GIF-Konvertierung und KI-Upscaling
Video-Spezial-Tools: Gifski und Heiter bedienen Mac-Nischenaufgaben
Abseits klassischer Videoschnittprogramme brauch man auf dem Mac hin und wieder auch spezialisierte Anwendungen, die klar umrissene Aufgaben übernehmen. Statt umfangreicher Schnittfunktionen konzentrieren sich Tools wie Gifski und Heiter auf genau solche Anwendungsfälle.
Dazu zählen etwa die Umwandlung kurzer Clips in animierte GIF-Dateien oder die nachträgliche Aufwertung älterer Videoinhalte.
Gemeinsam ist diesen Applikationen der reduzierte Ansatz. Nutzer wählen eine Datei aus und nehmen anschließend nur wenige Anpassungen vor. Die eigentliche Verarbeitung erfolgt automatisiert im Hintergrund und komplett lokal auf dem eigenen Gerät.
Gifski 3.0 erweitert GIF-Konvertierung
Mit Version 3.0 hat Gifski seinen bisherigen Funktionsrahmen deutlich ausgebaut. Die Anwendung bleibt ein reiner Konverter und verzichtet weiterhin auf klassische Bearbeitungsfunktionen wie das Einfügen von Texten. Stattdessen konzentriert sich die App auf die Umwandlung vorhandener Videos in GIF-Dateien.
Neu hinzugekommen sind Werkzeuge zum Zuschneiden und Kürzen von Videos sowie eine Vorschaufunktion für das fertige GIF. Nutzer können damit vor der Konvertierung prüfen, wie sich Auflösung, Bildrate und Qualität auswirken. Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, bearbeitete Videos ohne GIF-Export zu speichern.
Weitere Ergänzungen betreffen den Ablauf der Erstellung. So lassen sich Verzögerungen zwischen den Wiederholungen einstellen und fertige GIFs auf Wunsch automatisch im Download-Ordner ablegen. Die Anwendung unterstützt alle gängigen Videoformate und erreicht Bildraten von bis zu 50 Bildern pro Sekunde. Voraussetzung für die aktuelle Version ist macOS 26. Ältere Systeme werden über eine frühere Version unterstützt.
Heiter bietet KI-gestütztes Upscaling
Einen anderen Ansatz verfolgt Heiter. Die Anwendung konzentriert sich auf die nachträgliche Verbesserung älterer Videodateien, insbesondere von Anime-Inhalten. Grundlage ist das KI-Modell Real-ESRGAN, das Bildmaterial analysiert und auf höhere Auflösungen hochrechnet.
Heiter ermöglicht eine Skalierung auf bis zu 4K und bietet verschiedene Optionen zur Anpassung des Bildformats. Dazu gehören das Zuschneiden von 4:3-Material auf 16:9 sowie alternative Verfahren, bei denen seitliche Flächen gestreckt oder mit unscharfen Bildanteilen gefüllt werden. Auch einzelne Zeitbereiche lassen sich gezielt verarbeiten.
Die Anwendung arbeitet vollständig lokal und benötigt keine Internetverbindung. Audio- und Untertitelspuren bleiben erhalten, sofern das verwendete Containerformat dies unterstützt. Optimierungen für Apple-Silicon-Prozessoren sollen die Verarbeitung beschleunigen. Unterstützt werden Videoformate wie MP4, MKV oder MOV, die Ausgabe erfolgt in modernen HEVC-Codierungen.


Danke für die Tipps – leider nix für macOS 12x dabei :,
Auf meinem MacStudio M4 Max unter Tahoe kommt’s bei einem kurzen Video flott und heiter bis 10 %, dann verweigert es unsensibel jegliche weitere Arbeit, und beim Klick auf „Abbrechen“ stürzt es traurig ab.
Läuft’s Heiter bei dir?
Funktioniert Das upscaling auch mit „real gefilmten videos auf mini-dv kasetten“ ?