Zeigt was .DS_Store-Dateien speichern
DS_Store Inspector macht versteckte Finder-Metadaten sichtbar
Apples macOS-Betriebssystem legt in nahezu jedem Ordner, der im Finder geöffnet wird, eine unsichtbare Datei mit dem Namen .DS_Store an. In diesen Dateien speichert das System ordnerspezifische Anzeigeeinstellungen. Dazu zählen unter anderem Fenstergröße, Sortierreihenfolge, Darstellungsmodus oder die genaue Position einzelner Symbole.
Für Anwender bleiben diese Informationen normalerweise verborgen. Mit DS_Store Inspector steht nun ein Werkzeug zur Verfügung, das genau diese Daten sichtbar macht.
Was in .DS_Store-Dateien gespeichert ist
Die Abkürzung .DS_Store steht für Desktop Services Store. Die Dateien enthalten Metadaten, die festlegen, wie ein Ordner im Finder dargestellt wird. Öffnet ein Nutzer einen Ordner in der Symbolansicht und verschiebt Icons manuell, merkt sich macOS diese Anordnung in der zugehörigen .DS_Store. Gleiches gilt für Fenstergeometrie, Hintergrundbilder oder Sortierkriterien. Werden Ordner weitergegeben, etwa als ZIP-Archiv, Repository oder DMG, kann diese Datei das Erscheinungsbild beim Empfänger maßgeblich beeinflussen.
DS_Store Inspector liest diese Informationen aus und stellt sie strukturiert dar. Die Anwendung arbeitet dabei ausschließlich im Lesemodus. Änderungen an den Daten oder ein Zurücksetzen von Finder-Einstellungen sind nicht vorgesehen. Ziel ist es, transparent zu machen, welche Einträge vorhanden sind und wie sie sich auf die Darstellung auswirken.
Einsatz zur Fehlersuche
Besonders nützlich ist das Werkzeug bei der Analyse ungewöhnlichen Finder-Verhaltens. Wenn Ordner unerwartet sortiert werden oder Fenster sich anders öffnen als erwartet, lässt sich prüfen, ob entsprechende Einträge in der .DS_Store vorhanden sind. Auch beim Prüfen gemeinsam genutzter Verzeichnisse oder veröffentlichter Installationspakete kann es hilfreich sein zu sehen, welche visuellen Vorgaben gespeichert wurden.
DS_Store Inspector ist für macOS 26.2 und neuer über den Mac App Store verfügbar und richtet sich vor allem an Nutzer, die nachvollziehen möchten, welche versteckten Metadaten der Finder im Hintergrund speichert und weitergibt.


Gibt es eine Möglichkeit, diese Dateien auf Netzwerk Laufwerken gar nicht anzulegen oder nach Gebrauch automatisch zu löschen? In Umgebungen mit Windows sind die recht nervig.
Trinker Tool kann es deaktivieren.
Trinker Tools…..z.B. Cocktailsmixer oder IceCrusher sind sehr nützlich……..
…..hier sind aber wohl die TinkerTools gemeint ;-)
Und diese „._“ Schatten-Dateien beim kopieren? Sind 4kb groß, heißen so wie das Original aber haben keine Funktion…