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Zusatz-Abo in Planung

Updatest: Debatte um Lizenzmodell und neue Community-Funktion

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19 Kommentare 19

Die Mac-Anwendung Updatest will Ordnung in die unübersichtliche Update-Landschaft von macOS bringen. Das Programm bündelt Informationen aus Quellen wie Homebrew, dem Mac App Store oder GitHub und zeigt an, welche installierten Anwendungen aktualisiert werden können.

Community

Damit positioniert sich Updatest als mögliche Alternative zu Update-Werkzeugen wie MacUpdater, der seinen Rückzug zum Jahreswechsel angekündigt hat. Mit der Einführung einer neuen Community-Funktion rückt nun jedoch auch das Geschäftsmodell stärker in den Fokus der Diskussion.

Zentrale Update-Übersicht als Kernversprechen

Updatest verfolgt den Ansatz, ausschließlich auf Update-Mechanismen zurückzugreifen, die die jeweiligen Apps selbst bereitstellen. Versionsnummern werden nicht aus Webseiten oder anderen indirekten Quellen abgeleitet. Das erhöht die technische Nachvollziehbarkeit, führt aber auch dazu, dass einige Programme gar nicht oder nur verzögert erkannt werden. Um diese Lücken zu schließen, wurde die Funktion „Community Updates“ eingeführt. Sie sammelt anonym gemeldete Versionsinformationen anderer Nutzer und zeigt an, ob offenbar eine neuere Version existiert.

A Better Finder Rename Updatest

Diese Hinweise bleiben rein informativ. Weder Download noch Installation werden darüber ausgelöst. Gedacht ist das System vor allem für Anwendungen, die keine auslesbaren Update-Daten liefern oder deren offizielle Quellen zeitlich hinterherhinken. Aktuell ist die Funktion ohne Aufpreis nutzbar, soll aber künftig als separates Abonnement angeboten werden, um den Betrieb der nötigen Serverinfrastruktur zu finanzieren.

Community Updates

Kritik an zusätzlichem Abo für Basisfunktion

Aus unserer Leserschaft kommt dazu auch Kritik. Nutzer weisen darauf hin, dass Updatest lange mit einem einfachen Lizenzmodell ohne Abonnement beworben wurde und als Einmal-Kauf erhältlich war. Die neue Ankündigung wird nun als Bruch dieses Versprechens wahrgenommen, da ausgerechnet eine Funktion rund um das Auffinden von Updates künftig an ein Abo geknüpft werden soll.

Gerade weil viele Apps ohne Community-Daten gar nicht erkannt würden, entsteht nun der (durchaus zutreffende) Eindruck, dass eine grundlegende Kernfunktion nur gegen laufende Zusatzkosten vollständig nutzbar sei.

Community Updates Intro

Der Entwickler hat bereits reagiert und betont, dass die neuen Community Updates optional bleiben sollen. Wer sich ausschließlich auf direkt überprüfbare Quellen verlassen möchte, könne die Funktion deaktiviert lassen. Gleichzeitig räumt er ein, dass die Kommunikation unklar war und angepasst werden soll.

Mit Dank an Claus!

26. Jan. 2026 um 12:12 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


    19 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Nutze Updatest und findes es bisher als einen guten Nachfolger für MacUpdater, doch wenn sie jetzt anfangen am Geschäftsmodel für Bestandskunden zu schrauben machen sie sich äußerst unbeliebt!

  • Meine Trialversion läuft morgen aus und eigentlich wollte ich die Vollversion kaufen, da ich die App ziemlich cool finde. Das Geschäftsgebaren hinterlässt jetzt aber doch direkt einen negativen Beigeschmack.

  • „Updatest verfolgt den Ansatz, ausschließlich auf Update-Mechanismen zurückzugreifen, die die jeweiligen Apps selbst bereitstellen. Versionsnummern werden nicht aus Webseiten oder anderen indirekten Quellen abgeleitet.“

    Hm, das stimmt so aber ja nun nicht wirklich. Sowohl die Unterstützung von Brew/Homebrew noch der Abgleich über Github-Releases sind ja genau „indirekte Quellen“ und eben nicht Sachen die die Apps selbst bereitstellen. Unter letzteres würde für mich nur die Elektron- und Sparkle-Unterstützung fallen.

    Diese (tatsächlich fragwürdige, sofern extra kostenpflichtig) Community-Sache wäre also nur ne weitere indirekte Quelle zu mehreren anderen bestehenden Quellen dazu.

  • MacUpdater war in meinen Augen das deutlich bessere Program, ich kann mich mit Updatest nicht anfreunden.

  • Ich verstehe den Wirbel nicht – Die App gibt es für 10 Euro und sie tut was sie soll. Ob das Thema Community-Update sinnvoll ist, sich durchsetzt ist noch eine ganz andere Sache. Unabhängig hiervon lässt sich Updatest in vollem Umfang, nutzen – schalte CU aus und have fun – was ist da bitte ein negativer Beigeschmack oder am Geschäftsmodell geschraubt.

    Ich finde es merkwürdig, dass zum Ende von Macupdater überall zu lesen war, dass man ein jährliche Fee gerne gezahlt hätte …. nun versucht Updatest einen neuen Ansatz und die Wogen gehen hoch?!?

    Meiner Meinung nach kommt mir Updatest derzeit nicht anderes mit – egal ob Taphouse, Latest, Pearlcleaner, Nektonys App-Cleaner, Topgrade … hab bestimmt noch 5 weitere vergessen. Aber stellt euch mal die Frage, was ein sinnvoller Ansatz ist, wer derzeit die besten Ergebnisse liefert und verbrennt nicht jemanden, der gerade einen wirklich guten Job macht!

  • Warum Abo ? Nun, bei vielen Apps frage ich mich schon, warum man das braucht. Da geht es dann wirklich nur ums Geld.

    Bei einer App wie Updatest sieht das anders aus Updatest braucht eine zentrale Datenbank, um die Informationen bereitzustellen. Ohne diese Datenbank kann die App nicht funktionieren. Und die Datenbank muss gepflegt werden. Von daher ist hier ein moderater jährlicher Betrag absolut ok.

  • sowas kann man doch an einem Tag auch selbst mit Claude Code bauen. Wirklich fancy ist daran wenig. kann ja jemand mal probieren. Mir ist das Updaten aber nicht so wichtig. Homebrew funktionieren auch so schon sehr gut.

  • Ich habe Updates (außer vom Betriebssystem selbst) grundsätzlich überall deaktiviert und mache auch nur äußerst selten manuell welche.
    Wird doch eh alles nur noch verschlimmbessert und entweder werden Abos eingeführt, nicht funktionierender KI-Müll hinzugefügt, den man nicht weg bekommt oder mehr Werbung geschaltet.
    Updates können mir gestohlen bleiben.

  • Michael Seidlitz
  • MacUpdater war um Welten komfortabler. Das gepfriemel mit Homebrew und Terminal ist umständlich.

  • Ja gut und bei macUpdater haben alle (inkl mir) noch gerufen sie würden auch dafür zahlen, Hauptsache es geht weiter. Ist doch verständlich, dass die Anbieter die Server nicht ausrufender Tasche zahlen wollen/können….

    • Es geht um das „wie“. Auf deren Prices Seite steht „Simple pricing. No surprises. One-time purchase. No subscriptions. No renewals.“
      Und jetzt soll ich für eine Grundfunktion dieser App ein zusätzliches Abo abschliessen, damit es etwas besser funktioniert? Obwohl ich schon eine Lizenz erworben habe. Sorry …

      • Äh, what?
        Du hast eine Lizenz und der damalige Funktionsumfang bleibt dir erhalten.
        Finde es merkwürdig eine Erweiterung um ein Community Update als Grundfunktionalität zu bezeichnen.
        Wie du selbst sagst schätzt du es als „etwas“ besser ein. Dann lass es und nutze das, was du lizensiert hast – wieso diese Panik?!?

  • Seien wir mal ehrlich: Findet ihr mit Updatest genauso viele Updates für eure Apps wie mit MacUpdater?

    Obwohl ich alles eingestellt und zugelassen habe (was ich persönlich gar nicht mag), findet Updatest immer noch nicht die gleiche Anzahl an verfügbaren Updates und gibt diese teilweise auch falsch an. Zum Beispiel habe ich Carbon Copy Cloner 6 installiert, aber mir werden Updates für CCC7 angezeigt, obwohl es sich dabei um ein kostenpflichtiges Upgrade handelt (MacUpdater weist hingegen darauf hin).

    Trotz aller erforderlichen Freigaben, einschließlich Homebrew, fehlen immer noch rund ein Drittel meiner installierten Apps. Und dann verlangen sie auch noch Geld dafür!?

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