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Drei Jahre Schonfrist

Pocket Casts: Auf iOS jetzt gratis, Mac-App nur noch im Abo

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Die beliebte Podcast-Applikation Pocket Casts ändert ihr Monetarisierungsmodell. Statt weiterhin auf einen fixen Verkaufspreis zu setzen, haben sich die Entwickler für ein Freemium-Modell mit integriertem Abo entschieden.

Pocket Casts Ios App

So wird die mobile iOS-Version fortan kostenlos angeboten, Zugriff auf Web- und Mac-App ist jedoch den zahlenden Nutzern im „Pocket Casts Plus„-Abo vorbehalten.

Das Abo kostet 1,18 Dollar im Monat bzw. 11,89 Dollar pro Jahr und beinhaltet zusätzlichen Cloud-Speicher zum Sichern persönlicher Audio-Dateien (10GB) und exklusive App-Icons und Themes. Bestandskunden der Desktop-App erhalten den kostenfreien 3-Jahres-Zugriff auf das Plus-Abo.

Hörer, die derzeit die iOS- oder Android-Mobile-App verwenden, werden keine Änderungen feststellen. Alle vorhandenen Funktionen sowie die neuen Funktionen sind in der neuesten Version verfügbar. Diejenigen, die zuvor die Desktop-App von Pocket Casts gekauft haben, erhalten drei Jahre lang kostenlos Pocket Casts Plus.

Mit Dank an Frank!

Mittwoch, 18. Sep 2019, 6:53 Uhr — Nicolas
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  • soll man bald für jede mini app ein abo blechen? bekommen auch nicht den hals voll genug….

    • So sieht’s leider aus und Diejenigen die den Mist einmal gekauft haben sind die gearschten, deshalb kaufe ich überhaupt keine Apps mehr, gibt genug kostenlose Alternativen.

      • Mit drei Jahren kostenloser Nutzung für Bestandskunden, fühle ich mich jetzt nicht unbedingt gearscht.

      • ganz ehrlich: wer sich ein iPhone leisten kann und im Monat keine 1,80€ übrig hat, …

      • kommt halt immer drauf an… was macht pocketcast denn so viel besser als alle anderen podcatcher die kostenfrei zu haben sind und zugleich noch apples lösung auch noch prominent gefeatured wird?

        sehr gewagt, da Geld zu verlangen

      • Wenn es dann aber auf einmal 100x 1,80€ sind auf dem iPhone, nochmal 100x 1,80€ am iPad/Mac/AppleTV sieht die Sache schonmal ganz anders aus.

    • Kennst du die Umsatzzahlen dieser App-Entwickler oder woher weißt du, dass sie auf diesem Wege möglichst einfach sehr schnell reich werden wollen?

      Man wird sich in Zukunft eben überlegen müssen, ob man mehrere Apps für die selbe Funktion braucht oder eben nur eine.

      Neulich habe ich irgendwo gelesen, dass jemand 8000 Apps auf iOS besitzt. Wer braucht so viele Apps, wer kann die alle sinnvoll nutzen?

      Die meisten kämen sicher mit einer App-Anzahl von unter 50 sicher gut durch den Tag. Wenn davon die Hälfte kostenpflichtig wären, geht sicher niemand insolvent. Oder man muss sich eben einschränken.

      • Omg das er sie besitzt hast du gelesen ..! Ja .. das heißt ja nicht das er die alle installiert hat und benutzt ! Man guckt , sucht , probiert aus und dann sammelt sich eben der App Haufen an.. !

      • Whataboutism – “ dass jemand 8000 Apps auf iOS besitzt.“ Das machen ja fast alle iOS Nutzer so und ist natürlich eine glasklare Begründung, dass Abos ok sind. … Mit solchen „alternativen Fakten“ die jemand angeblich irgendwann irgendwo gelesen hat, kann man auch den nahenden Weltuntergang begründen. Welcome to the Trump-Land.
        Die Summierung aller notwendigen Apps als Abo dürfte bei so manchen Anwenders das Budget bei weitem überfordern

    • Entweder die App ist es dir wert oder eben nicht. Ganz einfach.

  • Für iOS muss gar nichts gezahlt werden. Und ein Euro pro Monat ist ja jetzt wahrlich nicht unverschämt.
    Das ist wohl meine meist genutzte App und weniger als EINEN Kaffee pro Monat(!) Ist mehr als angemessen.

    • Ich verstehe dieses Bashing auch nicht. Dann nutzt halt die Apple Podcast App…

    • Zumal ja noch über die Web-App eine zusätzliche Leistung erbracht wird, die sicherlich regelmäßige (Server-) Kosten für den Entwickler verursacht. Ich bin Bestandskunde und werde mir die Entwicklung sehr genau anschauen, bin aber nicht unbedingt abgeneigt einen Jahresbeitrag für die App, die ich fast täglich nutze, zu bezahlen.

    • Genau immer ne tolle Aussage dann einen Kaffee weniger im Monat .. oO du zahlst für einen Kaffee einen Euro ? Also ich kaufe 1kg Bohnen für 10€ also damit ist mein Kaffee nicht nur günstiger sondern auch frischer und ich kann viel davon trinken weil ich so nicht vergleiche sondern mir dann beides einfach gönne.

    • Ich kann diese Argumentation echt nicht mehr lesen…. „Ist ja nur nen Kaffee“.

      Es geht doch nicht um den Preis einer App! Es geht darum, dass sich das läppert….ich habe über die Jahre so viele Apps gekauft…Einige davon nutze ich regelmäßig, andere längst nicht mehr…..wenn ich nun bloß für 10 Apps 10€ im Jahr zahlen würde, komme ich aber schon auf 100€!

      Ich habe aber mit Sicherheit mehr als 10 Apps und die meisten Entwickler wollen nach Umstellung auch mehr als 10€ pro Jahr sehen….!
      Da kannst du also gut und gerne auch mal 200€ oder mehr im Jahr rechnen! Das sind schon ein paar Kaffee mehr.

    • ja aber ein kaffee holt den anderen… ruck zuck sinds 12 kaffee im monat… und nu?

      im grunde isses einfach… die gewohnte „take it all“ mentalität überdenken, die zügel beim content consuming anziehen und dadurch geld sparen…

      freue mich schon, wenn die goldgräberstimmung – insbesondere im mid quality content video sektor – erste Opfer bringt und das vermarktungskonzept nicht nur Plattformen sondern auch Künstler zu Fall bringt… oder das ganze entwickelt sich auf Grund der „billib billig“ Flatrate Mentalität zu einem Null-Niveau perpetuum mobilee, womit man sich dann auch nicht mehr befassen – und schon gar nicht mehr dafür bezahlen mag…

      im kino ist man schon so weit… außer disney und marvel findet faktisch kaum noch was statt…

  • Was macht diese App besser als die Podcast App von Apple? Auf den ersten Blick sieht die recht ähnlich aus.

    • Sie bietet eine Sonos Integration. Das ist für mich das Hauptargument.

    • Für mich war das Hauptargument, PocketCasts zu nutzen, die Synchronisierung über iOs, Android und Web Player Hinweg. Nicht jeder hat nur Apple Geräte, außerdem wird die Playlist über alle Geräte synchronisiert, es lassen sich Episoden runterladen, ohne zu abonnieren, Geschwindigkeit lässt sich variabler regulieren (nicht nur 0,5 Schritte, sondern z.B. auch 1,8). Geschwindigkeit lässt sich pro Podcast individuell einstellen. Es gibt eine übersichtliche Statistik, eine zuletzt gehört Historie usw.
      Meiner Meinung nach, ist die Apple Podcasts App eine der schwächsten. Es gibt aber viele gute Podcasts App von anderen Entwicklern.
      Ich habe für die Web App bezahlt und werde erstmal PocketCasts weiter nutzen, in 3 Jahren sehen wir weiter. Die Möglichkeit von Overcast, Ausschnitte aus Podcasts zu teilen, hat mich beinahe schon zum Wechseln bewegt.

    • sonos anbindung, für jeden podcast eigene regeln definieren ( abspielgeschwindigkeit, dowload, usw ), webplayer

  • Das ist doch echt ne Sauerei -.- und wieder ne gute App die zum Abomodell wechselt. Ich habe mich damals für Pocketcast entschieden, da die in Kombination mit Sonos funktioniert und bin seitdem immer sehr zufrieden gewesen….ich habe langsam echt die Schnauze voll Abo umstellungen. Wenn ich die alle mitgemacht hätte, wäre ich mittlerweile echt bei über 100€ im Jahr für nen paar Apps! Meinen die Entwickler wirklich, dass die Leute bereit wären 100-150€ oder mehr zu bezahlen für Ihre ganzen Apps?!

    • Ich bekomme 3 Jahre gratis als Bestandskunde. Also habe ich noch 3 Jahre Zeit mich selbst zu prüfen ob ich den Dienst nutzen und bezahlen möchte. Finde ich eine Faire Lösung für Bestandskunden. Sollte ich keinen (zusätzlichen) Nutzen aus der App ziehen werde ich mich nach kostenlosen Alternativen umsehen.

      • Ich habe die Mac App allerdings bezahlt…ohne zeitliche Einschränkungen. Daher will ich die auch nutzen. Da nen sync zwischen iOS und MacOS auch problemlos über iCloud ginge verstehe ich auch nicht, warum die Entwickler das unbedingt über ihre eigenen Server machen wollen und habe wenig Mitleid wegen Serverkosten.

      • Das könnte ja der Trick sein… über eigene Server laufen lassen, um eine Rechtfertigung zu haben, um das Vermarktungsmodell umzustellen.

        Was die dann aber besser macht und wozu man eine quasi Redundanzspeicherung brauch/überhaupt will? ist die große Frage.

    • ganz ehrlich: brauchst Du die App? Wenn Ja, ist sie dir nicht die 1,18$ wert im Monat?
      Nicht nur Jäger & Sammler spielen und sich alles installieren getreu dem Motto, „Hauptsache ich hab‘ das!“
      Wenn die App es mir nicht wert ist, dann zahle ich halt nicht. Ich als Entwickler muss Dich dann folgendes fragen: Weißt Du wie viele Stunden/Tage/Monate und Gelder in eine Entwicklung fließen? Nenne mir einen Grund, warum ich jemandem etwas schenken soll, den ich ja noch nicht mal kenne?

      • Ja ich brauche die App, da ich hin und wieder Podcasts über Sonos höre und die App mir auch auf den anderen Geräten gut gefällt. Ich höre allerdings keine 5 Stunden pro Tag wie manch anderer. Eher nen paar Stunden im Monat und dafür sind 10€ im Jahr einfach zu viel. Ich habe Pocketcast damals gekauft (und mich gegen die anderen entschieden) da es eine App zum Einmalkauf war. Mit Abomodell hätte ich die App garnicht erst gekauft.

    • du kannst drei jahre als bestandskunde die premiumversion nutzen, was willst du denn mehr?

  • Ähm, verstehe hier irgendwie die Meldung nicht … ich nutzte Pocket Casts bereits seit einigen Jahren auf dem iPhone und musste schon damals nicht dafür bezahlen. Das muss ich nur, wenn ich einen Sync meiner Abos mit dem PC Webplayer möchte …

    Oder soll die Meldung mir suggerieren, dass ich irgendwann auch für die iOS App zahlen muss?

    • Nein, der Text ist hier klar: „So wird die mobile iOS-Version fortan kostenlos angeboten, Zugriff auf Web- und Mac-App ist jedoch den zahlenden Nutzern im „Pocket Casts Plus„-Abo vorbehalten.“ All diejenigen die hier wg. doppelter Kosten heulen, nutzen (vermutlich) auch die Web-App. Ich finde die Umstellung gut, die kostenlose iOS-App reicht mir und kommt gerade recht zum neuen SONOS :-)

  • Ich denke 3 Jahre gratis für Bestandskunden ist eine sehr faire Lösung.

  • Auf mein (IOS-) iPad Pro, als Universal-Computer, geladen.

    Auf Abo-Apps sch… ich ohne Ausnahme – heute, und auch morgen.

  • Das große Problem ist nicht das Abo, sondern der Preis. Wenn eine App vorher 3,49€ gekostet hat, wären ca. ein Euro pro JAHR angemessen, finde ich. Aber darüber ist alles mMn ein Preisanstieg.

    • colenagon, Kleinvieh gibt auch Mist. Das große Problem ist daher -stets!- das Abomodell. Jedenfalls, was mich angeht – ich bezahle für eine einzige Lizenz auch nur ein einziges Mal – und eben nicht mehrfach.

  • Ich habe die Web-App zu folgenden Bedingungen gekauft:

    „No monthly subscriptions or freemium hoo-ha.
    Start your 14 day trial now.
    If you like what you see, we’ll ask you for $9. Just once.“
    vgl. https://imgur.com/a/O9HMwnt/

    Die 3-Jahre-Regel für Bestandskunden finde ich daher nicht korrekt. Auf Uploads und Themes kann ich verzichten.

  • Nun sind sie ja zurückgerudert und alle die die Webversion gekauft haben kriegen lebenslang Pocket Cast Plus.

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