Entwickler können bald gemeinsame App-Abos anbieten
App Store: Apple baut Abos für Gruppen und App-Pakete aus
Apple erweitert die Abo-Funktionen des App Stores deutlich. Im Mittelpunkt der angekündigten Neuerungen stehen neue Bezahlmodelle, die sich sowohl an Unternehmen als auch an private Nutzer richten. Besonders interessant ist dabei die Möglichkeit, künftig App-Abonnements über mehrere Entwickler hinweg zu bündeln.
Damit reagiert Apple auf einen Markt, in dem Abonnements für viele Anwendungen längst zur wichtigsten Einnahmequelle geworden sind. Die neuen Werkzeuge sollen Entwicklern zusätzliche Möglichkeiten eröffnen, ihre Angebote zu vermarkten und langfristig zahlende Kunden zu binden.
Gemeinsame Abos für Teams und Familien
Eine der größten Neuerungen sind sogenannte Gruppenkäufe. Dabei schließt eine Person ein Abonnement ab und kann weitere Nutzer dazu einladen. Diese greifen anschließend mit ihren eigenen Apple-Konten auf die gebuchten Inhalte zu. Das Modell richtet sich an kleine Teams, Kreativschaffende oder Arbeitsgruppen, die bislang häufig auf externe Lizenzlösungen angewiesen waren.
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Darüber hinaus führt Apple Volumenkäufe für Unternehmen und Bildungseinrichtungen ein. Über Apple Business Manager und Apple School Manager lassen sich Abonnements künftig zentral erwerben und auf viele Nutzer verteilen. Die Verwaltung erfolgt dabei über die bereits vorhandenen Geräte- und Benutzerstrukturen.
Für Entwickler eröffnet sich damit ein zusätzlicher Vertriebskanal, der insbesondere für Produktivitätsanwendungen, Lernplattformen und Unternehmenssoftware interessant sein dürfte.
Anbieterübergreifende Abo-Pakete
Noch spannender ist eine weitere Neuerung: Erstmals sollen Entwickler gemeinsame Abo-Pakete schnüren können, die Anwendungen verschiedener Anbieter enthalten. Nutzer könnten dann mehrere Apps unterschiedlicher Entwickler über ein gemeinsames Abonnement beziehen und dafür einen günstigeren Gesamtpreis erhalten.
Bislang waren Bundles im App Store auf Anwendungen eines einzelnen Entwicklers beschränkt. Mit der neuen Regelung öffnet Apple dieses Modell erstmals für Kooperationen zwischen verschiedenen Anbietern.
Welche App-Kombinationen tatsächlich angeboten werden und wie stark die Preisvorteile ausfallen, bleibt zunächst offen. Denkbar wären Pakete aus Produktivitäts-, Kreativ- oder Bildungsanwendungen, die sich inhaltlich ergänzen.
Bereits im Frühjahr hatte Apple die Abo-Verwaltung erweitert und Jahresabonnements mit monatlicher Zahlung eingeführt. Nutzer verpflichten sich dabei für zwölf Monate, zahlen die Kosten jedoch in monatlichen Raten.



Abo, Abo, Abo
Ich werde diesem Trend nicht folgen.
Da sehe auch ( schon lange so)so..
Ist letztere ein Angriff auf Services wie SetApp?
Wäre ja soooo schön, wenn man als Entwickler statt Abo zumindest größere Updates freiwillig, aber kostenpflichtig machen könnte. Es wäre dann die Entscheidung des Users, das Update zu machen & zu bezahlen – oder eben nicht und mit der alten Version auszukommen. Da ist aber nichts in Sicht, oder? Ich verstehe gar nicht, wieso Apple sich dagegen sträubt.
Ich persönlich finde Abos nur akzeptabel, wenn man die App wirklich quasi täglich benutzt. Ich würde – etwa bei Adobe InDesign – gerne für meine Nutzungszeit bezahlen, aber ich sehe nicht ein, für einen vergleichsweise bescheidenen Einsatz ein paar Stunden im Jahr dasselbe wie ein 24/7-Benutzer zahlen zu müssen. Die Nutzungszeiterfassung sollte technisch doch möglich sein .