750 US-Dollar ab Juli
Teurer als ein MacBook Neo: Plex erhöht Lifetime-Preise drastisch
Plex hebt den Preis für seine lebenslange Premium-Mitgliedschaft deutlich an. Ab dem 1. Juli 2026 kostet der sogenannte „Lifetime Plex Pass“ knapp 750 US-Dollar statt bislang 250 Dollar. Die monatlichen und jährlichen Abonnements bleiben dagegen unverändert. Bereits bestehende Lifetime-Konten behalten ihre Funktionen ohne Einschränkungen.
Mit dem Schritt verteuert Plex den einmaligen Zugang um das Dreifache; mehr noch wenn man berücksichtigt, dass der Lifetime Pass immer wieder zu Aktionspreisen verkauft wurde.
Das Unternehmen begründet dies mit den laufenden Entwicklungs- und Betriebskosten der Plattform. Gleichzeitig hält Plex an dem Modell fest, obwohl der Anbieter laut eigener Aussage in der Vergangenheit darüber nachgedacht hatte, die Dauerlizenz vollständig einzustellen.
Fokus bleibt auf privaten Mediensammlungen
Plex begann ursprünglich als Anwendung zur Verwaltung eigener Film-, Serien- und Musikbibliotheken. Nutzer betreiben dabei meist einen eigenen Medienserver im Heimnetz oder auf einem NAS-System. Inhalte werden anschließend auf Fernseher, Smartphones oder Streaming-Boxen übertragen.
In den vergangenen Jahren hat Plex sein Angebot mehrfach erweitert. Neben klassischen Medienbibliotheken kamen Streaming-Inhalte, Suchfunktionen über verschiedene Dienste hinweg und Kauf- beziehungsweise Leihangebote hinzu. ifun.de hatte unter anderem über die Einführung einer anbieterübergreifenden Watchlist berichtet sowie über den Ausbau des Film- und Serienangebots. Zudem schränke der Dienst die Freigabe der eigenen Bibliothek für Freunde ein.
Mit der jetzigen Preiserhöhung signalisiert Plex, dass die eigene Serverplattform weiterhin eine zentrale Rolle spielen soll. Das Unternehmen kündigt mehrere Funktionsausbauten an, die vor allem Besitzer größerer Mediensammlungen betreffen.
Geplante Funktionen für Apps und Server
Zu den angekündigten Neuerungen zählen verbesserte Download-Funktionen für Serienepisoden, eine erweiterte Playlist-Verwaltung auf Mobilgeräten und die Rückkehr der Musik- und Fotoverwaltung in die mobilen Apps. Auch die Unterstützung sogenannter NFO-Metadaten soll ergänzt werden. Diese Dateien enthalten zusätzliche Informationen zu Filmen und Serien und werden häufig von Heimserver-Nutzern eingesetzt.
Darüber hinaus plant Plex technische Anpassungen wie IPv6-Unterstützung und Verbesserungen beim Video-Transcoding. Dabei werden Videodateien automatisch in ein passendes Format umgewandelt, damit sie auch auf langsameren Geräten oder Verbindungen abgespielt werden können.
Zuletzt hatte Plex allerdings auch mit Schwierigkeiten zu kämpfen. 2022 musste der Anbieter nach einem Angriff auf seine Kontodatenbank Nutzer zum Passwortwechsel auffordern.



:-)))))
Für die Qualität der letzten App Updates ist das echt eine Frechheit
Vorallem den Preis damit zu rechtfertigen dass demnächst alle Funktionen als Neuheit wiederkommen, die man mit dem vermurksten Update selber zerstört hat ist ein absoluter Hohn seitens Plex…
Jellyfin. Die Alternative
Finde ich grundsätzlich ok, aber der Standard Skin ist nicht schön und ein richtig gutes habe ich noch nicht gefunden und das einstellen ist auch nicht so trivial und es ist nicht auf allen Geräten einfach einzurichten. Bsp ein älterer Samsung TV. Jellyfin ist auf einem guten Weg, aber hat auch noch einen Weg vor sich.
Bin ich froh damals mit 100€ gezahlt zu haben.
Dann werden viele lieber was anderes nehmen. Emby oder so
„Lifetime“ ist aber auch nicht immer klar definiert.
Für was ist die App?
Für die privaten Sicherungskopien von Blurays? :)
Nur Raubkopien :P
Es fühlt sich wie der Anfang des Endes an. Sieht ganz so aus, als wenn man Probleme mit dem Geldfluss hätte.
Das sehe ich leider in diesem Kontext auch so. Es gibt natürlich mit Jellyfin eine valide Alternative, Plex ist aber einfach das ausgereifte Produkt. Alleine schon, dass sie einfach eine zentrale Weiterleitung an die Homeserver haben, die von allen Remote Usern genutzt wird.
Jellyfin ist einfach nicht so einfach benutzbar – man muss einen VPN vorschalten, was für die breite Masse einfach zu umständlich ist. Zusätzlich wird selbst in der Community gesagt, dass Jellyfin nicht mal mit einem Reverse Proxy exposed werden sollte, weil es einfach nicht hardened genug ist.
Leider eine Zwickmühle und sieht durchaus aus wie der Untergang eines runden Produkts, das was den Produktumfang bzw. Das Leistungsverhältnis noch immer ohne reale Konkurrenz ist.
Offenbar verkaufen sich die Abos nicht so gut wie erhofft, also erhöht man den Preis der „Lifetime“-Lizenz drastisch, damit alle schnell noch beim „günstigen“ Preis von $250 zuschlagen. Sie hätten auch gleich $2000 nehmen können, beide Summen wird wohl kaum einer auszugeben bereit sein, da kann das Angebot noch so gut sein.
Die neue App ist nach mehr als einem Jahr offenbar immer noch Schrott, so viele Updates, wie nun schon veröffentlicht wurden, jedes mit ellenlanger Bugfix-Liste. Nee, da bleibe ich lieber bei der alten App, solange es geht, ich nutze sie ohnehin nur für meine private Mediensammlung im lokalen Netzwerk.
Hoffentlich wird der Server für NAS und Co. nicht irgendwann durch ein automatisches Update kastriert und damit unbrauchbar gemacht, aber den darauf folgenden Shitstorm wird vermutlich sogar PLEX nicht riskieren wollen. Wenn alle Stricke reißen, muss ich halt auf eine andere Lösung wechseln, was sehr schade wäre, denn im Moment funktioniert alles perfekt.
Die Software auf dem NAS musst du ja nicht aktualisieren und kannst dir die alten Installationsdateien auch gesondert sichern für eine spätere Installation.
Für iOS und iPadOS sind ja sogar finde Wege gefunden worden zu einer älteren IPA zurück zu kehren und zeitgleich jegliche automatischen Updates für diese App zu verhindern, damit man nicht nochmal die miese neue mobile App versehentlich installiert/updated.
Ich glaube vor Jahren kostete Lifetime zum Black Friday ca. 80 Euro. Kann mich aber auch irren
Nein da hast du recht
Ich hab meinen Lifetime Plex Pass für 49€ direkt zu Beginn gekauft und den Kauf auch nie bereut.
Bei jetzt utopischen 700€ würde ich aber auf einen Kauf konsequent verzichten…
Jellyfin wird sich freuen. Der Rest eher nicht.
Wenn man überlegt, das ich damals unter 150€ bezahlt habe – schon krass die Preiserhöhungen bisher
Ich hab Jan 2016 149€ bezahlt und nichts bereut.
Die neue Mobile App ist zwar Murks in meinen Augen, aber sie spielt valide alle Files ab.
Das kauft doch keiner mehr jetzt. Oder gibt’s da auch ein Abo Modell?
Ja. Gibt es
Puh – ich hab damals für die Lifetime-Lizenz 80.- € oder so bezahlt…
Plex hat fertig. Jellyfin ist die Zukunft.
#Enshittification
Seinerzeit Infuse für 35€ Lifetime gekauft und nie bereut.
Ein klasse Player auf AppleTV/iOS/Mac.
In Kombi mit einem NAS daheim einfach super.