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Mitarbeiter-Memo zur Marschrichtung

Netflix: Werbung und Tauschpasswort-Stopp kommen noch 2022

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123 Kommentare 123

„Love is sharing a password“ – die Wortmeldung, die der Video-Streaming-Dienst Netflix am 10. März 2017 auf seinem offiziellen Twitter-Account veröffentlichte, ist bekanntlich alles andere als gut gealtert. Während es damals noch vor allem darum ging das eigene Angebot bekannter zu machen, kämpft Netflix aktuell mit einem saturierten Markt, zahlreichen Wettbewerbern und monatlichen Abo-Kosten die kurz davor stehen, mal wieder angehoben zu werden.

Nach dem brachialen Absturz der Netflix-Börsennotierung und der Ankündigung perspektivisch sowohl einen werbefinanzierten Günstig-Zugang anbieten zu wollen als auch aktiv gegen Anwender vorzugehen, die ihre Passwörter mit weiteren Nutzern außerhalb der eigenen vier Wände teilen, scheint uns die Neuausrichtung des Video-Streamers schneller als erwartet zu erreichen.

Werbe-Zugang bereits im letzten Quartal

Dies legt zumindest ein Mitarbeiter-Memo des Konzerns nahe, in dem die Chefetage des bekanntesten Video-Streamers ihr Bestes gibt, um die Belegschaft schon mal auf die anstehenden Änderungen vorzubereiten. Vom Inhalt der Mitarbeiter-Notiz hat die New York Times Wind bekommen und führt erste grobe Termine ins Feld.

Netflix Preise 1400
Demnach könnte ein neuer Abo-Zugang die drei aktuell erhältlichen Tarife „Basic“, „Standard“ und „Premium“ bereits im letzten Quartal 2022 ergänzen. Dieser soll dann günstiger als der Basic-Tarif angeboten werden, wird gleichzeitig aber auf Werbe-Einspielungen setzen, die den Zuschauern angezeigt werden.

Etwa zur selben Zeit will Netflix zudem damit beginnen aktiv gegen das Teilen von Passwörtern vorzugehen. Wie genau der Konzern dies umsetzen wird, ist derzeit allerdings noch unklar. Im März hatte Netflix mit Warnmeldungen und dem Einfordern von Extra-Gebühren experimentiert.

10. Mai 2022 um 18:57 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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    • Warum jetzt? Wegen Passwort Sharing oder werbefinanziertem, vergünstigtem Zugang?

    • Basis bezahlen, aber Premium nutzen? Wenn der teilende User empört geht und mit denen geteilt wurde kommen, geht es für Netflix hoffentlich gut aus.

    • typisch Menschheit … selber viel und fairen Lohn selber haben wollen, aber Sharing/ teilen von Accounts normal sehen…

      ich möchte sich fair bezahlt werden, ohne Tricks … da Handel ich ebenso …

      • Dem stimme ich voll zu, nur das Netflix eben selbst nicht fair ist. Etwa im Bereich der gezahlten Steuern.

      • Daran sind wir selbst schuld. Auch bei Amazon und co. Wir wissen es, nutzen die dienste trotzdem und wählen alle vier Jahre die Politik die das zu verantworten hat. Warum sollen die Unternehmen und die Politik daran was ändern wenn sich keiner darüber beschwert. Im gegenteil, die Menschen wissen es und nutzen es trotzdem. Hauptsache billig.

      • Alles Politiker, egal wen man wählt, dienen letztendlich nur der Industrie.

      • Das wird an meist aber nicht, von daher kann ich da schon nachvollziehen, dass sich hier die Katze in den Schwanz beisst…

      • Das sehe ich anders. Wenn du als Unternehmer diese gesetzeskonforme Möglichkeit nutzen darfst – was ist daran verwerflich. Da ist eine Steuerlücke – dafür kann das Unternehmen nichts.

      • „Love is sharing a password“. Muss man mehr dazu sagen?

    • Mir egal, deswegen kündige ich sicher nicht. Wichtig ist mir, dass mein Tarif Werbefrei bleibt und für Standard Zugang ist bei mir die Grenze mit 15,-

  • Das wäre dann auch der Moment an dem ich Netflix den Rücken kehre. 18€ für den Premium Account zahle ich alleine niemals!

    Dann sollten die mal über ihre Preisgestaltung nachdenken. Eventuell erreicht man am Ende mit günstigen Gebühren das was man will: mehr Kunden und dadurch mehr Umsatz. So denke ich ist das ein Schuss ins Knie.

    • Das hat schon SKY nie verstanden, dass man mit günstigeren Preisen mehr Kunden bekommt… 100x 15€ ist mehr als 25x 40€

    • 18 Euro im Monat – dafür kann man ja nicht mal zu zweit ins Kino. Das sind vier Coffee-to -go, und das ist einem die Arbeit für den Zugriff auf tausende Filme, Serien usw. nicht wert? Wo Menschen als Künstler:innen, Video- und Contencreator und viele viele mehr arbeiten?! Dann besser kündigen, weil man das buchstäblich asoziale Account-Sharing nicht mehr betreiben kann? Wenn einfach alle Ihren Beitrag zahlten, hätte Netflix gar kein Problem – das Problem sind die Sharer, die sich um einen fairen Preis herumwinden und damit die Grundpreise ansteigen lassen.

      • Das Problem ist ja auch der Content, welcher von Netflix produziert wird.
        Früher stand Netflix Original für Qualität, heute weiß ich dass ich da zu 90% halbgare Suppe serviert bekomme wo überall (auch wenn es garnicht passt) mindestens ein homosexueller Mensch und verschiedene Ethnien vertreten sind.
        Mag oft passen, ist mir bei in der Gegenwart spielenden Produktionen auch völlig wurst, aber (Beispiel Vikings Valhalla) eine schwarze Wikinger-Anführen ist dann auch einfach zuviel des Guten.

      • Meine Güte, das sind Probleme…schaust dir halt in Zukunft nur noch Leni Riefenstahl Filme an…

      • Wo leben Sie denn?

      • Exakt. Warum soll man bereit sein 18€ dafür zu bezahlen 4 zeitgleiche Streams zu bekommen, die man nicht benutzen darf und auch gar nicht möchte nur um UHD zu erhalten?

        Wenn Netflix einfach einen echten Singletarif anbietet, dann kommen viele auch nicht mehr in den Bedarf ihre Accounts zu teilen, wo einfach für 4 bzw. 5 Personen gezahlt wird, damit sogar seitens Netflix geworben wurde und jetzt aus Raffgier es unterbunden werden soll.

        Solange das nicht vorhanden ist wird konsequenterweise gekündigt, um über die einzige Marktmacht darauf aufmerksam zu machen.

        Übertragen auf einen anderen Lebensbereich: ich biete Wohnungen an für 1000€ mit 4 Schlafzimmern und mache sogar Werbung für 4er-WGs.
        Jetzt erhöhe ich den Preis der Miete auf 1500€ und weil mir das als Vermieter nicht reicht untersage ich die WG Nutzung.
        Als Alternative weil sich einer alleine die 1500€ nicht leisten kann/will gibts auch Wohnungen für 750€ ABER da drin darfst du nicht kochen oder schlafen!
        statt also 1x 1500€ Miete von der 4er WG möchte ich 4x 1500€ Miete von jedem einzelnen obwohl er die 4 Schlafzimmer nicht zeitgleich nutzen kann oder halt zumindest nur 4x 750€ Miete für die 1 Zimmerwohnungen ohne Küche und Schlafzimmer. Ist ja nur knapp doppelt so viel Einnahme wie zuvor und nur ein paar „Coffee-to-Go mit Blattgold mehr im Monat“…

      • Oh Homophobie (:

      • Zu bedenken gebe ich hier.. das Netflix selbst Werbung mit „teile mit deinen 4 Freunden“ betrieben hat. Und zu den Bedingungen habe ich abgeschlossen.
        Da dürfen sie sich nicht wundern das man es auch nutzt.
        Und somit sehe ich es, zumindest für die User die unter diesem Bedingungen abgeschlossen haben, als völlig legal an.

  • Load Balancing über zwei Provider geht dann wohl nicht mehr.
    Wie bei der BluRay wird der übermäßige Schutz des Geschäftsmodells dieses zerstören.
    Vermutlich ist eher ein Problem wie viele Accounts aus Argentinien ständig aus Deutschland streamen.

    • Ich bin überhaupt gespannt, wie sie das in Deutschland anstellen wollen. Anders als in Amerika wechseln unsere IP-Adressen ständig und lassen überhaupt keinen Schluss auf den Standort zu.

      Damit hat schon Apple seit Jahren Probleme. Wenn sie nach Zwei-Faktor-Codes fragen und vorher den Standort anzeigen, ist das nie der echte Standort, sondern der nächste Netzknoten. Das hat schon einige Nutzer verwirrt, aber anscheinend kann oder will Apple das nicht anders lösen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Netflix da mehr Erfolg hat.

      • Und aus genau dem Grund kann Netflix mir auch gar nicht beweisen, ob ich das Passwort mit jemandem teile. Sollte mein Account gesperrt werden, bekommt Netflix einen Brief mit der Aufforderung die vertraglich zugesicherte Leistung zu erbringen und wenn das nicht hilft, gehe ich zu einem Anwalt. Im besten Fall schafft so irgendjemand einen Präzedenzfall und Netflix kann sich seine Maßnahmen sonst wo hin schieben.

        Mal abgesehen davon, dass ich Netflix-Kunde der ersten Stunde bin und damals das Account-Sharing sogar explizit beworben wurde. Ich kann mich auch nicht daran erinnern, dass Netflix mir eine Änderung der AGB diesbezüglich geschickt hätte mit dem Hinweis auf ein Sonderkündigungsrecht wenn ich die AGB nicht akzeptiere. Von daher sehe ich das Ganze entspannt.

      • Dann könntest Du auch ein Brief erhalten, Dich an die vertraglichen Nutzungsbedingungen zu halten, die Account-Sharing untersagen. Denkt niemand darüber nach, dass Account-Sharing erst für die Entscheidung von Netflix verantwortlich ist. Wie könnt Ihr Sharer (ja, das ist als Beschimpfung gemeint) es wagen, Euch zu beschweren, obwohl Ihr das Problem seid?!

      • @jensen: Seit wann steht das denn in den Nutzungsbedingungen? Netflix kann ja nicht einseitig die Nutzungsbedingungen ändern.

        @mrmeyer03: Und selbst wenn ich eine SB hätte, die Kosten für meinen Anwalt musste bisher immer die Gegenseite zahlen.

      • Dein Hauptproblem , Kai, ist hier, dass du monatlich kündigen kannst. Netflix kann dir aber auch monatlich kündigen. Und entweder akzeptierst du dann neue Bedingungen, oder halt nicht.

      • Dann hast du ja hoffentlich keine SB beim Anwalt…

  • Kein PW Sharing mehr aber für 4K und Dolby Atmos 18€ verlangen…genau mein Humor. Wenn sie das umsetzen, müssen sie ihre Preisstaffeln anpassen, sonst sind sie nicht mehr konkurrenzfähig. Die 18€ wurden nur wegen des Sharings akzeptiert.

    • Vor allem weil das Account-Sharing sogar explizit beworben wurde, siehe den Tweet hier im Artikel aus dem Jahr 2017. Die müssen also erstmal die AGB ändern und allen Kunden die Änderung mit Sonderkündigungsrecht zusenden. Vorher kann Netflix mich mal kreuzweise.

      • Hast Du den Artikel zu Ende gelesen?

      • @jensen: Ja, habe ich. Was ist mir denn entgangen?

      • Sonderkündigungsrecht ist bei monatlicher Kündbarkeit eine Farce, lieber Kai.

      • N_O: Ein Berliner Gericht hat auch alle Preiserhöhungen der letzten Jahre von Netflix als nicht rechtens eingestuft. Was meinst du wohl warum das so war? Rechtlich gesehen habe ich seit Jahren einen Vertrag, der sich monatlich verlängert. Es ist vollkommen unerheblich ob du das Sonderkündigungsrecht dabei für eine Farce hältst, entscheidend ist, wie Netflix Änderungen an seinen AGB verkündet. Für mich gelten die AGB zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses. Und da stand noch nichts davon drin, dass ich den Account nicht teilen darf. Stillschweigende Änderungen an den AGB sind auch nichts rechtens. Von daher kann Netflix mich mal kreuzweise, ob du das gut findest oder nicht, ist mir dabei wirklich egal.

      • Du verstehst das Problem nicht, was du hast. Du hast mehr oder weniger immer ein Sonderkündigungsrecht. Und sie können dir immer kündigen. Du ziehst hier so oder so den kürzeren…

  • Lol, für Werbung zahle ich doch sehr gerne!
    Für Werbeberieselung müsste ich selbst noch Geld bekommen!

    Und wahrscheinlich gibt es genug, die das mit sich machen lassen.

    • Naja, kommt sehr darauf an, wie das umgesetzt wird. Wenn das bspw. wie bei RTL+ ist und es einen Clip vor jeder Sendung gibt und es dafür nur 3 oder 4,99 kostet, könnte ich damit leben. Wir gucken nur ab und an mal eine Serie/Film, da kann ich absolut mit den 30 Sek. leben.
      Einziges No-Go meinerseits wäre, wenn sich die Werbung auch auf die Kinder- Profile erstreckt.

      • So fing das beim Free-TV in den späten 80ern auch an. Also ein Spot zwischen den Filmen/Serien.

      • Genau…. überall kommt zwischenzeitlich Werbung bei den öffentlichen-rechtlichen trotz Zahlung der GEZ.
        Bei Sky wirds immer mehr. Bei DAZN….. und im Internet ist es doch ganz massiv. Vor lauter Werbung sieht man die eigentliche Page bzw den gesuchten Artikel nicht mehr. Für mich ein fach nur nervig.

      • Es gibt keine GEZ. Seit Jahren nicht mehr.

  • Wenn der Basic-Tarif 4K anbieten würde, dann würde ich auch einen Einzeltarif bezahlen. Da es aber nur in Premium drin ist, teilen wir halt schön das Passwort. Wenn das nicht geändert wird, ändert sich am Denken der Leute auch nichts.

  • Mir persönlich werden die 18€ auch zuviel sein um Netflix dauerhaft zu abonnieren.

    • Aber was sind die Alternativen mit diesem Umfang? Sky? Deren Film-Angebot ist zwar relativ preisstabil wird aber immer schlechter. Auf ‚Sky Premieren‘ laufen teilweise uralte Schinken auf dem Rest der Kanäle ja ohnehin praktisch nur Wiederholungen … Amazon? Das Angebot ist ok für den relativ günstigen Preis aber enthält eben auch sehr viel Bezahl-Inhalte … Disney? Nischen Angebot …

      • Die Alternative ist Netflix nur noch 1 oder 2x im Jahr für einen Monat zu buchen oder halt einfach darauf zu verzichten bis sich ein vernünftiges Preismodell entwickelt hat.

        Als nächstes werden dann wir User beschimpft wir wären Schuld weil wir Netflix nicht ganzjährig Geld in den Rachen werfen und nur 1x 18€ im Jahr buchen und deshalb für die „anderen“ die Preise jetzt erneut angehoben werden müssen, um die Zahlen für die Aktionäre zu erreichen…

      • Disney kostet nicht mal die Hälfte für den gleichen Funktionsumfang. Und da kann über jährliche Abos sowie Abschluss über den App Store noch gespart werden.

  • Auch mir wird es langsam zu teuer. Damals noch für glaube 7,99 eingestiegen als Netflix noch ein Novum war und auf Apple TV 2 oder 3 Generation verfügbar war.
    Mittlerweile zahle ich das doppelte aber habe haufenweise Konkurrenz

  • Netflix verliert vorne und hinten Content an andere Dienste, ist gleichzeitig aber immer noch deutlich teurer als die Konkurrenz, produziert fast nur noch Mist und wird sogar noch immer teurer……und um dem daraus resultierenden Kundenschwund auszugleichen, überlegen sie sich nun das Account Sharing zu unterbinden….das einzige, was das Abo momentan noch HALBWEGS attraktiv macht….kannste dir nicht ausdenken sowas.

    War lange Zeit ein großer Fan von Netflix und den Streaming Konzept generell aber bald haben sie mich verloren.
    Brauchen sich dann nicht wundern wenn die einschlägigen Portale wieder großen Zustrom bekommen.

    • -1
      Wenn Du das alles so mies findest, hast Du ja sicherlich schon längst gekündigt, oder? Ach nee, mit Account sharing findest Du’s ja halbwegs attraktiv – hast aber nur was zu meckern.
      Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein!

      • Jup, wenn Star Trek Serien fertiggeschaut/weg ist, dann ist Netflix auch bei uns Geschichte. Der Preis ist so heiß, dass Netflix bei uns fallen gelassen wird..

      • Ist doch ganz richtig seine Aussage.

        Für 18€ im Monat alleine Nutzung ist das Angebot eben nicht gut. Preis/Leistung ist hier einfach mies.

        Zahlt man aber nur 5€ im Monat relativiert sich Preis/Leistung wieder und damit ist es ein Angebot das zu nutzen in Ordnung ist.

        Stimme ihm da genau so zu. Sollte das durch kommen werde auch ich auf Netflix verzichten.

        Ich denke sie verlieren sicher mehr als sie glauben dadurch gewinnen zu können. Beobachten und süß haben

  • Gibt es eigentlich zum Accountsharing ausgeurteilte Verfahren? Mich würde ja interessieren, inwiefern man das überhaupt einschränken darf bzw. überwachen darf, wer wie wann darauf zugreift.

    • Ich frage mich auch, wie Netflix denn in einigen Fällen festellen will, dass Accountsharing betrieben wird. Die Menschen müssen in meinem Haushalt leben – gut. Aber wenn ich nun in einer WG lebe und meine MB meinen Acount nutzen. MB A aber nun 90% seiner Zeit in der Uni oder bei seiner Freundin rumhängt und von dort aus streamt, ergo von einer anderen IP. Ist das nun OK oder nicht. Gemeldet ist er/sie ja in meinem Haushalt. M. M. n. am Leben vorbei bürokratisiert.

      • In unserer Wohnung streamen wir zu zweit, fahre ich zu meiner Familie hab ich 3 verschiedene Sorte… und die Familie meiner Frau hat auch nochmal 2 Orte…
        Wer will das überwachen?

      • Machen sie es halt wie sky oder dazn. Nur noch x Geräte gleichzeitig bzw nur noch x Geräte, die man registrieren kann.
        Spotify bekommt es ja auch nicht hin es juristisch sicher zu definieren was „ein Haushalt“ ist. Von daher bleibt nur eine Limitierung.

      • @Mixmox: Wohngemeinschaft ist nicht gleich Haushaltsgemeinschaft. Ihr in eurer WG müsstet also aus Netflix Sicht jeder ein Abo haben.

      • @Martinx sehe ich anders. Netflix spricht in den AGB von in einem Haushalt lebend. Das tut man in einer WG meines Erachtens schon. Trifft zwar auf mich nicht zu, fände es aber interessant, wenn das mal juristisch geprüft wird. Es geht in diesem Sinne ja nicht um eine Bedarfsgemeinschaft.

      • Das wird vermutlich wie bei Spotify laufen, pro Account nur ein Stream gleichzeitig. Fängt ein neuer Stream an, wird der „alte“ unterbrochen.

        Vielleicht machen die dann je nach Preisstufe etwas mit „kostenlos“ inkludierten Accounts.

    • Netflix liegt ja auch in der Beweislastpflicht, das muss man dabei bedenken.

  • Mir geht die Werbung bei Sky Mediathek auf den Sagggg. Man will ne Serie über Sky Q gucken und wirst erstmal mit 5 Werbespots zu gemühlt.
    Wahrscheinlich wird das so auch bei Netflix eingeführt.

  • Einen Gruppenvertrag an so etwas wie ein klassisches Familienbild zu koppeln, halte ich für diskriminierend. Ich frage mich ob solche Klauseln in Deutschland überhaupt rechtlich durchsetzbar sind.

    • 1. es wird an einen Haushalt gebunden. Nicht an eine „klassische“ Familie.

      2. was verstehst du unter „klassischer“ Familie?

      3. was ist daran diskriminierend?

    • In Deutschland herrscht Vertragsfreiheit. Netflix kann anbieten, was sie wollen, und Du kannst einen Vertrag abschließen oder nicht. An das klassische Familienbild ist da gar nichts gekoppelt, denn vier Personen beliebigen Geschlechts, jeder sexuellen Orientierung und jeden Alters können den Account teilen. Wo soll da Diskriminierung sein? Wenn man in mehreren Haushalten getrennt wohnt, muss man ja auch den Internetanschluss, die Grundgebühr für Strom, Grundsteuer (ggf. über die Miete) usw. für jeden Haushalt einzeln zahlen, warum sollte Netflix da eine Ausnahme sein?

      Wenn Du gegen Diskriminierung bist, such Dir lieber Felder, wo Diskriminierung tatsächlich stattfindet, und wende Deine Energie dagegen auf.

      • Vertragsfreiheit?! Netflix kann eben NICHT alles in ihre AGB schreiben was sie möchten. Es gibt Klauseln die sind unzulässig und die dürfen auch nicht in die AGB. Wenn diese doch enthalten sind sind sie ungültig.
        Was genau alles unzulässig ist kann ich dir allerdings nicht sagen, bin kein Jurist.

      • Er will vermutlich mit seinem Brudii einen Account teilen. Der wohnt nur wo anders. Und weil es dann teurer wird ist es diskriminierend.

        Das Problem ist, das heute alles diskriminierend ist, wo ICH MICH benachteiligt FÜHLE.

        Rationale Fakten und der Blick auf die Gemeinschaft gehen da mal schnell verloren

  • Werd nie verstehen wie man sich wegen dem bisschen Werbung gestört fühlen kann. Wird wahrscheinlich genauso laufen wie es jetzt schon bei Hulu, Peacock etc. der Fall ist. Also Werbung zu Beginn und ein paar kurze Breaks mittendrin. Stört mich nicht im geringsten wenn dafür der Preis günstiger ist.

  • Was mich vor allem stört, sind die Leute, die sich hier (und woanders) künstlich aufregen und es sogar noch unverschämt finden, dass Netflix verständlicherweise die Einhaltung seiner Geschäftsbedingungen nun auch endlich mal durchsetzen will. Jahrelang illegal einen türkischen Account sharen und dann auch noch laut werden – wie abstoßend! Ach, und es ist ja wohl logisch, dass es auch an Euch liegt, dass uns die Preise immer wieder erhöht wurden. Danke für nichts!

    • So ein Quatsch. Dann soll Netflix halt das Basis Abo mit 4K und nur einem Gerät anbieten! Das nutze ich dann gerne alleine. Wenn ich aber für 4K gezwungen bin das 4 Personen Abo zu wählen, brauchen die sich nicht wundern wenn ich das Teile….

    • Grundsätzlich haben Sie Recht. Allerdings, und das greift der Artikel ja auch auf, hat Netflix das Teilen ja auch eine lange Zeit selbst befürwortet um bekannter zu werden.
      Ich finde es schwierig, Dinge erst zu befeuern und dann von einer anonymen Masse zu erwarten, dass doch bitte mal alle wieder vernünftig sein sollen und bitte mal an die Aktionäre denken sollen.
      Sorry, ich habe zwar nie geteilt, verstehe aber diejenigen, die es tun ehrlich gesagt.
      Netflix hat sich da m.M.n. in eine Ecke manövriert, aus der sie nur schwer wieder rauskommen. Es gibt halt kein unendliches Wachstum. Auch nicht im WWW

    • Sehr abstoßend. Wir haben uns in der Familie mit meinen Eltern und Geschwistern den teuersten Account geteilt. Nicht Türkei sondern den deutschen Preis. 3 Haushalte waren das also 6€ pro Nase. Das ist ok, warum ich aber alleine 18€ zahlen sollte erschließt sich mir nicht wenn ich Disney+ und AppleTV+ für jeweils n 5er bekomme.

      • Der Vergleich zu atv und Disney hinkt ja wohl etwas – da reden wir doch über ein ganz anderes Angebotsvolumen!

    • Was für ein Quatsch !!
      Man zahlt nen hohen Preis um in 4K zu gucken und Netflix selber bewarb Ja das Account Sharing ! Deshalb gibt es im 4K Bereich nur Accounts für 4 -6 Personen!
      Was soll man als Kunde da falsch verstehen oder ausnutzen!?
      Es ist von Seiten Netflix so gewollt gewesen um die Vorteile von Netflix aufzuzeigen,jetzt sind deren zahlen katastrophal und es wird darauf geschoben!
      Ich denke eher dass es an Netflix Vorliebe für Quantität statt Qualität liegt und nicht an acc Sharing

    • Einer der Gründe, wieso es einen solchen Artikel überhaupt gibt.

      • Würde ich nicht so sagen. Nur weil er nur 3,36 zahlt heißt das ja nicht, dass er 18 Euro zahlen würde wenn das sharen geblockt wird. Wenn sharen wegfällt ist der Kunde dann auch weg und in diesem Falle auch die 18 Euro.

      • So ein Kommentar kannste der Führungsetage von Netflix verkaufen, die glauben dir den Schwachsinn vielleicht noch. Als würde ein auch nur ansatzweise signifikanter Anteil der Türkei- oder Indien-Abonnenten 18€ im Monat für Netflix zahlen wenn sie die 3,50€ in den Ländern nicht zahlen würden. Was glaubst du warum Netflix das seit Jahren weiß & bis heute absolut nichts dagegen getan hat? Es wäre für Netflix ein leichtes das zu unterbinden aber die denken sich:

        Lieber haben wir einen zahlenden Kunden, der 3,50€ anstelle der 18€ zahlt als einen der gar nicht zahlt.

        Scheinbar ist Netflix sogar das Account sharen ein größerer Dorn im Auge, da dies deutlich schwerer zu unterbinden ist und sie es dennoch versuchen wollen.

        Hingegen das abschließen mit VPN zu unterbinden (gibt kaum was einfacheres für Netflix) versuchen sie nicht – komisch.

      • Man muss bei Netflix immer bedenken, dass die Kosten für jeden zusätzlichen Nutzer marginal sind. D.h. wenn Netflix doppelt so viele Nutzer hätte, aber nur 20 % mehr Umsatz, würde es sich für sie wahrscheinlich lohnen. Bei anderen Produkten ist das nicht so, ein Supermarkt kann ich einfach doppelt so viel Äpfel verkaufen und nur 50 % mehr Umsatz generieren. Der würde pleite gehen. Im digitalen ist es aber komplett anders.

    • Sir Rolf von Herd

      Jawoll, jeder der den deutschen Preis nimmt ist selbst schuld :D

  • Wenn das kommt wird das Abo gekündigt. Sorry aber die Argumentation ist schlecht von Netflix. Das Abo wurde damals extra erhöht aufgrund von „Sharing“.
    Nö danke. Haben die halt Kunden weniger :)

  • Noch eine Preiserhöhung mache ich definitiv nicht mit. Dann lieber einmal im Monat ins Kino!
    Und nebenbei Disney + oder Prime laufen lassen.
    Hoffe den stürzt die Bude ein mit so einer Preispolitik. Da kriegt wieder jemand sein Maul nicht voll genug.

    • Frag auch dich, wie lange es Kinos noch gibt. Der Branche geht es ja noch schlechter und nicht zuletzt wegen der Streaming-Anbieter.

    • Wird leider nicht passieren, die Nutzer sind da viel zu uneins. Sieht man ja hier. Eigentlich hilft nur kündigen, radikal. Zum Thema Werbung: ich sehe die privaten Fernsehsender schon seit Jahren nicht mehr. Ich lasse mir den Film-und Seriengenuß nicht durch ständige Werbeeinblendungen vermeiden. Da verbietet es sich auch noch dafür zu zahlen.

  • Als wenn „INSNETZGEFLICKT“ nichts mehr verdienen würde…. Die wollen nur noch mehr verdienen….

  • Ich bin Single und möchte trotzdem 4K Filme sehen, kann ich bei Netflix aber nur im großen Familien Paket für 18€ buchen.
    Basis Paket mit 4K für 10€ das wäre der Preis für mich, damit wäre es auch im kosten Bereich der anderen Konkurrenz Produkte.

  • Schade. Für mich lohnt es dann nicht mehr. Die Stunde, die ich in der Woche schaue, sind keine 18 Euro wert. Das funktioniert nur, weil ein Verwandter es in ähnlicher Menge nutzt.

  • Ich finde es immer wieder bemerkenswert wie sich die Mehrheit der Kommentare über die Preispolitik von Netflix echauffiert (dabei Account Sharing betreibt !), sich gleichzeitig alle 12 oder 24 Monate, ein iPhone für 1200-1800 Euro kauft.

    • Ich finde es erstaunlich, dass man nicht verstehen kann, dass es hier ums Prinzip geht. Und wer kauf hier jedes Jahr n neues iPhone? Ich hab n 7er und es läuft noch prima.. uns selbst wenn: es geht immer noch ums Prinzip ;)

    • Ich finde immer wieder bemerkenswert wie Menschen über Menschen urteilen die sie nicht kennen. Ich nutze Sharing weil ich selbst keine 10Std im Jahr Netflix schaue… Hab hier den Account meiner Exfrau damit die Kinder wenn sie hier sind Netflix gucken können. Mir wäre es nichtmal wert den mehrpreis fürs Sharen zu zahlen. Ein I-Phone hab ich noch nie besessen, ich hab ein 300€ Xiaomi ;)… Du liegst in sämtlichen Punkten weit daneben. Hobby verfehlt? Schlechten Guru gehabt oder ist einfach nur deine Glaskugel Kaputt?

    • Echt bemerkenswert wie sich auch Audi Fahrer über die Inflation und die Spritpreise aufregen können. Ich meine die haben sich ja mal ein Auto für mehr als 40k gekauft, dann sollten die sich auch nicht über Spritpreise um die 5€/l aufregen.

    • Ich betreibe kein Account Sharing und nutze mein Nicht-Spitzenmodell-iPhone stets, bis es keine Updates mehr gibt, also vier bis fünf Jahre Minimum. Schade, wie schubladenmäßig Dein Weltbild funktioniert.

      Ich rege mich aber trotzdem darüber auf, dass ich als Einzelnutzer für HD oder 4K das Gleiche zahlen soll wie bis zu 4 Nutzer eines Haushalts und damit als Single wieder mal Familien (und Accountsharer!) mitsubventioniere. Netflix muss sein Preismodell dringend anpassen und Einzelstream mit 4K anbieten.

      • Müssten sie halt eher einen Baukasten für die Abos anbieten wo man sich die Features (Anzahl Streams, Auflösung usw) einzeln gegen Aufpreis reinklicken kann.

        Andererseits ist es doch letztlich fast überall so dass es eben Vor- und Nachteile gibt wenn man mehr Personen im Haushalt hat. Ich rege mich auch nicht darüber auf dass ich mit meinen Krankenkassenbeiträgen, Steuern usw. die Familien mit unterstütze. Das ist eben so in einer Solidargemeinschaft.

        Netflix spiegelt hier irgendwo auch nur ein bisschen die Gesellschaft wieder …

  • Leider macht das Sharing die Dienste überhaupt erst attraktiv bzw. hält die Nutzer von illegalen Angeboten fern. Ohne Sharing bei passenden Preisen und der Vielzahl an Diensten (Apple, Amazon, Netflix, Disney, Sky, Paramount, hab ich was vergessen?) treibt man die Leute ohnehin schon wieder weg von legalen Angeboten.
    Beim Fußball übrigens ebenso…

    • Beim Fußball & speziell bei DAZN ist das extrem traurige:

      Der illegale Stream läuft um Welten besser als der DAZN Stream bei CL-Spielen. Dafür 30€ zu verlangen ist die größte Frechheit der vergangenen Jahre. Da kann man nur auf eine schnelle Insolvenz & Neuvergabe der Lizenzen hoffen.

  • Frei nach dem Motto wer Schneller Schaufelt kann sich schneller ins Grab legen.
    Netflix beklagt rückgehende Abozahlen im letzten Quartal? Ich lese ja viel dazu aber das was mir als erstes dazu eingefallen ist und auch ziemlich logisch erscheint wird irgendwie gar nicht erwähnt…
    Wann hat Netflix denn zuletzt die Preise erhöht?
    Ach, anfang 2022? Also anfang des Quartals um das es geht?
    Hmm, komischer zufall aber auch…
    Wenn man sich dann die Pläne für die Zukunft so anhört… Respekt! Das ist so Intelligent da fehlen mir fast die Worte…
    Völlig absurd!
    Netflix bietet immer weniger.
    Neues braucht ewig und kommt nur noch in Parts.
    Ständig werden Serien wieder abgesetzt.
    Gleichzeitig werden die Preise erhöht worauf die Abozahlen sinken….
    Der versuch das ganze auszugleichen und zu retten sind noch mehr kosten für die nutzer die Netflix eh schon den Rücken kehren!
    Das kann man sich nicht ausdenken!

  • Da kann man ja nur hoffen dass Apple TV+ jetzt mal richtig fahrt aufnimmt !
    Apple one für Familie ,6 geräte gleichzeitig !
    an egal welchem Ort die Musik,Filme,spiele,200gb für 20€!

  • Noch schnell „Better Call Saul“ angucken… dann war’s das mit Netflix.

  • Erst mal abwarten und es wird, ja keiner gezwungen den Werbespottarif zu nutzen.
    Wir haben lediglich den 12er Tarif ist ok, wenn sie irgendwann den Weg gehen. Und alle Tarife samt Werbung wären wir auch raus.

  • Ud was kommt als nächstes? Abschaffung der Monatsabos und 12 Monate Zwang um Einnahmen festzuschreiben und Abo Hopping zu verhindern?

    • Als nächstes kommen einfach noch üblere Quartalszahlen.
      Entweder weil Netflix nur über den ganzen Mist diskutiert und die User genervt sind oder aber weil tatsächlich so durchgesetzt wird und mehr Leute abspringen als durch höheren Preis und erhoffte Neuanmeldungen erreicht wird…

  • Da kommt wie bei Sky einfach Werbung vor/nach den Streams in jedem Paket, das spült zusätzliches Geld rein.
    Schaddrum.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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