Die BeeStation wird wohl übernehmen
Wohin steuert Synology DSM? Privatnutzer geraten aus dem Fokus
Synology hat einen Ausblick auf die Zukunft seines NAS-Betriebssystems DSM gegeben und dabei die strategische Ausrichtung ungewöhnlich klar formuliert. Die nächste Generation ruht nach Angaben des Unternehmens auf zwei Säulen: „AI ready“ und „enterprise ready“. Klassische Einsatzszenarien privater NAS-Nutzer spielen in der Präsentation dagegen kaum noch eine Rolle.
Stattdessen versteht Synology DSM zunehmend als Plattform für lokale KI-Anwendungen, automatisierte Arbeitsabläufe und zentral verwaltete Speicherinfrastrukturen. Gezeigt wurden unter anderem ein KI-gestützter DSM-Agent, semantische Suche, GPU-gestützte NAS-Systeme, ein Cluster Manager für große Installationen sowie neue Werkzeuge für Compliance, Sicherheit und Flottenverwaltung. Die Demonstrationen drehten sich ausschließlich um Unternehmensszenarien wie IT-Administration, Sicherheitsanalysen oder die automatisierte Erstellung von Berichten.
Entwicklung zeichnet sich seit Monaten ab
Der Kurs passt zu mehreren Entscheidungen der vergangenen Monate. Nach Kritik an den Festplattenbeschränkungen lockerte Synology diese mit DSM 7.3 zwar wieder etwas. Gleichzeitig verschwanden jedoch mehrere Funktionen, die vor allem bei ambitionierten Privatanwendern beliebt waren. Auf die Video Station folgte das angekündigte Aus für Mail Station und Synology Mail Server zugunsten des kostenpflichtigen MailPlus-Angebots für Unternehmen.
Auch bei den eigenen Kameras und den C2-Cloud-Diensten setzt Synology inzwischen stärker auf Lizenzmodelle und kostenpflichtige Angebote. Bereits DSM 7.4 bereitete zudem Funktionen wie den DSM-Agenten, semantische Suche sowie ChatPlus und Meet vor.
Die BeeStation wird wohl übernehmen
Ganz verabschiedet sich Synology von Privatkunden allerdings nicht. Mit BeeStation und BeeStation Plus existiert inzwischen eine eigene Produktlinie für Anwender, die eine einfache private Cloud ohne den Verwaltungsaufwand einer klassischen DiskStation suchen.
Der Eindruck der Präsentation ist dennoch eindeutig: Während BeeStation den Consumer-Bereich abdeckt, entwickelt sich DSM immer stärker zur Plattform für professionelle Speicher-, KI- und IT-Infrastrukturen in kleinen und mittlere Unternehmen.

Die Entwicklungen der letzten Monate sind schon eher traurig. Synology war einst in der Community total beliebt. Zum Glück gibt es Alternativen mit sehr starkem Privatnutzer- und Community-Fokus, wie z.B. Unraid. Auch dafür gibt es zwischenzeitlich fertige Systeme, für Personen, die den Eigenbau scheuen. Aber was man im Anschluss damit machen kann, ist eine Offenbarung, wenn man ansonsten nur Systeme wie DSM kannte.
Und was genau kann man machen, anders als bei Synology?
Naja, einfach alles, das ist ja das Coole. Das System mit Plug-ins erweitern, die Docker-Implementierung ist sehr viel besser, man kann Hardware und Festplatten (Stichwort auch SSD-Cache) etc. bunt zusammenwürfeln, wie es einem in den Kram passt. Auch Dinge wie Hardwarebeschleunigung für Apps/Container wie Plex oder Paperless ist wesentlich besser da man richtig gute Hardware verwenden kann. Man ist vollkommen frei, alles zu tun oder zu lassen, wie es einem gefällt. Und gleichzeitig ist es sehr einfach zu bedienen.
Also ähnlich wie bei einem Android Handy. Aber genau das will ich nicht und habe deshalb ein iPhone.
Nun ist meine Vermutung bestätigt. Ich sehe mich aktuell nach anderen Lösungen um. Weg von meinem Syno Router und weg von der Syno Diskstation.
TELES war damals auch so dreist gegen private User!
Wo sind die heute? Zwar gibt es die noch , führen aber ein Nischendasein.
Kein Vergleich mit den Umsätzen der Vergangenheit!
Bin seit 6 Monaten auf Ugreen NAS umgestiegen. Günstiger, schneller, offener und ohne HD Limitations etc.
Was heißt das jetzt aber für die Privat Anwender, die ein Synology nass benutzen wie zum Beispiel ich benutze ein Synology DS 224+, wird das für mich dann so gesehen unbrauchbar als Privat Anwender?
Kannst ja auch deinem bisherigen DSM bleiben. Sicherheitsupdates gibt es normal recht lange und der Rest passt wohl eh so wie es ist.
Bin froh, dass ich zu UGREEN gewechselt habe.
Jo, dann bau ich wieder selber ein System zusammen. War’s dann für mich mit Synology.
Schade, schade …
Und später wundern sie sich, können es sich nicht erklären und versuchen mit unterschiedlichsten Mitteln und Kräften verlorene User zurückzugewinnen …
Vielleicht muss ich mich doch einmal nach einer Synology Alternative umschauen. Schade , war jahrelang sehr zufrieden damit …
Hochmut kommt vor dem Fall …
Es gibt ja auch noch andere Anbieter z.B. Qnap. Abgesehen davon bringen die Dinger ohne Backup auch kein Nutzen für Datenverlust, wenn der Controller/Hardware abraucht
Intelligente Aussage. Wer verlässt sich ausschließlich auf ein System?
im Privat-/Heimbereich, der hier das Thema ist, geschätzte 98%, kenne keine anderen
Für Datensicherheit und Ausfallschutz brauchst immer 2 Systeme das wirst mit nem Einzelnen nie hinbekommen. Backup zu nem 2. System am besten außerhalb der eigenen 4 Wände oder Cloud sollte es schon sein.
ja klar, ist für den Privat-/Heimgebrauch , um den es hier geht , ja auch der übliche Standard. Die Meisten, die so ein Zeug priavt nutzen, wissen garnicht , was ein Controller ist und dass der mal defekt gehen kann. Die gehen davon aus, dass sich Defekte auf Festplatten beschränken und davon hat man ja genug und RAID rettet alles oder man steckt die FP einfach in ein anderes Gerät……. Alles schon oft genug gelesen und ich habe es früher ja auch mal geglaubt.
R.I.P.
Für ernsthafte Unternehmen sind das keine „Server“ die man als „Server“ betreibt.
Ja klar, reicht für Gärtnerei Hinz, Maler Kunz und ein kleines Architekturbüro.
Mehr aber auch nicht.
Denke das sich Syno da selbst ins Aus manövriert.
Es werden sicher keine 10k-Mann/Frau Betriebe sowas als Server einsetzen, ganz gleich was sich Syno wünscht.
Genau so.
Für so kleine 1-5 Personen Miniunternehmen als Filer oder Backuptarget sind die schon ok. Mittelständler und Konzerne kaufen halt Lenovo,Dell,HP und Konsorten. Da steht dir im Notfall einer mit nem komplett neuen Storagesystem oder Server innerhalb von 4 Stunden auf der Matte je nach Supportlevel. Nur kostet der Support auf der Stufe für 3 Jahre schon mehr als ne Synology.
Synology ist für mich was für „prosumer“ so wie Ubiquity. Die sind zwar stets bemüht in den Enterprise Bereich zu kommen aber die Großen Platzhirsche haben halt ein ganz anderes Support und Partnernetz über die Jahre aufgebaut.
Genau so sieht’s aus, da kann Synology leider einpacken.
Kein Großunternehmen wird mit Spielzeug arbeiten.
Plaudere aus dem Nähkästchen.
Sehr sehr Schade ! habe mir aber auch schon mit einem Raspi 5 eine eigene Nextcloud gebastelt, die jetzt bei mir im Keller tolle Arbeit erledigt ! DSM wird bei mir wohl über kurz oder lang rausfliegen. Hoffentlich bleibt der NVR noch etwas erhalten.
Synology vergisst wohl, dass viele Privatanwender auch in ihrer jeweiligen Firma für vergleiche Systeme verantwortlich sind.
Vergrault man die Privatkunden, schlägt sich das verspätet auch in den Firmenkunden wieder.
absolut, sehe das gleich. wenn KMU admins zuhause auf qnap oder ugreen umsteigen, werden sie im unternehmen kaum synology einsetzen. ich kann diese kurzsichtige strategie nicht nachvollziehen.
So ist es. Viele Synos kamen über die private Liebe und tiefe Kenntnis von DSM der Admins als Tipp in die Firmen.
Ganz genau. Als ITler habe ich schon oft Dinge in Firmen eingeführt, die ich von Privatprojekten kannte. Software und Hardware. Wenn sich ein Produkt für mich als Privatanwender disqualifiziert, fühle ich mich nicht wirklich motiviert, das in der Firma trotzdem einzuführen.
Vollkommen korrekt!
Wenn wir mal ehrlich sind, gibt es seit einigen Jahren deutlich bessere Möglichkeiten.
Die 3-4 Jahre alten Prozessoren in den Kisten sind doch zu kaum was in der Lage.
Letztens noch eine 726+ für nen Kunden getestet. Eine simple Windows 11 VM sollte er für nen kleinen DB Server laufen lassen (ja gibts bessere Möglichkeiten, ist aber Vorgabe der genutzten Anwendung gewesen). Die VM lief einfach nur beschissen. Ein 4 Jahre alter ThinClient mit Proxmox drauf war nicht nur günstiger, sondern auch noch deutlich performanter. Wen wunderts…
Daher ist für mich meine uralt Synology nur noch Datenablage und nichts anderes mehr.
Ich will keine private Cloud, ich will ein NaS mit Softwarezusatzfunktionen. Sozusagen einen Plug-and-Play Heimserver so wie es die Diskstation immer schon war.
Klar könnte ich mir das mit OpenNAS o.ä. selber erstellen aber ich will eben eine Fertiglösung mit minimalem Adminaufwand.
Schade, muss ich mich nach zwanzig Jahren bei einer etwaigen Neuanschaffung Richtung Qnap oder anderen umsehen
„private Cloud“ was du via WAN anbindest entscheidest zum Glück du selbst.
mir geht es genau gleich, ich will auch möglichst ein gutes, sicheres paket mit möglichst gegen null aufwand… schade! qnap ist mir nicht so sympathisch, daher wirds wohl ugreen werden bei mir.
Ich bin auf UGREEN umgestiegen
Ich nutzte seit bestimmt 15 Jahren Synology DSM und das wäre schon arg bitter, wenn ich da wechseln müsste. Ich bin nach wie vor sehr zufrieden, meine alte DSM von 2012 läuft immer noch 1a (außer einem CMOS Batteriewechsel und natürlich mal einem HDD Swap keinerlei Wartung) – und meine aktuelle 2020er läuft mit HomeAssistant und diversen Apps als Standard-Komponente bei uns in der Familie für eine Vielzahl Usecaes. Habe keinerlei Bock auf einen Plattformwechsel. Schon schade, dass immer alles veschlimmbessert werden muss, bis es seinen ursprünglichen Zweck nicht mehr erfüllt
Naja, seinen ursprünglichen Zweck erfüllt es ja weiterhin. Ich habe noch zwei Systeme von 2008 und 2009 ausschließlich für lokale Zwecke laufen, die machen natürlich weiter, was sie sollen. Wenn man natürlich etwas Neues braucht, muss man schauen, dass man etwas passendes findet. Wenn Synology kein Interesse mehr an seinen früheren Kunden hat, gehen die halt woanders hin. So ist der Markt.
Lokale KI Anwendungen? Bei Synology? Wie geht das? Deren CPUs sind doch von 2020 und Intel Celerons… Lächerlich.
Bin schon lange weg von Synology und nun bei Unifi <3
Gut, dass es im Zweifelsfall Alternativen gibt, aber bisher war ich mit meiner Disk Station doch sehr zufrieden. Schauen wir mal wie lange das noch so bleibt. Die Frage, die sich dann für mich stellt, welche der Alternativen ist dann barrierefrei und lässt sich die oberfläche dann auch mit Grill bedienen. Da habe ich bei Green noch nichts dazu gefunden. Allerdings kann man wohl dort alternatives Systeme aufspielen, ist dann nur die Frage, wie intuitiv und einfach und barrierefrei das dann ist.
Ich kann den Frust von allen verstehen, aber Synology hat doch diesen Firmenschwenk schon lange angekündigt bzw. konnte man bei den Updates sehen. 2026 stand ein neues NAS an eine Synology wurde es nicht.
Selber bauen und dann OMV drauf, fertig.
Zum Glück vor einem Jahr, als die Entscheidung gereift ist mir privat ein NAS zuzulegen, mich für UGREEN entschieden aufgrund der besseren Hardware und Ausstattung. Bin sehr zufrieden mit meiner DXP2800, würde sagen alles richtig gemacht.
Von low Level zu Enterprise, ich kann es nicht glauben.
Das haben „die“ für ihre Markt Analyse nur ausgegeben?
Von Enterprise sind Sie Lichtjahre entfernt. Sprechen wir mal von klein und Mittelstand, auch hier wird ein NAS (mal) eingesetzt, aber auch hier sind Restriktionen nicht gerne gesehen.
Was empfiehlt sich denn als Alternative? Die Software von Synology fand ich schon sehr ausgereift. Sind andere Herstellern da inzwischen auch auf dem Niveau?
Ja, das frage ich mich auch. Qnap sagt mir nicht zu.
QNAP ist aber eher was für kleine Firmen (der Spielkram ist nicht so ausgeprägt, was für Firmen ja gut ist)
ansonsten gibt es natürlich noch ugreen, als inzwischen nicht mehr so neuer Durchstarter..
Für mich kommt auch nur Synology in Frage die Software ist einfach perfekt.
– Laufwerksverschlüsselung
– Active Backup for Business
-Hyper Backup
– SHR (unterschiedliche Plattengrößen)
DSM was Vertrauen vermittelt bei UGOS bin ich mir da nicht so sicher. Und Unraid mit Lifetime Lizenz bin ich ebenfalls vorsichtig.
Synology als Filestation und ein Thinclient als Proxmox worker.
Eine DS124 für Backup (Hyper Backup) und eine DS925+ an einem anderen Standort mit DriveShare.
Software ist TOP und kompensiert momentan noch die niedrige Hardwareleistung
Ich denke dass die Ausrichtung bei den aktuellen Preisen für Hardware nachvollziehbar ist:
Für eine Privatperson sind 600€ für eine DS viel. Für eine Firma 2.000€ und für ein Unternehmen 10.000€ wenig.
Ich hab in unRqie rür alles eine alternative gefunden. Und meist sogar deutlich bessere.
ein Hersteller mehr, der in die Sonne fliegen will.
als it betreiber eines mittelständischen unternehmens suchen auch wir alternativen zr cloud (stichwort sovereign) und evaluieren kleine und mittlere NAS fürs unternehmen aber synonogy ist aus vielen gründen nicht dabei.
Habe aktuell noch eine DS918+, die aber auch langsam in die Jahre kommt. Das war es für mich auch mit Synology. Das nächste NAS wird vermutlich ein Ugreen werden.
Hä? Die haben eine neue Gerätekategorie (AI) vorgestellt, aber nicht gesagt, das vorhandene aufzugeben. Die bestehenden Apps sind ausentwickelt und noch vor einer Woche habt ihr neue Funktionen in Syno Photos vorgestellt. Es tut sich durchaus etwas, aber halt nicht mehr so viel.
Absolut spannend ich verstehe hier wirklich gar nichts. Was sind die Anwendungsfälle für sowas ? Kann mich einer aufklären ? Bin kein ITler
Bin auch auf UGREEN DXP2800 umgestiegen und betreibe damit Unraid. Syno war damit Geschichte.