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Zwischen März und Sommer 2019

Apples Netflix-Konkurrent startet in einem Jahr

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Die New York Times hat sich mit mehreren Personen unterhalten, die an den Shows und TV-Inhalten arbeiten, dessen Rechte sich Apple im Laufe der vergangenen Monate gesichert und dessen Produktionen der iPhone-Hersteller bislang in Auftrag gegeben hat.

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Die Gespräche liefern erstmals ein vages, wenig überraschendes Zeitfenster, wann mit dem Start des Netflix-Konkurrenten aus Cupertino gerechnet werden darf.

Produzenten und Führungspersonen aus der Entertainment-Branche, die sich kürzlich mit Apples Chefetage getroffen haben, erklärten, dass das Unternehmen Inhalte wünscht, die zu der hellen, optimistischen Markenidentität Apples passen. Anders formuliert: Es ist davon auszugehen, dass Apple vor Projekten zurückschreckt, die zu dunkel sind bzw. soziale Misstände thematisieren. Die Personen ergänzten zudem, dass das Unternehmen plane seine Programmpalette zwischen März und Sommer 2019 einzuführen.

Die „helle Marken-Identität“ haben wir im vergangenen Oktober folgendermaßen überschrieben: Apple sucht ein „Game of Thrones“ ohne Brüste.

Kostenpunkt nach wie vor unklar

Spannend ist, dass Apple offenbar noch immer darüber nachdenkt, wie sich das TV-Angebot am besten monetarisieren lassen könnte. Nach Angaben der New York Times hat Cupertino den Produzenten noch nicht erklärt, ob das Streaming-Angebot hinter einer eigenen Bezahl-Schranke, kombiniert mit Apple Music oder als Freemium-Paket angeboten werden soll.

Was sicher sein dürfte: Ähnliche wie zum Start von Apple Music dürfte auch der Video-Streaming-Dienst mit einer großzügigen Testphase starten.

Zum Nachlesen

Dienstag, 27. Mrz 2018, 8:38 Uhr — Nicolas
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  • Nächstes Jahr soll auch Disney kommen und aus Netflix und Co. verschwinden. Bin gespannt wieviel Streaminganbieter es noch geben wird.

  • Zur „hellen“ Markenidentität wie in China?

  • Was soll den da laufen nur Kinderfilme? Nicht zu dunkel ? Also keine Horrorfilme. Ich lass mich mal überraschen.
    Schönen Tag noch.

  • Das klingt ja genial, wird sofort abonniert. Hoffentlich kommt es als erster auch nach Deutschland um es mal den Privaten zu zeigen

  • Bald kann man 100€ für Abo-Stream Dienste pro Monat ausgeben. Wo soll das noch hinführen?

    • Also du musst echt sehr viele haben. Zahle momentan 15€ (Netflix & Apple Music). Da kommt dann noch Amazon Prime hinzu, was ich aber des Versandes wegen bezahle und auch zahlen würde wenn der Streaming Dienst da raus wäre. Für diese 15€ im Monat höre ich knappe 1,5 Std pro Tag Musik & sehe mindestens 1 Staffel einer Serie pro Monat. In Zeiten vor Netflix hatte ich die Wahl mir die eine Staffel für mehr als 15€ im Monat zu kaufen ( um sie am Ende trotzdem nur einmal anzuschauen) oder sie illegal zu laden. Für mich rechnen sich die 15€ um Längen.

    • Wieso bald? Schon mal angeschaut, was in den USA PayTV gekostet hat bzw. kostet?

  • Macht Euch keine Gedanken darüber. Vermutlich erstmal wieder bis 2025 in the US only. Kennen wir doch schon.

    • Ja für Deitschland muss eben alles synchronisiert sein. Es gibt natürlich genug, die Originalton hören aber es ist tatsächlich eine Minderheit. Kaum ein anderes Land synchronisiert so viel so gut wie wir Deutschen. Dazu gab es vor einigen Jahren mal einen interessanten Artikel (ich glaube im Stern).

      • Bedauerlicherweise wird alles synchronisiert.
        Nicht umsonst sprechen z. B. schwedische Kinder früher und dann auch besser Englisch, als deutsche. Dort wird stets der Originalton mit Untertiteln gesendet.

        Und wer einmal die Originalfassungen eine Weile geschaut hat, wird bei der zeitweisen Rückkehr zur Synchronfassung einen unglaublichen Verlust an „Tiefe“ bemerken, den die Schauspieler ihren Charakteren mit ihrer eigenen Stimme verleihen.

        Manche Serien wurden auch regelrecht „kaputt synchronisiert“.

      • Korrektur: die die Schauspieler…

      • Grundsätzlich gebe ich dir recht …. allerdings bin ich vor kurzem mal fast vor Lachen von der Couch gefallen, als ich den ersten Teil von „Die Hard“ gesehen und die Piepsstimme von Bruce Willis vernommen habe …. :-)

    • Das dürfte aber weniger an der synchro liegen als am weltweit kompliziertesten Rechte-Markt der Welt. Seit Leo Kirch sitzen hier immer noch Rechtehändler zwischen den Produktionsfirmen und den Sendern/Plattformen. Das ergibt ein riesiges Chaos, da lässt man Deutschland erstmal liegen.

  • Bis es dann in DACH ohne Umwege geschaut werden kann wird es denke ich so lange dauern wie die Einführung von Apple Pay, das vor 4 1/2 Jahren als Neuerung mit dem iPhone 6 beworben wurde. Also können wir uns über einen Apple Streaming Dienst ab circa 2023+ freuen!

    • @ David: … wenn ApplePay in Deutschland überhaupt mal eingeführt wird.

      • Ich vermisse es auch überhaupt nicht, denn ich habe zahlreiche Möglichkeiten zu bezahlen. Auch kontaktlos

      • @googmann: Ich war letztens in einem Laden wo ich ganz selbstverständlich meine EC-Karte gezückt habe. Das Ende vom Lied: Ich musste mit meiner EC-Karte zur Bank laufen und Bargeld abholen um im Laden bezahlen zu können. Wahrscheinlich weil hier in Deutschland noch so viele Läden im 18. Jahrhundert leben, wird Apple Pay hier auch nicht eingeführt. In Berchtesgaden konnte ich noch nicht einmal das Hotelzimmer, geschweige denn irgendein Restaurant mit Karte bezahlen. Wenn sich das in Rumänien oder Bulgarien rumspricht…

    • Wieviel Geld wollt ihr für den Komfort von Apple Pay bezahlen? Darum wird es wohl gehen das Apple einfach zu viel verlangen wird für den Dienst. Ich kann liebend gerne darauf verzichten wenn ich bei jedem Einkauf extra an Apple Gebühren zahlen muss, dann lieber weiterhin bar oder EC.

  • Das wird eh nichts. Apple ist einfach nicht gut was sowas angeht. (Ist ja auch mein „Lieblingsmensch“ bei Apple Mr. Eddy Cue dafür verantwortlich.)

    Was mich mittlerweile auch so nervt, das Deutschland so vernachlässigt wird was Produkteinführungen angeht. ApplePay, TV-App, HomePod, AirPods, etc… ist ja jetzt nicht so das die Deutschen kein Geld haben und es hier kaum Apple Nutzer gibt. Spanien ist da z. B. ein harter Markt für Apple.

    Ich bin mir schon bewusst das z. B. in vielen Produkten Siri implementiert werden muss und deutsch jetzt nicht die Weltsprache ist im Gegensatz zu spanisch. Dennoch ist der deutschsprachige Raum ein sehr loyaler Markt.

    Apple wird an vielen Stellen unrecht getan, aber dieses einfach Einfache ohne sich darüber Gedanken machen zu müssen geht leider in manchen Bereichen immer mehr und mehr flöten. Es bildet sich Frust und viele überreagieren auf manches. Wenn Apple Pech hat, dann wird ihnen ähnliches mit dem Netflix-Konkurrenten passieren. Es wird am Anfang nicht überragend sein und Menschen werden es in der Luft zerreißen. Ähnlich wie AppleMusic oder die AppleWatch.

    Steve Jobs hat mal zu Mark Parker (CEO von Nike) gesagt:
    “Nike makes some of the best products in the world. Products that you lust after. But you also make a lot of crap. Just get rid of the crappy stuff and focus on the good stuff.”

    Und genau so sollte sich Apple auf das fokussieren was sie richtig gut machen können. Anbietern eine Plattform stellen. Dieses „Plattform stellen“ wird nämlich stark vernachlässigt in den letzten Jahren.

  • Gähn…wieder eine amazing Ankündigung für das Jahr 202x…naja…macht nix…hört auch mit „x“ auf ;-)

  • In einem Jahr??? Wenn das mal nicht 2 – 3 Jahre zu spät ist…

    • Ich denke auch, dass das in die Hose geht – auch wenn es von Apple kommt!
      Warum soll ich für einen vorzensierten Streamingdienst Geld ausgeben??? Bei Netflix zahle ich für das volle Angebot und darf als erwachsener Kunde selber entscheiden wonach mir gerade ist ….

  • Also ich weiss ja nicht.. bisher war alles was nicht das reine Kerngeschäft von Apple war irgendwie nicht ganz rund. Das Unternehmen und seine Entscheider sind einfach zu groß geworden. Meine Meinung – aber ich lasse mich bzgl. des „Apple-Netflix“ gern eines Besseren belehren. bin aber sehr skeptisch

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