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Wochenend-Projekt

KnockKnock: Freie App klopft Mac auf Dritt-Erweiterungen ab

12 Kommentare 12

Langjährige Leser haben bei uns schon mal über KnockKnock gelesen – aus aktuellem Anlass wollen wir euch die kostenfreie Mac-Anwendung jedoch noch mal in Erinnerung rufen. Wenn ihr am Wochenende 10 Minuten freie Zeit haben solltet, empfehlen wir euch den Einsatz auf dem persönlichen Mac.

Knock

Die Applikation richtet sich an Nutzer, die ihre Software nicht nur aus dem Mac App Store beziehen, sondern neue Anwendungen auch von Entwickler-Webseiten im Netz laden und überhaupt gerne mal neue Mac-Apps ausprobieren.

Da diese nicht immer nur im Programm-Ordner existieren, sondern ihrerseits gerne auch Browser-Erweiterungen, Login-Items oder sogenannte Kernel-Extensions im System ablegen, sollte die entsprechenden Verzeichnisse hin und wieder auf ungewünschte Einträge hin abgeklopft werden.

Genau diesen Job übernimmt KnockKnock.

Die hier angebotene Mac-App durchsucht eure Maschine nach systemfremden Autostart-Objekten, Launch Items, System-Plugins und Widgets, die von Drittanwendungen installiert wurden und zeigt diese anschließend nach Kategorien gegliedert, in einer Übersicht an. Auf gut gepflegten Systemen werden hier also vor allem Objekte angezeigt, für deren Installation ihr euch bewusst entschieden habt. Dennoch: Auch Profis profitieren von einem kurzen Blick auf die zusammmenfassende Übersicht.

Knockknock

KnockKnock informiert hier nicht nur über den Zeitpunkt, an dem die jeweilige Erweiterungen auf eurem System erstellt wurden, sonder blendet euch auch den Verzeichnispfad ein, der sich direkt im Finder aufrufen lässt. Die App sollte jedoch nicht mit einem Uninstaller oder einem Deinstallationshelfer verwechselt werden, sondern automatisiert lediglich das händische Prüfen der durchsuchten Systemordner. Löschen müsst ihr im Bedarfsfall von Hand.

KnockKnock ergänzt die Mac-Anwendung LaunchControl und hilft fortgeschrittenen Anwendern dabei, ihre Systeme frei von ungebetenen App-Erweiterungen zu halten.

Freitag, 24. Aug 2018, 18:47 Uhr — Nicolas
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  • Peter Fackelmann

    KnockKnock nervt.
    Es werden 60 Virus-Aufspürer abgefragt; nur einer (1) davon findet etwas:
    „TrendMicro-HouseCall“

  • Einer der führenden Mac-Sicherheitsforscher, der früher für die NSA gearbeitet hat, schreibt ein Mac-Tool, dass mir zwar Informationen über mein System liefert, aber auch nach Zugriff auf einen Schlüsselbund fragt, obwohl der für das Tool meiner Menung nach gar nicht notwendig ist.
    Außerdem sendet es die Dateien an Virus total – weil ja die Antivirensoftwarehersteller die seriösesten Firmen sind, die man sich wünschen kann … Nachtigall ick hör dir trappsen …

    • Q: When I run KnockKnock, why does it ask to access the keychain?
      A: Recent versions of Safari store their list of installed extensions in the keychain (specifically in an item named ‚Safari Extensions List‘). To enumerate installed Safari extensions, KnockKnock queries this (and only this) item in the keychain. Clicking ‚Allow‘ or ‚Always Allow‘ will allow KnockKnock to list installed extensions. Clicking the ‚Deny‘ button will block KnockKnock from accessing the keychain, and thus prevent it from listing the installed Safari extensions.

  • Wieso gibt es so etwas nicht auch für IOS? :-<

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