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OpenVPN, WireGuard und IKEv2 ohne Zusatzsoftware

Freeware Netfluss: Jetzt auch mit VPN-Verwaltung direkt in der Menüleiste

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12 Kommentare 12

Die kostenlose Mac-Anwendung Netfluss entwickelt sich weiter. Nachdem zuletzt Statistikfunktionen, ein integrierter Geschwindigkeitstest sowie Router-Anbindungen für FritzBox, UniFi und andere Systeme ergänzt wurden, erweitert Version 2.4 den Funktionsumfang nun um einen eigenen VPN-Client. Nutzer benötigen damit in vielen Fällen keine separate Software ihres VPN-Anbieters mehr.

Netfluss Dns Dienst

Die neue VPN-Verwaltung unterstützt die Protokolle OpenVPN, WireGuard sowie IKEv2, IPsec und L2TP. Konfigurationsdateien lassen sich einzeln, als Ordner oder direkt aus ZIP-Archiven importieren. Das ist insbesondere für VPN-Anbieter interessant, die Routerprofile zum Download bereitstellen. Jede importierte Konfiguration erscheint anschließend als eigener Eintrag und kann direkt aus dem Menüleistenfenster ausgewählt werden.

Während der Verbindung zeigt Netfluss den aktuellen Status, die öffentliche IP-Adresse sowie das Land des verwendeten VPN-Servers an. Zugangsdaten speichert die Anwendung im macOS-Schlüsselbund. Profile lassen sich umbenennen, sortieren oder wieder entfernen.

Automatische Wiederverbindung und DNS-Wechsel

Die neue VPN-Funktion bringt außerdem mehrere Komfortfunktionen mit. Verbindet sich der Mac über einen VPN-Tunnel, kann Netfluss automatisch einen zuvor definierten DNS-Server aktivieren. Nach dem Trennen der Verbindung werden die ursprünglichen Einstellungen wiederhergestellt. Reißt eine VPN-Verbindung unerwartet ab, versucht die Anwendung den Tunnel selbstständig erneut aufzubauen. Auf Wunsch kann außerdem bereits beim Start von Netfluss automatisch eine ausgewählte VPN-Verbindung hergestellt werden.

Netfluss DNS

Die VPN-Funktion ergänzt den bisherigen Schwerpunkt der Anwendung. Netfluss zeigte bislang vor allem Netzwerkaktivitäten, Bandbreitennutzung und die aktivsten Anwendungen direkt in der Menüleiste an. Mit den neuen Funktionen übernimmt die App nun auch Aufgaben, für die bislang meist separate Programme erforderlich waren.

Geringerer Energiebedarf und präzisere Messungen

Neben dem neuen VPN-Modul haben die Entwickler auch an der technischen Basis gearbeitet. Die Hintergrundprozesse wurden überarbeitet, wodurch der Energieverbrauch der Anwendung sinken soll. Gleichzeitig wurde die Erfassung der Downloadgeschwindigkeit angepasst. Das betrifft insbesondere aktuelle Versionen von macOS, bei denen bestimmte Netzwerkzähler nicht immer zuverlässig aktualisiert werden. Netfluss nutzt nun ein alternatives Verfahren, das präzisere Messwerte liefern soll, ohne den Prozessor zusätzlich zu belasten.

Netfluss Stats

Eine weitere kleine Neuerung betrifft die Darstellung in der Menüleiste. Neben den bisherigen Farboptionen steht jetzt auch eine Systemeinstellung zur Verfügung, die sich automatisch an helle und dunkle Menüleisten anpasst und dadurch besser lesbar bleiben soll.

Netfluss wartet hier auf euren Download.

01. Juli 2026 um 13:00 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


    12 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • So etwas wünsche ich mir für iOS. Damit ich jeder App sagen kann, ob und wie sie sich verbinden darf.

    • Genau!! Wünsch ich mir auch für iOS. Wobei mir den Artikel lesend nicht ganz klar ist, ob das nur Anzeigen sind, oder wie bei LittleSnitch, es auch die Möglichkeit gibt, einzelne Verbindungen zu blockieren?

      • Robert Rudolph (Entwickler von NetFluss)

        Hallo Manfredo,

        NetFluss ist keine Firewall wie LittleSnitch. Zukünftig sicher denkbar, aber derzeit ist es NetFluss zur Analyse des Netzwerkverkehrs und zum schnellen Wechsel von DNS, VPN und WLAN gedacht.

      • Vielen Dank für die Rückmeldung

  • Wieso sollte man schnell den DNS wechseln können? Ich nutze meinen Pi-hole zuhause als DNS für lokale Geräte und fürs Internet. Ebenso im Büro nutze ich den DNS der Firma, um auf lokale Geräte per Name zugreifen zu können. Wenn ich jetzt einen anderen DNS verwende, komme ich doch nicht mehr auf die lokalen Geräte per Name. Das ist zuhause wie auch im Büro ja eher hinderlich. Nein?
    Und bei VPN nutzt man auch immer gerne den DNS des VPN, also z. B. baue ich die Verbindung ins Büro auf, möchte ich den DNS vom Büro nutzen (meistens die AD-Controller), um auf Dienste des Büros zugreifen zu können, als wäre ich im Büro. Das wird von jedem VPN-Client so umgesetzt, wieso sollte man das übersteuern wollen?
    Anders, ich nutze von unterwegs aus gerne meinen Pi-hole. Also baue ich per WireGuard eine VPN-Verbindung von meinem iPhone, Notebook oder Urlaubs-Router aus auf, um meinen Pi-hole zuhause zu nutzen. Um einerseits auf lokale Dienste (Drucker, NAS usw…) zugreifen zu können per Name, andererseits die Internet-Seiten entsprechend gefiltert werden, als wäre ich zuhause. Auch hier ist es eher kontraproduktiv, wenn ich einen andern DNS nutzen würde.
    Und bei VPN greife ich gerne auf die nativen Apps zurück, die das auch wirklich können. Oder auf Betriebssysteme, die das eingebaut haben. OpenVPN, Wireguard, IPsec… wie auch immer.

    Firewall mit Verbindungen blockieren, ist mal wieder eine ganz andere Liga. Das sollte pro Netzwerk passieren und nicht pro Gerät.

    • Robert Rudolph (Entwickler von NetFluss)

      Hallo Hans,

      mit Pi-hole hast Du ein klasse Setup. DNS & VPN sind rein optional und ein Komfort-Feature für Leute, die keine Extra-Hardware für solche Zwecke haben. Der Hauptaugenmerk von NetFluss ist die Anzeige der genutzten Bandbreite bei Upload & Download, zudem gibt es auch eine Langzeit-Auswertung.

  • Hi, ist es möglich dass du das Tool auch für Monterrey kompatibel machen kannst?

    • Robert Rudolph (Entwickler von NetFluss)

      Monterrey ist leider nicht mehr möglich, da die macOS-Schnittstellen, auf denen NetFluss aufbaut, sich seitdem massiv geändert haben. Man müsste quasi zwei völlig separate Versionen bauen. Ist eventuell mit OpenCore nicht ein Update auf aktuellere Versionen möglich?

      • Ah ok Schade. Welche letzte Version würde denn noch auf Monterrey funktionieren?

      • Robert Rudolph (Entwickler von NetFluss)

        Hallo Jo,

        NetFluss lief leider noch nie auf Monterrey. Seit der ersten Version wird MacOS Ventura benötigt.

  • Ich würde gerne in der Menüleiste nicht den Durchsatz des Rechners, sondern den Durchsatz des Routers, in meinem Fall der FRITZ!Box sehen. Das ist momentan wohl noch nicht vorgesehen, oder?

  • Robert Rudolph (Entwickler von NetFluss)

    Hallo Marcus,

    doch, die Schnittstelle zur FritzBox ist bereits integriert. Du musst nur die FritzBox-Unterstützung in NetFluss aktivieren und die IP-Adresse eingeben (falls es nicht die Standard-Adresse ist). Danach siehst Du den Durchsatz Deines Routers.

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