Download-Funktion und gemeinsames Schauen
Plezy: Offline-Downloads und viele neue Funktionen für die Plex-App
Der alternative Plex-Client Plezy hat seit seiner ersten Berücksichtigung im November zahlreiche Updates erhalten. Die App richtet sich weiterhin an Nutzer mit bestehenden Plex-Bibliotheken, die ihre lokal verwalteten Medien ohne zusätzliche Streamingdienste abrufen möchten.
In den vergangenen Monaten wurde der Funktionsumfang deutlich ausgebaut, ohne das grundlegende Konzept zu verändern.
Download-Funktion und gemeinsames Schauen
Eine der wichtigsten Neuerungen ist die Download-Funktion. Inhalte aus der eigenen Plex-Bibliothek lassen sich nun lokal auf iPhone, iPad und Android-Geräten speichern und später ohne aktive Internetverbindung abspielen. Die Synchronisation und Verwaltung der Dateien erfolgt weiterhin über den eigenen Plex Media Server, zusätzliche Cloud-Dienste kommen nicht zum Einsatz.
Ergänzt wurde zudem eine Funktion für gemeinsame Wiedergabesitzungen. Mehrere Nutzer können Inhalte zeitgleich ansehen, wobei Start, Pause und Positionswechsel zwischen den beteiligten Geräten abgestimmt werden. Die Umsetzung erfolgt direkt zwischen den Teilnehmern und setzt ein bestehendes Plex-Konto voraus.
Verbesserte Bedienung
Neben den neuen Kernfunktionen hat der Entwickler viele Details überarbeitet. Die Wiedergabesteuerung auf Mobilgeräten wurde erweitert und bietet nun unter anderem separate Tasten für vorherige und nächste Inhalte, eine feinere Steuerung der Suchgeschwindigkeit im Video sowie eine temporäre Wiedergabe mit erhöhter Abspielgeschwindigkeit. Serien können automatisch mit der nächsten Episode fortgesetzt werden.
Auf dem Mac merkt sich Plezy nun Fenstergröße und Position und kann dauerhaft im Vordergrund bleiben. Auch die Unterstützung von Gamepads, Tastatursteuerung und Bedienungshilfen wurde erweitert.
Technisch setzt Plezy weiterhin auf direkte Wiedergabe ohne serverseitiges Transcoding. Unterstützt werden gängige Videoformate sowie HDR- und Dolby-Vision-Inhalte auf mehreren Plattformen. Untertitel, Audiospuren und Spracheinstellungen lassen sich individuell pro Medium festlegen. Metadaten wie Bewertungen, Rollen und erweiterte Darstellerinformationen werden detaillierter angezeigt.
Plezy bleibt damit eine schlanke Alternative für Nutzer von Plex. Die Mac-Version wird kostenlos angeboten, für iPhone und iPad fällt ein einmaliger Preis von rund vier Euro an.





Wo ist da der Vorteil bzw. Unterschied zu Plex direkt?
Das habe mich eben beim durchlesen auch gefragt. Vielleicht hat Plezy mehr Funktionen, die du bei Plex nur mit Pass hättest.
Ich finde es etwas schlanker und übersichtlicher, kommt mehr an die alte Plex Version ran. Mit der neuen Plex Version für iOS Geräte bin ich, wie viele andere ja nicht so zufrieden. Ich fand die frühere Version besser und Plezy kommt dann näher ran. Ist halt Geschmackssache
Steht ziemlich weit oben im Text. Plex hat mittlerweile zusätzliche Streamingdienste recht präsent integriert. Manche stört dies, wenn sie nur ihre eigenen Medien lokal abrufen wollen.
Plex hat die Funktion zum lokalen Download der Medien (aus der eigenen Bibliothek, z.B. für Reisen) hinter die Bezahlschranke verschoben. Mit Integration dieses Features ist Plezy nun klar mein Favorit. Das Streamingangebot nutze ich nicht, daher ist die Entscheidung leicht.
Also zumindest bei mir ist die Plex App komplett im Eimer, wenn man nicht durchgehend perfektes Internet hat. Kleinste Verbindungsabbrüche sorgen dafür, dass (auch wenn schon genügend Inhalte gebuffert wurden) wieder an den Anfang des Mediums gesprungen wird. Das Problem scheinen seit dem Plex-App-Relaunch viele zu haben, weshalb die Alternativ-Apps gerade so populär sind.
Für mich sieht das aus wie eine Kopie von Infuse.
War auch mein erster Gedanke.
Wenigstens eine mit ein günstigen Einmalkauf ohne Abo.
Mal mitgenommen.
TVos anscheinend noch nicht vorhanden.
Infuse Abo und Plexlifetime ist auch in meinem Portfolio .
Leute wer braucht Plex in einer Welt in der es Jellyfin gibt.
Vergiss es, leider interessiert es die meisten nicht Bohne was mit ihren Daten passiert. Den heutigen User geht es doch nur drum das einfachste wo sie am wenigsten selbst konfigurieren müssen zu nutzen.