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Zwei Oberflächen, mehrere historische Designs

Sheru: Freier Dateimanager und Terminal mit wechselbarem Design

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Mit Sheru ist ein neuer Dateimanager für macOS erschienen, der lokale Ordner, entfernte Rechner und verschiedene Onlinedienste in einer gemeinsamen Oberfläche zusammenführt. Die von Yifeng Wang entwickelte Anwendung versteht diese Quellen als Verzeichnisstrukturen. Dadurch lassen sich etwa Dateien auf einem Server ähnlich durchsuchen wie Dokumente auf der eigenen Festplatte.

Sheru Main

Sheru unterstützt Verbindungen über SSH, SFTP, FTP, SMB und WebDAV. Auch mit S3 kompatible Onlinespeicher können eingebunden werden. Nach Angaben des Entwicklers bleiben die Zugangsdaten auf dem jeweiligen Mac. Die entfernten Speicher werden nicht als Laufwerke in macOS eingehängt. Zusätzliche Systemerweiterungen sind deshalb nicht erforderlich.

GitHub, Notion und Android erscheinen als Ordner

Neben klassischen Speicherorten bindet Sheru Dienste wie GitHub, Linear und Notion ein. Deren Inhalte werden in einer Ordnerstruktur dargestellt. Bei GitHub können beispielsweise Projekte, Fehlermeldungen und Kommentare über den Dateimanager aufgerufen werden. Einige Aktionen, darunter das Kommentieren oder Schließen eines Vorgangs, sind direkt in der Anwendung möglich.

Sheru Settings

Ein über ADB angeschlossenes Android-Gerät erscheint ebenfalls in der Seitenleiste und kann wie ein Datenträger durchsucht werden. Ergänzt wird die Oberfläche durch ein eingebautes Terminal. Mit der Tastenkombination Command + J öffnet sich eine Zsh-Sitzung im aktuell angezeigten Verzeichnis. Bei einer SSH-Verbindung startet das Terminal auf dem entfernten Rechner. Wechseln Nutzer im Dateimanager den Ordner, folgt das Terminal diesem Pfad.

Zwei Oberflächen, mehrere historische Designs

Für die Darstellung bietet Sheru zwei unterschiedliche Systeme. Der native Modus verwendet die macOS Technik AppKit und orientiert sich damit am Erscheinungsbild gewöhnlicher Mac Programme. Der alternative Webmodus nutzt die im Betriebssystem enthaltene WebView. Er ermöglicht Designs, die unter anderem an Aqua, Windows 98, Windows XP, Windows 7 und XFCE angelehnt sind.

Sheru Design

Die erste Version 0.1 setzt macOS 26 Tahoe oder neuer sowie einen Mac mit Apple Prozessor voraus. Intel Macs werden nicht unterstützt. Sheru kann derzeit kostenlos genutzt werden.

17. Juli 2026 um 14:25 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Wow, sieht vielversprechend aus. GitHub als Ordner ist auch nicht schlecht.

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