Schnelle Steuerung und lokale Verarbeitung
Sonos: Native Mac-Applikation will offiziellen Controller ersetzen
Sonos stellt seine Desktop-Applikation für macOS zwar weiterhin bereit. Die Anwendung basiert jedoch auf älterer Intel-Technik und läuft auf aktuellen Macs nur mithilfe der Übersetzungsschicht Rosetta 2. Mit dem geplanten Wegfall dieser Unterstützung wird die Nutzung perspektivisch eingeschränkt. Eine native Lösung für Macs mit Apple-Prozessoren hat Sonos bislang nicht angekündigt.
Als mögliche Alternative könnte der Anbieter langfristig auch auf die Weboberfläche verweisen, die unter play.sonos.com erreichbar ist.
Kostenfreie, native Mac-Applikation
Ähnlich wie bereits bei iPhone-Anwendung Sonify hat die Community der Sonos-Enthusiasten nun auch eine native Sonos-Anwendung für Mac-Nutzer hervorgebracht. Mit SonosController steht eine neue Desktop-Applikation bereit, die gezielt auf moderne Macs ausgerichtet ist. Der Entwickler Scott Waters verfolgt damit das Ziel, die Steuerung der Lautsprecher weiterhin direkt vom Desktop aus zu ermöglichen.
Technisch nutzt die Anwendung offene Netzwerkprotokolle, die Sonos-Geräte im lokalen Netzwerk ohnehin bereitstellen. Dadurch kann die Applikation ohne offizielle Schnittstellen oder proprietäre Komponenten arbeiten.
Schnelle Steuerung und lokale Verarbeitung
Die Anwendung setzt auf eine ereignisbasierte Kommunikation mit den Lautsprechern. Statusänderungen werden in Echtzeit übermittelt, wodurch klassische Abfragen im Hintergrund reduziert werden. Das sorgt für eine direkte Reaktion der Oberfläche bei Wiedergabe, Lautstärkeänderungen oder Gruppensteuerung.
Ein Schwerpunkt liegt auf der unmittelbaren Rückmeldung bei Eingaben. Beim Start eines Titels zeigt die Applikation sofort verfügbare Informationen wie Albumcover und Titel an, noch bevor der Lautsprecher die Wiedergabe bestätigt. Im Hintergrund erfolgt anschließend der Abgleich mit dem tatsächlichen Status.
Auch größere Musiksammlungen lassen sich verwalten. Die Anwendung kann lokale Bibliotheken durchsuchen und strukturiert nach Künstlern, Alben oder Genres darstellen. Streaming-Dienste werden über gespeicherte Favoriten eingebunden und lassen sich direkt starten.
Zusätzlich bietet der SonosController Funktionen zur Steuerung mehrerer Lautsprecher, Timer und Alarmfunktionen sowie Anpassungen der Oberfläche mit verschiedenen Farbschemata und Darstellungsmodi. Voraussetzung ist macOS Sonoma und ein Mac mit Apple-Prozessor.




Wer Home Assistant hat, kann auch eine Sonos Card in sein Dashboard einbauen oder Music Assistant nutzen. Ist natürlich auch über die Weboberfläche und keine native macOS App.
Früher war SONOS etwas begehrenswertes. Lange bevor es Smart Homes gab ist man in großen Elektroläden an den Ausstellern vorbeigelaufen die schön hergerichtet waren und hat sich auf den angeschlossenen ipads austoben dürfen. Man hat sich sofort zurechtgefunden in den Apps und war begeistert vom Klang und davon, dass man Lautsprecher fernsteuern kann. Das waren schöne Zeiten. Was ist von diesem Zauber übrig geblieben?
Gilt nicht nur für Sonos, sondern eigentlich für alles, z. B. Computer. Früher auf der Cebit (Ende 80er bis in die 90er) war man immer gespannt, was es alles neues geben würde. Heute ist alles irgendwie beliebig – kann aber auch am Alter liegen;-)
Um genau zu sein gibts diese Aussteller immer noch exakt so. Und mittlerweile ist die Sonos App auch wieder benutzbar.