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SD-Karten vorbereiten

Raspberry Pi am Mac: „ApplePi Baker“ runderneuert

38 Kommentare 38

Mac-Nutzer, die hin und wieder Projekte mit dem Bastelcomputer Raspberry Pi durchführen – also etwa einen Fluginfo-Empfänger oder einen Pi-Hole Werbeblocker für das Heimnetz aufsetzen – kennen den „ApplePi Baker“ wahrscheinlich schon.

Apple Pi Baker

Die Mac-Freeware ist dazu gedacht, SD-Karten mit Image-Dateien der zahllosen Linux-Betriebssysteme zu bespielen und Backups von eben jenen zu erstellen, um so bereits ordentlich aufgesetzte Systeme, jederzeit erneut installieren zu können.

Seit wenigen Tagen steht der ApplePi Baker nun in Version 2 zum Download bereit, kommt mit einer runderneuerten Oberfläche und setzt nun nicht mehr bei jedem Start die Eingabe des Admin-Passworts voraus.

Neben einer dunklen Oberfläche bringt die App nun auch die Möglichkeit mit Linux-Partitionen zu verkleinern und unterstützt zahlreiche Image, ISO und Archiv-Formate.

Pi Baker Restore

Dienstag, 11. Jun 2019, 17:44 Uhr — Nicolas
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  • Ist ein Pi Hole wirklich sooo sinnvoll? Mir sind die Vorteile schon bekannt aber soll ich da wirklich wen Vertrauen der ein Projekt in die Wege geleitet hat in denen listen Werbung filtern, wo ich als Normalkunde gar keine Ahnung habe? Das Ding zusammen zu basteln ist ja wirklich kein Problem aber ich traue der Sache irgendwie nicht.

    • Dir wird dabei nichts verkauft, du bist kein Kunde und ein bisschen musst du dich selbst kümmern.
      Vertrauen musst du auch nicht, weil du alles überprüfen kannst, es ist ja OpenSource. Genauso sind die Listen öffentlich und du stellst sowieso deine eigenen Listen zusammen.

    • Ich nutze es schon so lange und möchte es wirklich nicht mehr missen. Man hat ja auch in Apps keine Werbung mehr. Per VPN verbunden funktioniert das auch von unterwegs

    • Hm, das ist jedem selbst überlassen. Ich hab mir Pi-Hole angeschaut, weil ich ohnehin meinen auf dd-wrt und dnsmasq basierenden DNS-Server auf eine Pi umziehen wollte. Also kam der Pi und zeitgleich fand ich das Pi-Hole-Projekt. Also alle Karten in einen Topf geschmissen und Pi-Hole installiert, ist einfach. Jetzt möchte ich Pi-Hole nicht mehr missen. Werbung wird zentral per DNS zuverlässig ausgefiltert und man benötigt keinerlei Browser-Plugins mehr. Von allen Dingen wird auch Werbung für Apps (also in den Apps selbst) gefiltert. Manche Internet-Seiten oder gar Apps sind mit Werbung kaum zu nutzen, mit dem Pi-Hole allerdings schon. Meist bemerke ich die Angenehmen Seiten von Pi-Hole erst, wenn ich im Büro bin und dort die Werbung ungefiltert bekomme.
      Allerdings sollte man sich mit Pi-Hole auch etwas beschäftigen. Zwar ist das Projekt sehr einfach im Installieren und in der Wartung, selbst ein Ausflug auf die Kommandozeile zum Updaten ist sehr gut beschrieben, trotzdem sollte man kein System als Blackbox ansehen. Wer IT nutzt sollte sich meiner Meinung damit auch etwas auseinandersetzen.

    • Limitiert man damit nicht seine Anschlussgeschwindigkeit? Sowohl LAN (Max 100 Mbits/s) als auch WLAN (200-400 Mbit/s) sind mitunter ja langsamer als die Anschlussgeschwindigkeit zuhause.

      • @Melvin: Ich verstehe zwar nicht, was du da vergleichst. Aber LAN hat heut zu Tage durchaus 1 GBit und ist damit schneller als fast jeder Internetzugang. Der aktuelle Pi hat zwar eine 1 GBit-Schnittstelle, ist intern aber etwas begrenzt, glaube so auf die 300 MBit. Aber auch damit geht eine DNS-Anfrage schnell. Und nur das tut der Pi.
        Der PC surft eine Seite an, ifun.de z. B. und fragt den DNS (hier z. B. den Pi-Hole) nach den IP-Adressen von ifun.de und noch einigen anderen Diensten für Werbung, Statistik und dergleichen. Pi-Hole fragt dann seinerseits bei seinem nächsten bekannten DNS-Server an, wenn er die Anfrage selbst nicht bedienen kann (aus der DNS-Datenbank oder ausm DNS-Cache). Die Werbe-Adressen werden demzufolge schnell umgeleitet und nur die „wichtigen“ DNS-Anfragen werden entsprechend beantwortet. Der eigentliche Download der Internet-Seite samt Bildern usw. erfolgt dann übern Router und nicht über den Pi-Hole. Er ist ja kein Proxy-Server sondern ein DNS-Server.
        Wie beim Telefon. Das Telefonbuch hat nix mit der Telefonverbindung zu tun, es listet nur Namen und Nummern auf. So arbeitet auch ein DNS-Server.

      • Der Pi ist ja nur ein DNS server.. von dem her limitiert nicht die datendownloadgeschwindigkeit. Da er nur die eingegeben URLs in ip Adressen umwandelt und dich so an sen richtigen ort litetet. Die Werbung wird geblockt indem er Adressen auf einer blacklist einfach ignoriert. Weniger werbung und ein DNS-Server im eigenen Haus (normalerweise macht der provider das für dich und kann dich so einfach tracken) kann sich sogar positiv auf deine internetGeschwindigkeit auswirken.

      • @mozarella LAN an sich ist deutlich schneller. Die entsprechenden Komponenten im Pi sind es dank USB 2.0-Bus aber nicht. Und um genau den geht es hier ja.

      • Danke für die Rest der Antwort. Dass der nur als DNS Server agiert, war mir nicht bewusst. Dachte, der schleift den gesamten Traffic durch.

      • Nein, Pi-Hole ist kein Router sondern nur ein DNS-Server. Es läuft nicht der komplette Netzwerk-Traffic durch den Pi sondern nur die Anfragen welche IP einem bestimmten Hostname entspricht.

        Das heißt, auch wenn der PI nur ca. 400MBit kann (USB 2.0 Bus-Geschwindigkeit) kann der Internet-Verkehr schneller sein z.B. 1GBit wenn die Leitung das hergibt.

  • Ist es eigentlich möglich ein Pi Hole UND Homebridge über einen Rasberry Pi zu verwirklichen und braucht das Ding dann eine Kühlung? Ich finde dazu nicht so wirklich etwas im Netz. Entweder sind es immer 2 Projekte oder alles wird unverständlich.

  • Supi,
    endlich kann ich mich mit dem Raspi in der Mac-Welt bewegen. Toröö …

  • Partitionen verkleinern… was ist mit vergrößern? Geht das auch?

    • Wenn du eine verkleinerst vergrößerst du in der Regel die andere – es sei denn du erstellst aus dem dann freigewordenen Speicher eine neue Partition – Was aber eigentlich wenig Sinn macht

    • Bei den Images ist die root Partition meistens nur so groß, wie nötig. Diese wird dann meistens (z.B. bei Raspbian) beim ersten Bootvorgang automatisch auf den restlichen freien Speicherplatz der SD Karte vergrößert.
      Es gibt aber auch Images (z.B. OpenWRT) da passiert das nicht automatisch und es sind auch nicht von Werk aus die nötigen Tools dabei.

      Also wenn ich root vergrößere, wird nicht zwingend irgendeine andere Partition verkleinert.

  • Wo ist der Vorteil/Unterschied zu _dem_ Go-to Tool zum SD Karten beschreiben „Etcher“?

  • Super, Danke für die Info.
    Kannte ich noch nicht! :-)

  • Der Apple Pi Baker schreibt über ein GUI ein Image von einer beliebigen SD Karten Größe auf ein beliebiges Verzeichnis auf Mac OS. Bisher gab es Probleme mit der durch OS erzwungenen Password Abfrage des Admins, denn alle solche Tools laufen quasi unsichtbar für den User über Terminalfunktionen.
    Die PW Abfrage entfällt jetzt künftig, was der Entwickler nach langer Erprobungszeit super gelöst hat.

    Etcher ist ein Tool, mit dem beliebige man vorhandene Images auf SD bzw. SSD schreiben kann. Also genau für die Gegenrichtung.

  • Ich habe das schon sehr häufig genutzt. Allerdings nutze ich zwischenzeitlich gar keine SD-Karte mehr sondern eine SSD (häufigkeit der Schreibzugriffe).

    Vielleicht einer nen Tipp für mich welches Programm hier auch eine sinnvolle Kopie der SSD macht. Das habe ich mit PiBaker bisher nicht himbekommen.

    • Für SSD und HDD hab ich bisher CCC verwendet. Leider ist CCC jetzt ein Kaufprodukt und nicht mehr kostenfrei. Deshalb hatte ich den Kopier-Vorgang von HDD auf SSD mit SuperDuper gemacht. Davon gibt es eine kostenlose aber eingeschränkte Version. Für meine Zwecke (einmaliges Clonen der Platte) hat es gereicht.

  • …um so bereits ordentlich aufgesetzte Systeme jederzeit erneut installieren zu können.

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