Zusatz-Abo in Planung
Updatest: Debatte um Lizenzmodell und neue Community-Funktion
Die Mac-Anwendung Updatest will Ordnung in die unübersichtliche Update-Landschaft von macOS bringen. Das Programm bündelt Informationen aus Quellen wie Homebrew, dem Mac App Store oder GitHub und zeigt an, welche installierten Anwendungen aktualisiert werden können.
Damit positioniert sich Updatest als mögliche Alternative zu Update-Werkzeugen wie MacUpdater, der seinen Rückzug zum Jahreswechsel angekündigt hat. Mit der Einführung einer neuen Community-Funktion rückt nun jedoch auch das Geschäftsmodell stärker in den Fokus der Diskussion.
Zentrale Update-Übersicht als Kernversprechen
Updatest verfolgt den Ansatz, ausschließlich auf Update-Mechanismen zurückzugreifen, die die jeweiligen Apps selbst bereitstellen. Versionsnummern werden nicht aus Webseiten oder anderen indirekten Quellen abgeleitet. Das erhöht die technische Nachvollziehbarkeit, führt aber auch dazu, dass einige Programme gar nicht oder nur verzögert erkannt werden. Um diese Lücken zu schließen, wurde die Funktion „Community Updates“ eingeführt. Sie sammelt anonym gemeldete Versionsinformationen anderer Nutzer und zeigt an, ob offenbar eine neuere Version existiert.
Diese Hinweise bleiben rein informativ. Weder Download noch Installation werden darüber ausgelöst. Gedacht ist das System vor allem für Anwendungen, die keine auslesbaren Update-Daten liefern oder deren offizielle Quellen zeitlich hinterherhinken. Aktuell ist die Funktion ohne Aufpreis nutzbar, soll aber künftig als separates Abonnement angeboten werden, um den Betrieb der nötigen Serverinfrastruktur zu finanzieren.
Kritik an zusätzlichem Abo für Basisfunktion
Aus unserer Leserschaft kommt dazu auch Kritik. Nutzer weisen darauf hin, dass Updatest lange mit einem einfachen Lizenzmodell ohne Abonnement beworben wurde und als Einmal-Kauf erhältlich war. Die neue Ankündigung wird nun als Bruch dieses Versprechens wahrgenommen, da ausgerechnet eine Funktion rund um das Auffinden von Updates künftig an ein Abo geknüpft werden soll.
Gerade weil viele Apps ohne Community-Daten gar nicht erkannt würden, entsteht nun der (durchaus zutreffende) Eindruck, dass eine grundlegende Kernfunktion nur gegen laufende Zusatzkosten vollständig nutzbar sei.
Der Entwickler hat bereits reagiert und betont, dass die neuen Community Updates optional bleiben sollen. Wer sich ausschließlich auf direkt überprüfbare Quellen verlassen möchte, könne die Funktion deaktiviert lassen. Gleichzeitig räumt er ein, dass die Kommunikation unklar war und angepasst werden soll.




Nutze Updatest und findes es bisher als einen guten Nachfolger für MacUpdater, doch wenn sie jetzt anfangen am Geschäftsmodel für Bestandskunden zu schrauben machen sie sich äußerst unbeliebt!
Meine Trialversion läuft morgen aus und eigentlich wollte ich die Vollversion kaufen, da ich die App ziemlich cool finde. Das Geschäftsgebaren hinterlässt jetzt aber doch direkt einen negativen Beigeschmack.
„Updatest verfolgt den Ansatz, ausschließlich auf Update-Mechanismen zurückzugreifen, die die jeweiligen Apps selbst bereitstellen. Versionsnummern werden nicht aus Webseiten oder anderen indirekten Quellen abgeleitet.“
Hm, das stimmt so aber ja nun nicht wirklich. Sowohl die Unterstützung von Brew/Homebrew noch der Abgleich über Github-Releases sind ja genau „indirekte Quellen“ und eben nicht Sachen die die Apps selbst bereitstellen. Unter letzteres würde für mich nur die Elektron- und Sparkle-Unterstützung fallen.
Diese (tatsächlich fragwürdige, sofern extra kostenpflichtig) Community-Sache wäre also nur ne weitere indirekte Quelle zu mehreren anderen bestehenden Quellen dazu.
MacUpdater war in meinen Augen das deutlich bessere Program, ich kann mich mit Updatest nicht anfreunden.
So geht es mir auch. Kommt mir irgendwie unübersichtlich vor. Naja, soo wichtig ist es mir auch nicht. Dann mache ich die Updates eben manuell.
Geht mir genauso… Favorisiere ganz klar MacUpdater. Mal schauen, fließt noch genug Wasser die Elbe runter.
Ich verstehe den Wirbel nicht – Die App gibt es für 10 Euro und sie tut was sie soll. Ob das Thema Community-Update sinnvoll ist, sich durchsetzt ist noch eine ganz andere Sache. Unabhängig hiervon lässt sich Updatest in vollem Umfang, nutzen – schalte CU aus und have fun – was ist da bitte ein negativer Beigeschmack oder am Geschäftsmodell geschraubt.
Ich finde es merkwürdig, dass zum Ende von Macupdater überall zu lesen war, dass man ein jährliche Fee gerne gezahlt hätte …. nun versucht Updatest einen neuen Ansatz und die Wogen gehen hoch?!?
Meiner Meinung nach kommt mir Updatest derzeit nicht anderes mit – egal ob Taphouse, Latest, Pearlcleaner, Nektonys App-Cleaner, Topgrade … hab bestimmt noch 5 weitere vergessen. Aber stellt euch mal die Frage, was ein sinnvoller Ansatz ist, wer derzeit die besten Ergebnisse liefert und verbrennt nicht jemanden, der gerade einen wirklich guten Job macht!
Simon, bis gestern wurde diese App mit „Kein Abo. keine Überraschungen. Nur Einmal-Lizenz“ beworben. Und das für nur sehr wenige Monate. Es geht um das „wie“!
Wenn für dich es für dich das Community Update nicht sinnvoll ist, dann ist es halt so. Bei mir wurden gut 1/3 Apps mehr gelistet und das ist ein nicht unerheblicher Teil. Und nun wird der Funktionsumfang eben um eine sinnvolle Quelle erweitert aber nur via Abo. D.h.
1. Falsche Versprechen nach nur wenigen Monaten.
2. Der bisherige Umgang ist der gleiche. Aber es geht bei der Community auch um eine Grundfunktion/-quelle für neue Versionen (nicht um Luxus-Erweiterungen), die nur als Abo angeboten wird.
Du verstehst den Wirbel nicht. Ist ja auch ok. Aber dann empfehle ich dir, die „Kritik“ zu lesen, den Artikel oben zu lesen. Aber es ist auch ok, es nicht zu verstehen oder nicht verstehen zu wollen.
Warum Abo ? Nun, bei vielen Apps frage ich mich schon, warum man das braucht. Da geht es dann wirklich nur ums Geld.
Bei einer App wie Updatest sieht das anders aus Updatest braucht eine zentrale Datenbank, um die Informationen bereitzustellen. Ohne diese Datenbank kann die App nicht funktionieren. Und die Datenbank muss gepflegt werden. Von daher ist hier ein moderater jährlicher Betrag absolut ok.
Ohne diese Datenbank (gepflegt bzw wird gefüttert durch die Community) fehlen (bei mir war es so) gut 1/3 der Apps. Also ein nicht unerheblicher Teil, der ohne diese Datenbank „flöten“ geht. Und das Erkennen von neuen Versionen ist die Grundfunktion dieser App.
Es geht auch um das „wie“, denn Updatest wurde angekündigt mit „Kein Abo. keine Überraschungen. Nur Einmal-Lizenz“ (seit gestern nicht mehr so auf der Homepage). Und schon nach wenigen Monaten wird das Businessmodell umgestellt. Ein nicht unerheblicher Teil von Apps wird nur über die Community (= App kann diese neuen Versionen nicht selbstständig erkennen) eingepflegt. Wenn ich dieses Abo nicht in Anspruch nehme, dann ist die Aussage „Kein Abo. keine Überraschungen. Nur Einmal-Lizenz“ blabla gewesen und die App erkennt Apps nur einen Teil der Apps. Klar vorher war es auch so, aber diese grundlegende Verbesserung nur via Abo anzubieten ist nicht korrekt.
sowas kann man doch an einem Tag auch selbst mit Claude Code bauen. Wirklich fancy ist daran wenig. kann ja jemand mal probieren. Mir ist das Updaten aber nicht so wichtig. Homebrew funktionieren auch so schon sehr gut.
bitte, bitte mach das – nehm dir den Tag Zeit
Freu mich auf den Downloadlink von dir mit der schnell mit Claude erstellten App. Danke für deine Mühe und das du die Community so unterstützt!
Ich habe Updates (außer vom Betriebssystem selbst) grundsätzlich überall deaktiviert und mache auch nur äußerst selten manuell welche.
Wird doch eh alles nur noch verschlimmbessert und entweder werden Abos eingeführt, nicht funktionierender KI-Müll hinzugefügt, den man nicht weg bekommt oder mehr Werbung geschaltet.
Updates können mir gestohlen bleiben.
Autsch! Schon mal was von Sicherheitslücken gehört, die gern ausgenutzt werden?!
Ansonsten gebe ich dir schon recht mit der Verschlimmbesserung.
kdm0259: Oh je, „doch eh alles nur noch … „. entweder Abo, KI Müll oder Werbung.
Etwas weniger Verallgemeinerung. Oder denke mal darüber nach, welche Apps du einsetzt/installiert hast. Vielleicht sind das eben kostenfreie aus „unseriösen“ Quellen, die sich über Werbung, mögliche Abos usw. finanzieren.
Welche Apps meinst du denn, wenn du von „eh alles nur noch verschlimmbessert und entweder werden Abos eingeführt, nicht funktionierender KI-Müll hinzugefügt, den man nicht weg bekommt oder mehr Werbung geschaltet.“ sprichst?
Ich gebe dir den Rat: Lege dir Apps zu von seriösen Anbietern, dann musst du auch nicht mehr schreiben „doch eh alles nur noch“. Oder dich mit Werbung herumschlagen, mit KI Müll oder Abo.
Die gleiche Funktionalität erhalte ich auch unentgeltlich über Pearcleaner:
https://github.com/alienator88/Pearcleaner
Hmm, der Status deutet auf Stillstand hin.
Project Status:
As you may have noticed, there haven’t been recent updates made to the app and I wanted to provide some details. I have a full time job on the side, but most recently I took a break for the holidays and right after that I joined a friend who is starting a SaaS company. For now, I just legitimately don’t have any spare time to work on my open-source apps. Once things slow down in the future and I have more free time, I’ll get back to tackling the submitted issues/requests. If anybody has Swift/SwiftUI experience and wants to work on the existing issues meanwhile, feel free to submit PRs and I’ll review/approve as I can. Thank you!
MacUpdater war um Welten komfortabler. Das gepfriemel mit Homebrew und Terminal ist umständlich.
Ja gut und bei macUpdater haben alle (inkl mir) noch gerufen sie würden auch dafür zahlen, Hauptsache es geht weiter. Ist doch verständlich, dass die Anbieter die Server nicht ausrufender Tasche zahlen wollen/können….
Es geht um das „wie“. Auf deren Prices Seite steht „Simple pricing. No surprises. One-time purchase. No subscriptions. No renewals.“
Und jetzt soll ich für eine Grundfunktion dieser App ein zusätzliches Abo abschliessen, damit es etwas besser funktioniert? Obwohl ich schon eine Lizenz erworben habe. Sorry …
Äh, what?
Du hast eine Lizenz und der damalige Funktionsumfang bleibt dir erhalten.
Finde es merkwürdig eine Erweiterung um ein Community Update als Grundfunktionalität zu bezeichnen.
Wie du selbst sagst schätzt du es als „etwas“ besser ein. Dann lass es und nutze das, was du lizensiert hast – wieso diese Panik?!?
@Simon: Ach echt, mir bleibt damalige Funktionsumfang erhalten?!
Durch diese Community-Funktion wurden auf einmal gut 1/3 mehr Apps in der Liste aufgezeigt als vorher. Es handelt sich um die Grundfunktion/-idee (neue Versionen zu erkennen/zu finden) dieser App. Und bei dem neuen Abo nicht um z.B. neue Themes um das Aussehen der App oder eines Icon zu ändern. Sondern eine grundlegende Erweiterung der Grundfunktion. Diese wird durch die Community (Zugang zu den Daten nur durch Abo verfügbar) zwar erweitert, aber ohne diese auch stark beschnitten (weil ohne diese Quelle viele Apps auf einmal gelistet werden).
Um es dir zu erklären, damit du es besser verstehst um was es geht, hier ein Beispiel: Eine Firma hat eine recht gute App zur Bearbeitung von Fotos veröffentlich, Einmal-Lizenz erworben. Aber ein Tool, sagen wir mal der zB der Pinsel/Zeichenstift, fehlt noch, wird nachgeliefert. Und dieses Werkzeug wird eben dann nur als Abo angeboten. Klar, ich kann diese App auch ohne Pinsel einsetzen, aber irgendwie gehört doch ein Pinsel/Zeichenstift zu der Grundausstattung dieser App, damit man mit dieser richtig arbeiten kann. Es geht nicht um zB. eine Clip-Art Sammlung.
Und, Panik ist etwas anderes … Und, was du vielleicht überlesen hast, es ging/geht mir ums das „wie“.
Seien wir mal ehrlich: Findet ihr mit Updatest genauso viele Updates für eure Apps wie mit MacUpdater?
Obwohl ich alles eingestellt und zugelassen habe (was ich persönlich gar nicht mag), findet Updatest immer noch nicht die gleiche Anzahl an verfügbaren Updates und gibt diese teilweise auch falsch an. Zum Beispiel habe ich Carbon Copy Cloner 6 installiert, aber mir werden Updates für CCC7 angezeigt, obwohl es sich dabei um ein kostenpflichtiges Upgrade handelt (MacUpdater weist hingegen darauf hin).
Trotz aller erforderlichen Freigaben, einschließlich Homebrew, fehlen immer noch rund ein Drittel meiner installierten Apps. Und dann verlangen sie auch noch Geld dafür!?
Was ist deiner Meinung nach die Alternative?
Alle jammern über ein Abo, wollen aber stetig gepflegte, aktualisierte und weiterentwickelte Software. Das ist mit einem Einmal-Kauf leider nur schwer bis gar nicht möglich. Mir ist die Funktionalität der App durchaus einen monatlichen/jährlichen Beitrag wert, um den Fortbestand zu sichern – wem das zu teuer ist, der muss das Tool ja nicht nutzen :)
Komfort, Bequemlichkeit haben schon immer gekostet und zwar nach folgendem Prinzip: je mehr / höher, desto teurer.
Früher hatte ich viel weniger Programme als heute. Updates habe ich pro Programm gefahren, gewisse Systempflegearbeiten selbst erledigt – und heute freue ich mich über die Helferlein, nicht über die Kosten.