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Ablehnungen, Richtlinien und Spam

Video: Apples ehemaliger App Store-Chef plaudert aus dem Nähkästchen

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Im Rahmen der App-Entwickler-Konferenz „App Builders Switzerland 2018“, die Anfang der Woche in Lugano veranstaltet wurde, hat der ehemalige Apple-Mitarbeiter Phillip Shoemaker einen sehenswerten Vortrag gehalten, dessen Mitschnitt jetzt auf YouTube angeschaut werden kann.

Rejected

Unter der Überschrift „Lessons Learned from the App Store“ spricht Shoemaker über seine Zeit als Senior Director des App Stores und beantwortet im Laufe des Vortrags zahlreiche Fragen, die gerade den in den frühen Tagen des Software-Kaufhauses aktiven iOS-Entwicklern schon seit Ewigkeiten unter den Nägeln brennen dürften.

Warum hat Apple so viele Applikationen abgelehnt? Warum dauerte es zwischenzeitlich bis zu drei Wochen (oder noch länger) ehe neu eingereichte Applikationen freigegeben wurden? Wie starr bzw. flexibel waren Apples Zulassungs-Richtlinien? Und: Was genau wurde von den Prüfern des 2008 gestarteten App Stores eigentlich unter die Lupe genommen?

Themen, die Shoemaker in seinem halbstündigen Vortrag zumindest streift und den „alten Hasen“ unter unseren Lesern damit viele Antworten auf schon lange offene Fragen liefern dürfte. Eine ausgesprochene Video-Empfehlung, die unter anderem mit folgendem Highlight auftritt:

„[…] wir hatten damals einen spezifischen Satz in unseren Richtlinien, der in etwa so formuliert war: ‚Wendet euch bei Problemen nicht an die Medien – dies hilft nicht.‘ Rückblickend kann ich euch jedoch versichern: Dies hilft gewaltig. „

Freitag, 20. Apr 2018, 18:16 Uhr — Nicolas
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  • spannender talk, wäre wirklich gut wenn apple direkt so offen wäre, und nicht erst fünf jahre später, wenn schon die arbeitsplätze gewechselt wurden…

    • Weil sie dir Rechenschaft schuldig sind?

      • @ddjjmm: Fällt dir wirklich nur ein dummer Grund ein – oder warst du beim Schreiben deines Kommentars nur gerade „ganz dolle schlecht drauf“?
        Wie wäre es mit folgender Erklärungs-Alternative: Weil Apple-Kunden von dem, was bei Apple „hinter den Kulissen“ passiert, in vielfältiger Weise betroffen sind?
        Und sich Apple-Kunden darum dafür interessieren? Selbst wenn diese Kunden keine Apple-Fans sind – sonderN halt einfach nur Apple-KUNDEN?
        Ich hoffe, du könntest mir folgen…

      • Apple setzt mit den Millionen Apps noch mehr Millionen dollar im AppStore um. Viele tausend Entwickler und Firmen sind auf den AppStore zum erwirtschaften des Lebensunterhalts angewiesen. Apple hat also schon eine große soziale Verantwortung. Wenn eine App, die viel Arbeitszeit verschlungen hat aus irgendwelchen fadenscheinigen Gründen abgelehnt wird, dann sollte Apple schon Rechenschaft ablegen. Es kann nicht sein, dass bei der AppStore Zulassung mit zweierlei Maß gemessen wird.

  • Wow. Nicht schlecht. Netter Einblick. Jetzt ist so manches klarer.

  • Frage mich eher, warum der Typ nicht mehr bei Apple arbeitet. Wahrscheinlich zu gesprächig gewesen…?

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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