Verspätete Markteinführung erwartet
Speicherknappheit bremst neue Mac-Modelle aus
Über die Lieferprobleme beim Mac mini und Mac Studio haben wir bereits berichtet. Die Situation bessert sich nicht, vielmehr verschlechtern sich die Lieferbedingungen weiter. Die Lieferzeiten für die aktuellen Geräte werden länger und länger. Aus den USA ist nun zu hören, dass Apple auch mehrere neue Mac-Modelle erst später auf den Markt bringen wird, als ursprünglich geplant.
Der für Bloomberg tätige Journalist Mark Gurman berichtet, dass Apple die Einführung von mindestens zwei Mac-Modellen wohl verschieben muss. Gurmans Quellen nennen die aktuellen Engpässe bei verschiedenen Speicherkomponenten als Ursache. Besonders seien hiervon die leistungsstarken Geräte und Konfigurationen betroffen.
Ein Blick in den Apple Store bestätigt diese Theorie. Insbesondere die mit viel Arbeitsspeicher ausgestatteten Varianten der aktuellen Modelle von Mac mini und Mac Studio sind entweder nur mit mehreren Monaten Verzug oder aktuell gar nicht lieferbar.
Neuer Mac Studio womöglich erst im Herbst
Apple arbeitet wohl bereits seit geraumer Zeit an einer neuen Generation des Mac Studio, der auf leistungsstärkeren Chips basieren und die derzeit erhältlichen Modelle ablösen soll. Ursprünglich sei eine Vorstellung zur Jahresmitte vorgesehen gewesen.
Aufgrund der angespannten Liefersituation bei Speicherbausteinen werde intern jedoch damit gerechnet, dass sich die Auslieferung verschieben könnte. Aktuell ist im Apple-Umfeld die Rede davon, dass ein neuer Mac Studio erst im Oktober oder noch später verfügbar sein könnte.
MacBook Pro mit Touchscreen weiter in Planung
Auch ein überarbeitetes MacBook Pro mit berührungsempfindlichem Display sei weiter von Apple geplant. Das Gerät soll ein schlankeres Gehäuse erhalten und eine neu gestaltete Frontkamera integrieren. Die Markteinführung sei grundsätzlich für den Zeitraum zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 vorgesehen. Unter anderem die Engpässe bei Speicherkomponenten könnten jedoch dazu führen, dass sich der Termin eher in Richtung des späteren Zeitfensters verschiebt.

In der DDR gab es sowas vor Jaaaaahren und nu im goldenen Westen wo es alles im Überfluss gibt(gab)?
Irgendwie lustig.
Echt? – Wer hat denn alle Trabis aufgekauft und war damit für die 10+ Jahre Lieferzeit verantwortlich?
;-))
Keine Ahnung aber mal was raushauen, was?
Wer Produktionsknappheit durch extreme Nachfrage mit Planwirtschaft vergleicht, sollte lieber nichts weiter zum Thema beitragen.
Dass es in der DDR Hyperscaler gab, die einfach die globalen Produktionsoutput von DRAM/GDDR aufgekauft haben, wäre mir neu. Generell hat in der DDR nichts und niemand von irgendwas die globalen Produktionskapazitäten aufgekauft oder wäre auch nur dazu in der Lage gewesen.
In meinen Augen braucht es nicht jährlich irgendeine zwanghafte Erhöhung der Modelle.
Das ist schön für Dich, aber schon mal was von Wettbewerb gehört? Wenn Apple keine neuen Rechner bringt, wird die Konkurrenz sicherlich auch nichts mehr neues bringen?
Ich denke das wird nicht passieren.
Speicherknappheit betrifft nicht nur Apple.
Nur Speichermangel kann es nicht sein. Die aktuellen MacBooks gibt es doch auch mit ausreichend Speicher.
Doch ist es aber. Apple hat einfach ein gewisses Kontingent, dass sie lieber in die MacBooks stecken, als in die Desktop-Macs. Wahrscheinlich weil mehr MBs abgesetzt werden und es ihnen da mehr bringt.
So ist es. Die Marge bei Macbooks fällt mit Sicherheit höher aus als den günstigen Minis.