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Notgedrungen getestet

Malwarebytes und Avira: Kostenlose Virenscanner für den Mac

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22 Kommentare 22

Die „Profis“ klicken jetzt einfach auf weiter, dieser Beitrag richtet sich an die weniger versierten Mac-Anwender. Wir haben hier gerade ein MacBook in die Finger bekommen, das engagiert aber ohne jegliches Hintergrundwissen hinsichtlich der auch für Mac-Nutzer im Internet lauernden Gefahren genutzt wurde. Der Zustand des Geräts war verheerend.

Malwarebytes Anti Virus Mac

In letzter Zeit haben wir ja viel über nun auch auf den Mac abgerichtete Viren und Trojaner gelesen. Dergleichen war hier aber nicht das Problem, zu kämpfen hatten wir mit in großer Zahl installierter Adware und Scareware. Um sich dergleichen einzufangen muss man sich dann auch keinesfalls auf irgendwelchen Porno- oder illegalen Downloadseiten herumtreiben, teils wird dergleichen durch die Hintertür auch über bekannte Download-Portale installiert.

Wir haben die Gelegenheit genutzt, um mit Avira (unten) und Malwarebytes (oben) gleich mal zwei kostenlos für den Mac verfügbare Virenscanner zu testen. Letzterer hat uns besser gefallen da wir hier die Möglichkeit hatten, den Scanner manuell zu bedienen und alles auf einen Rutsch zu entfernen. Avira installiert sich gleich tiefer und will euren Rechner fortan stets automatisch überwachen, zudem findet die App nach einer Standardinstallation nur einen Teil der vorhandenen Schadsoftware, da eine computerweite Suche manuell aktiviert werden muss.

Avira Antivirus Mac

Fazit

Auch wenn ihr euch sicher seid, dass auf eurem persönlichen Rechner alles in bester Ordnung ist. Etwas Aufklärung von weniger versierten Bekannten und Freunden verbunden mit dem Angebot, mal einen kleinen Systemcheck durchzuführen, ist in jedem Fall eine gute Idee.

Der Virenscanner von Malwarebytes ist optional auch als kostenpflichtige Premiumversion erhältlich und bietet dann automatisierten Schutz vor Schadsoftware. Wir wollten gerade auf diesen Automatismus verzichten und somit kommt uns die auf manuelle Scans beschränkte Basisversion sehr gelegen. Automatische Scans sind grundsätzlich nichts Schlechtes, ihr solltet jedoch wenn dergleichen aktiviert ist bei Systemproblemen stets daran denken. So können automatische Hintergrundscans nicht nur das System ausbremsen, sondern teils auch für Fehlfunktionen von Programmen oder automatischen Prozessen wie beispielsweise Backups sorgen.

Mittwoch, 01. Feb 2017, 11:41 Uhr — Chris
22 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
Rede mit!
  • Auch der kostenlose Malwareschutz von Sophos ist hier definitiv zu erwähnen. Zudem können bis zu 10 Geräte (auch Windows und Android) zentral verwaltet werden. Die Registrierung erfolgt kostenfrei unter https://home.sophos.com.

    • Sophos Home kann ich auch wärmstens empfehlen! Eine Konsole für bis zu 10 Windows und Mac Systeme gleichzeitig und gleich ein Webfilter für die Kinder dabei. Top!

  • Benutze Malwarebytes seit Jahren erfolgreich auf Windowsrechnern…allerdings eher als Zusatzsoftware zum Ab-&-Zu-Mal Checken und nicht als Premium-Live-Überwachung
    Findet zuverlässig jeden Mist

  • Genau. Ich halte das nach wie vor für sehr kritisch. Gerade im Verzeichnis LaunchAgents landen immer wieder nützliche Helfer. Wer garantiert, dass so ein Scanner hier nicht mehr Schaden als Nutzen anrichtet?
    Bzw. die Praxis zeigt, dass dadurch schon viele ihr System zerschossen haben.

    Besser wäre da mal eine Anleitung für Noobs, in welche Verzeichnisse man mal regelmäßig vorbeischauen soll (die sind überschaubar). Unbekannte Dateinamen darin einfach googlen und schon ist man deutlich schlauer, ohne einen Schaden zu riskieren.

  • Für lau verwende ich Avast. Alternativ gibt es noch einen kostenlosen von Sophos.

  • „So können automatische Hintergrundscans nicht nur das System ausbremsen, sondern teils auch für Fehlfunktionen von Programmen oder automatischen Prozessen wie beispielsweise Backups sorgen.“

    Frage sich, was schlimmer ist – die Malware oder die Scanner.

    Sorry, aber ein Artikel, der über die Wege von Malware auf den Mac aufklären würde, wäre sinnvoller. Meist kommen die ja über infizierte Downloads der diversen Portale. Darauf könne man ja mal hinweisen…

  • Ich benutze keinen AV-Schutz., schon garnicht beim Mac. Es gibt andere Sicherheitsrichtlinien. Gerade ist doch aus rausgekommen, dass viele Sicherheitsexperten den AV-Schutz bei Windows für sehr fraglich halten.

  • Halte gar gar nichts von Virenscannern und endlich kommt auch ein ehemaliger Firefox Entwickler zu dem gleichen Schluss, siehe Artikel im Stern.
    Ich unterstütze daher den weiter oben geäusserten Wunsch doch Tipps zu veröffentlichen wie typische Fallen zu umgehen sind.
    Zum Beispiel bei Installation von kostenlosen Tools, denn irgendwie zahlt man immer.

  • Ich hatte bei der Installation von World of Tanks in OSX , ZippCloud irgendwie mit runter gezogen ….das war eine Katastrophe ! Hat ewig gedauert bis ich es komplett runter hatte !

    Gruß

    • Ja, den Artikel habe ich auch gesehen. Der stimmt aus meiner Sicht für Mac und Windows.
      In meinem Bekanntenkreis habe alle die Avira auf Windows benutzen immer wieder Viren.
      Natürlich darf man bestimmte Seiten nicht besuchen, nicht unbesehen kostenlose Software installieren und bei emails ganz scharf aufpassen was da steht und auf was geklickt werden soll, auch wenn es von Freunden kommt.
      Bei manchen Attacken hilft auch kein Scanner. Z.B wenn jemand schreibt Du sollst ein bestimmte Programm löschen, da es ein Virus ist.
      Kein Witz, ich kenne jemanden der hat so sein Windows System kaputt gemacht.
      Bitte auch nicht mit dem Hammer auf den Daumen hauen, nur weil das jemand schreibt und Du 100 Jahre Unglück hast, wenn Du es nicht machst.

  • Der automatische Hintergrundscan lässt sich bei Avira deaktivieren – über das Symbol in der Statusleiste.

  • Auf dem Mac nutze ich KnockKnock. Völlig ausreichend.

  • Ihr schreibt: „Der Virenscanner von Malwarebytes ist optional auch als kostenlose Premiumversion erhältlich und bietet dann automatisierten Schutz vor Schadsoftware.“

    Das ist nach meinem Kenntnisstand falsch. Für den Mac gibt es nur eine Version und diese bietet eben keinen automatisierten Schutz sondern muss manuell angestoßen werden. Oder liege ich hier falsch??

    • Sehe ich auch so. Keine Anzeichen einer Premiumversion und auch kein automatisierter Echtzeitschutz, nur ein manueller Scan möglich. Womöglich (mal wieder?) ein Werbeartikel, der copy & paste von irgendwo übernommen wurde. Schade. Ich bleibe bei „Bitdefender for Mac“.

      • Erschwerend kommt hinzu, sollte sich der o.g. Auszug widererwarten auf die Windows Version beziehen (diese hat in der Premium Version einen automatisierten Schutz), die Premium Version nach 14 Tagen sehr wohl Geld kostet und nicht wie im Artikel beschrieben kostenfrei ist. Demnach scheint an diesem Artikel so gut wie nichts zu stimmen. Zumindest in Bezug auf Malwarebytes.

        Demnach wäre folgendes richtig:

        Macversion – es gibt keine Premiumversion, es gibt keinen automatisierten Schutz.

        Windows Version – Premium Version ist kostenpflichtig.

        Liebe Autoren. Ihr solltet den Artikel noch einmal überarbeiten. Gerade in Bezug auf Software welche der Sicherheit dienen soll, erwarte ich eigentlich das die gemachten Aussagen stimmen.

    • Sorry das war ein Verschreiber. Die Premium kostet natürlich, ich wollte eigentlich nur darauf hinweisen, dass wir die kostenlose Basisversion genutzt haben.

      • Es gibt keine Premiumversion für Mac, sondern nur für Windows, darum geht es in erster Linie. Da das von euch angesprochene Publikum aber in erster Linie Mac User sind, ist der Absatz nach wie vor irreführend formuliert.

  • Ich finde – offtopic – die Screenausschnitte sehr interessant.

    Die Buttons auch die Designs sehen ja ganz nach einem älteren System aus, oder ist das eine Theme?
    Erwähnte ich schon, dass ich dem skeum… Design hinterherweine. Auch auf dem Mac?

    Stellenweise wird das ja wieder über den Haufen geworfen. Sehr konsequent ;-)

  • Dass man Virenscanner heute überhaupt noch benutzen sollte und nicht solche Funktionen Fest und vor allen Dingen gut in den Betriebssystemen integriert sind ist sowieso eine komische Sache. Wahrscheinlich möchte man den Markt der Sicherheitsfirmen nicht kaputt machen. Aber mit Ängsten und möglichem Unheil lässt sich sehr gut Geld verdienen, davon profitiert auch die Alarmanlagen Industrie und Versicherungen sowieso. Damit meine ich übrigens nicht, dass solche Tools generell unsinnig sind. Für nicht versierte Anwender können Sie schon einen besseren Schutz bedeuten.

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