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Mit AirPlay, Google Cast und Spotify Connect

Bose: Neue Lifestyle Kollektion greift Sonos an

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Mit einer neuen Produktreihe erweitert Bose sein Angebot im Bereich vernetzter Lautsprecher. Die sogenannte Lifestyle Kollektion umfasst einen kompakten Smart Speaker, eine Soundbar sowie einen Subwoofer, die sich einzeln nutzen oder zu einem System kombinieren lassen.

Bose Lifestyle Lautsprecher

Der Ansatz erinnert an Strategien, wie sie auch Sonos seit Jahren verfolgt, bei denen einzelne Geräte flexibel zu Multiroom- und Heimkino-Setups ausgebaut werden können. Konkret umfasst die neue Reihe den Bose Lifestyle Ultra Lautsprecher für 349,95 Euro, die Bose Lifestyle Ultra Soundbar für 999,95 Euro sowie den Bose Lifestyle Ultra Subwoofer für 899,95 Euro.

Die Komponenten sind untereinander kompatibel und lassen sich je nach Raumgröße und Nutzung kombinieren. Ein einzelner Lautsprecher ist für kleinere Räume gedacht, zwei Geräte können als Stereo-Paar betrieben werden. In Verbindung mit Soundbar und Subwoofer entsteht ein vollständiges Heimkino-Setup, das auch mehrkanalige Tonformate unterstützt.

369,95 Euro: Bose Lifestyle Ultra Lautsprecher

Technisch setzt Bose auf eine Kombination aus mehreren Lautsprechertreibern, die Schall gezielt im Raum verteilen. Ergänzend kommen Verfahren zur digitalen Signalverarbeitung zum Einsatz, die unter anderem die Basswiedergabe trotz kompakter Bauweise verstärken sollen.

Offene Schnittstelle, einfache Einrichtung

Ein zentraler Punkt der neuen Serie ist die Einbindung in bestehende Streaming-Ökosysteme. Die Geräte unterstützen unter anderem Apple AirPlay, Google Cast und Spotify Connect. Inhalte lassen sich damit direkt aus kompatiblen Anwendungen abspielen, ohne dass eine separate Steuer-App zwingend erforderlich ist. Auch das Gruppieren mit Lautsprechern anderer Hersteller ist vorgesehen.

999,95 Euro: Bose Lifestyle Ultra Soundbar

Für die Einrichtung setzt Bose auf eine überarbeitete Applikation, die Nutzer Schritt für Schritt durch den Installationsprozess führt. Dabei werden Verbindungen zwischen den Geräten automatisch hergestellt und Zugangsdaten innerhalb des Netzwerks übertragen. Nach der Einrichtung lassen sich Klangparameter wie Lautstärke, Equalizer oder Sprachverständlichkeit individuell anpassen.

Audioausgabe mit Raumkalibrierung

Die Soundbar nutzt zusätzlich Verfahren zur Raumkalibrierung, bei denen die akustischen Eigenschaften des Aufstellorts berücksichtigt werden. Ziel ist eine angepasste Wiedergabe, die sich an Raumgröße und Möblierung orientiert. Auch Funktionen zur Hervorhebung von Sprache sind integriert, um Dialoge in Filmen besser verständlich zu machen.

899,95 Euro: Bose Lifestyle Ultra Subwoofer

Die Geräte sind ab Mitte Mai erhältlich, Vorbestellungen sind bereits möglich.

05. Mai 2026 um 16:42 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


    21 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Bose soll mal seine Software in den Griff bekommen. So gut auch für mich der Sound ist, so mehr ist die Software zum abgewöhnen.

  • Da mir Sonos immer unsympathischer wird, bin ich um Alternativen froh. Mal sehen, wie gut sich Bose schlägt.

  • Nach dem SoundTouch Fiasko ist BOSE für mich keine Option mehr

  • Auf dem Produktseiten von Lautsprecher und Soundbar steht offiziell, dass Alexa in die Lautsprecher integriert ist. Das wäre für den Artikel sicher auch noch interessant zu erwähnen?

  • Was ist der Unterschied zwischen der Lifestyle Ultra Soundbar und der Bose Soundbar 900? Da dürfte wohl nur der Aufbau und der Name einen Unterschied haben. Technisch der selbe ‚Inhalt‘.

  • Bin seit Jahren bei MusicCast von Yamaha. App ist nicht supersexy und ein Stereo-Paar zickt manchmal, aber grundsätzlich läuft alles stabil und problemlos. Und der Klang ist super.

  • Mal abgesehen davon, dass Bose seit der Soundtouch Zwangsabschaltung keinerlei Empfehlung mehr wert ist, weil man hier spätestens nach 4-5 Jahren sicher sein kann, komplett neue Lauitsprecher kaufen zu dürfen, so ist auch der Preis ein schlechter Witz. Jeder weiß, dass Bose noch nie Klangqualität auf höchster Ebene abgeliefert hat. Diese Preise erklären sich insofern überhaupt nicht. Aber es werden vermutlich genug Kunden darauf reinfallen.

  • Bei allem teilweise nicht unberechtigten Sonos-Bashing muss man an dieser Stelle wirklich mal eine Lanze für die brechen. Die hatten ja vor langer Zeit durchaus mal etwas Ähnliches versucht abzuziehen wie Bose mit den SoundTouchs. Der massive Einspruch der Nutzergemeinde hatte aber geholfen. Seitdem gibt es mit der Auftrennung in S1 und S2 eine, wie ich finde, einigermaßen okaye Lösung.

    Und was Sonos natürlich nach wie vor hervorragend kann, ist, dass Geräte unterschiedlicher Generationen miteinander kombiniert werden können. Ich kann eine aktuelle Arc Ultra kaufen und kann als Surrounds neben den aktuellen Era-Modellen eben auch ältere Sonos- oder IKEA-Speaker verwenden. Das ging bei Bose in dieser Form nie. Und das geht so in dieser Form meines Wissens auch bei sonst keinen anderen vergleichbaren Produkten. Yamaha zum Beispiel hat vergleichsweise lange Produktzyklen, so dass nicht jedes Jahr was Neues erscheint, wie bei Samsung oder LG. Aber WENN da was Neues rauskommt, ist es mit dem alten System dann auch nicht mehr kompatibel.

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