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450 Euro mehr als die Sonos Beam

Sonos Arc ausprobiert: Zu viel Soundbar für das Durchschnittszimmer

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Im Gegensatz zu vielen anderen Hardware-Neuvorstellung gehören Lautsprecher und Kopfhörer zu den Accessoires, deren objektive Bewertung mit am schwersten ausfällt. Während der Datendurchsatz von externen Festplatten unstrittig zu ermitteln ist, reichen bereits zwei Personen im gleichen Zimmer aus, um zu zwei komplett unterschiedlichen Bewertungen des selben Lautsprechers zu kommen.

Arc Setup Sonos

Was die zwei einleitenden Sätze unterstreichen sollen: die folgenden Zeilen zur neuen Sonos Lautsprecher-Soundbar, der 900 Euro teuren Sonos Arc, erheben keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit und könnten nicht subjektiver ausfallen. Aber vielleicht erkennt ihr euch ja wieder.

In unserem Fall ersetzt der Sonos Arc seit einigen Tagen die nur etwa halb so große Sonos Beam. Der nur 449 Euro teure Bruder ist ebenfalls für den Einsatz am Fernseher gedacht, versteht sich aber weder auf die Dolby Atmos-Wiedergabe, noch kann dieser auch nur ansatzweise mit den Leistungsdaten der Sonos Arc mithalten.

Dennoch: wenn sich in den letzten Tagen eine Gewissheit eingestellt haben sollte, dann die folgende. Die Sonos Beam reicht für unsere Ansprüche mehr als dicke – und dies in vielfacher Hinsicht.

…die Beam reicht (uns) dicke

Zum einen erschlagen uns die Maße der neuen Soundbar, die mit 87 x 1141,7 x 115,7 mm in etwa so groß ausfällt wie vier hintereinander liegende 1L-Colaflaschen. Anwender die nicht über ein dezidiertes Kino-Zimmer mit leeren Wänden verfügen, dürften Probleme damit haben, die Arc reibungslos in das vorhandene Setup zu integrieren. So raumstark und elegant minimalistisch wie auf den Produktfotos des Herstellers, wird es wohl nur in den wenigsten Wohnzimmern aussehen.

Zum anderen, und diese Einschränkung können wir nicht stark genug betonen, fallen die akustischen Differenzen zum Sonos Beam erstaunlich dezent aus.

SonosArcWithSubandRears

Ohne Frage punktet die Arc (vor allem bei hohen Pegeln) mit einem überwältigenden Klang, weiß mit fantastischen Raum-Illusionem zu beeindrucken, die vor allem bei den von Dolby selbst bereitgestellten „Dolby Atmos“-Testvideos unter Beweis stellen, welche akrobatischen Audio-Illusionen die Arc in den Raum sprühen kann, doch im Alltagseinsatz kommt dieser Vorsprung fast nicht zum Tragen.

Beim durchschnittlichen Fernsehkonsum-Verhalten (das unsere zählen wir einfach mal dazu) fallen die Acht ellipsenförmige Tieftöner und die drei „präzise gewinkelten Kalottenhochtöner“ so gut wie nicht ins Gewicht. Mit geschlossenen Augen war es quasi nicht auszumachen ob das in moderater Lautstärke abgespielte YouTube-Video seine Tonspur nun über die Beam oder den imposanten Sonos Arc wiedergab.

„Moment mal“ könnte der technisch interessierte Leser jetzt einwenden, „warum probiert ihr die Arc auch mit dahergelaufenen YouTube-Videos und nicht ausschließlich mit perfekt auf die Kapazitäten des Kino-Lautsprechers abgestimmten Kauffilmen aus, die jeden einzelnen Treiber des Arc bestmöglich ansteuern“?

SonosArcHeroBlack Breit

Die Antwort ist einfach: weil wir auch nicht bei jedem Fernsehabend das optimale Eingangsmaterial zur Verfügung haben. Manchmal kommen die Video-Streams aus den Mediatheken der Öffentlich-Rechtlichen, manchmal von selbst-gerippten DVDs oder von Video-Streaming-Diensten die nicht viel mehr als schlichte Stereo-Audiospuren ausspucken.

Die durchschnittliche Mischung eben, die über deutsche Fernseher dudelt. Und für diese scheint uns die Sonos Arc arg überdimensioniert.

Hätte sich Sonos eine Scheibe bei Apple-Marketing-Team abgeschnitten und die neue Soundbar nicht nur hardwaretechnisch, sondern auch softwareseitig mit begehrenswerten Alleinstellungsmerkmal versehen, könnte man der Arc deutlich mehr Verkaufsargumente mit auf den Weg geben. Da jedoch auch die Sonos Beam über tolle TV-Funktionen wie die Sprachverbesserung und die Reduzierung lauter Geräusche in den Abendstunden verfügt, fällt es uns schwer gute Argumente für die zusätzliche Investitionen der Preisdifferenz von immerhin 550 Euro zu finden. Zumal die Beam sogar flexibler ist. Lässt sich diese doch mit der neuen und der alten Sonos-App steuern. Doch dazu gleich mehr.

Arc benötigt einen Basispegel

Vorher wollen wir noch anmerken, dass wir das Gefühl nicht loswerden, dass die ausgewogene Musikwiedergabe auf der Sonos Arc einen gewissen Basispegel benötigt, der ein wenig über der von uns präferierten Lautstärke für einen ruhigen Hintergrund-Soundteppich liegt.

Bei ganz leisen Pegeln scheint die Arc, anders als etwa die Beam, Detailinformationen zu verschlucken, die bei höheren Lautstärken viel deutlicher als bei der Beam abgegeben werden. Dies führt dazu, dass die Arc immer einen ticken zu Laut arbeiten muss, um ihren gesamten Dynamikbereich eindrucksvoll vor den anwesenden Zuhörern auszubreiten.

Nie wieder Sonos?

Von den kontroversen Entscheidungen abgesehen, die die Multiroom-Experten von Sonos in jüngster Vergangenheit zu verantworten hatten – über die Support- und Elektroschrott-Debakel berichtete ifun.de ausführlich – sind wir persönlich nach wie vor sehr zufrieden mit den Lautsprechern der Amerikaner und empfehlen diese noch immer. Nicht nur im Freundes- und Bekanntenkreis, sondern auch unseren Lesern.

Sonos Produkte

Beim Sonos Arc handelt es sich hier jedoch eine Ergänzung, die an unseren Bedürfnissen vorbeigeht und mindestens ambitionierte Heimkino-Fans benötigt, um überhaupt eine Anschaffung in Betracht zu ziehen.

Für das gleiche Geld empfehlen wir hier lieber die deutlich flexiblere Variante aus einem Beam und zwei Sonos One SL, die sich nicht nur deutlich einfacher im Zimmer verstauen sondern im Zweifelsfall auch auf drei Zimmer verteilen lässt.

Neue App, für die Arc ein Nachteil

Zu der neuen Sonos-App, die wir während des Arc-Tests ebenfalls ausprobieren konnten sei hier noch angemerkt, dass sich diese so gut wie nicht von der bisherigen Controller-Applikation unterscheidet – weder mobil noch auf dem Desktop. Außer ein paar kosmetischen Änderungen sind uns keine neuen Funktionen aufgefallen. Sonos scheint hier schlicht eine Trennlinie zwischen altem und neuem Betriebssystem zu ziehen, die sich in zwei aktuell so gut wie baugleichen Apps manifestiert.

S2AppSavedGroups 1500

Allerdings bleibt ein Hinweis zur App wichtig: Falls ihr euch für die Sonos Arc entscheiden solltet, setzt Sonos die Nutzung der neuen S2-Applikation zwingend voraus. Da diese jedoch nicht im Verbund mit älteren S1-Komponenten genutzt werden kann – ifun.de berichtete – ist eine Entscheidung für die Sonos Arc zwingend auch eine Entscheidung gegen alte Komponenten im eigenen Setup. Diese müssten hier in ein eigenes Sonos-Netzwerk mit alter App ausgelagert oder ersetzt werden.

Arc oder nicht?

Unterm Strich könnt ihr euch folgendes merken: die Sonos Arc klingt super (ist in den Grundeinstellungen vielleicht etwas zu basslastig, dafür aber definitiv auch ohne zusätzlichen Sub gut zu betreiben) und wirklich so räumlich, wie es die Selbstdarstellung des Herstellers verspricht. Gleichzeitig benötigt die Arc dafür aber ordentlich Platz im Wohnzimmer, einen höheren Pegel als andere Geräte und für die voll Sound-Entfaltung perfekt abgestimmtes Quellmaterial.

Seite SonosArcSideProfile

Dies sorgt dafür, dass es die Sonos Arc trotz der vorhandenen Technikaffinität partout nicht schaffen will, die selben Begehrlichkeiten zu wecken, die wir auch beim Blick auf teure Spiegelreflexkameras, überdimensionierte Mac Pro-Konfigurationen oder Netzwerk-Equipment für professionelle Industriekunden verspüren.

Ob dies nun an Sonos oder an uns liegt, beurteilt ihr am besten selbst. Der Hersteller bietet auch bei seinem neuesten Modell eine unverbindliche 100-Tage-Testfrist an, ehe der Kauf verbindlich wird. Diese sollten interessierte Anwender definitiv in Anspruch nehmen.

Produkthinweis
Sonos Arc Soundbar Elegante Premium Soundbar für mitreißenden Kino Sound – Mit Dolby Atmos, Apple AirPlay 2, Alexa... 899,00 EUR
Donnerstag, 04. Jun 2020, 14:58 Uhr — Nicolas
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  • 900,- Euro Soundbar im Design einer 50,- (meine Meinung)

  • Hab noch die ursprüngliche Soundbar und bin damit sehr zufrieden.

    Durfte die neue auch bereits testen, konnte aber nicht wirklich irgendwelche großartigen Verbesserungen vorstellen weshalb sich ein „Upgrade“ lohnen würde.

    Kein schlechtes Gerät, aber wer die Wahl zwischen einem günstigen Altgerät und der neuen hat, würde ich offen gestanden die alte Version empfehlen.

  • Ich hab die LG SK10Y und die reicht mir dicke und mit Rücklautsprechern auch voll zufrieden.

  • Ich persönlich finde die Base um einiges besser als die Beam. Und leider wird sie nur, bis gar nicht am Preis reduziert…

  • IchSchreiGleich

    Blöde Frage: Ne Soundbar ist ein besserer Center-Speaker? Oder ist der Klang voluminöser. – Was wäre die Vorteile einer Bar?

    • Imho lieber was anständiges hinstellen

    • Eine Soundbar ist mehr als ein Center. Er vereint mindestens auch die beiden vorderen Lautsprecher (Front left / right) und im Fall der Sonos Arc eigentlich auch den Sub. Eine Soundbar steuert in diesem Fall die einzelnen Treiber einzeln an und kann zwischen den verschiedenen Ausgängen differenzieren. Ein Center eines klassischen Aufbaus empfängt den Ton, der auf der Tonspur für „Mitt vorne“ gilt. Die restlichen Kanäle erhält er erst gar nicht / kann er nicht sauber verarbeiten. Eine Soundbar als komplett Ersatz für ein bspw. 5.1 System kann ich eher nicht empfehlen, da die „hinteren“ Lautsprecher für mich immer fehlen. Keine Soundbar kann dies wirklich anständig simulieren. Aus diesem Grund habe ich mir nun auch die Sonos Arc in Kombination von zwei Sonos One bestellt.

    • Die Soundbar ersetzt Center sowie die Front -Lautsprecher.

  • D.h. Für den ambitionierten Musik Konsumenten (also eher weniger TV Anwendung) auch ohne den Sonos Sub gut zu gebrauchen?

    • Dafür definitiv: Nein
      Die Soundbar ist nur etwas für Minimalisten. Ich habe sie mit zwei Play One (Back) im Einsatz und für TV und Serien und Musikhintergrundbeschallung gehen sie voll und ganz in Ordnung. Aber zum „richtigen“ Musikhören…nein.

    • Also ich habe die Heos Bar und hatte vorher die Playbar. Die Playbar ging für mich auf Grund der fehlenden HDMI EIngänge einfach nicht mehr.

      Grundsätzlich find ich, das der SUB nicht erforderlich ist. WEder mit der Playbar noch der Heos. Für mich ist das in Tiefen, Lautstärke usw. mehr als ausreichend. Aufdrehen kann ich auf Grund schlafender Kinder abends eh nicht und für meine Wohnung ist das mehr als ausreichend. Vielleicht ohne Kinder und mit einem grossen Haus wäre der SUB noch etwas.

      • Ich hatte mir die HEOS Bar anfang des Jahres gekauft und hatte vor von meiner Sonos Playbar auf diese zu wechseln. Noch nie war ich dermaßen enttäuscht von einem Produkt. Der Klang bei der Wiedergabe von (Stereo-)Musik fand ich im Vergleich zur Playbar dermaßen verfälscht, dass ich es nicht glauben wollte. Alles mögliche ausprobiert, ohne Änderung. Auch der Ton bei Filmen war wirklich schlimm, trotz DTS und diverser anderer getesteter Formate. Daher wieder zurück geschickt. Ich habe daraus gelernt, dass es nicht entscheidend ist, mit welchen Eingangsformaten eine Soundbar klarkommt. Aber das ist nur meine Meinung. Und die HEOS App erst – da finde ich sogar die von Audio Pro noch besser und die ist schon im Vergleich zur Sonos App nicht besonders.

      • Ich habe auch eine Heos Bar die 3.0 samt Subwoofer. Der Klang ist Bombe, die APP total scheisse, der Support erwähnen wir scho garnicht.
        Fazit. Nach 26 Monate Sounbar bei mir defekt, also Firmware Problem.
        Denon Interessiert nicht

  • Bei uns in der Schweiz wird die Arc erst ab 10. Juni verkauft. Ich habe sie trotzdem bereits bestellt und bin gespannt auf meine Erfahrung damit. Vielen Dank jedenfalls für euren Eindruck. Ich könnte mir vorstellen dass es bei meinem Konsumerhalten eher passt dass ich auf diese Variante gesetzt habe.

  • Bin auf die ersten Vergleiche mit der BOSE Soundbar 700 gespannt.

  • Die softwareseitige Trennung ist nur ein Feigenblatt um der Kundschaft die Verschrottung der alten Lautsprecher auf eine sanfte Art schmackhaft zu machen. Als ob der Software nicht vollkommen Wumpe wäre welche Geräte sie steuert. Das ist nur eine neue Art der Kundenverarsche.

  • Ich verstehe nicht wie man so viel Geld verlangen kann / bezahlen will für ein Produkt welches kein DTS (HD/X) unterstützt.

  • Egal wie toll, egal wie „billig“, die Maße sind viel zu groß => K.O.-Kriterium
    Bin mit der Bar vollauf zufrieden.

  • Meine mit Sub ist unterwegs. Bin gespannt wann sie kommt. Denke für mich ist es das perfekte Gesamtpaket, wenn man keine richtige Anlage aufbauen will.

  • Habe ein Beam im Gästezimmer und für TV und nebenbei Radio oder Steaming ganz passabel.
    Kann mir aber jemand jedoch sagen ob zwei zusätzliche Play 1 als Rück LS eine echte Verbesserung wären?

    • Genauso hab ich das auch … Beam im Gästezimmer (am Zweit-TV) – bislang aber ohne Sub und Rear-Boxen. Im Wohnzimmer hab ich eine richtige 5.1 Anlage und eine Sonos Connect am AV Receiver (der wiederum „Works with Sonons“-kompatibel ist).

    • Also ich habe die „alte“ Playbar zusammen mit zwei Play One als Rear.
      Und ja, es ist schon ein großer Unterschied. Die Verbesserung ist gewaltig.
      Auch beim Musikhören, weil dann (wenn so eingestellt) die Rear Plays nicht mehr als Rear, sondern als normale Speaker laufen.

    • Ich habe aus Platzgründen die Beam mit Sub und 2 Play:1 im Wohnzimmer.
      Das reicht mir; auch zum gelegentlichen Musikhören. Die Playbar habe ich im Dachgeschoss mit 2 One SL. Klingt für mich besser. Bei Musik sowieso.
      Beam ohne Sub ist mir zu dünn, obwohl ich nicht basslastig höre.

      Zum Musikhören sind 2 Play:3 oder 2 Play:5 – je nach Raumgröße – aber allemal vorzuziehen.

  • Übrigens über unidays gibts 15% Rabatt ;)

  • Leider ein völlig unbrauchbarer Bericht. Es wäre interessant gewesen, wie es sich mit der Multichannel/Atmos Problematik verhält, inwieweit also Atmos überhaupt zugespielt werden kann. Der Bericht stellt aber nur subjektive und pauschale Behauptungen auf.

    • Richtig. Hat Nicolas aber auch gleich zu Beginn seines Artikels klargestellt.
      Spätestens da hättest Du mit Lesen aufhören können.

    • „Völlig unbrauchbar “ ist völlig unbrauchbar

      • Der Artikel ist so flach, dass man das nicht näher begründen muss. Es gib zig andere im Netz, die Substanz und Objektivität und Informationsgehalt aufweisen. Warum sollte man sich mehr Mühe machen, als der Schreiberling?

      • Tut mir leid, ich kann deine Kritik nicht nachvollziehen. „Völlig unbrauchbar“ wäre er für mich, wenn außer der Überschrift da nichts stehen würde. Aber, wie schon im Artikel steht, dass ist deine und meine subjektive Meinung dazu.

    • Empfindest du das wirklich so? Es ist definitiv subjektiv, aber daraus wird auch überhaupt kein Hehl gemacht. Es steht doch geschrieben, dass man von dem Otto-Normalverbraucher ausgeht. Das gar nicht viele Quellen für Atmos existieren und dass man schon ein Heimkino Fanatiker sein sollte, um so viel Geld auszugeben. der 90% der Zeit Quelle nutzt, die gar kein Atmos bieten, kommt mit der Beam anscheinend nicht schlechter weg. und das ist doch als erste Eindruck schon mal gut zu wissen für Leute die Atmos weniger interessiert. Die neue Soundbar wurde aber trotzdem nicht in ein schlechtes Licht gestellt. Was natürlich stimmt, dass auf deine angesprochene Problematik nicht eingegangen wurde

    • @MM
      Wie krass unterschiedlich man doch empfinden kann …

      Für mich ist der Artikel extrem brauchbar, gerade weil er so betont subjektiv gehalten war. Und vor allem nachvollziehbar, mit Vergleichen und detaillierten Anwendungsbereichen.

      Wenn ich manchmal in HiFi-Magazinen Erfahrungsberichte lese, wo der Tester bei ungefähr 16.250 Hz ein leicht metallisches Klirren in den oberen mittleren Höhen ausmacht, sich das jedoch mit vergoldeten Chinchsteckern minimal reduzieren lässt … DAS ist dann unbrauchbar für mich.

  • Hat schon jemand die Revox S100 gesehen und gehört?

    • Ja. Ich hab sie mir geholt und bin restlos begeistert. Ein Traum. Hatte auch die Playbase von Sonos da zum Testen und das sind vor allem im Musikbetrieb Welten. Auch der Bass ist viel viel besser bei der Revox.

    • Aufgrund von Sonos Abschaltpolitik möchte ich keine Produkte mehr von denen kaufen.
      Kenne mich bei soundbars und den Herstellern nicht wirklich aus.
      Da ich etwas für die nächsten xx Jahre suche, kam mir gleich ne Soundbar von Bang & Olufsen in den Sinn. (Das Design finde ich neben dem Sound auch super.)
      Hat jmd nen Vergleich mit B&O zur Revox?

      • Kuck dazu einfach mal im hifi Forum. Da gibts es zu fast jeder aktuell verfügbaren soundbar die halbwegs was taugt ausführliche Erfahrungsberichte.

  • Und ich hab noch immer meine Yamaha 5.1 Anlage. Hmmmm ich bin wohl recht hinterher. ^^

  • Kann man eine Soundbar auch an einen Av Receiver anschließen oder macht das kein sinn?
    Ich vermute mal eher bei einen AV Receiver kauft man die Boxen nach seinen Bedürfnissen und schließt sie an.

  • Was haltet ihr von Yamaha Musiccast?

  • Komisch, sonos scheint seit ihre Designer rausgeschmissen zu haben. Das draußen Sonos mit batterie Teil war auch so hässlich.

  • Chapeau! Toller Testbericht mit subjektiven Elementen, die aber auch deutlich als solche hervorgehoben werden. Besser hätte man es kaum machen können mir eine ziemlich gute Vorstellung von dem Produkt zu verschaffen. Tests sind selten 100% Objektiv und das liegt in der Natur der Sache. Aber es wird hier auch nicht alles wie die „einzige“ Wahrheit verkauft, das ist mittlerweile gefühlt selten der Fall. I Like :-D

  • Ich finde den Artikel recht subjektiv weil er die Vorteile einfach gar nicht in den Vordergrund stellt. Ich kaufe mir ja auch nicht unbedingt einen Porsche um damit dauerhaft Knallgas durch die Stadt zu rasen. Mit anderen Worten das mehr an Qualität für anspruchsvollere Zuspielungen über Atmos Kauffilme z.B. hängt ja nun einmal ganz klar vom persönlichen Medienkonsum ab. Ich bin vielleicht einfach zu old fashioned aber um es frei nach Karl Lagerfeld zu sagen, wer den ganzen Tag YouTube schaut hat die Kontrolle über sein Leben verloren ;)

  • Was ich noch interessant finde (wenn man sich das Foto der neuen App ansieht) ist, dass man offensichtlich jetzt nicht nur Räume erstellen kann, sondern auch Gruppen, die bspw wieder mehrere Räume umfassen oder nur Teile von Räumen… Das ist dann doch ein Mehrwert der S2 App… und ich nehme an, dass am 8. Juni nochmal eine neue Firmware kommt… Thema: HighRes

    • Angenommen es wird wirklich HighRes geben, die Frage ist ob das wirklich so ein Vorteil wird. Der interne DAC ist zwar nicht schlecht, aber eben auch nicht Hifi. Viel schlimmer ist aber eigentlich, dass der digitale Ausgang von Connect und Port irgendwas falsch macht. Da kann man sich noch so gute externe Wandler dran anschließend, das hilft nicht viel. Und HighRes auf den Sonos eigenen Lautsprechern? Na, ich weiß nicht so Recht…

  • Ich habe die Sony ZF9 und bin damit seeehr zufrieden. Macht aber nur mit den beiden optionalen Rear-Speakern Sinn…

  • 900 ocken sind nicht ohne, bin mit der beam, den sonos one + sub sehr zufrieden..

  • Leider weiss niemand, ob die Bar auch mit den alten Sonos1 funktioniert. Ich würde meine alte ja gerne ersetzen aber will keine neuen Rears kaufen. Sonos reagiert nicht auf Mails und meine Fragen unter jedem Bericht über die neue Bar bleiben auch ohne Antwort.

    • Die Sonos Play 1 sind nicht veraltet und werden auch mit der neuen Soundbar betrieben werden können. Welche Geräte nicht mehr kompatibel sind, steht irgendwo auch auf der offiziellen Seite! allerdings ob das noch Jahre so bleibt, kann jetzt noch keiner sagen

      • „Jahre“ erwarte ich bei Sonos schon nicht mehr. Ich bin ja froh, wenn es aktuell noch so wäre :)

      • Das verstehe ich:-)
        Aber mal ehrlich, egal wie dämlich Sonos das versucht hat zu regeln. Es sollte irgendwie auch jedem von Anfang an klar sein, dass man hier ein Software basiertes Betriebssystem kauft und keinen „dummen“, passiven Lautsprecher welcher 30 Jahre ohne Mucks seinen Dienst tut. Und für sowas sind 10 Jahre Unterstützung doch ordentlich… Schwierig.

  • Vielleicht liest noch jemand mit…

    In der Sonos App sind bei mir in der neuen Rubrik „Sonos Radio“ keine Sender vorhanden.
    Nichts…
    An- abmelden ohne Erfolg.

    Hat jemand eine Idee oder einen Tipp für mich?

    • Firmware auf den Sonos ist aktuell, nehme ich an? Irgendeine Art von Web-Filter im Router aktiv? Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass diese gelegentlich irgendwelche Dienste blockieren.

      • …ahhh…Pihole ist aktiv. Ggf. liegt hier der Hund begraben. Da muss ich mal
        prüfen. Danke für den Hinweis.

  • Vielen Dank für eure gut begründete Einschätzung. Sie ist für mich sehr hilfreich!

  • Ist denn mit den S2 und der neuen App die Begrenzung auf 65.000 Lieder aufgehoben?

    Bin jetzt bei 67.778 in der ganzen Familie und werde wohl auf Plex ausweichen müssen, was aber wieder umständlich ist wegen der Integration der Wiedergabelisten aus iTunes

    • Ist ja nur noch ein paar Tage hin, bis die neue Version erscheint. Und dann einfach mal ausprobieren. Wirklich Hoffnung habe ich allerdings nicht… bemängelt wird dieses Thema gefühlt seit dem Start von Sonos, geändert hat sich hingegen nichts. Vielleicht auch mal bluesound als Alternative ausprobieren? es ist wirklich verdammt ähnlich zu Sonos, hat aber auch entscheidende Vorteile. Und ist auch teurer.

      • Da ich auch noch einige S1 Komponenten habe, wird die neue App bzw. Software bei mir nicht laufen. Und das Ende dieser Begrenzung wäre für mich der einzigste Grund noch funktionierende Geräte zu ersetzen

  • Bei mir hängt die Harman Kardon Sabre 35, die würde ich niemals ersetzen, aber der Artikel ist sehr sehr gut geschrieben :-)))

  • Ich habe im Wohnzimmer die Playbar am Fernseher mit zusätzlich zwei Play:3 im Hintergrund und einen Sub am laufen!
    Heißt das etwa wenn ich die Playbar gegen die Arc tauschen würde, dass ich die Boxen nicht mehr zusammen betreiben kann?

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