Zusätzliche Auswertungen und neue Funktionen
simplebanking: Kontostand direkt in der Mac-Menüleiste
Eine neue macOS-Anwendung will den Zugriff auf Kontoinformationen vereinfachen. Die App „simplebanking“ zeigt den aktuellen Kontostand direkt in der Menüleiste an und verzichtet bewusst auf klassische Banking-Funktionen wie Überweisungen oder Kartenverwaltung.
Stattdessen konzentriert sich die Anwendung darauf, Finanzdaten übersichtlich darzustellen.
Fokus auf Anzeige statt Interaktion
Im Unterschied zu etablierten Banking-Apps, die auf Transaktionen ausgelegt sind, beschränkt sich simplebanking auf den lesenden Zugriff. Über die in der EU regulierte Open-Banking-Schnittstelle werden Kontodaten von verschiedenen Banken abgerufen. Unterstützt werden unter anderem Sparkassen, Volksbanken und Direktbanken wie N26.
Die Anwendung greift ausschließlich auf Kontoinformationen zu und kann keine Überweisungen auslösen. Die Verbindung erfolgt verschlüsselt, die Zugangsdaten verbleiben bei der jeweiligen Bank. Der Quellcode ist öffentlich einsehbar, was zusätzliche Transparenz schaffen soll.
Nach der Einrichtung zeigt die App den Kontostand direkt in der Menüleiste an. Optional kann dieser ausgeblendet werden. Ein Klick öffnet eine Übersicht mit Buchungen, die automatisch kategorisiert und durchsuchbar sind.
Für Mac-Nutzer, die aktuell Probleme mit dem Kontoabruf in MoneyMoney haben, könnte die Anwendung eine kurzfristige Alternative darstellen. Während MoneyMoney weiterhin auf klassische Banking-Funktionen setzt, konzentriert sich simplebanking auf die schnelle Anzeige von Kontoständen und Umsätzen.
Zusätzliche Auswertungen und neue Funktionen
Neben der reinen Anzeige ergänzt simplebanking die Kontodaten um verschiedene Auswertungen. Eine Kalenderansicht markiert tägliche Ausgaben farblich und macht Ausgabemuster sichtbar. Wiederkehrende Abbuchungen werden erkannt und mit Hinweisen zur Kündigung versehen.
Eine farblich codierte Anzeige bewertet den Kontostand anhand definierter Schwellenwerte. Ergänzend gibt es eine Übersicht, die Einnahmen, Sparrate und finanzielle Stabilität zusammenfasst. Ziel ist es, Nutzer ohne komplexe Tabellen schnell über ihre finanzielle Situation zu informieren.
Mit der jüngsten Aktualisierung wurde unter anderem eine erweiterte Umsatzliste eingeführt, die zusätzliche Details wie Zahlungsarten und Händlerlogos anzeigt. Neue Einträge können automatisch nachgeladen werden. Auch die Einrichtung wurde angepasst, etwa durch eine verbesserte Banksuche und klarere Hinweise bei der Zwei-Faktor-Freigabe.
Der Download der in Siegen entwickelten App wartet hier auf euch.



Dann sieht jeder Geringverdiener meinen Millionen Kontostand :)
Was ist wenn meine Menüleiste zu kurz für meinen Kontostand?
Ich wollt es gerade sagen,… „Wirres Zeug“ scheint wirres Zeug zu erzählen, denn es gibt ein Anzeigebug ab einer Millionen. Eventuell liegt es aber auch an der falschen Interpretation des Minus-Zeichens?
Geil im Teams Meeting. „Lass mich mal kurz meinen Screen teilen…“
Dann sieht jeder, dass du das Meeting garnicht nötig hast ;-)
Da bekomme ich ja Depressionen, wenn ich meinen Kontostand immer in der Menuleiste sehe! ;-)
Besser Schulden haben, als garkein Geld!
Sondervermögen :)
Aber immerhin hast du bei kleinem Kontostand mehr Platz in der Menüleiste für andere Apps! ;-)
Für Pfennigfuchser der Untergang.
Das ist genau das, was jeder im Großraumbüro möchte.
Ich wollte die App testen, irgendwie macht sie für mich keinen Sinn, da im Prinzip nur die oben genannten Banken erkannt werden, Online Trader sind gar nicht verfügbar, noch nicht einmal Scalable Capital, obwohl diese mittlerweile eine Bank sind. Wenn jemand mit ein wenig Erspartem hantiert, so wie ich, liegen 95 % des Geldes in der Regel eh bei solchen Instituten, welche nicht leider abrufbar sind, und nur ein wenig Kleingeld auf der Sparkasse, Volksbank etc. Zumindest bei mir und dadurch uninteressant. Eigentlich schade, wäre ein nettes Feature gewesen auf meinem privaten Rechner in meinem privaten Arbeitszimmer, wo mir keiner über die Schulter schaut ;)
Interessant – um seinen Kontostand bequem zu sehen, braucht man im klassischen Banking erst eine Dritt-App mit Zugriff auf die Kontodaten. -;)))
Im Self-Custody-Bereich ist das deutlich einfacher:
Wallet öffnen, Kontostand sehen. Keine Bank-API, kein Drittanbieter – und nur ich habe Zugriff.
Der Komfort ist nett, zeigt aber auch, wie kompliziert das traditionelle System inzwischen geworden ist.
Fehlermeldung, „..wird auf deinem Mac nicht unterstützt..“, Late2017 mit 15.7.4 – ?
Super Datenschutz wen Interessiert mein Kontostand. Es wird immer ungeheuerlicher in Deutschland. Unglaublich hier.