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SwiftUI, AppKit oder doch Catalyst?

App Detective: Öffnet die Motorhaube installierter Mac-Apps

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Die macOS-Anwendung App Detective hat ein Update erhalten, das die Analyse installierter Programme künftig auch über das Terminal erlaubt. Die kostenlose Open-Source-Applikation untersucht Anwendungen im Programme-Ordner und erkennt, auf welchen Benutzeroberflächen und Entwicklungsframeworks diese basieren.

Zeigt genutzte App-Fundamente

Bislang konzentrierte sich das Werkzeug vor allem auf die grafische Oberfläche. Nutzer konnten damit nachvollziehen, ob eine Mac-Anwendung etwa mit SwiftUI, AppKit oder Catalyst entwickelt wurde. Auch plattformübergreifende Frameworks wie Electron, Qt oder Flutter werden erkannt. Gerade bei umfangreichen Anwendungen lässt sich so nachvollziehen, welche technische Grundlage genutzt wird und warum einzelne Programme vergleichsweise viel Speicherplatz oder Arbeitsspeicher beanspruchen.

App Detective

Mit Version 1.4 ergänzt der Entwickler nun ein zusätzliches Kommandozeilenwerkzeug namens „appdetective“. Dieses wird direkt aus der Anwendung heraus installiert und anschließend über das Terminal genutzt.

Auch im Terminal nutzbar

Das neue CLI-Werkzeug analysiert einzelne .app-Dateien und liefert technische Informationen wie Name, Versionsnummer, Bundle-ID, Größe und verwendete Frameworks. Entwickler und technisch interessierte Nutzer können damit beispielsweise schnell überprüfen, ob Anwendungen auf nativen Apple-Technologien basieren oder plattformübergreifende Lösungen einsetzen.

App Detective Terminal

Der Entwickler nennt dabei ausdrücklich den Einsatz in Automatisierungen und sogenannten Agenten-Systemen. Die strukturierte Ausgabe erleichtert es, größere App-Sammlungen automatisiert auszuwerten oder technische Übersichten zu erzeugen.

Unterstützung für zahlreiche Frameworks

Neben Apple-Technologien wie SwiftUI, AppKit und Catalyst erkennt die Anwendung auch viele verbreitete Cross-Plattform-Lösungen. Dazu zählen Electron, Chromium Embedded Framework, React Native, Java, Python, Xamarin beziehungsweise MAUI sowie GTK und wxWidgets.

Die Anwendung lässt sich hier aus dem Netz laden und kann komplette Ordner automatisch durchsuchen. Alternativ analysiert das neue Kommandozeilenwerkzeug gezielt einzelne Programme.

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