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Kompakt und flexibel

Samsung T5 und SanDisk Extreme Portable: Günstige SSDs für schnelle Backups

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Die Ankündigung der neuen Portable SSD T7 hält den Preis für den Vorgänger Samsung SSD T5 mit 500 GB Speicherplatz nun dauerhaft unter 90 Euro. Mit flotter SSD-Leistung eignet sich die Festplatte gleichermaßen als günstige portable Speichererweiterung oder flexibles Backup-Medium.

Samsung Portable Ssd T5

Die 5,7 x 1 x 7,4 Zentimeter kleine Festplatte wird über USB 3.1 mit dem Mac verbunden, passende Anschlusskabel auf USB-C und USB-A liegen bei. Ihr müsst allerdings wissen, dass die im Beschreibungstext erwähnten softwareseitigen Sonderfunktionen nicht mit dem Mac kompatibel sind. An Apple-Rechnern lässt sich die Platte über macOS formatieren und wie jedes andere externe Speichermedium nutzen.

Eine Alternative wäre die ein klein wenig teurere SanDisk Extreme Portable SSD, die nicht nur extrem leicht, sondern auch ausgesprochen robust ist. Wir haben diese tragbare SSD mit USB-C-Anschluss vor einiger Zeit schon ausführlich vorgestellt.

Egal für welche der beiden Platten ihr euch entscheidet. Das SSD-Format eignet sich vor allem durch seine hohe Geschwindigkeit nicht nur als flexibles Transportmedium, sondern auch um regelmäßig und schnell eine zusätzliche Datensicherung zu erstellen. Aufgrund der allgemeine bei Festplatten vorhandenen Ausfallrisiken sollte eine SSD allerdings nicht als einzige Datensicherung dienen. Ich verwende die SanDisk beispielsweise als Ergänzung zur Datensicherung auf einem NAS-Laufwerk. Die Daten werden mittels Carbon Copy Cloner inkrementell auf der SSD gesichert, also nur jeweils die neusten, noch nicht vorhandenen Dateien. Zudem erstellt die Software eine boot-fähige Kopie des Rechners.

Carbon Copy Cloner ist eine gute, aber nicht die einzige Option für diesen Zweck. Erwähnenswert wären hier auch SuperDuper oder umfassendere Backup-Lösungen wie Acronis True Image.

Mittwoch, 12. Feb 2020, 9:11 Uhr — Chris
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  • Ich habe mir beide angesehen.

    Zunächst hatte ich die Samsung T5 gekauft, da ich auch sonst immer auf Samsung SSD’s setze.
    Im Inneren des Gehäuses befindet sich übrigens eine mSATA SSD.
    Das äußere Gehäuse wirkte zwar relativ hochwertig, allerdings klapperte die MSATA SSD im Inneren umher, wenn man auf das Gehäuse geklopft hat. Ich habe dann mit dem Verkäufer im Mediamarkt eine weitere ausgepackt und auch bei ihr war es das selbe. Also habe ich sie zurück gegeben.
    Zwischenzeitlich hatte mein Vater sich die SanDisk Extreme SSD besorgt. Nachdem ich sie einmal in der Hand hatte, habe ich mir direkt auch eine zugelegt. Sie wirkt einfach massiv und wie aus einem Guss. Nichts klappert, nix wackelt, das Gehäuse wirkt unglaublich hochwertig und robust und vorallem ist sie noch spritzwasserfest.
    Im Inneren dieser Platte befindet sich eine m.2 WD Blue SSD, die auch einen hervorragenden Ruf hat. Bin mit der SSD bisher sehr zufrieden. Ich nutze sie eigentlich nur Unterwegs, um Fotos und Videos die ich aufgenommen habe nach Hause zu transportieren. Dafür ist die SanDisk einfach perfekt.

  • Kann man damit irgendwie seine ausgelagerten Bilder in der Apple Cloud sichern?
    Wird langsam voll -.-

    • Ich stehe vor dem gleichen Problem und behelfe mir aktuell aufgrund der massiven Nutzung von live Photos so, dass ich die Fotos-Mediathek auf meinem Macbook komplett auf eine externe Platte und ein NAS sichere. Ich habe initial alle Bilder von der iCloud lokal auf das Macbook übertragen und dieses dann von der iCloud abgeklemmt. Seitdem synchronisiere ich die Bilder wieder manuell, um iCloud- und iPhone-Speicher zu schonen.
      Falls jemand eine bessere Möglichkeit hat, immer gern her damit :)
      Die Nutzung der Backup-Funktion von Synologies DSphoto generiert pro live photo zwei Dateien, was nicht in meinem Sinn ist.

  • SSD an einer NAS? Da verliere ich doch (im Wlan) den Geschwindigkeitsvorteil einer SSD und kann da auch einfach ne normale HD anschießen und Geld sparen.

    • Nein, er verwendet sie nur als Ergänzung zum NAS, nicht am NAS.

      • Ah okay, dann habe ich das falsch gelesen.
        Danke

      • Aber, auch hierfür ist nicht zwingend eine SSD notwendig, mache das genauso und mein Backup läuft 1 mal die Woche nachts über USB 3.0 auf eine WD 2TB. Wo ist jetzt hier der Vorteil? Höchsten wenn ich das Backup irgendwann benötigen sollte, dann bin ich ca. 2 sec. schneller ;-).

      • Allein bis deine 2TB HDD anläuft gehen min. 2sek drauf.

    • Mal abgesehen von einer externen SSD: Jein. Ja, du verlierst den theoretischen Geschwindigkeitsvorteil einer SSD. ABER! Du hast bedeutende Vorteile: Höhere IOPS, flüsterleiser Betrieb und besser geeignet für virtuelle Maschinen, die auf dem NAS laufen. Ausserdem sind Datenbanken schneller. Ich hätte das schon lange für Plex machen sollen.

      HDD haben nur zwei ‚Vorteile‘:
      1) massiv günstiger €/TB
      2) längere Lebensdauer, nicht direkt auf Schreibzyklen begrenzt.

      • Und genau das sind doch die Vorteile ich bei fullbackups brauche. Was bringt mir eine Festplatte als Backup Medium wenn die nach 2 Jahren (Überspitzung) ausfällt.

      • Wenn eine Festplatte nach zwei Jahren ausfällt, hast du in aller Regel noch Garantie drauf.
        Ausserdem können durchaus auch SSDs draufgehen, bevor sie ihre angegebenen Lebensdauer erreichen.

  • Für alle die von günstigen Preisen profitieren wollen empfohlen nun zu kaufen. Habe mit einem der größten Großhändler für IT in Europa gesprochen, dank Corona kommt die Branche langsam in Lieferschwierigkeiten. Davon ist nicht nur die Produktion, aber auch die Weltweite Logistik betroffen. Heißt, selbst bereits produzierte Güter in Asien kommen dort nicht aus den Lagern raus, weil teilweise keiner Liefert.
    Soll aber keine Panikmache sein und kann sich auch schnell ändern. Kann aber gut sein, dass bald durchweg die Preise ansteigen.

  • Seit zwei Jahren warte ich auf eine externe 4 TB SSD. Stattdessen werden 1/2 und 1 GB SSD angepriesen und ich stehe mit den 2TB SSD relativ unzufrieden da.
    Seit mir die HD der Time-Machine 4x und innerhalb eines Jahres 3x ausgestiegen ist benutze ich eine 2 TB SSD dafür. Für iMac (intern 2TB) Backup verwende ich eine 2 TB SSD und eine normale HD. Extern ausgelagert zwei 4 TB HD. Ich traue den HD nicht mehr.

  • Das wäre glaube ich etwas für meinen Vater der noch ein MacBook Pro von 2008 hat,damit könnte man das ganze doch noch etwas beschleunigen.
    Würde dann die interne HD Klonen und fort an von der SSD automatisch das System starten wollen.Das dürfte ja wohl kein Problem sein ?

    • Da das 2008 MB Pro noch keine USB3-Ports hat, wird das nichts bringen.

      Tausch doch die HD direkt gegen eine SSD? Das ist bei den alten MBs ja recht easy zu machen.

  • Ich habe im Laufe der Zeit 4 T5 angehäuft. Und bin sehr zufrieden. Und ich habe auch eine Sandes extreme pro, aber nicht die die ihr abgebildet habt und bin auch sehr zufrieden.

  • Ich hätte gerne mal eine Übersicht mit NvME SSD Thunderbolt 3 Gehäusen.

  • SSD ist mir einfach zu teuer, bzw. zu klein! Für Backups brauche ich diese Geschwindigkeit nicht. Bei mir läuft timemaschine auf einem NAS und zusätzlich noch auf einer 4TB USB 3 HDD. OK, das erste Backup hat natürlich jeweils sehr lange gedauert, aber wenn das mal überstanden ist,… Davon mal ab, das dieses doch eh im Hintergrund stattfindet und dann das Tempo völlig Wurst ist. Ich zahl somit nicht viel Geld für eine kleine Platte um ggf. ein Backup schnell wiederherzustellen. Dazu eben noch der Nachteil der kürzeren Lebensdauer.

    Aber sicher gibt es Anwendungsgebiete bei der eine SSD absolut sinnvoll ist!

    • Also die Sache mit der kürzeren Lebensdauer ist schon lange nicht mehr so. Es gibt SSDs die man im Petabyte Bereich beschreiben kann. Da kommt ein normaler Benutzer im Heim- oder Bürobetrieb sein Leben lang nicht hin.
      Bei Rest geben ich dir aber recht. SSDs machen eigentlich (für den Normalbenutzer) nur als Startplatte in einem Computer oder als mobile Platte die oft transportiert wird Sinn.
      Für Datensicherungen ist das Geldverschwendung.

  • Jepo klar, da schleppt man seine ganze Ausrüstung für die Kamera mit, und dann noch ein Laptop/MB und eine SSD, lieber ein iPad und schnelle Übertragung via WLAN und eine große Speicherkarte. Wieder mehr Gewicht und nen zweiten Rucksack.

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