Vier neue Geräte im September
Mit Display und aktiver Kühlung: Anker zeigt Ladeneuheiten
Anker erweitert sein Zubehörangebot im Rahmen der Funkausstellung IFA um vier Geräte, bei denen Displays und Temperaturmanagement eine größere Rolle spielen. Neu sind eine magnetische Powerbank mit aktiver Kühlung, eine kombinierte Ladestation für den Schreibtisch, ein 100-Watt-Netzteil für Notebooks und ein USB-C-Hub mit zehn Anschlüssen. Die Preise reichen von 59,99 bis 109,99 Euro.
MagGo-Powerbank und Ladestation werden aktiv gekühlt
Die Anker MagGo Power Bank 2 Pro soll Ende September für 109,99 Euro erscheinen. Beim magnetischen Laden nach Qi 2.2 liefert sie bis zu 25 Watt. Ein integrierter Lüfter soll verhindern, dass die Leistung bei steigender Temperatur reduziert werden muss. Anker nennt dabei maximal 36 Grad Celsius. Über USB-C gibt die Powerbank bis zu 45 Watt aus und nimmt beim eigenen Laden ebenfalls bis zu 45 Watt entgegen. 80 Prozent sollen so nach 52 Minuten erreicht sein. Das Display zeigt unter anderem Ladeleistung und Temperatur.
Für Nacht- und Schreibtisch ist die MagStand Charging Station gedacht. Sie kommt Mitte Oktober für 99,99 Euro und kombiniert eine magnetische Qi2.2-Ladefläche mit bis zu 25 Watt, ein ausziehbares 60-Watt-Kabel und einen weiteren USB-C-Anschluss mit bis zu 30 Watt. Neben einem schnellen Lademodus gibt es einen Care Mode mit aktiver Kühlung. Das Display kann Ladeleistung und verbleibende Ladedauer anzeigen, zusätzlich sind Uhrzeit, Wetterinformationen und eigene Fotos vorgesehen.
Displays an Ladegeräten sind für Anker inzwischen kein Neuland mehr. Bereits beim 45-Watt-Netzteil der Nano-Reihe zeigte der Hersteller Leistung, Temperatur und Gerätestatus direkt am Stecker an.
Notebook-Netzteil erkennt Geräte
Mit dem Laptop Charger Pro überträgt Anker dieses Konzept auf Notebooks. Das ab 17. September vorbestellbare und ab Mitte Oktober erhältliche Netzteil kostet 59,99 Euro und liefert über USB-C bis zu 100 Watt. Es erkennt moderne Macs direkt und soll seine Ladekurve an das angeschlossene Modell anpassen.
Im sogenannten Care Mode lässt sich der maximale Ladestand standardmäßig auf 80 Prozent begrenzen und bei Bedarf verändern. Anker spricht dadurch von einer möglichen Verlängerung der Akkulebensdauer um mehr als 40 Prozent.
Am 14. September folgt für 99,99 Euro außerdem ein USB-C-Hub mit zehn Anschlüssen. HDMI 2.1 und DisplayPort 1.4 erlauben laut Anker 4K mit 144 Hertz auf einem Bildschirm oder 4K mit 120 Hertz auf zwei Displays. Ein Smart Display informiert über den Status der Anschlüsse und die Dauer der Bildübertragung.
Umfangreichere Ladezentralen mit Display sind auch bei anderen Herstellern angekommen, wie zuletzt UGREENs Nexode Pro 300W gezeigt hat.




Stellt man die zu ladende Maximal-Kapazität nicht am Mac ein, so wie am iPhone auch?
Mir erschließt sich noch nicht, warum neuerdings die Ladegeräte mit einem Display kommen. Wird angezeigt, wie weit ein Gerät geladen ist? Kann man, wenn man möchte, dann nur bis 80% laden lassen?
Ansonsten verbraucht ein Display doch nur unnötig Strom und das Licht stört insbesondere beim Schlafen.