Großer Umbau für Tahoe
Thaw 2.0 ist da: Freier Menüleistenmanager für macOS 26
Der kostenlose Menüleistenmanager Thaw ist jetzt in Version 2.0 erschienen. Die neue Hauptversion richtet sich ausschließlich an Macs mit macOS 26 und wurde technisch wie optisch weitreichend überarbeitet. Neben einer Oberfläche im Liquid-Glass-Stil stehen vor allem Profile, Automatisierungen und eine zuverlässigere Wiederherstellung einmal eingerichteter Menüleisten im Mittelpunkt.
Thaw entstand Anfang des Jahres als Abspaltung des nicht mehr aktiv gepflegten Open-Source-Projekts Ice. Bereits im Februar hatten wir die neue Entwicklung vorgestellt. Seitdem hat das Projekt deutlich an Umfang gewonnen. Der Weg zu Version 2.0 führte über zahlreiche Beta-Versionen und sechs Release Candidates. Nach Angaben der Entwickler basieren viele der letzten Korrekturen auf Protokollen realer Installationen, bei denen sich Menüleistenelemente anders verhielten als in Tests erwartet.
Profile wechseln mit Display und Fokus
Eine der größeren Neuerungen sind vollständige Konfigurationsprofile. Nutzer können Anordnung, Einstellungen oder beides speichern, Profile importieren und exportieren und bevorzugte Konfigurationen per Tastenkürzel aufrufen. Auf Wunsch wechselt Thaw das Profil automatisch, sobald ein bestimmtes Display verbunden wird. Auch Apples Fokusmodi lassen sich als Auslöser verwenden.
Hinzu kommen neue Möglichkeiten zur Automatisierung. Das URL-Schema `thaw://` kann Einstellungen lesen und ändern. Skripte lassen sich vor oder nach einem Profilwechsel ausführen. Zudem können globale Tastenkürzel einzelne Menüleistenelemente direkt öffnen. Die bereits im Juni angekündigte Ausrichtung auf macOS 26 ist damit abgeschlossen.
Menüleiste soll ihre Ordnung behalten
Unter der Haube haben die Entwickler große Teile der Erkennung und Wiederherstellung von Menüleistenelementen neu aufgebaut. Thaw versucht Symbole zuverlässiger ihren Anwendungen zuzuordnen, wartet beim Systemstart auf verspätet geladene Elemente und soll verhindern, dass gespeicherte Positionen nach Neustarts oder Displaywechseln verrutschen. Auch Elemente, die andernfalls hinter der MacBook-Notch verschwinden würden, lassen sich in die separate Thaw Bar auslagern.
Parallel wurde die Darstellung ausgebaut. Hintergrund, Form, Transparenz und Abstände der Menüleiste lassen sich konfigurieren und teilweise pro Display speichern. Adaptive Modi können sich an der Hintergrundfarbe des jeweiligen Bildschirms orientieren.
Auf GitHub nennt das Projekt bereits die nächsten Schritte. Version 2.1 soll unter anderem zusammenhängende Symbolgruppen, zusätzliche Auslöser für Automatisierungen, einen Zen-Modus und Profile pro Space bringen. Für macOS 27 entsteht parallel Thaw 3.0 mit erneut überarbeitetem Menüleistenkern, einem Schnellbearbeitungsfenster, App Intents und einer Kommandozeilenschnittstelle.




Ich nutze diese App mittlerweile auf zwei Macs.
Die Beta Phase war spannend, aber das Produkt ist super.
Ich vermisse Bartender gar nicht mehr.
Alles was ich möchte, ist den Abstand zwischen den einzeln Anwendungen zu minimieren. Kann das, außer Bar Tender, irgendein Tool? Bar Tender scheint laut Foren Einträgen das System zu gefährden.
Interessant, Apple selbst scheint ja selbst immernoch nicht eine gute Lösung anzubieten.
Mein Grundproblem besteht darin, dass eine individuell aufgebaute Menüleiste im Apple-System bei einem „Neustart“ wieder weg war, es erschienen die Grundeinstellungen.
Kann Thaw 2.0 nur Englisch oder auch Deutsch?