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Apple hat bereits reagiert

Im Mac App Store angebotene Programme kapern persönliche Daten

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Die „goldene Sicherheitsregel“, Mac-Apps am besten nur aus dem Mac App Store zu laden, findet nicht uneingeschränkt Gültigkeit. Wie in den letzten Tagen bekannt wurde, greifen gleich mehrere in Apples offiziellem Software-Shop angebotene Anwendungen auf persönliche Daten ihrer Nutzer zu. Apple hat die Programme mittlerweile aus dem Angebot entfernt.

Der Sicherheitsforscher Patrick Wardle hat im Rahmen einer Analyse der Mac-Anwendung „Adware Doctor“ darauf aufmerksam gemacht, dass die von ihrem Entwickler als Anti-Malware-App beschriebene Software persönliche Nutzerdaten sammelt und auf einen Webserver überträgt, darunter der Browser-Verlauf aus Safari, Chrome und Firefox.

Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass auch weitere Mac-Anwendungen auf ähnliche Weise Nutzerinformationen sammeln und an die Webserver ihrer Entwickler übertragen. Eine aktuelle Liste führt auch die Apps, Open Any Files, Adware Medic, Dr. Cleaner und Dr. Antivirus auf, zudem wurde nun auch im Zusammenhang mit der Software Dr. Cleaner entsprechender Missbrauch nachgewiesen. Die drei Letztgenannten stammen von dem bekannten Anbieter von Sicherheitslösungen Trend Micro.

Dr Unarchiver Mac App Klaut Daten

Mit dieser Meldung wirbt Dr. Unarchiver für Installation von weiteren Komponenten

Die Vorgehensweise scheint bei allen genannten Anwendungen gleich. Die Tools verrichten einfache Standarddienste, bieten im Rahmen ihrer kostenlosen Tätigkeit allerdings zusätzliche Funktionserweiterungen an, die allerdings den Download weiterer Software-Komponenten erfordern. Bei der Installation dieser Erweiterungen wird der Nutzer zur Eingabe seines Passworts aufgefordert, um den Programmen zusätzliche Rechte zu gewähren.

Die aktuelle Erfahrung vergrößert die Zwickmühle aller Mac-Entwickler mit Blick auf das kommende macOS Mojave erneut. Apples mit dem kommenden Update geplante strengere Sicherheitsvorkehrungen können gegen solche Übergriffe schützen, schränken zugleich aber auch den Spielraum aufrichtiger Entwickler deutlich ein. Diese Auswirkung wurde in den letzten Wochen vermehrt kritisiert und sorgt unter anderem dafür, dass renommierte Entwickler ihre Software nur noch außerhalb des Mac App Store anbieten.

Montag, 10. Sep 2018, 10:35 Uhr — Chris
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  • Das bestätigt die These: „Nichts im Leben ist kostenlos.“

  • Ich hab ja schon länger die Vermutung, dass die Prüfung vor allem der Einhaltung von Bezahlregeln und nichtnennung von Android dient, als der echten tiefergreifenden inhaltlichen Prüfung.

  • „Wenn ein Online-Dienst umsonst ist, seid ihr nicht die Kunden. Ihr seid das Produkt.“ Zitat Tim Cook

    • well, dann sind wir wohl apples produkt – oder wie soll man tim hier verstehen.
      gratis app, gratis icloud, gratis betriebssystem, gratis office programme und noch vieles mehr

      • Hat Apple iOS/macOS zur kostenlosen nutzung auf nicht Apple Geräten freigegeben?
        Du brauchst ein Apple Gerät um das Software Angebot von Apple zu nutzen, so finanzieren sie deren Entwicklung.

      • Erwischt. Nur der Laptop für 2500€ war nicht umsonst.

      • Gratis icloud? Wo denn? Diese lächerlichen einmaligen 5GB?
        Wenn ich ein 800-1000€ Smartphone sind 5GB alles anderes als umsonst. Vor allem bei den weiteren Speicherpreisen Apples.

      • Dann biete doch Du uns allen Gratis Cloud-Speicher an, wenn es Dir nicht passt!

  • ich meine wer kauf eine app mit namen „Dr.“ im Titel – ehrlich

  • UND – allesamt Apps die eigentlich gar kein Mensch braucht! Dummerweise lassen sich die Leute aber immer wieder diesen Müll einreden – teilweise sogar von Fachmagazinen wie Computerbild (die bilden sich zumindest ein Fachleute zu sein) und viele andere!

  • Na ja, TrenMicro hatte ich auch kurz auf meinem iMac. Da bin ich (und wäre eigentlich immer noch) davon ausgegangen, dass das eine seriöse Firma ist.
    Dank euch wurde ich eines besseren belehrt!

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