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Werbeschleudern

Falsche Shopping-Apps: Apple ringt mit dreisten Kopien

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Kurz vor dem Start des diesjährigen Weihnachtsgeschäftes sieht sich Apples Software-Kaufhaus mit einer rasanten Zunahme an falschen Shopping-Applikationen konfrontiert. Allein in den letzten Wochen musste das App Store-Team mehrere 100 Anwendungen aus dem eigenen Angebot entfernen, die sich als offizielle Einkaufshelfer von Nike, Puma, Adidas, Christian Dior, Salvatore Ferragamo und Co. ausgaben.

Shopping

Darüber berichtet die New York Times und zeigt einen Screenshot des (zwischenzeitlich verbannten) App Store-Anbieters „Footlocke“. Allein dieser bot in den vergangenen Tagen 16 Apps offizieller Sportartikel-Marken an, die sich zwar als offizielle Shopping-Begleiter ausgaben, die Marken, Grafiken und Beschreibungstexte der Anbieter jedoch zu unrecht nutzten.

Zwar würde es sich bei vielen der beanstandeten Applikationen um relativ harmlose Werbeschleudern handeln, in der Masse, in der die Apps aktuell im App Store auftauchen, lässt sich jedoch nicht ausschließen, dass auch schadhafte Anwendungen unter den Fake-Shoppern existieren, die es etwa auf Nutzer- oder Kreditkartendaten abgesehen haben.

Fast alle Shopping-Apps wurden von chinesischen Entwicklern eingereicht und bis zu ihrer Verbannung mehrere 1000 Mal aus dem App Store geladen.

The rogue apps, most of which came from developers in China, slipped through Apple’s process for reviewing every app before it is published. […] In practice, however, Apple focuses more on blocking malicious software and does not routinely examine the thousands of apps submitted to the iTunes store every day to see if they are legitimately associated with the brand names listed on them.

Dienstag, 08. Nov 2016, 8:17 Uhr — Nicolas
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Rede mit!
  • Man fragt sich, wie die Apps überhaupt erst in den Appstore reingekommen sind. Wenn die hochgelobte Eingangskontrolle so gut funktionieren würde, müsste Apple nicht im Nachgang Apps wieder löschen…

    • Die Eingangskontrolle ist kein nennenswerter Schutz. Es ist schon so viel durchgekommen, dass man Pauschal davon ausgehen muss, dass es auch Schad-Apps gibt, die bisher noch nicht entdeckt wurden.

      Ich denke es geht Apple vor allem um die Einhaltung der Richtlinien wie z.B. Keine In-App-Käufe an Apple vorbei usw. Für Schadsoftware müsste man intensiver Prüfen, was vermutlich deutlich mehr kosten würde).

  • Die AppStore Einlasskontrolle hängt sich wohl nur noch an albernen „Heute“-Widget-Spielereien auf. Die richtig dicken Klopper bleiben unerkannt. Denkt da denn keiner nach?! Wie wahrscheinlich ist es bei einer frisch eingereichten App von Puma, dass die erst jetzt auf den App-Zug aufspringen…? Da kann man dich mal 10 Sekunden reingucken, oder?

  • Reinhard Schmidpeter

    Gestern Abend kam ein Update der Alexa App mit „Fehlerkorrekturen und Leistungsverbesserungen“. Wisst ihr etwas darüber?

  • Da sieht man den Vorteil bei Apples Store mit den restriktiven Zugangskontrollen.

  • Na ein Glück das Apples Doorkeeper so restriktiv arbeiten.
    Der Shop wimmelt ja nur so vor qualifizierter Software.

  • Hat Apple eigentlich eine Mitteilung wenn ich zB eine solcher Apps geladen habe die ggf gefährlich ist?

  • Wer genau lädt denn schon solche Apps ?

    Nike Einkaufshelfer? Unfassbar das Mensch sowas auf dem Gerät braucht.

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