht, wie man auf alte gebrauchte Hardware setzen kann. Klar würde ich jetzt auch keinen neuen Mac kaufen wenn es nicht unbedingt nötig ist. Aber einen gebrauchten würde ich als Firma, die darauf angewiesen ist noch viel weniger kaufen.
    Und welche Kompromisse geht man ein: Tastatur? 99% der Zeit werden MBP (auch in Firmen) als Standgerät genutzt. Da ist eine externe Tastatur sowieso vernünftig. Und die ports werden mit einer Dockingstation (zwischen 30 und 300 Euro) erweitert. Ist im stationären Betrieb auch von Vorteil.
    Was bleibt noch? Stärkere Hardware?

    • Hast du einen link zu einem 30 Euro dock? Brauche eins fürs home office aber alles was ich finde fängt bei 300 an

    • Wenn man dem Link folgt, kann man nachlesen, dass die gebrauchte Hardware _zum Testen_ genutzt wird – also geht es eher darum, dass sie einerseits Geräte haben, die in der freien Wildbahn genutzt werden und sich andererseits das Preis-Leistungsverhältnis für Hardware die auch „neu“ bereits über ein Jahr alt ist nicht sinnvoll ist: ein ein Jahr altes gebrauchtes Macbook in guten Zustand ist sicher preiswerter als das gleiche Gerät „neu“ bei Apple zu kaufen…

  • Das immer gleich so ein Drama daraus gemacht wird … Apple wird wohl noch einiges in der Pipeline haben, wird es aber bestimmt nicht jedem sofort auf die Nase binden … Reicht ja, wenn andere Hersteller ständig mit neuen Geräten den Markt fluten … ^^

  • Gleichzeitig ist auch das Problem, dass die Performance-Sprünge zwischen den Hardware-Generationen immer geringer werden. Wenn man ein zwei Jahre altes, noch 1a funktionierendes MacBook Pro ersetzt und der Leistungsgewinn vom CPU/GPU etwa 10% bis 20%, bei der SSD vielleicht 50% beträgt (wobei diese schon immer sehr schnell waren) so lohnt sich der Ersatz schlicht nicht. Weniger gut für den Aktienkurs, aber besser für die Umwelt und vor allem schonender fürs Bankkonto! :)

    • Frank Frankfurt
      • Wenn man sich dann mal komplette Testsuites anschaut (bspw. PCMark), die den kompletten Rechner als Arbeitsgerät testen, ist der Leistungsunterschied noch mal geringer (2-3%). Und unter 33-50% merkt man eh nichts.

    • Ich verstehe nicht einmal den hypothetischen Gedanken, nach zwei Jahren den Rechner zu wechseln. Ich wechsle alle 7-9 Jahre!

    • Nur laut Apple Marketing bauen die jedes Jahre den „schnellsten Mac den es jeeeeeee gaaaaaab“…oder man kann sich für teuer Geld 200 Mhz mehr „für noch mehr Power“ ordern.

      Wenn man die App Intel Power Gadget installiert, sieht man ganz schnell, dass auch die Pro Serien dauerhaft bei eher 1,5 Ghz takten und den versprochenen Turboboost nie erreichen….

      Lasst euch nicht blenden von blossen Durchsatzdaten und Benchmarks…..wenn die Tastatur klemmt und die Reflexionsschicht abblättert nutzt uns dass alles wenig.

      Solange die Macs laufen und supportet werden bedarf es keinem Neukauf.

      Hab 2011 mein letztes 15′ Pro gekauft, Retina und USB 3.0 bei Apple total ausgelassen und nun 2017 wieder gekauft…läuft bei mir XD

  • Was für eine seltsame Einstellung hat denn diese Firma?
    Die jammern, weil der eine oder andere Mac seit einem Jahr nicht aktualisiert worden ist und setzen aus diesem Grund auf Hardware, die ÄLTER und gebraucht ist. Verstehe ich alleine den Sinn nicht?

    • Naja gut wenn man jetzt einen Mac Mini oder einen Mac Pro hinstellt.

      Einen Mac Pro bekommt man z.T. für die hälfte vom Händler.

      • … und wenn eine Firma 10 neue Macbooks kauft, aber weiß alle sind veraltet und 5 müssen wegen defekter Tastatur sehr wahrscheinlich in Reparatur. Was macht man da wenn die Rechner in Reparatur ist? Schon vorab mal Ersatz kaufen)? Nicht einmal Apple kümmert sich um die betroffenen Kunden… ich würde da auch klagen.

        Viele Mitarbeiter die einen Laptop haben nutzen den auch unterwegs, wie für den Vertrieb, Professoren usw. Also auch das Argument weiter oben mit Docking Station und externe Tastatur ist doch bekloppt.

        Die Hardware ist schon jetzt veraltet und wird sehr wahrscheinlich erneuert bevor es überhaupt abgeschrieben ist… und wieder betriebswirtschaftlicher großer Mist.

        Für zur Hause ist das alles nicht so wild, aber in einer Firma bei Dauereinsatz fraglich.

        Ich brauch mein Late 2013 täglich bis zu 10h zur Entwicklung, wenn es jetzt kaputt geht, würde ich gerne ein neues kaufen, aber mit der defekten Tastatur, auf keinen Fall… weil ich packe doch keine Druckluftreiniger in meine Tasche .

        Ich kann nur hoffen das es funzt bis was gescheites kommt. Aber egal ob Hardware immer aktuell sein muss oder nicht, Entwickler sind das Rückgrat von iPhone & Co. Ich finde es traurig das Apple nur noch ans iPhone denkt, nicht mal an die Entwickler die dafür auf einen Mac angewiesen sind. Ist ja nicht so, das man macOS überall installieren kann.

        Ich finde das „Jammern“ ist gerechtfertigt.

    • Ich hab eine Firma und wir nutzen 5 dieser „ach so furchtbaren neuen MacBooks“ mit der „ständig kaputten Tastatur“ – und haben absolut keine Probleme sondern sind im Gegenteil hoch zufrieden.

  • Imho haben die MacBook Pro aber im letzten Herbst ein Update erhalten?

  • Als bis vor ein paar Jahren halbjährliche speedbumps üblich waren gab es das Gejammer dass die Geräte so rasch altern. Wie man/Apple macht ist es verkehrt

    • Mein iMac ist von 2009 und so langsam hätte ich gerne was schnelleres.
      Daher halte ich jährlich Überarbeitungen für übertrieben, zumal der Performancezuwachs doch eher gering ist.

      Apple soll sich lieber etwas mehr Zeit lassen und dann was gescheites rausbringen mit gutem, funktionalem Design (d.h. nicht immer nur dünner zu werden) und pfiffigen Lösungen. Und das ist meine Kritik an Apple. Die entwickeln am Markt (zumindest an mir) vorbei. Einen Mülleimer für Pros ohne gescheite Erweiterungsmöglichkeiten, eine Tastatur, die bei jedem Krümmel versagt usw.

      • Noch mehr Zeit lassen? Für was denn eigentlich?

        Die Ära des funktionalen und vor allem zu Ende gedachtem Design ist lange vorbei. Der Drops ist bei Apple schon lang gelutscht. Wenn Du abstriche machen willst kannst du ja jederzeit einen aktuellen, fast irreparablen überteuerten iMac mit veralteter zusammengeklebter Hardware kaufen.

        Apple und vor allem sein CEO haben ein gewaltiges Problem, wenn sie das interne sich selbst im Weg stehen nicht in den Griff bekommen hat es sich so oder so über kurz oder lang mit dem „Mac“.

        Apple verdient an jedem anderen Mist mehr wie an der Mac Sparte.
        Allem vorran mit dem iPhone dessen X Generation aber offensichtlich auch schon ein Schuß in den Ofen ist weil einfach zu teuer und weil es einfach nichts besser kann wie das iPhone 8. Der Handy-Markt ist satt bis hinter die Ohren.

        Wenn wundert es dann eigentlichen noch das der Mac zum Stiefkind degradiert ist.
        Der eine iMac ist für den normalanweder zu groß und zu teuer, der MacPro ist im Prinzip eine totgeburt wie einst der G4 Cube.

        Nicht lernfähig, nicht in der Lage interne quärelen abzu stellen und vor allem nicht in der Lage eine knackige Software, die ebenfalls im Design bis zu Ende gedacht ist, auf die Beine zu stellen. Anstelle dessen gibt es halbfertigen Krempel, stetig abgespeckte Software, funktional manglhafte Geräte wie einen überteuerten HomePod und demnächst noch ein weiter zugenageltes OS anstelle einem offenerem.

        Das wird niemals funktionieren.

        Vor 35 Jahren hat Hardware Software gekauft, danach hat sich das schlagartig gedreht. Da hat gute Software die dazu passende Hardware wie geschnittenes Brot gekauft.

        Wer diesen Grundsatz heute ausser acht lässt ist weg vom Fenster und darf weiter Juppi-Spielsachen mit rosa Armbändchen verkaufen.

        Ohne zufriedene Entwickler die vor allen Dingen wissen was sie tun und die vom Unternehmen in die Lage versetzt werden untereinander über die unterschiedlichen Bestandteile eines OS sprechen zu dürfen sind meine Erwartungen an ein Produkt von Apple das mich als ziemlich alten Mac-nutzer wirklich noch aus dem Sessel holt ziemlich gering.

        Apple steckt sein Geld lieber in irgendwelche obskure Film-Ideen oder den Vorständen dort hin wo die Sonne nie hin scheint.

        Gegen eine verbesserte Sicherheit in einem OS gibt es sicherlich keinerlei Einwände. Wenn man es benoten müsste, eine 1 für die Ausführung und eine 6 für´s verkacken.

        Zumindest was die „Vorschau“ von letzter Woche betrifft. Die wirklichen Dinge findet man ja erst wenn man den Kram installiert hat. Der Name „Mojave“ gehört zu einer Wüste. Genau die hat bei Apple bestand. Passt genau und wird genau so werden.

        Mit leeren Versprechungen, magelhaftem Kram, dem verschweigen von irgend welchen Dingen die nach einem Update dann plötzlich nicht mehr vorhanden sind oder nicht mehr funktionieren schafft man weder Vertrauen noch findet man so Kunden die gerne auch etwas mehr für etwas bezahlen.

        Damit beantwortet sich meine Frage „noch mehr Zeit“ Eingangs im Prinzip schon von selbst. Anstelle die Zeit in eine wirklich gute Entwicklung mit Hand und Fuß zu stecken, wird nur wieder etwas mit irgend einem SpeedBump auf die Beine gestellt um das Volk zu beruhigen. Hatten wir doch schon alles..

        Alles nichts neues.

        Airport – Entwicklung einfach verschlafen.
        Mac mini – wenigstens ein SpeedBump hätte drin sein können.
        War wohl keiner mehr da der es konnte.

        AirPlay 2 – noch immer nicht greifbar. Das kann scheinbar auch keiner.
        MagSafe – war wohl zu gut für die Masse.
        „FusionDrive“ als billigster Ersatz für eine richtige SSD.
        32 GB SSD in einem iMac – billiger geht es kaum noch.

        Die WWDC ist inzwischen ungefähr wie „Dinner for one“, pünklich zu jedem Jahreswechsel genau die gleiche Geschichte mit genau den gleichen Sketches zur Jahresmitte. Schade um das Eintrittsgeld.

        Deswegen und wegen vieler anderer Kleinigkeiten ist Kritik am Unternehmen angebracht und hat Berechtigung. Es geht besser. Schlimm wenn man es weiß.
        Fatal wenn man es weiß, aber inzwischen so Betriebsblind ist, von sich selbst Überzeugt und Arrogant ist und es nicht sehen will oder kann.

        Wenn Apple nicht langsam wieder anfängt zu Atmen wird es unter Cook ersticken.

        Prinzipiel kann einem das alles Scheißegal sein.
        Nicht mein Geld, nicht meine Politik, nicht meine Schmerzen.

  • Wenn man sich das untere Ende des Mac Angebotes ansieht, dann hat diese Kritik durchaus ihre Berechtigung; der Mac Mini mit einer CPU, die bereits 4 Generationen hinter der aktuellen Technik liegt und dementsprechenden Systemkomponenten, kann wohl niemanden guten Gewissens zum Kauf empfohlen werden. Oder der MB Air mit einem Bildschirm, der den Standard vor vor einem Jahrzehnt entspricht, mit veralteten Innenleben, dafür aber noch mit MagSafe. Nicht zu reden von einer SSD, die in der Basisausstattung 128GB mitbringt. Das passt auch nicht mehr zum Jahr 2018.

  • Vielleicht zögert Apple ja auch die neuen Geräte einfach nur deswegen heraus weil sie ( wie ja die Gerüchteküche lautet) eigene Prozessoren für MAC Reihe entwickeln.
    Wenn Apple schon soweit sein sollte dass diese kurz vor der Massenproduktion stehen macht es wirtschaftlich sicher keinen Sinn jetzt alle Geräte noch mal mit neuer Intel Hardware auf den Markt zu schmeißen.

  • Muss jedes Jahr ein neues Handy, Computer oder Kamera auf den Markt? Muss man unbedingt immer auf den neuesten Stand sein? Die Verschwendung seltener Rohstoffe und der damit verbundene Raubbau an Mensch und diesem Planteten wird noch ein böses Ende haben.

  • Ich finde es bemerkenswert, dass sich bei so einer Meldung vor allem Kommentare finden von Leuten, die ihren Mac vor allem privat nutzen und die an dem veralteten Hardware-Lineup nichts bemerkenswertes finden…

    Hat Apple es tatsächlich in den letzten 5 Jahren geschafft, die professionellen Software-Entwickler von ihrer Plattform zu vergraulen? Ich könnte es mir schon vorstellen, sie haben sich ja auch nach Kräften bemüht. Ich vermisse jedenfalls bei so einem Thema Stimmen von Leuten aus dem quasi „industriellen“ Bereich (B2B, Enterprise, oder auch Forschung und Entwicklung…), in dem Apple auch mal stark war…

    Scheinbar sind wirklich nur noch „App“-Entwickler vorhanden – die Sorte die auf der diesjährigen Keynote so schön in den Vordergrund gestellt wurden…

    1.) Natürlich werden auch in einer Firma Computer nur alle 3 – 5 Jahre ausgetauscht. Aber was ist, wenn dieser Zeitraum JETZT rum ist, wer will sich dann 3 Jahre alte Hardware „neu“ kaufen? Aus diesem Grund ist es als Anbieter eigentlich sinnvoll die Hardware nach ein bis anderthalb Jahren auf den aktuellen Stand zu bringen. Damit werden doch auch nicht mehr Ressourcen verbraucht – die Produktion lässt sich so steuern, dass kaum Überproduktion auf der Müllhalde landen muss.
    Wer als Kunde dann meint, er müsste jedesmal den Generationswechsel mitmachen ist selber schuld und hat zuviel Geld…

    2.) Als professioneller Software-Entwickler benötige ich Hardware, die nicht nach einer Handvoll „edit-compile-debug“-Zyklen in die Knie geht, weil die Kühlkörper zu klein, die bewegten Luftmassen zu niedrig sind und die Mobile-CPU und -GPU wegen Überhitzungsgefahr runterschalten. Ich brauche große SSDs oder Festplatten und ausreichend RAM, damit ich bei Tests das oder die Server-Backends in eigenen VMs laufen lassen kann.

    Der Mac an sich ist mit seinem UNIX-basierten Unterbau eigentlich eine sehr gute und komfortable Umgebung für die Software-Entwicklung, für die vor Ewigkeiten Apple sogar mal von SUN-Mitarbeitern aus dem Java-Umfeld gelobt wurde.

    Nur bietet Apple die dafür geeignete Hardware seit dem letzten Alu-Mac Pro nicht mehr an: diese hatten noch das Volumen, ungedrosselte CPUs und ausreichend RAM für diesen Job. Der 2013er Mac Pro theoretisch auch, nur ist er nicht vom Benutzer aufrüstbar und hätte daher in den letzten 5 Jahren wenigstens 2 mal substanziell aktualisiert werden müssen (Einbau aktuellerer CPU- und GPU-Generationen, was wohl auch eine echte Aktualisierung des Mainboards erfordert hätte).
    (Der iMac Pro hat zwar Xeon-CPUs, nutzt aber „spezielle“ Varianten die gedrosselt sind damit sie in dem Systemkonzept nicht überhitzen…)

    Dazu passt natürlich auch die Abkündigung des Industrie-Standards OpenGL.
    Ok, nicht ganz überraschend — immerhin haben sie auch die Weiterentwicklung ihrer eigenen Implementierung seit 10 Jahren ziemlich stiefmütterlich behandelt (obwohl sie auch mal mit im ARB sassen und somit an der Weiterentwicklung der Spezifikation mitgewirkt haben…). War ja schon auch ein Witz: da wird stolz verkündert was für tolle Grafikkarten in den Geräten verbaut werden und liefern eine Software mit, die sie nur zu 75% nutzbar machen…

    Was bleibt ist langsam Abschied zu nehmen von einer Firma, die einmal stolz darauf war, die „leistungsstärksten“ PCs am Markt zu haben und sich jetzt ganz auf Lifestyle- und Spielzeug-Produkte konzentriert…

  • Es ist schon erschreckend wie Apple blind das manche sind. Wer über den Tellerrand schaut kann deutlich mehr sehen. In der PC Welt ist es üblich die Hardware jährlich zu erneuern. Die PC Welt dreht sich immer weiter und bleibt nichts stehen. Der Mac Mini ist einfach nur ein Armutszeugnis. Wer den jetzt kauft muss damit rechnen in 1-2 Jahren keinen Support mehr zu bekommen, wer jetzt einen MacBook kauft muss damit rechnen „irgendwann“ einen neuen präsentiert zu bekommen, ich kann mir gut vorstellen wie sauer ein Kunde ist der mehr wie 1500 Euro auf den Tisch geblättert hat, um in kürzester Zeit eine alte Kiste zu haben, vor allem weil Apple keine Preisnachlässe gewährt, so wie bei anderen Herstellern üblich, wenn die Geräte älter werden. Apple interessiert anscheinend nur noch die Schickimicki Gadgets, damit kann man schön Kohle scheffeln, auch wenn man in den Keynotes und Interviews immer schön was anderes erzählt, alles für die Menschen bla, bla, bla… Hauptsache die neue IPhones, iPads und Apple Watches stehen jedes Jahr bereit. Man kann sich aber auch alles in seiner tollen Apple Welt schönreden. Kritik muss und soll erlaubt sein!!!

  • Ein neuer Mac Mini wäre toll, damals war nicht die Zeit und nun ist er einfach veraltet und lohnt nicht. Wäre für mich der perfekte Einstieg in die Mac Welt, aber so schau ich lieber mal ob ich meinen PC erneuere.

  • Mein altes 2011er 17′ MacBook Pro welches nun meine Frau verwendet, ist bei der täglichen Arbeit kaum weniger performant als mein aktuelles 2017er 15′ Macbook Pro. Beide mit i7, 16GB RAM und 512MB SSD ausgestattet. Einzig die schnellen USB Anschlüße vermisse ich bei 2011er Modell welches nur USB2 hat.

    Auf beiden Mac Books laufen nebenher unter Parallels fast durchgehend 2 Windows 2012 Server zum testen.

  • mir gefaellt an dem artikel, dass der mac mini 1337 tage nicht mehr aktualisiert wurde!
    1337, baby!

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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