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Tastenanschlag mit Mindestabstand

Unshaky soll MacBook-Tastaturen wieder zuverlässig machen

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Dass Apples Butterfly-Tastaturen unzuverlässig und fehleranfällig sind hat der Konzern mit dem Start seines Reparaturprogramms im Juni selbst unterstrichen. Vier Jahre ab Kaufdatum können sich Käufer der gelisteten MacBook-Modelle ihre defekten Tastaturen jederzeit gratis tauschen lassen, ehe Apple die $700 für den Keyboard-Wechsel wieder geltend macht.

Tasten

Da betroffene Anwender jedoch nicht immer auch die Freiheit haben, ihren Rechner für mehrere Tage bei Apple abzugeben, wollen wir kurz auf die Freeware-App Unshaky hinweisen.

Der Download versucht eine der häufigsten Macken der Butterfly-Tastaturen softwaretechnisch zu „beheben“. Neben dem bekanntesten Fehler – einzelne Tasten funktionieren einfach gar nicht mehr – neigen die Apple-Keyboards nämlich auch zur Ausgabe doppelter Buchstaben.

Betroffenen Tastaturen reagieren auf einzelne Tastenanschläge zweifach und ggeben Buchstaben wie etwa das „GG“ ggeleggentlich doppelt aus.

Hier setzt Unshaky an. Die App beobachtet die Tastatur und sorgt dafür, das ein zeitlicher Mindestabstand zwischen zwei Tastenanschlägen eingehalten werden muss, ehe diese auch zwei Ausgaben produziert.

Kein Tool für den Alltagseinsatz, aber ein Helfer, der die Wartezeit bis zum nächsten Reparatur-Termin überbrücken kann und mit 0 Euro weniger kostet als eine externe Tastatur.

Unshaky

Freitag, 11. Jan 2019, 8:54 Uhr — Nicolas
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  • Oje.
    Diese Meldung hätte ich Anfang April erwartet.

  • Klar, wenn es für Diesel nur ein Softwareupdate gibt, warum dann nicht auch für defekte Tastaturen :-P

    Ich hatte mit meinem MacBook Pro auch Probleme, nach einem Tausch nach 9 Monaten Nutzung läuft bislang aber zum Glück alles gut. Mal sehen wie lange das so bleibt. Das nächste MacBook sollte Apple in jedem Fall lieber wieder 1mm dicker machen und dafür eine vernünftige Tastatur einbauen. Dafür wird natürlich mehr Material benötigt was wiederum einen Preisaufschlag von 1500 EUR „rechtfertigen“ würde… Mist!

  • Bei mir traten die Probleme zirka anderthalb Jahre nach Kauf erstmals auf, zwei oder drei Monate später, im Dezember, ließ ich die Sache dann beheben, weil es nur noch nervte. Unshaky hätte mir nicht geholfen, bei mir funktionierte erst die Shift-Taste immer seltener, dann kam noch Command hinzu.

  • Apple nimmt $700 für einen Tastatur-Austausch, wobei der sie fehleranfällige Hardware eigentlich selbst verbockt haben? Ach, zum Glück kann man zum 3000,- EUR Premium Notebook ja noch Apple Care für 450,- EUR dazukaufen, dann kommt man da vielleicht um die 700,- rum …. Bin gerade ehrlich gesagt froh darüber, noch mit einem älteren MBP unterwegs zu ein, dass noch flott läuft, werde mir aber sicherlich bei der nächsten Anschaffung überlegen, ob es fehleranfälliger Premium-Schrott mit Apfel drauf sein muss.

    • Na die ersten vier Jahre nach dem Kauf machen sie es kostenlos. Erst danach kostet es $700.

    • Also meine Tastatur wurde kostenlos umgetauscht. Komisch

    • Apple Care bringt dir nichts. Das zählt nur für zwei Jahre. Die ersten vier Jahre ist der Tausch aber umsonst. Damit will man aktuelle Käufer beruhigen und fördert die Verkäufe in ein paar Jahren.

      • Apple Care gilt drei Jahre, zumindest bei Macs. So viel Wahrheit muss sein. Aber wird hier nicht benötigt.

    • Artikel oben gelesen und verstanden? Ich zitiere: “ Vier Jahre ab Kaufdatum können sich Käufer der gelisteten MacBook-Modelle ihre defekten Tastaturen jederzeit gratis tauschen lassen, ehe Apple die $700 für den Keyboard-Wechsel wieder geltend macht.“

      • Ändert nichts daran, dass ein Tastaturwechsel für ein 3000,- Gerät auch den 4 Jahren $700 kosten soll, völlig unverhältnismäßig ist.

      • Apple care zählt 3 jahre ab kaufdatum.
        1 Jahr gibt apple eh garantie.Also kauft man sich nur 2 zusätzliche Jahre.
        Augen auf im marketing Wirrwarr.

    • Für die betroffenen Modellreihen gibt es ein Austauschprogramm. Nach fünf Tagen hatte ich für null Euro ein neues Topcase inklusive neuer Batterie. Es steht aber auch im Artikel, dass es ein Austauschprogramm gibt. Insofern frage ich mich mal wieder, wieso man die Zeit für solch einen verhältnismäßig langen Kommentar aufbringt, während man den eigentlichen Artikel offensichtlich noch nicht mal querliest. Aber das erklärt wohl die Zahlen des deutschen Buchhandels, der binnen fünf Jahren 6,5 Mio. Leser/Kunden verloren hat.

      • Natürlich gelesen. Mein Kommentar geht Richtung, dass das Preis-/Leistungsverhältnis bei Apple nicht mehr stimmt, wenn es schon am ausliefern von einer funktionstüchtigen/langlebigen Tastatur scheitert. Wenn man da einst für Gerät + Apple Care + Adapter-Gedöns mal irgendwann knapp 4000,- EUR bezahlt hat und dann nach 4 Jahren feststellen muss, dass der Austausch der Tastatur soviel kostet wie ein neuer Mittelklasse-Laptop mit Windows 10 drauf.

      • Da es hier ein Austauschprogramm für die betroffenen Baureihen gibt, würde ich das eben auch in Anspruch nehmen. Bei mir funktionierten zwei oft genutzte Tasten, Shift und Command, manchmal nicht. Allein auf meine Fehlerbeschreibung hin wurde der anstandslos Austausch durchgeführt.

      • Das Problem ist hier, dass das gesamte Topcase konstruktionsbedingt ausgetauscht werden muss. Auch bei einem Akkutausch muss das gesamte Topcase erneuert werden, kostet dann aber nur 209 EUR. Das ist in der Tat bescheuert und soll sich ja auch wieder ändern, der immensen Servicekosten wegen. Hier hat hat Apple nicht nur Kunden gequält, sondern sich selbst ins Bein geschossen.

  • Wie läuft es bei dem Austausch ab? Wenn meine Tastatur gesponnen hat, sich die Taste aber „wieder eingekriegt“ hat, kann ich trotzdem einen Austausch beantragen, um einer erneuten Störung vorzubeugen?

    • Ich schilderte das Problem, sagte, dass die beiden Tasten mal funktionieren und mal nicht. Dann ließ der Mitarbeiter des Apple Stores ein Analyse-Programm durchlaufen. Ich glaube, hier wurde auch getestet, ob mal Flüssigkeit eingedrungen war. Schließlich noch eine Unterschrift unter den Auftrag mit Rechnungsbetrag 0 Euro und damit war die Sache für mich erledigt.

    • Nein, auf Gut glück tauschen die es natürlich nicht.
      Der Witz ist aber, dass genau diesselben fehleranfälligen Bauteile verwendet werden um den fehler zu beheben.

      Alles weitere ist dann Glücksache!
      Da hätte ich kein Bock drauf, ständig mit einer Zeitbombe zu arbeiten, die dann nach 4 Jahren einach nur Geld kostet weil Apple’s „Kulanz“ zuende geht.
      Einfach mal nicht kaufen den Mist bis Apple das endlich langsam merkt.

  • Wenn ich das alles so lese, dauernde Probleme und Autausch, Horrende Kosten usw. schreckt mich das als iPhone User, der schon länger überlegt seinen Desktop gegen ein Laptop auszutauschen, ziemlich ab.

    Aber was ich ständig lesen muss ist (und was ich verstehe):
    Ein neues Produkt kaufen ist bei Apple unmöglich geworden. Außer ich kaufe veraltete, dafür aber funktionierende Hardware.
    Da ich viel Foto und Videos bearbeite schwebte mir das Pro schon vor.

    Die ganzen Berichte und Ausfälle, schlechtere Kamera, Adapter ohne Ende und somit kosten, geht mir zu weit. Muss ich demnach anderweitig schauen. Schade

    • Im Internet steht viel. Und ja, Apple steht grundsätzlich im Fokus. Auch bei Trollen die mitmischen ohne überhaupt betroffen zu sein. Dell, Lenovo und Co. haben auch Probleme mit ihren Rechnern, nur wird das nicht eingestanden oder es interessiert niemanden.

    • Das brauchst du nicht. Vergiss nicht das Apple inzwischen Milliarden an Nutzer hat. Wenn hier schon mal 1000 Leute Probleme haben ist das eine Meldung wert.

      Ob du nun gleich am ersten Tag bestellt oder einfach ein paar Monate wartest sei dir überlassen. Aber lass dir sagen es gibt mehr als genug Benutzer von Apple Produkten die in ihren Leben nie ein Problem hatten. Lass dich einfach nicht verunsichern, denn glaub mir, bei anderen Herstellern kommt es auch oft genug vor, ich fühle ich mich aber bei Apple am besten aufgehoben.

  • Ich schilderte das Problem, sagte, dass die beiden Tasten mal funktionieren und mal nicht. Dann ließ der Mitarbeiter des Apple Stores ein Analyse-Programm durchlaufen. Ich glaube, hier wurde auch getestet, ob mal Flüssigkeit eingedrungen war. Schließlich noch eine Unterschrift unter den Auftrag mit Rechnungsbetrag 0 Euro und damit war die Sache für mich erledigt.

  • Ja wir haben hier ein Premium Produkt und ja das Tastatur geht schnell kaputt als andere Tastaturen.
    Aber das passiert bei den besten Premium Produkten auch in anderen Bereichen. Die Tastatur zu tauschen für Lau is doch eine Super sache und da gibt es sicher nix zu meckern.

    Sich deswegen aber von Apple abzuwenden ist irgendwie dämlich. Andere Hersteller erwähnen in ihren Beschreibungen noch nicht mal einen Tastatur. Da wird einfach davon aus gegangen das es Schrott ist.
    Viele sehen hier einfach nicht die allgemein hochwertige Ausstattung und jammern auf ziemlich hohen Niveau. Bei anderen Tastaturen musst du nur mal ein Brötchen essen und schon funktionieren die Tasten nicht mehr. Über ein Brot gate oder ähnliches habe ich bei anderen Herstellen noch nie etwas gelesen.

    Wer Premium und filigran arbeiten will sollte damit klar kommen das auch mal etwas kaputt geht weil es halt keine klapper Tastatur ist.

    Kernaussage: Da ist mehr drinnen da kann auch mehr kaputt gehen… Gibt es in der Automobilbranche schon seit JAHREN… Haste viel Ausstattung hast du auch mehr zu warten und es gibt mehr Sachen die kaputt gehen können. Oder is euer Mercedes scheiße weil sich die Bremsen abnutzen?

    Gruß

  • viel zu viele Apple Käufer nehmen Fehler nicht nur hin, sondern verteidigen sie sogar noch.

    Hatte von quietschenden Tastaturen und schief eingebauten Bildschirmen oder Pixelfehlern so einige Geräte zurückgeschickt. Das iPhone SE hatte Gelbstiche, dass ich mehere Anläufe brauchte um ein einwandfreies Gerät zu erhalten.

    Würden mehr Fehler von mehr Kunden sofort reklamiert müsste Apple wohl in höhere Qualitätsprüfungen investieren.

    Es kann nicht sein dass Leute sagen hier mein Mac Book hat diese und jene Fehler aber ich könnte ein kostenloses Austauschprogramm in Anspruch nehmen aber es dann nicht tun.

  • 4 Jahre ab Kaufdatum ist schlichtweg falsch! Bitte korrigiert des mal.

    „Dieses Programm ist für qualifizierte MacBook- und MacBook Pro-Modelle vier Jahre nach dem ersten Verkauf des Geräts im Einzelhandel gültig.“

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