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Erneut vor Apple

Readdle: E-Mail-App Spark integriert „beste Suchfunktion überhaupt“

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Das Entwickler-Studio Readdle hat Version 1.3 seiner E-Mail-Anwendung Spark für macOS veröffentlicht und überholt Apple damit ein weiteres Mal.

Spark Suche

Nachdem Readdle am 26. Mai (und damit noch vor der Vorstellung von iOS 11) den Einsatz einer Drag-and-Drop-Funktion in seinen iPad-Apps präsentierte, haben die Entwickler nun die Suchfunktion ihrer Mail-Applikation aufgebohrt – ein Punkt, den Apple mit macOS High Sierra auch in der hauseigenen Mail.app adressieren will.

So erklärt Cupertino auf der Vorschauseite für High-Sierra:

Toptreffer. Intelligenter suchen in Mail. Die Suche in Mail ist jetzt schneller und treffsicherer – mit Toptreffern. Die Nachrichten, die am relevantesten für deine Suche sind, werden ganz oben in der Liste angezeigt. Toptreffer beachtet dabei die Mails, die du gelesen hast, die Absender, denen du antwortest, deine VIPs und mehr. Und je mehr du suchst, umso intelligenter wird es.

Readdle zeigt nun die eigene Umsetzung. In der Suchbox der E-Mail-Applikation lassen sich fortan intelligente Suchanfragen absetzen, mit denen Kontakte, Inhalte, Anhänge und Metadaten (etwa: E-Mails die weitergeleitet wurden) aufgespürt werden können. Die neuen Parameter können miteinander kombiniert werden und werden durch ebenfalls intelligente Vorschläge ergänzt.

Suchen

Zudem gestattet Spark unterschiedliche Eingabe-Variationen. So lässt sich sowohl mit Hilfe von Such-Operatoren wie „has:attachment“ und „from:[email protected]“ suchen, als auch mit natürlichen Texteingaben wie „Emails from Denys Zhadanov with attachments“.

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Spark - Love your email again
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Entwickler: Readdle Inc.
Preis: Kostenlos
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Donnerstag, 03. Aug 2017, 8:10 Uhr — Nicolas
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Rede mit!
  • Bester Mail Client überhaupt. Klare Empfehlung. Nutze ihn für B2B.

    • Im B2B Bereich nutzt Du eine Software, die alle E-Mails auf ihre eigenen Server lädt, durchsucht und dann weiterlädt? Und zudem noch Deine Accountdaten speichert?
      Ich hoffe, die jeweiligen Geschäftspartner sind darüber informiert, sonst hast Du ein erheblichen Datenschutzproblem….

      • Wenn er von Reale eine entsprechende ADV vorliegen hat ist das Thema Datenschutz rechtlich absolut in Ordnung. Letztendlich sind solche Informationen sowieso schon auf mehreren Servern verteilt. Da kommt es dann auf so einen Service auch nicht mehr an. Wie gesagt, müssen da nur per ADV abgesichert sein, dass Readdle alle nötigen Vorkehrungen getroffen hat, um Datenschutz konform zu sein. Die meisten Firmen haben auch jetzt schon keine Problem damit eine entsprechende ADV für die neue Datenschutz Grundverordnung auszustellen, die nächstes Jahr in Kraft tritt.
        Das einzige das bleibt, sind eventuell pikierte Business Partner, die noch so naiv sind und denken die Verbreitung ihrer Mails in irgendeiner Art Kontrollieren oder einschränken zu können, wenn diese erfahren, dass die Mails auch bei Readdle gelandet sind.

  • Ich mag die Firma. Die entwickeln wirklich sehr brauchbare Apps.

  • Ich hatte noch nie den Bedarf die Mail.app auf einem Gerät auszutasuchen. Was mir mobil fehlt ist GPG, aber sonst bin ich zufrieden.

  • Wenn man die Datenschutzerklärung liest ist die App ein No Go. Geladen, gelesen, deinstalliert.

  • Und immer noch speichern die mein Mailpasswort auf ihren Servern?

    • Oha. Dachte bis gerade eben, dass die Firma in den USA sitzt (Nachsorgeprinzip, also falls Sie Schäden anrichten, würde es für Readdle ziemlich teuer). Sitzen allerdings in der Ukraine… :-/

  • Bin sehr zufrieden mit der App sowohl iOS als auch macOS! Doch eine Frage an alle: ich habe das Problem, dass ich dem WLAN meiner Arbeit keine Mails mit Spark versenden kann! Empfangen geht! Komischerweise geht es mit der hauseigenen Apple App ohne Probleme!

    Jemand nen Tipp? Danke!

  • Bietet Spark unabhängig von der Suche Vorteile gegenüber Airmail?

  • Thanks, but no thanks, bei dem Datenschutz. Vor allem im b2b Bereich.

    „Accounts are added to Spark through OAuth where possible. Where OAuth is not supported we keep your account username and password on our secure servers. We then use the authorization provided to download your emails to our virtual servers and push to your device. We use Amazon Web Services (AWS) infrastructure to store your data. Apart from the AWS‘ security policies we take a number of measures to ensure that your data is never read by anyone else. We ensure that all transmission is secured with HTTPS so that no one else can access your data. Your account credentials are stored on secure cloud-based servers using asymmetric encryption.“

  • Spark, Spark …? Moment mal?
    Das waren doch die Mail-App, die für IMAP die Übermittlung der Login-Daten an Readdle benötigen? Schon vergessen?

    https://sparkmailapp.com/privacy
    „Accounts are added to Spark through OAuth where possible. Where OAuth is not supported we keep your account username and password on our secure servers.“

    No way …

  • Warum muss das überhaupt nochmals über deren Server laufen?! Verkaufen die dann die Daten? Grundsätzlich macht das doch keinen Sinn, wenn ich die Mails bei meinem Provider per IMAP abfragen will, das die nochmals umgeleitet werden und die deshalb noch meine Zugangsdaten benötigen…
    Oder verstehe ich da was falsch?

    • Das ist halt so wie mit den meisten „intelligenten“ Mail-Apps (z.B. auch Outlook auf dem iPhone!), die zusätzliche Features wie automatisches Sortieren etc. bieten – die sortieren und durchsuchen auf dem Server und leiten dann die E-Mail vorsortiert an den Client weiter. Man könnte das ja inzwischen auch auf den Endgeräten selbst machen (so macht es Apple), genug Rechenleistung haben die ja.

      Daher sind diese ganzen Mail-Apps im Geschäftsbereich auch alle nicht benutzbar, da man ein erhebliches Datenschutzproblem (und damit ein Haftungsproblem) hat. Privat sollte man sich es zumindest ernsthaft überlegen.

    • Zum Beispiel um den Push zu ermöglichen, dafür müssen die auf Ihren Servern (Push-Dienst) wissen, ob eine neue Mail da ist.

      Mein letzter Kenntnisstand ist, dass man Push (und was war es noch?) nicht aktivieren muss und dann auch keine Daten auf deren Server liegen sollen – aber nagel mich nicht drauf fest, ich programmiere das nicht.

      • Wenn der Mail-Server Push unterstützt (via Exchange z.B. wie vormals Google) muss keine dritte Partei da irgend was wissen

      • https://sparkmailapp.com/privacy ist da etwas vage: Das „meiste“ soll auf dem Endgerät passieren („mostly done on your device“), das heisst also manches passiert nicht auf dem Endgerät. Die eigenen Server sollen eigentlich „nur“ für den Push genutzt werden („only involved for delivering the push notifactions“), dann aber einschränkend „in manchen Fällen“ auch für das Übermitteln von E-Mails („in some cases, for sending your email messages“). Was genau wie wo gelesen wird, wird nicht klar. Mir ist auch nicht klar, ob das Downloaden von Nachrichten auf deren bzw. von Sparkle genutzten AWS-Servern immer passiert, oder nur für den Push. Die Formulierung „we then use the authorization provided to download your emails to our virtual servers and push to your device“ klingt jedenfalls eher allgemein.

        Hier die relevante Passage im Zusammenhang:

        „All general email activity is mostly done on your device. Our servers are only involved for delivering the push notifications and, in some cases, for sending your email messages.

        Accounts are added to Spark through OAuth where possible. Where OAuth is not supported we keep your account username and password on our secure servers. We then use the authorization provided to download your emails to our virtual servers and push to your device. We use Amazon Web Services (AWS) infrastructure to store your data. Apart from the AWS‘ security policies we take a number of measures to ensure that your data is never read by anyone else. We ensure that all transmission is secured with HTTPS so that no one else can access your data. Your account credentials are stored on secure cloud-based servers using asymmetric encryption.“

      • Ach ja, E-Mails werden wohl immer komplett auf (verschlüsselten) Cloud-Servern von Sparkle gespeichert und der Push ist nur der „wichtigste“ („primary“), aber damit gleichzeitig auch nicht der einzige Grund für das Speichern auf den eigenen Servern:

        „Primary function of Spark servers is to send push notifications and badge numbers to your device. To do that, Spark servers download email headers and text parts from your email service provider and use them to compose push notifications. We delete email headers and text as soon as push message has been prepared and sent. *We store messages and emails in encrypted form on secure cloud-based servers.*“

  • Ich teste für mich gerade auch eine eMail App auf dem Mac und ich bin begeistert: MailMate

    Sieht optisch nicht besonders aus, ist teuer. Aber was es alles kann, da freut sich der Programmierer, weil es so funktionsreich ist. Bestes beispiel: intelligente Subfolder (ich kann anhand bestimmter merkmale in der eMail in der app subfolder anzeigen lassen (zB nach Datum, anhand absender adresse, empfänger adresse (bei catchall domains praktikabel). Diese Subfolder Funktion ist schon ein Alleinstllungsmerkmal!

  • Leider nicht brauchbar bei Telekom und O2 Telefonica Konten
    Bekomme hier nur Fehlermeldungen egal welchen Server ich angebe.

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