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Texterkennung: Die OCR-Funktionen von Google, Evernote und Abbyy im Vergleich

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Derletzt hatten wir im Zusammenhang mit dem Update für die iOS-App Scanner Pro das Thema Texterkennung (OCR) angeschnitten. Scanner Pro arbeitet ja als Dokumentenscanner und -verwaltungsprogramm, verzichtet aber auf die Option, die erfassten Dokumente auch einer Texterkennung zu unterziehen. Wer möchte, kann für diesen Zweck die Unterstützung von Google Drive heranziehen.

google-drive-settings

Nun ist Googles Cloudspeicherdienst nicht jedermanns Sache, darüber hinaus hat Google Drive mit der Erkennung von Umlauten und dergleichen noch so seine Probleme. In unseren Tests waren die Ergebnisse jedenfalls nicht zufriedenstellend.

google-drive-text

Textbeispiel aus dem Buch Unnützes Wissen

Wer die Funktion von Google Drive selbst ausprobieren will, muss die Texterkennung zunächst aktivieren. In den Einstellungen direkt auf der Google-Drive-Webseite ist ein Häkchen bei „Text aus hochgeladenen PDF- und Bilddateien konvertieren“ zu setzen. Danach dauert der Upload-Vorgang zwar etwas länger, dafür bekommt ihr aber auch ergänzend zum hochgeladenen Bild noch eine Textversion davon angezeigt.

Texterkennung in Evernote

Eine weitere Option wäre Evernote. Hier werden alle hochgeladenen Dokumente automatisch einer Texterkennung auf den Evernote-Servern unterzogen. Allerdings dient dies nicht dazu, die Texte anschließend zur Weiterverarbeitung bereit zu stellen sondern unterstützt ausschließlich die Suchfunktion in Evernote. Dafür ist die Evernote-Texterkennung allerdings ausgesprochen brauchbar, so könnt ihr beispielsweise wenn ihr ein Rezept aus einer Zeitschrift abfotografiert, das Foto später über die Textsuche nach den enthaltenen Zutaten finden.

evernote-beispiel

Abbyy Text Grabber und FineReader

Wer komplette Texte aus Bildern konvertieren will um diese anschließend weiterzuverarbeiten, wird um den Kauf einer App oder Desktop-Software nicht herumkommen. Spezialisten auf diesem Gebiet sind Abbyy, deren Universal-App TextGrabber + Translator (5,49 Euro) im Bereich der Texterkennung erstaunlich gute Ergebnisse bringt. Für die Texterkennung ist hier auch keine Internetverbindung vonnöten, die App erledigt diesen Jobs direkt auf dem iOS-Gerät. Zugriff aufs Internet braucht die App nur, wenn man die zusätzlich angebotene Option der Übersetzung mittel Google Translate nutzen will. Zu kritisieren wäre hier lediglich die Tatsache, dass die App Zeilenumbrüche stur „mit erkennt“ und diese in die anschließende Textausgabe mit einfügt.

textgrabber

Textbeispiel aus dem Buch Unnützes Wissen

Für eine perfekte Lösung müsst ihr dann doch deutlich tiefer in die Tasche greifen. Abbyy bietet derartiges mit der Mac-Anwendung FineReader Express zum Preis von 90 Euro im Mac App Store an. Die Anwendung erkennt Texte in 171 Sprachen und hat dabei auch mit komplexeren Layouts keine Probleme.

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12. Okt 2013 um 14:49 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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