iPad als Wanderkarte: Google Maps und andere Karten-Apps offline nutzen

Apps 23 Kommentare

Urlaub Teil 2: Welche Karten-App eignet sich am besten zum Mitnehmen? Auch wenn ihr im Ausland seid oder keine Mobilfunkoption habt, müssen iPad oder iPhone nicht passen. Neben den von vornherein für Offline-Nutzung gedachten Apps lässt sich selbst Google Maps mit einem kleinen Kniff zur Offline-Nutzung überreden.

Seit zwei Wochen kann man Googles Karten-App Maps ja auch auf dem iPad nutzen. Version 2.0 brachte neben verschiedenen Funktionserweiterungen und Verbesserungen die vollständige Optimierung für den Tablet-Bildschirm. Somit lässt sich die Anwendung auch als detaillierte und dazu noch ansprechend großformatige Landkarte für unterwegs benutzen.

Was aber, wenn ihr lediglich ein iPad WiFi besitzt und somit nicht die Möglichkeit habt, über das Mobilfunknetz Daten nachzuladen oder es dort, wo ihr hin wollt schlicht und einfach weder WLAN noch ein Mobilfunknetz gibt? Dann ladet ihr die Karten einfach vorher in den Speicher eures iPad.

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Öffnet dazu einfach den Kartenausschnitt, den ihr speichern wollt in einer recht hohen Zoomstufe auf dem iPad. Dann gebt ihr in das Suchfeld „OK maps“ ein und tippt auf die Suchen-Taste. Die App wird dann mit einer Meldung bestätigen, dass der gewünschte Kartenausschnitt auf das iPad geladen wurde. Probiert damit ein wenig herum, die App speichert nicht nur den angezeigten Ausschnitt, sondern gleich einen größeren Bereich in der ausgewählten Zoomstufe mit.

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Um die gespeicherten Daten wieder zu löschen, geht ihr in die Einstellungen der Google-App, wählt dort den Menüpunkt „Info, Datenschutz & Bedingungen“. Unter dem Eintrag „Nutzung & Datenschutz“ findet ihr dann die Möglichkeit, die App-Daten zu löschen.

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Gut zu wissen, aber dennoch ein wenig umständlich. Vielleicht entscheidet ihr euch alternativ ja doch dazu doch für eine der verschiedenen, auf für das iPad verfügbaren Apps mit Offline-Karten. Als Beispiele hätten wir da CityMaps2Go, OffMaps (0,89 Euro) oder Skobblers ForeverMap (2,69 Euro) auch parat.

Diskussion 23 Kommentare.
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  1. Ich benutze als Offline-Karte “MapsWithMe” und bin sehr zufrieden. Komprimiert und entpackt schnell und packt ein ganzes Land (z.B. Norwegen, Schweden o. Dänemark) in eine Karte.

    — Rinaldo
    • Ich wohne in einer 10.000Einwohnerstadt. Komplett gezoomt ist dieser hinterher komplett abgedeckt. Etwas grösser dann in einer kleineren zoomstufe usw. Man muss dann immer etwas mehr rauszoomen wenn man sich jeweils um etwa 10km entfernt.

      — Futzi.2
  2. Ich benutz dafür MotionX GPS, da kann man das auch ganz genau angeben und die App hat jede Menge Sonderfuntionen. So ein iPad ist ein super Trackrekorder, hält ewig. :-)

    — JCBone
    • Schau’ dir mal „View Ranger“ an. Man muss sich ‘ne Weile damit beschäftigen, ist aber ‘ne sehr professionelle Outdoor Navigations Lösung, welche auch ohne gekaufte Karten auskommt.
      So lassen sich verschiedene kostenfreie Karten wie zB. Open Cycle Maps, Bing, etc. Im Vorraus cachen und man kann einstellen wie viel Speicher man dafür „opfert“.

      — Plø
  3. Ich habe lange auf diese Option bei Google Maps gewartet, da ich mit allen anderen Offline-Maps nicht wirklich zufrieden bin, so kann man bspw. mit CityMaps2Go sich keine Route berechnen lassen. Allerdings scheint das ja bei Google Maps auch nicht zu gehen. Hier kann man ja nicht mal im Offline-Modus nach Straßen suchen. Schade, wohl zu früh gefreut…

    — Tom Bond
      • Tja…letztens ging das Aber noch nicht.
        Und noch tiefer im Menü lässt es sich wahrscheinlich nicht verstecken.

        — Benjamin
      • Und selbst nach dem Löschen, hab ich immernoch 10MB zusätzliche Dokumente & Daten in der App.

        — Benjamin
  4. Wie bitte kann man denn mit den iPad Wifi outdoor und außerhalb der Reichweite eines WLAN orten bzw. lokalisieren?
    Sprich wenn man sich verirrt nützen die offline Karten nicht unbedingt weiter.
    Außer man kann sich an Fixpunkte orientieren, die man in den Karten auch wieder findet.

    — Andreas
    • Kann man nicht, leider. Nur die Mobilfunk-Versionen haben GPS eingebaut (welches übrigens auch ohne SIM Karte funktioniert).

      — Rob Otter
    • Es gab mal eine zeit, lang ist’s her, hab selbst nur in Büchern, die Leute aus fremden Ländern geschrieben haben, davon gelesen das die ohne iPad, WLAN oder ähnliches, sich zu orientieren wussten.
      Aber heute scheint das nicht mehr IN zu sein ganz offline nen weg zu finden.
      Man man man hoffen wir mal die GPS Satelliten stürzen nicht, sonst laufen Millionen Leute wie Zombies durch die Welt und verfolgen die letzten Bits und Bits

      — MasterS2301
  5. Fürs Wandern ist Google Maps ja völlig unbrauchbar.

    Ich nutze seit längerem das kostenlose GPS-Tracks und bin äusserst zufrieden. Man hat Zugriff auf mehrere Karten gleichzeitig, z.B. in Deutschland die originale Topokarte 1:25’000 und alle weiteren Massstäbe, aber auch das weltweite Openstreet-Map und Opentopo-Map.

    Weitere Infos: ww.gps-tracks.com/How.asp?HowTopic=iPhone

    — Sportler

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