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Zeitplan für Tim-Nachfolger

80 Millionen: Neue Aktien-Vergütung bindet Tim Cook bis 2025

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Am Tag des Jony Ive-Rückzugs haben wir uns erstmals mit der Personalie Jeff Williams beschäftigt, dem Apple-Chef Tim Cook damals mehr Produkt-Verantwortung in die Hand legte.

Die Theorie damals: Chief Operating Officer (COO) Jeff Williams wird durch den amtierende Apple-Chef Tim Cook als Nachfolger aufgebaut. Zur Erinnerung: Cook war vor dem Tod Steve Jobs selbst als COO aktiv.

Cook Williams

Seit Ives Ausscheiden steht Williams auch den Leitern des Designteams Evans Hankey (Vice President of Industrial Design) und Alan Dye (Vice President of Human Interface Design) vor und wird dabei tatkräftig vom neuen Vice President Operations, Sabih Khan, der seit 1995 bei Apple arbeitet, unterstützt.

Termin für die Machtübergabe

Nun scheint der nächstmögliche Termin für die Machtübergabe gefunden. Wie die US-Börsenaufsicht mitteilt, hat Tim Cook in dieser Wochen knapp 700.000 Aktienoptionen zugeteilt bekommen, die einen Marktwert von aktuell knapp 80 Millionen Dollar hätten.

Bei der Aktien-Vergütung handelt es sich allerdings um sogenannte „restricted stock units“ (RSU), deren Freigabe an bestimmte Voraussetzungen gebunden ist und die erst nach und nach in den Jahren 2023, 2024 und 2025 jeweils in Dritteln eingelöst werden können. Dies setzt jedoch voraus, dass Cook weiter im Unternehmen tätig ist.

Entsprechend könnte Cook 2025 dem Vorbild des langjährigen Marketing-Chefs Phil Schiller folgen, sich zum Apple Fellow ernennen lassen und Williams die Bühne überlassen.

Jeff Williams 1500

Jeff Williams bei der Präsentation der Apple Watch Series 6

Die aktuell Aktienvergütung ist der erste RSU-Bonus für den Apple-Chef seit 2011, dessen letzte Tranche im kommenden Jahr fällig wird. Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters rechtfertigt der Aufsichtsrat die Sondervergügung mit der herausragenden Performance des Jobs-Nachfolgers:

Tim hat beispiellose Innovation und Fokussierung in seine Rolle als CEO eingebracht und gezeigt, was es bedeutet, mit Werten und Integrität zu führen. Zum ersten Mal seit fast einem Jahrzehnt gewähren wir Tim in Anerkennung seiner herausragenden Führungsqualitäten und mit großem Optimismus für die Zukunft von Apple eine neue Aktienzuteilung, die im Laufe der Zeit gewährt wird, während er diese Bemühungen fortsetzt.

Mittwoch, 30. Sep 2020, 9:29 Uhr — Nicolas
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  • Diese Zahlen sind einfach crazy…

  • Irgendwie finde ich die Überschrift komisch. Tim hat bereits jetzt so viel Geld dass er es nur unter enormen Aufwand im jetzigen Leben noch ausgeben könnte. Ich denke ihn bindet da eher die Überzeugung an das Unternehmen als das Aktienpaket

  • Nur 80 Millionen??? Wie soll er damit später mal über die Runden kommen?

    • Ja find ich auch, der ärmste… In Amerika sind die Manager schon echt unterbezahlt! Sollte man da ein Spendenprogramm ins leben rufen?

    • Bei einem Jahresfixgehalt von nur 3Mio & Flex von 5-10Mio finde ich 80Mio auf 3 Jahre lächerlich gering – v. a. nach Steuerabzug.

      Bei der Verantwortung halte ich ihn für unterbezahlt. Aber krass wie er in dem Alter noch performen kann.

      • Wie kann man mit 80 Mio. unterbezahlt sein, wenn man das Geld gar nicht mehr ausgeben kann?

        Ich würde eher sagen, die schmeißen das Geld zum Fenster raus, ohne das irgendjemand etwas davon hat!

      • pixl hat recht. Für diese Leistung sollte er insgesamt mehr bekommen.

  • Ich kann Tim mittlerweile echt nicht mehr leiden. Für ihn steht halt das Unternehmen im Vordergrund. Nicht der User oder die Produkte.

    • Sehe ich auch so. Aber ist das nicht immer in der Wirtschaft so? Vor allem bei einen Startup: Gründer haben eine gute Idee, welche im Fordergrund steht und die von Investoren mit getragen wird. Alles ist auf Wachstum ausgelegt und die Profitabilität ist nicht so wichtig. Anschließend kommt die Phase der Profitabilität da die Investoren irgendwann man Geld sehen möchten.
      Da Apple börsennotiert ist, hat zwar das Geld bereits durch Vergabe der Aktionen eingenommen, aber der Aktionär will natürlich weiter bei Laune gehalten werden – dass heißt Wachstum und Gewinnoptimierung. Da fällt der Nutzer irgendwann hinten runter.

      • Äh, ohne Nutzer kein Gewinn, ohne Kunden keine Gewinne. Wie kann Apple am Kunden vorbei Geschäfte machen? Und viel an Apple ist halt ziemlich gutes Marketing. Viel wird auf gutes Gefühl gesetzt. Wenn man Millionen Kunden hat, und das hat Apple seit mehreren Jahrzehnten, dann ist der Kundenkontakt ein anderer als beim Dorfbäcker.

      • Wenn Apple so am Kunden vorbei entwickelt, warum verkaufen sich die Produkte dann immer noch so gut? Nur am guten Gefühl kann es nicht liegen.

    • Ich konnte den noch nie leiden, was aber auch egal ist..

      Schlimm ist das er ein noch schlimmerer Bleistift Anspitzer (Beamter) ist als vorher befürchtet.

  • Schade! Ich hatte gehofft, die Stelle zu bekommen. Wollte schon anfangen, Englisch zu lernen.

  • vorallem eins ist der wegfall: vorbereitung auf das nächste jahr, wo das iphone den anschluss komplett verliert.

    darauf deutet ja auch die magnetische ladespüle hin, die die neuen iphones bekommen und die watch ja bereits haben von anfang an.

  • Jetzt wissen wir, wo das Geld für die Ladeadapter und Kopfhörer fließt :)

  • Schrecklich.., diese herausragende Performance noch bis 2025 aushalten zu müssen. Der neue kriegt dann auch 100 Tage.

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