Kostenlose Mac-App erklärt Kabel
WhatCable: Analyse-Tool für USB-C-Kabel optimiert
Die Mac-App WhatCable haben wir schon seit geraumer Zeit auf dem Schirm. Bereits die kostenlose Version hilft dabei, die technischen Eigenschaften von USB-C-Kabeln zu analysieren. Oberflächlich betrachtet sehen diese nämlich weitgehend gleich aus, doch unterscheiden sie sich deutlich, wenn es um Faktoren wie die maximale Ladeleistung oder Übertragungsgeschwindigkeit geht.
USB-C-Kabel besser verstehen
WhatCable zeigt diese Daten sowie weitere Informationen zu angeschlossenen Geräten übersichtlich an. Die App ist größtenteils auf Deutsch verfügbar und kann beispielsweise dabei unterstützen, den Grund für langsame Ladegeschwindigkeiten oder Probleme bei der Bildausgabe zu finden.
Mittlerweile ist die App als Beta in Version 1.2.1 beziehungsweise als stabile Version 1.2.0 verfügbar. Das Update auf Version 1.2.1 behebt unter anderem einen Fehler bei der Anzeige der Ladeleistung, wenn gleichzeitig mehrere Geräte angeschlossen sind.
Verbesserte Unterstützung für ausgewählte Macs
Bereits die in den vergangenen zwei Wochen veröffentlichten Updates haben mehrere neue Funktionen und Verbesserungen ergänzt. So werden nun auch Geräte, die über ein Dock an den vorderen USB-C-Anschlüssen eines Mac mini oder Mac Studio verbunden sind, korrekt erkannt und in der Geräteübersicht angezeigt. Auf MacBook-Pro-Modellen mit M1 Pro oder M1 Max zeigt WhatCable nun ebenfalls USB-C-Ladeinformationen an. Die App nutzt dafür eine alternative Datenquelle, wenn die benötigten Systeminformationen nicht direkt verfügbar sind.
Optionale Pro-Version mit Zusatzfunktionen
Der Entwickler veröffentlicht seine Updates weiterhin mehr oder weniger im Wochentakt. Eine stets aktuelle Übersicht findet sich hier. Die App selbst lässt sich ebenfalls über GitHub kostenlos laden. Alternativ lässt sich direkt beim Entwickler eine Pro-Version von WhatCable laden, die zum Preis von 9,99 Britischen Pfund erweiterte Informationen und Diagnosefunktionen bietet.


Genau für die „Aber bei Temu kostet das Kabel nur 5 Euro“-Fraktion ist dieses Tool perfekt. Klar: Wer mit dem Kabel am Ende sowieso nur stumpf sein iPhone laden will, für den reicht im Zweifel auch die 5-Euro-Billigvariante völlig aus. Aber vielleicht verstehen manche durch die visuelle Analyse endlich mal, dass USB-C eben nicht gleich USB-C ist und echte Qualität, schnelle Datenraten und Sicherheit nun mal ihren Preis haben.
Witzig.
Gestern erst im Podcast „Freakshow“ von der App gehört, und jetzt die nächste Erwähnung. Werde ich mir auf jeden Fall anschauen.
So sieht’s aus … wer billig kauft, kauft i.d.R. mindestens zwei mal …
Weiß jemand, ob diese App mit VoiceOver bedienbar ist?
Und wenn man einen USB-C auf USB-A-Adapter verwendet, dann verfälscht es doch das Ergebnis?