Leap Motion: Erster Praxistest bescheinigt dem Gesten-Eingabemodul hervorragende Genauigkeit

Zubehör 14 Kommentare

Genau eine Woche ist es her, seit wir das Gesten-gesteuerte Eingabesytem Leap Motion vorgestellt haben. Ein kleines, Trackpad-ähnliches Modul erfasst Handbewegungen und Gesten und überträgt die Eingaben per Bluetooth an einen Computer – auf diese Weise lässt sich beispielsweise zeichnen oder spielen, dank einer offenen Entwicklungsschnittstelle sind die zukünftigen Möglichkeit des Systems beinahe unbegrenzt.

Aber wie sieht es mit der Genauigkeit der Bewegungserfassung aus? Diese große Frage konnte das US-Magazin Wired inzwischen beantworten. Die Redakteure hatten konnten mit einer Vorabversion des für Winter angekündigten Geräts experimentieren und zeigten sich ob der Genauigkeit und Übertragungsgeschwindigkeit ausgesprochen überrascht. Ein Zeitversatz sei nicht bemerkbar und das System war problemlos in der Lage, die einzelnen Finger von bis zu drei Händen zu erkennen. Auch ausgesprochen detaillierte Bewegungen werde exakt nachvollzogen, so ließen sich beispielsweise kleine Kreisbewegungen auf nur 1 Zentimeter Grundfläche problemlos mitzeichnen.

Einzig die Tatsache, dass man die Hände bei der Verwendung von Leap Motion ständig frei in der Luft hält, dürfte das System davon abhalten, als vollwertiger Ersatz für andere Eingabegeräte zu dienen. Die Möglichkeit, die Hände auf der Maus oder Tastatur abzulegen, ist ab und an dann doch ganz entspannend und deutlich weniger ermüdend als das freie Gestikulieren.


(Direktlink zum Video – Wired bietet das Video leider nur in einer Flash-Version an)

Diskussion 14 Kommentare.
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  1. Wenn das man nicht eine neue Ära der Bedienung von Computern einläutet.

    Bin begeistert, dass das nun endlich möglich ist.

    Zeichnen per Handbewegung, aber vielmehr Dokumentenbearbeitung, âla “Minority Report” wird hier sicher seinen Einsatz finden.

    Dabei hat man auch nicht die ganze Zeit die Hände dafür in Benutzung, zum Thema Ermüdung.

    Außerdem heisst e ja nciht, dass das Scannen der Bewegungen vertikal sein muss. Es ginge ja auch eine Oberfläche quer abzuscannen, zB für eine virtuelle Partie Schach.

    — Peter
    • Ist sicherlich eine spannende und faszinierende neue Bedienbarkeit des Computers.
      Aber Zeichnen und ähnliche Feinheiten, wie hier beschrieben, werden vermutlich nicht möglich sein.
      Habt ihr schon mal freihändig gezeichnet? Das geht nicht. Die Hände zitter nach kurzer Zeit.
      Bisher liegen die Hände/Arme stets auf, auf dem Tisch/Tastatur. Vermutlich wird sich diese Bedienbarkeit vorerst auf grobmotorische Arbeiten begrenzen.
      Aber sicherlich eine tolle und sehr spannende Entwicklung

      — Peter Lustig
      • jetzt stell dir mal vor du richtest dieses Kästchen am unteren Ende einer Leinwand aus und zeichnest real und virtuell gleichzeitig;). du hast den ne Hand skizze direkt virtuel eingepfügt

        — aso
    • Naja, versendet wird auch nach Deutschland. Allerdings dann mit Zollgebühren, die sich aber bei 70 € in Grenzen halten.

      — Riplex
      • Also hier in Köln habe ich bisher noch nie bei Paketen unter 100$ Zoll Gebühren zahlen müssen. Es gibt sogar eine untere Grenze bei den Zollgebühren. Wenn man darunter bleibt, muss man nichts zahlen. Ich importiere oft Sachen aus China, weil meine Frau aus China stammt und ihre Eltern entsprechend noch dort leben. Wir sehen immer zu, dass wir pro Paket die 100$ nicht überschreiten. So mussten wir noch nie was bezahlen. Allerdings müssen wir jedes mal zum Zoll fahren und das Paket dort abholen. Obwohl alles nötige schon draußen an das Paket dran kleben lassen. Die wollen dann nur einmal kurz reingucken ins Paket (Wahrscheinlich um sicher zu sehen, dass kein Tigerfell drin ist oder so ;) ) und dann unterschreibe ich und bin fertig. Einmal sagte er, dass wenn das Paket zwei Dollar teurer gewesen wäre, hätte ich die Grenze überschritten und er hätte die Zollgebühren einziehen müssen.
        Lange Rede kurzer Sinn .. ich denke nicht, dass ich für das Leap Motion Zoll Gebühren zahlen werde/muss.

        — Cromax
  2. Ich glaube Leap wird nicht die derzeitigen Eingabegerät ersetzen sondern wird nur eine Ergänzung darstellen.

    — Riplex
    • Natürlich nicht, oder denkst du Apple und co bauen ab Ende des Jahres keine Tastaturen und Trackpads mehr ins Macbook/Notebook ein?!

      — Daniel
  3. Was hält denn davon ab, den Handballen bequem auf einem Gelpad oder ähnlichem abzulegen?
    Außerdem müsste es doch funktionieren wenn man eine Glasfläche irgendwo auf dem Schreibtisch positioniert, die quasi als Handablage oder sogar als “Touchpad” fungiert, ohne selbst berührungsempfindlich sein zu müssen.

    — ESEL
  4. Schlecht recherchiert bzw. (noch) Wunschdenken: derzeit ist das Gerät noch nicht wireless, also kein Bluetooth.

    — scope

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