Automatisierung mit Risiken
Von Clawdbot über Moltbot zu OpenClaw: Beliebter KI-Agent startet neu
Autonome KI-Agenten gelten als nächste Entwicklungsstufe nach klassischen Chatbots. Statt nur auf Anfragen zu reagieren, sollen sie Aufgaben selbstständig ausführen. Ein Projekt, das diesen Anspruch schon früh praktisch erprobt hat, ist OpenClaw.
Der quelloffene KI-Agent des Softwareentwicklers Peter Steinberger hat innerhalb kurzer Zeit viel Aufmerksamkeit erhalten und dabei gleich zwei Namenswechsel hinter sich gebracht.
Namenssuche als Teil der Entwicklung
Ursprünglich startete das Projekt unter dem Namen Clawdbot. Nach Hinweisen auf mögliche rechtliche Konflikte folgte die Umbenennung in Moltbot. Auch dieser Name überlebte nur kurze Zeitg, sodass sich die Entwickler nun auf OpenClaw festgelegt haben. Mit dem erneuten Neustart dürften nun alle Markenfragen geklärt sein, zudem steht ein frisches Release bereit.
Der doppelte Namenswechsel verdeutlicht zudem den experimentellen Charakter des Mac-Werkzeugs, das aus einem privaten Wochenend-Projekt hervorgegangen ist und inzwischen von einer breiten Community weiterentwickelt wird.
OpenClaw versteht sich als offene Agentenplattform, die lokal auf der eigenen Hardware betrieben wird. Der Assistent nutzt bestehende KI-Modelle und lässt sich über Messenger wie WhatsApp oder Slack steuern. Vorgesehen sind Funktionen wie Terminverwaltung, E-Mail-Versand oder organisatorische Abläufe. Im Unterschied zu vielen Cloud-Diensten bleiben Daten und Zugriffsschlüssel beim Nutzer.
Automatisierung mit Risiken
Der Ansatz passt zu einem breiteren Trend. Auch Anbieter wie Anthropic, Meta und OpenAI arbeiten an KI-Agenten, die komplexere auch Aufgaben lokal auf dem Mac übernehmen sollen. Stichwort: Claude Cowork. Während diese Systeme Arbeitsabläufe vereinfachen können, wächst mit ihrem Handlungsspielraum auch die Bedeutung von Sicherheitsfragen.
Auch die Dokumentation von OpenClaw macht deutlich, dass ein vollständig abgesicherter Betrieb nicht möglich ist und der Einsatz bewusst eingeschränkt werden sollte.
Das eingebettete Video gibt einen ganz guten Überblick auf die Funktionen von OpenClaw.


Gestern installiert, es lässt erahnen wie die Zukunft aussehen wird. (Leichter Schauer über den Rücken!)
Ich finde es krass wie gut das is
Wer an KI zweifelt, hat ein Problem. Angehängt und Game over. Nix Blase.
KI in seiner heutigen Form ist großteils eine Blase, die auch platzen wird.
Was nicht bedeutet, dass wir dann keine KI mehr nutzen.
Wenn die Immobilienblase platzt, und dies wird sie, brauchen wir ja auch weiter Immobilien ;-)
Ich gebe Notebook LM als Antwort. Und heutige Form. Das geht jeden Tag voran. Letzte Woche hatte die KI nur Ohren und Mund. Heute Augen und Hände. Morgen?
Die soll doch auch schon seit XX Jahren platzen, nicht wahr?
@boehser
In gewissen Gegenden hat sie tatsächlich schon eine Delle.
2008 ist sie auch in den USA geplatzt.
Aber dass sie hier platzen wird, liegt allein am demographischen Wandel. Unser Land schrumpft, daher haben wir irgendwann mehr Angebot als Nachfrage, dann sinken die Preise. Außer wir bekämpfen das Schrumpfen durch Migration, aber die bekämpft die Politik ja eher. Vermutlich wird sie nicht in Ballungszentren platzen, aber außerhalb durchaus.
Niemand zweifelt an KI. Das einzige was klar ist, dass das viele Geld, welches momentan investiert wird zum Großteil nicht dazu gedacht ist, der Menschheit eine bessere Welt zu erschaffen, sondern um Mach-Konzentrationen aufzubauen.
Von wem auch immer.
Es geht bei der Blase doch nur ums Geld.
KI hat in der Entwicklung und im Aufbau der technischen Infrastruktur (Rechenzentren) enorme Summen verschlungen. Die Geldgeber hatten ein hohes Risiko, aber es stand auch in Aussicht, dass KI das nächste große Ding nach Strom, Internet und dem Touch-Display ist und diese Kosten irgendwann mit saftigen Gewinne wieder reinholen kann.
Aktuell sehen wir den Versuch den Monetarisierung. „Kostenlose“ Standardaccounts werden bei OpenAI durch Werbung finanziert und an Pro-Accounts kleben verschiedene Preisschilder. Ob damit langfristig genug rein kommt, un die Erwartungen der Investoren zu erfüllen, wird sich erst noch zeigen.
Denn gleichzeitig gibt es auch immer noch viele kostenlose Angebote und auch viele OpenSource-Alternativen, die nicht unbedingt schlechter sind.
Die Blase ist folgende: immer mehr LLMs kommen auf den Markt und malen für viel Geld/Energie irgendwelche Bildchen. (Aufschwungphase)
Hier wird es noch zu massiven Konsolidierungen kommen und einige Anbieter werden hier kurz oder lang verschwinden. (Stagnationsphase und für manche auch Degeneration)
Die „echten“ KIs im Sinne von AI-Agenten sind noch in der Entwicklung. Dann kommt der Aufschwung wie bei den LLMs und wir werden sehen was dort passiert.
Das ist alles eigentlich ein normaler Produktlebenszyklus. Problematisch ist es nur, wenn Zuviel auf das eine Pferd gesetzt wird und sowohl Kapital, als auch Entwicklungsaussichten investiert sind, die sich dann später nicht mehr realisieren lassen. Dann kollabiert eine Branche und zieht alle Anhänger mit.
+1
Ganz gutes Video dazu: https://youtu.be/ZViz_7NqKaU
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Ich setze das gerade komplett offline auf mit einem Ollama und clawdbot in einer virtuellen Maschine. Erste Tests sehen gut aus. Übrigens will ich dann mit meinem selbst gehosteten Nextcloud Talk interagieren, also auch da nichts nach außen
Das Teil scheint ja wirklich gut zu sein. Aber ich frage mich (als nicht Softwareentwickler), wofür setzt ihr privat ein solches Tool ein? Was für Use Cases habt ihr da? Ich würde das Teil gerne mal für was einsetzen, damit ich von der KI profitieren kann. Nur leider fehlt es mir hier an Beispielen. Termineverwalten oder Mailsverschicken sind bei mir keine nützlichen Use Cases (ich habe nicht viel private Termine und verschicke auch kaum E-Mails). Sind KI nur für Softwareentickler interessant?