MacUpdater verabschiedet sich wohl im Januar
Updatest: Eine mögliche Alternative zu MacUpdater?
Die Zukunft der Update-Verwaltung auf dem Mac ist in Bewegung. Seit Mai berichten wir über die unklare Perspektive von MacUpdater, dessen Weiterentwicklung zum Jahresende voraussichtlich eingestellt wird. Ob sich ein Käufer findet, der das Projekt fortführt, ist weiterhin offen.
Vor diesem Hintergrund wollen wir euren Blick kurz auf Updatest lenken, eine neue Anwendung, die verschiedene Update-Quellen auf dem Mac zusammenführt und aktuell in einer öffentlichen Betaphase verfügbar ist.
Einheitliche Verwaltung für App-Updates
Updatest bündelt Aktualisierungen aus Homebrew, dem Mac App Store und Programmen, die das Sparkle-Framework nutzen. Die Software zeigt verfügbare Versionen in einer gemeinsamen Oberfläche an und erleichtert die Entscheidung, welche Aktualisierungen installiert werden sollen. Anwender können Programme auswählen, mehrere Updates gemeinsam ausführen oder einzelne Versionen bewusst überspringen.
Die Anwendung unterstützt zudem die Integration vorhandener Installationen in Homebrew. Dieser Prozess wird grafisch aufbereitet, was die Auswahl passender Paketnamen vereinfacht. Einstellungen und lokal gespeicherte Daten bleiben dabei erhalten. Die Lösung richtet sich an Nutzer, die Homebrew zur zentralen Verwaltung einsetzen möchten, aber die Konfiguration nicht manuell über das Terminal vornehmen wollen.
Zusatzfunktionen, Datenschutz und Lizenzmodell
Updatest bietet Einblicke in technische Details der installierten Programme. Die Informationen umfassen Versionsangaben, Entwicklerdaten, Dateigrößen und verfügbare Downloadlinks. Auch Sicherheitsmerkmale wie Signaturen oder Gatekeeper-Prüfungen lassen sich einsehen. Die gesamte Verarbeitung findet auf dem jeweiligen Mac statt.
Die Entwickler betonen, dass keine Nutzungsdaten erhoben und keine Informationen an externe Server übertragen werden. Der Datentransfer vom Gerät wird lediglich zum Abgleich von Versionsinformationen genutzt.
Das Lizenzmodell ist einfach gehalten. Die Einzelversion kostet $10 gilt und für drei Geräte, die Haushaltslizenz für bis zu zehn Macs kostet $20. Während der Betaphase steht ein kostenloser Testzeitraum zur Verfügung. Vor dem Hintergrund der ungewissen Zukunft von MacUpdater dürfte Updatest für viele Nutzer eine interessante Option darstellen, da die Anwendung verschiedene Quellen bündelt und ohne serverbasierte Abhängigkeiten auskommt.
Ebenfalls sehenswert sind Alternativen wie Latest oder Applite.



Latest als Alternative funktioniert bei mir in letzter Zeit nur noch eingeschränkt.
Richtig, darum habe ich es wieder deinstalliert und freue mich über jeden Tag an dem Macupdater noch funktioniert.
bei mir eben 18 von 18 Updates durchgeführt.
Ansonsten stürzt es aber schon gern öfters mal ab, oder installiert manche Updates nur widerwillig oder gar nicht ….
Die Probleme habe ich auch aktuell. Meine Beobachtung sind, dass Apps aus dem AppStore sich sträuben, per Latest aktualisiert zu werden.
Des Weiteren hat die App Probleme Apps zu identifizieren, die nicht aus dem AppStore stammen.
Hoffe das wird bald gelöst.
Besser als Latest?
Latest funktioniert bei mir überhaupt nicht mehr – es zeigt zwar nötige Updates an, kann sie aber nicht machen – es kommt immer die Meldung Update failed oder so …
Meiner Erfahrung nach nur bei AppStore-Apps.
Leider werden aber selbst die Apps, die nicht aus dem AppStore stammen, nicht immer gefunden und korrekt angezeigt.
Latest funktioniert bei mir noch für Updates von Apps außerhalb des AppStores. Aber das ist natürlich unbefriedigend.
Findet diese aber leider nicht immer. Dh manche Apps haben eine Aktualisierung aber Latest findet sie nicht.
Heutiger direkter Vergleich: Macupdater findet fünf, Updatest, drei Updates. Ich bin für jeden Tag dankbar an dem Macupdater noch funktioniert.
Soviel zufriedene Kunden bei MacUpdater und die Fortführung des Programms lohnt nicht. Ein Trauerspiel !
hier geht es nicht um latest
Letzten Satz gelesen? Die App wird sogar erwähnt. Also darf man ja wohl auch in den Kommentaren darauf eingehen und darauf hinweisen, dass sie aktuell keine gute Alternative ist, da sie nicht korrekt funktioniert. Ist also eine sinnvolle Ergänzung zum Artikel.
Findest du nicht? Schade, ist aber nur dein Problem.
= „ich finde es blöd dass Ihr hier über latest sprecht“ –> wieso genau findest Du das blöd?
Pearcleaner hat das auch eingebaut.
+1
Was denn?
Wer die Kommandozeile nicht scheut, sollte sich mal Topgrade anschauen. In Kombination mit Homebrew und mas-cli wirklich mächtig. Übernimmt auch Appstore und System Updates, alles was über pip und node installiert ist und und kann sogar homebrew casks, wobei ich hier empfehle, nicht die apps die sich selbst updaten mit einzuschließen, das sorgt manchmal für Probleme. Achja, natürlich alles kostenlos und in aktiver Entwicklung.
Ich habe nur die Füllwörter verstanden.
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