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Apple Intelligence erstellt Dateinamen

Renaime: Unsere App automatisiert Apples neue KI-Dateinamen

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Mit macOS 27 hat Apple die automatische Benennung von Dateien direkt in den Finder eingebaut. Wer dort einen Namen bearbeitet, bekommt nach kurzer Wartezeit passende Vorschläge zum Inhalt angezeigt. Wir hatten die Funktion bereits vorgestellt. Für einzelne Dateien ist das praktisch, bei größeren Stapeln bleibt es jedoch Handarbeit.

Renaime Dock

Genau dort setzt Renaime an. Die von uns gebaute Mac-App arbeitet als Droplet: Bilder, PDFs und Textdateien werden auf das Programmsymbol gezogen, analysiert und passend umbenannt. Renaime nutzt Apples lokales FoundationModels-Framework. Die Verarbeitung bleibt vollständig auf dem Mac, eine Server-Verbindung oder ein API-Schlüssel sind nicht nötig.

Stapel umbenennen, ohne die App zu öffnen

Im Alltag kann Renaime fensterlos arbeiten. Der Fortschritt erscheint am Dock-Icon, das Ergebnis danach als Systemmitteilung. Wer die App regulär öffnet, bekommt zusätzlich eine Ablagefläche und eine Ergebnisliste. Dort lassen sich die Vorschläge direkt bearbeiten.

Für die Benennung stehen drei ungefähre Längen sowie Vorlagen aus Bausteinen bereit. Datum, Dokumentart, Absender, Betreff, Motiv oder Ort werden einzeln ermittelt und von der App zusammengesetzt. Gerade bei Eigennamen arbeitet dieser strukturierte Modus verlässlicher als ein frei formulierter Vorschlag. Fotos beziehen ihr Aufnahmedatum direkt aus den EXIF-Daten.

Renaime App

In unseren Tests brauchte Renaime je Datei zwischen 0,6 und 3 Sekunden. Aus „Scan 2026-09-18 kopie 3.pdf“ wurde etwa „Rechnung_2026-0918_Aketo_GmbH.pdf“, aus einem Screenshot „Servicekosten_iPhone_17.png“.

Fallback ohne Apple Intelligence

Ist Apple Intelligence nicht verfügbar oder deaktiviert, greift Renaime auf einfachere Verfahren zurück. Bei PDFs und Textdateien dienen Dokumenttitel oder eine sinnvolle erste Textzeile als Grundlage. Bilder werden mit Apples Vision-Texterkennung ausgewertet. Die Ergebnisse sind gröber, können Eigennamen aber teilweise genauer übernehmen, weil vorhandener Text nicht neu formuliert wird.

Die App läuft ab macOS 13 als Universal Binary auf Intel- und Apple-Silicon-Macs. KI-Vorschläge für Dokumente und Textdateien setzen macOS 26 voraus, Bilder benötigen macOS 27. Renaime ist kostenlos, signiert und notarisiert. Quellcode und Downloads stehen auf GitHub bereit.

22. Sep. 2026 um 17:22 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


    3 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Muss man aber nicht, wenn jemand vertrauenswürdiges uns allen diese Aufgabe abnimmt. Vielen Dank dafür! Schön wäre zusätzlich noch, wenn die Möglichkeit zum installieren per HomeBrew ergänzt würde. Dann haben wir alle auch automatisch immer die aktuelle Version. Vielen Dank auch dafür!!

  • Kommen da in der Praxis wirklich vernünftige Dateinamen raus? Ich meine Apple hat mit der 27er Generation erneut an den Textkorrektur Vorschlägen für diktierten Text gearbeitet. Die sind aber immer noch zu 99,9 % völlig verkehrt. Das Geschlecht oder Einzahl oder Mehrzahl stimmt so gut wie nie. Eigentlich seltsam, das sollte doch recht einfach sein, gerade für ein LLM.

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