Angeschaut: Aufgabenverwaltung Things jetzt mit Cloud-Sync zwischen Mac und iOS-Geräten

29 Kommentare

Die Aufgabenverwaltung „Things“ ist heute in Version 2.0 erschienen. Das Update bringt die lange erwartete Cloud-Sync-Option mit, somit ist es endlich möglich, die Daten zwischen den Versionen für Mac (44,99 Euro), iPhone (8,99 Euro) und dem iPad (17,99 Euro) automatisch abzugleichen.

Zugegeben, die Preisgestaltung für die einzelnen Komponenten schreckt zunächst etwas ab, zumal Apple mit „Erinnerungen“ bereits ein ähnliches Werkzeug kostenlos auf Macs und iOS-Geräten bereitstellt. Things kann allerdings deutlich mehr und die Investition dürfte sich für Menschen mit „viel um die Ohren“ schon innerhalb kürzester Zeit rentieren.

Zunächst bietet Things eine schlichte und somit ausgesprochen übersichtliche Aufgabenliste. In der Heute-Ansicht werden die fälligen Einträge angezeigt, optional kann man hier auch gleich Hinweise zu demnächst anstehenden Events einblenden lassen.

Für den besseren Überblick bietet Things eine Vielzahl von Sortierungs- und Kategorisierungsoptionen. Ihr könnt beispielsweise nach eigenen Bereichen sortieren, um Arbeit, Privatleben oder Vereinsaktivitäten auseinander zu halten oder sogenannte „Kontakte“ einrichten, diese stehen für Personen aus eurem Umfeld und ihr sammelt dort beispielsweise alles, was ihr mit diesen Menschen zu besprechen habt, wenn ihr sie das nächste mal trefft.

Wer gerne mit Tags arbeitet, kann sich entweder mit den vorgefertigten Schlagworten anfreunden, oder seine eigene Tag-Sammlung erstellen. Für die schnelle Eingabe der Schlagworte lassen sich spezielle, nur im Tag-Feld gültige Tastenkürzel zuweisen, beispielsweise „p“ für Privat.

Im separaten Bereich „Projekte“ finden all jene Aufgaben Platz, für deren Bewältigung mehrere Schritte erforderlich sind. Unter dem Überbegriff „Urlaub“ könntet ihr hier beispielsweise einzelne Aufgaben wie „Flug buchen“, „Geld tauschen“ oder „Pass verlängern“ ablegen und der Reihe nach abarbeiten.

Das Anlegen von neuen Aufgaben geschieht über ein kompaktes Eingabeformular kurz und schmerzlos. Auf dem Mac lässt sich dieses Formular systemweit durch dem Tastenkürzel ALT-Leertaste aufrufen, ohne dass zuvor ein Wechsel zur Things-Anwendung nötig wäre. Noch besser: Durch das Drücken von CTRL-ALT-Leertaste wird markierter Text oder auch ein Link zur aktuell geöffneten Webseite oder E-Mail direkt in das Notizfeld der Aufgabe übernommen.

Alles in allem also satter Funktionsumfang und ihr werdet die einzelnen Features vielleicht auch erst nach und nach entdecken. Sobald Things dann aber in den eigenen Tagesablauf integriert ist, möchte man es keinesfalls mehr missen – wir sprechen hier aus Erfahrung im Selbstversuch. Mit der neuen Cloud-Sync-Option schließt sich für uns die letzte Lücke im System. Im ersten Test hat das Feature übrigens hervorragend funktioniert, Voraussetzung ist ein kostenloser, direkt über die Anwendung erstellbarer Cloud-Sync-Account bei den Things-Entwicklern.

Wer sich jetzt für die Anwendung interessiert, aber noch vor dem Kauf zurückschreckt, kann sich hier eine kostenlose Trial-Version für den Mac herunterladen. Den Kauf der iOS-Apps könnt ihr als Erweiterung dann hinten anstellen und nachholen, falls euch das Programm gefällt.

Diskussion 29 Kommentare.
Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  1. Things ist trotzdem für mich gestorben. Zudem ist das Apple-Bordmittel mit der Zeit schon besser als das veraltete Things. Die haben einfach zu lange gebraucht und die Kunden getäuscht mit diesen Schein-Aktualisierungen. Reminders sind für mich schon zum akzeptablen Ersatz geworden, besonders weil man auch Online (via Browser) seine Erinnerungen ansehen kann. Außerdem ist es kostenlos und wird immer weiter optimiert.

    — Hansitopo
  2. Ich benutze Things seit 2009. Das programm ist das beste seiner Art. Wer Things mit Reninders von Apple vergleicht hat nichts verstanden. Ih empfehle die Trial zu testen. Mit der Cloud-Integration ist Things durch Design und Funktionalität endlich konkurrenzlos!

    — Alex
    • Du hast vollkommen recht. Wer Things ernsthaft mit Reminders vergleicht, zeigt nur, dass er die Funktionalität von Things nicht im Ansatz verstanden hat.

      — Tom
    • Wer das Paket von seinem Taschengeld bezahlen muss, für den ist es tatsächlich “deppad” soviel Geld für ein neues Spielzeug auszugeben.

      Und wenn man noch nie etwas von GTD gehört hat und die organisatorischen Anforderungen sich im Bereich “Hausaufgaben und noch zu erledigenden Einkäufe bei Rewe” bewegen, ist man tatsächlich (umsonst! umsonst!) bei Wunderlist besser aufgehoben.

      Wenn man diese Software allerdings professionell einsetzt (und diese Menschen gibt es ja wohl, wie ich hier sehe), sind 64 Euro nicht viel Geld! Noch gibt es Menschen, die bereit sind für gute Produkte etwas zu zahlen.

      Ich bin selbstständig und arbeite auch nicht umsonst. Ich würde jederzeit wieder 64 Euro für Things bezahlen. Warum? Weil es sich jeden Tag für mich rentiert!

      — Tom
  3. Kontakte Einträge werden nicht in den iOS App’s angezeigt, somit sinnlos dort was zu erstellen was am iPhone dann nicht zu sehen ist. Sonst aber genial.

    — Phil
  4. Ach Leute!
    Alle schreien was für ein klasse Programm und wenn man dann genau hinschaut hat eine Deutsche Firma nur eine Englische Hilfeseite und egal was da Steht es ist für Menschen die kein Englisch in der Schule hatten und auch für die, die es hatten unmöglich zu verstehen!
    Ist es wirklich in Deutschland so schwer wirklichen Kunden Service zu liefern?
    Ich verstehe diese neue Mentalität nicht mehr jeder muss alles auf Englisch schreiben so das der Normalbürger es nicht mehr verstehet! So kann man doch kein Programm anpreisen und ein Mensch der noch bei Verstand ist muss es ablehnen!
    Mich ärgert es das so wenig für die Kundenzufriedenheit getan wird!
    Ist eigentlich nur noch eine Ab zock Mentalität und nichts anderes den wenn einer die Sprache nicht verstehet geht er auch nicht hin und fragt wenn er ein Problem hat!
    ALSO für mich nicht zu empfehlen da Firma nicht in der Lage in Deutsch zu schreiben so kann das Programm auch nichts sein!!!!

    — A. Pizzi
    • So hart es klingt, jemand mit einer so geringen Bildung wie Du, wird es in Zukunft sehr schwer haben. Warum? Weil einfach zu viele Leute gebildeter sind und die Welt sich denen anpasst.

      — Chris
      • Na du bist ja ein Vogel :-) Ein Mensch der gebildet ist würde nie auf die herablassende Art und weise wie du schreiben! Na ja man kann erkennen das deine Bildung eben die ist die du anderen anhängen möchtest! Aber so mein Freund kannst du nur deines gleichen aus der Reserve locken! Geh wieder in den Kindergarten aus dem du geflohen bist und lass die Erwachsenen Diskutieren!!!!

        — A. Pizzi
  5. Also ich habe immer nur schlechtes gehört/gelesen…

    … Aktualisierungen angekündigt und eine lange Zeit nicht gekommen… Fragen an den Support, wurden oftmals nicht beantwortet…

    Also bei den Preis, mache ich das lieber mit dem reduzierteren Reminder und setzte noch iCal ein. Kann things mittlerweile Erinnerungen, damals leider nicht.

    — Micha
  6. Trotz allem: schon die Einzelpreise sind frech, warum kann eine 8 Euro-App nicht universal auf dem iPad laufen ? Aber nein, einfach nochmal 16 Euro, und dann nochmal 40 für den Mac obendrauf.
    Das ist schon Wegelagerei. eine Frechheit so etwas hier noch anzupreisen !

    — Blue
    • Schonmal überlegt, dass solche Anpassungen Arbeit und Zeit bedeuten?! Ich weiss nicht, wie du deine Miete bezahlst, aber manche Menschen verlangen für ihre Arbeit Geld. Oder bekommst du für wiederkehrende Arbeiten von deinem Chef nur einmal Geld?

      — Thomas
  7. Ich finde Toodledo klasse! Kostenlos, iPhone App, Webinterface, eigener Notizenbereich (nicht nur Notizen zu Aufgaben), Sync auch per 3G, Tags, Kategorien, Prioritäten. Einfach super!

    — Locke
  8. Hallo? Hat hier noch nie einer was von Wunderlist gehört?
    Kostenlos für iPhone, iPad und Mac, synct alles untereinander, ähnliches UI wie Things, deutsches Programm, gleicher Funktionsumfang! Habe es auch zunächst mit Things probiert, aber ohne Sync vollkommen nutzlos.
    Jetzt ist es viel zu spät, habe mich an Wunderlist gewöhnt und möchte es nicht mehr missen.

    — Volle
  9. Was mich stört an Things das man keine Uhrzeiten definieren kann, somit für mich nicht zu gebrauchen.

    — cobra1OnE
  10. Ich mag die Anwendung und habe schon länger an der Beta (Cloud-Sync) teilgenommen. Bei mir lässt sich die Mac App seit dem Update jedoch nicht mehr starten. Stürzt jedes mal bei Starten und aktualisieren irgendeiner Bilbiothek ab. Dabei habe ich vorher alle Einträge sowieso gelöscht, da ich die Tasks aus der Cloud (ursprüngliche Beta) importieren möchte. Hat jemand ähnliche Probleme bzw einen Lösungsvirschlag?

    — Hanno
  11. Ja, wenn das Taschengeld monatlich per Dauerauftrag aufs Konto kommt, ist es schwer nachzuvollziehen, dass diese bösen Programmierer für ihre Arbeit soo viel Geld wollen!

    — Tom
  12. Was ich hier auch gerne noch als Empfehlung in den Raum stellen möchte ist das Todo Paket von Appigo. Auch hier bekommt man Apps für Mac, iPad und iPhone aber zu einem Gesamtpreis von knapp 20€.
    Todo versteht sich mittlerweile neben dem hauseigenen Syncdienst auch auf iCloud Sync. Der Appigo-eigene Dienst kostet zwar ein bisschen, dafür bekommt man aber neben einem sehr zuverlässigen Sync auch noch eine Webobefläche mitgeliefert.
    Nachdem ich Things (noch) nicht kenne, kann ich den Funktionsumfang nur schlecht vergleichen, bzw. ich muss mich dabei an den Artikel hier halten.
    So bringt auch Todo neben der normalen Aufgabenverwaltung nebst Erinnerungen, die für eine bestimmte Uhrzeit eingestellt werden können, auch eine Projektverwaltung mit, mit der dann solche Sachen wie die oben genannten Beispiele, gemacht werden können.
    Außerdem ist es auch möglich, einfach Listen anzulegen, deren Punkte dann abgehakt werden können. Praktisch als Einkaufsliste oder Urlaubspackliste bspw.
    Ich selber nutze Todo nun schon seit vielen Jahren auf allen meinen Geräten und bin sehr zufrieden damit. Einfache Aufgabenverwaltung und ein schneller und freundlicher Support.
    Ich kann das Paket wirklich nur wärmstens empfehlen.

    — AppleBoy45
  13. 2Do ist besser, günstiger und kann noch einiges mehr als Things. Sync Funktionalität sowie iPad und Mac Versionen gibts auch.

    — Joerg
  14. doit.im ist auch ein GTD (Get Things Done) Programm und genau wie Things ausfgebaut! Und es ist kostenlos bzw. die Pro kostet glaub 20 €. Und es lässt sich super leicht über googlecal bzw. dadurch über ical syncen. Lieber das nehmen als wie sich von den things leuten so abzocken zu lassen. Ehrlich gesagt, für 25 Euro mit mac, ipad und iphone Version würde ich es ja machen, aber so finde ich ca. 60 € zuviel.

    — Philipp

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